Beiträge von drueckerdruecker

    Unzureichender Datendurchsatz von GPRS/EDGE als Abschaltungsargument, um auf schnellere Anbindung und besseren Ausbau im selber präferierten UMTS/LTE-Segment zu bauen ist zwar verständlich, geht aber an der Realität vorbei. Es ist ja nicht nur, daß GPRS flächendeckend, stabil und für Telefonie/SMS völlig ausreichend funktioniert, und auch nichtmal unbedingt, daß sich entsprechende limitierte Geräte nach wie vor sowohl industriell, wie auch privat in intensiver Nutzung befinden. Denn schon wenn man sich Verkaufsränge und Stückzahlen bei gewerblichen Neuverkäufen vertragsfreier Geräte anguckt (laufend und beendet, jeweils nach Stückzahlen sortiert) ist offenkundig, daß GSM vielen Leuten auch bei Neuanschaffungen absolut ausreicht. Da geht selbst ein Motorola Razr V3i hundertfach für 50 Euro über die Bühne. Und auch auf den Amazon-Verkausrängen findet sich das Samsung Star S5230 zum einen auf Platz 3 aller Handy-Verkäufe und dann gleich noch zweimal innerhalb der Top10.


    Drüber nachgedacht hatte ich bisher noch nie, aber die aufgelaufenen Argumente lassen es durchaus als möglich erscheinen, daß UMTS irgendwann abgeschaltet wird, während GSM noch weiterläuft. Die Technologiefolger werden vorher oder dann auf LTE wechseln und die Telefonierer, SMSler und Industrieanwender werden weiterhin mit GSM zufrieden sein.

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    Original geschrieben von KaBoom
    Rückbuchung bei der Bank veranlassen?[...]

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    Original geschrieben von Balibang
    Eine Rückbuchung geht nur - innerhalb 8 Wochen - wenn er per Einzugsermächtigung bezahlt hätte. Bei Überweisung nur "sofort" solange der Betrag die Bank noch nicht verlassen hat bzw. die Empfängerbank noch nicht erreicht hat. Ich will nicht unken befürchte aber das das Geld verloren ist :mad:

    Letzteres wird wohl zutreffen. Falls der Händler das Geld nicht freiwillig zurückzahl - oder die Bestellung ausliefert - könnte man noch versuchen den Rechtsweg zu beschreiten, entweder mittels Klage oder besser und der Einfach- und Preisgünstigkeit halber mittels Mahnbescheid. So oder so sollte man weitere Schritte aber nicht auf die lange Bank schieben, denn nach einer Insolvenzanmeldung ist meist nichts nennenswertes mehr zurückzuerhalten.


    Eine Überweisung ist überhaupt nicht rückholbar, sobald der Betrag die eigene Bank verlassen hat. Das geschieht in der Regel am gleichen Bankarbeitstag oder spätestens am nächsten. Wie es sich verhält, wenn Sender und Empfänger bei derselben Bank sind weiß ich nicht, aber spätestens mit Zugang beim Empfänger ist auch da Schluss und das geschieht bankintern ja am gleichen Bankarbeitstag oder sogar in Echtzeit.

    Wenn man jeden Monat etwas anzulegen hat ergibt's bei offener Zukunft keinen Sinn, daß man das erstmal irgendwo anzusammelt, um es dann einmalig oder in sehr großen Batzen anzulegen. Also macht man's monatlich und nimmt quasi automatisch den Cost-Average Vorteil mit.


    Wenn man hingegen nicht regelmäßige Anlagebeträge hat, sondern lediglich eine einmalige, dann wüsste ich nicht, warum man einen Cost-Average Effekt erzwingen sollte, indem man nur nach und nach von sicheren, festverzinslichen Anlagen auf variable Anlagen umschichtet. Der Einmalbetrag kann ja nur entweder unerheblich oder erheblich sein. Im unerheblichen Fall verliert man nicht viel, im erheblichen Fall werden auch einzukalkulierende Einbußen einen immer noch erheblichen Betrag übriglassen. Man kann sich höchstens einen Zeitpunkt aussuchen, in dem man denkt, daß der Kurs einerseits unten ist und andererseits eher wieder steigen müsste.

    Gut möglich, daß sowohl durchschnittliche, wie auch beste Preise tendenziell weiter sinken. Ich würde aber niemand von einer Allnetflat zu 20 oder 25 Euro vor diesem Hintergrund abraten oder gar zum Abwarten raten, wenn so ein Tarif denn schon grundsätzlich angemessen erscheint. Zum einen gab es den großen Preisrutsch dahin ja gerade erst, sodaß ein weiterer Rutsch erstmal weder zu befürchten, noch zu erhoffen ist. Zum anderen können die Anbieter von 20 Euro weder leichthändig 20%, und erst recht nicht weitere 5 oder gar 10 Euro abknapsen. Das Warten auf eventuelle Preissenkungen wird eher mehr kosten, als das jetzige Zugreifen.

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    Original geschrieben von Gallium
    Mag sein, dass Du Kreditkonditionen, wie unser gegangen wordener Staatspräsident hast :D
    Bei Konsumenten-Ratenkrediten sind die 5% üblicherweise der Nominalzins, der durch Zinseszinseffekte tatsächlich weit über die 10% kommt. Im vorliegenden Fall hast Du einen Abschlag (Disagio) zu zahlen, um die Zinsen auf 0% zu senken. Dafür sind 10% eine faire Größe.


    Mir scheint, die Provisionen werden mittlerweile auch nur monatlich ausgeschüttet, um dem Missbrauch der Vergangenheit zu begegnen. (Vllt kann das ja mal ein Insider hier kommentieren)
    Insofern könnte man dem Anbieter positiv anrechnen, dass er zumindest bei seiner Bank für 24 Monate kreditwürdig ist. :top:

    Schon wegen historischer Abneigung zwar nicht unserem gegangen wordenden Bundespräsidenten, aber dem aktuellen würde ich diese Kreditkonditionen ohne weiteres selbst gewähren. Falls ich zwischendurch doch selbst mehr bräuchte läge der Dispozins meiner Bank ja auch immer noch darunter. (-:=


    Mit 5% meine ich aber tatsächlich nicht nur den Soll-, sondern den Effektivzins, und das auch keineswegs beschränkt auf beste Bonitäten. Hatte mich dessen auch nochmal im FMH-Vergleich vergewissert. 10% Abschlag mögen attraktiv erscheinen, wenn man nur noch durch sowas seinen eigenen Finanzrahmen erweitern kann, aber natürlich vergrössert auch dieser Weg eigentlich nur noch das eigene Insolvenzrisiko. <-;<


    Wie kommst du denn darauf, daß die Händler die Provisionen "mittlerweise auch nur monatlich ausgeschüttet" bekämen? Davon habe ich überhaupt nichts gehört. Zwar würde das vernünftigerweise die Händlereinnahmen verstetigen, sodaß der anstehende Monatsletzte weniger über Größenwahn oder Absturz entscheiden würde. Aber abgesehen vom kriminellen Eigenabschluss von Scheinverträgen sehe ich auch kein auf Einmalprovisionen bezogenes Missbrauchsrisiko.


    Persönlich drängt sich mir bei monatlich auszahlenden Händlern eigentlich nur der Eindruck auf, daß sie selbst möglicherweise so auf der Kippe stehen, daß sie damit eigene Kreditaufnahme vermeiden wollen oder schon gar nicht mehr kreditwürdig sind. Alternativ dazu kann man mit der monatlichen Stückelung die schon erhaltene Provision noch zinsbringend für sich arbeiten lassen, was natürlich nur bei großen Stückzahlen merkbar Geld in die Kasse bringt. Beides möchte ich nicht und die das alles überragende Einschränkung "Insolvenzrisiko" kommt ja noch dazu.

    Dazu habe ich zwei aktuelle Erfahrungen. Bei Direktbestellungen von Bestandskunden verzichtet Base entgegen den Angaben im Bestellvorgang darauf, daß man die Sendung persönlich entgegennehmen und sich dabei auch ausweisen muss. Bei Neukunden hingegen wird das so gehandhabt. Ob eine im Ausweis abweichende Anschrift akzeptabel ist weiß ich nicht, da ich Bestandskunde bin und im Neukundenfall die Adressen sowieso übereinstimmten. Der Paketbote hat den Ausweis aber auf jeden Fall genau genug kontrolliert, daß ein versehentlich online falsch herum eingegebenes Geburtsdatum auffiel und die Sendung erstmal zurückging.

    Wenn man den Rechner per Tethering ranhängt kann man das ganz gut in Echtzeit verfolgen. Das inzwischen schon ein Jahrzehnt altes Tray-Progrämmchen NetPerSec zeigt die vergangene Minute Down- und Upload als Fieberkurve im Sekundentakt an. Da sieht man schon auf einen Blick, ob die ruckweise oder konstant kommen. Bei Bedarf kann man's auch im normalen Fenster detaillierter anschauen.


    Meine Erfahrung hier war, daß Eplus ruckweise drosselt, was eine interaktive Benutzung fast unbenutzbar machte und wohl wegen zu langer Pausen mehrmals neu angesetzt werden musste. Vodafone hingegen kam auch gedrosselt sehr konstant und gut benutzbar.

    Bei einer laufzeitfreien Internetflat mit Frei-SMS und -Minuten zu 5 Euro ohne Startpreis? Klar, mag schon sein, daß man hintenherum auch für den Beitritt zum kostenlosen O2-Netzclub noch zwei, drei Euro einsacken kann, aber andererseits gibt's da auch keine SMS oder Minuten. Wenn etwas möglich wäre, dann wäre als Antwort statt Erstaunen wohl schon längst die entsprechende Information gekommen. (-:=

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    Original geschrieben von schwuppi
    Hier mal der entscheidende Auszug auf meine Mail und der Frage nach einmaliger Auszahlung. Damit hat sich das sowieso erledigt für mich.


    „Sie meinen eine einmalige Auszahlung anstatt monatlichen Gutschriften?
    Dies ist möglich, allerdings werden dann 10% von der Gesamtsumme abgezogen.“

    Ist das eine Branchenkrankheit, daß die entweder keine Ahnung von Mathematik und Finanzmarktkonditionen haben oder wollen die einfach Kunden abbügeln, ohne nein sagen zu müssen? Selbst Ratenkredite bekommt man für zwei Jahren für 5% und umgekehrt erbringt die Geldanlage höchstens 2,5%. Die Händler verhalten sich ja, als wären sie Banken und die wankelmütigen und disziplinschwachen Kunden erwarten einerseits Dispositionskredite und müssen andererseits 10% Zinsen dafür berappen.


    Bei 5% könnte man ja anfangen nachzudenken, aber 10% sind einfach nur unverschämt. Da die Provision vom Mobilfunkanbieter ja auch nicht monatlich gestückelt ankommt muss man ja meinen, daß solche Händler selbst nur mit Bankkrediten überleben und ihnen deshalb das Einbehalten und gestückelte Auszahlen soviele Prozente wert ist.