Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von HolgerBln
    er wurde auf Wunsch des Users "surfmobile" gegangen, aber surfmobile soll sich nicht sicher sein, auch ihm könnte dies demnächst bevor stehen

    Du deutest Insiderwissen an, denn so geäußert hat sich ja niemand. Tatsächlich aber wird wohl kein einzelner Nutzer alleinverantwortlich bei der Rennleitung für den Ausschluss eines Anderen sorgen können. Und zumindest ich habe beim angesprochenen, vermeintlichen Kandidaten keinerlei Aggressivität, Pöbelei, Beleidigung, Selbstherrlichkeit oder Größenwahn registriert.


    Das Schlimme ist ja, daß die ganzen Hintergrundhelfer und Hilfebedürftigen nun nicht mehr miteinander verbunden sind durch den Messingschildkenner und Klägeranwaltsrichtervollstrecker. <-;<

    Zur Ablenkung von eigener Untätigkeit eröffne man flugs Nebenkriegsschauplätze wie Bedürftigkeitsanspruch oder Auszahlungsverdrehung. Dabei weiß doch jeder von uns Juristen auf Anhieb, daß die zitierte Passage eindeutig nicht die verkündete Schlussfolgerung zulässt.

    Zitat

    Im Umkehrschluß könnte man dieses Auszahlungsrecht auch ohne Vertragskündigung analog zu Gutscheinen haben. Danach bestünde unter gewissen Umständen der Auszahlungsanspruch jederzeit. Ohne Kündigung. Das könnte man mal durchdenken.

    Weiteres Durchdenken lohnt nicht.


    1.) Nach Vertragsende wird das Guthaben ausgezahlt.
    2.) Der Anspruch auf's unverbrauchte Guthaben bleibt bestehen, obwohl kein Vertrag mehr existiert.


    Die vom Hintergrundhelferanführer vertretene Interpretation ist unzulässig und falsch. Daß das Eine keinen Einfluss auf das Andere hat, lässt natürlich keinerlei Schlussfolgerung zu, daß das Andere auch keinen Einfluss auf das Eine habe. Einfluss ist naheliegenderweise unidirektional, und eben nicht bidirektional.


    ... Aber immer wieder ein Anlass zur Erheiterung. Das muss man ihm lassen. Nur sollte man sich nicht davon einnehmen lassen. (-:=

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    Original geschrieben von carljiri
    Ja, aber du merkst selber wie dein Kunde bleiben mit konditionen erkauft wird, die sich der Konzern nicht leisten kann. Das ist meiner Meinung nach das Todesurteil des Konzerns. Das ist finanziell auf dauer nicht haltbar und auch sinnfrei. Aldi verkauft dir ja auch nicht nur damit du nicht zu Lidl gehst 40 äpfel statt 4 für 2€...

    Aldilidlpennynettonorma sind alle O2. Telekom, das waren die netten, aber teuren Tante Emmas und heutzutage ansatzweise Edekarewetegut, auch wenn die nun alle auch eine Discountschiene haben mit Preisen wie bei Aldi. Die Tankstellenshops, das entspricht im Einzelhandel vielleicht noch am ehesten der Telekom. Überall verfügbar, rund um die Uhr zugänglich und gepfefferte und gesalzene Preise.


    Ich sehe nun nicht, daß O2 in die Binsen gehen muss. Klar hakt's dort an vielen Stellen, aber auch informierte oder gar auch mal betroffene Kunden schließen dort neue Verträge ab. Es legt ja auch nicht jeder gesteigerten Wert auf zig Megabit. An der Attraktivität von Free sieht man ja eigentlich auch schon, daß eine relativ niedrige, aber dauerhafte und unlimitierte Datenrate den Bedarf deckt. Ob das 4G-Netz viel taugt oder viel liefert, ist auch gleichgültig, solange 3G zur Verfügung steht, funktioniert und liefert.

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    Original geschrieben von mavolta
    Neuer Sachstand zu den "Alt-" Multicards nach tel. Rücksprache mit der Kundenrückgewinnung: MC-Altbestand bleibt aufpreisfrei bei VVL.


    Die (mehrfache!) Chat-Auskunft, daß MC-Altbestand grundsätzlich aufpreispflichtig wird, sofern nicht im Zieltarif inkludiert, ist falsch. Es bleibt ein ausgesprochen ungünstiger Eindruck hinsichtlich Kompetenz und Kundenfreundlichkeit mancher Chat-Mitarbeiter. Ich hätte definitiv eine Reihe von Verträgen von o2 abgezogen, wenn die MC-Frage nicht im "letzten Versuch" per Telephon zur Zufriedenheit gelöst worden wäre.

    Ist ja nochmal alles gut gegangen. Ist aber nicht erstaunlich, daß man sich als interessierter, erfahrener Kunde bei sowas wie "Fortführung bestehender, im Alttarif kostenfreier Multicards" besser auskennt. Was die Mitarbeiter im Kundenservice nicht wissen oder falsch verstanden haben, das wurde ihnen ja vorher nicht vermittelt und ist in deren System offenbar auch weder gut dargestellt, noch einfach recherchierbar. Die einen fragen halt nach, die anderen meinen's fälschlicherweise zu wissen. Zum Beispiel Vodafone-Mitarbeiter braucht man auch nicht nach der Nutzung von Callnow-Aufladekarten für Laufzeitverträge anzusprechen, obwohl das ja sogar in den Vodafone Infodoks erwähnt und erklärt ist. Da müsste ein O2-Mitarbeiter schon wissen, wann die kostenfreie MC-Weiterführung bei VVLs bestanden hat, bevor man das ernstnehmen könnte. (-;=

    Nichts genaues weiß man nicht...


    Von allein wäre ich aber nie drauf gekommen, daß die 20% auf jedem Mast/jedem Sektor/jedem Sonstwas abgezwackt werden. Und ich halt's auch nach der Inspiration für unwahrscheinlich. Das wäre unnötig, unsinnig und nicht zuletzt ein Riesenaufwand, den O2 vorab zusätzlich in die Programmierung der eigenen Netztechnik investieren hätten müssen. Der Unterschied von Drillisch zu den anderen Providern ist doch unter anderem, daß sie direkt auf Bitebene ins Netz hereinkommen, auf keinerlei Dienstleistungen seitens O2 angewiesen sind, selber Terminierungsentgelt erhalten und eine eigene Vorwahl haben. Aber die 20% auf Bitebene wird doch auf die gesamte Netzkapazität berechnet sein, nicht jeweils genau 20% jedes Rechenzentrums, jeder Leitung, jeder Antenne und jedes Sektors. Es würde ja auch keinem der beiden nutzen, wenn der andere auf einer Antenne/Sektor seine 20 oder 80 Prozent ausgeschöpft hat und ausgebremst würde, obwohl der andere gerade keine 80 oder 20 Prozent benötigt.


    Aber ausgeschlossen ist auch so ein überkompliziertes Szenario nicht...

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    Original geschrieben von mavolta
    o2 hat jetzt im Chat mehrere Male darauf bestanden, daß es keinen "Bestandsschutz" für dauerhaft aufpreisfreie ("Uralt-") Multicards mehr gäbe und diese bei VVL kostenpflichtig würden, sofern nicht im Zieltarif inkludiert. Selbst aktive VVL im gleichen Tarif sei ein "Tarifwechsel", da "aktueller", ohne daß man Auskunft geben konnte, was genau nun "aktueller" sei und worin die Vorteile für den happigen Aufpreis für die MCs bestünden.

    Vermutlich sind Spezialthemen wie "Fortführung von bislang kostenfreien Multicards bei Wechsel/Verlängerung in diesen oder jenen Vertrag" nicht jedem Hotliner gleichermaßen vertraut. Der eine erkundigt sich dann erst, der andere vertraut auf sein möglicherweise unvollständiges Wissen.


    Zumindest im Mai ging das noch ohne weiteres und die gerade eingetroffene Rechnung spiegelt das auch.

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    Original geschrieben von peterschneider85
    An sich klingt das plausibel und sinnvoll aber warum gibt es dann die Option, um zweimal je weitere 5% Netzkapazität von Telefonica zu erwerben?


    Hätte doch dann nur Mehrkosten für Drillisch zu bedeuten...?

    Die 20% Netzkapazität kann Drillisch ja nur an X Kunden verkaufen, vielleicht quasi noch an X+1. Aber bevor es eventuell ein Mehrfaches von X an Kunden werden könnten, würde Drillisch eben Netzkapazität nachkaufen können.

    Kann ja jeder machen, wie er möchte. Aber Kram wie "Kostenvermeidung" - als ob geringe Kosten und Rechtssicherheit mit noch geringeren Kosten, hohem Aufwand und Ungewissheit aufgewogen werden könnten - "Vorwarnstufe", Betonung der Nichtausgeschlossenheit des Einlenkens, "Messingschild", Juristerei, Prozesskostenhilfe und so weiter könnte sich als die nicht allerstringenteste Methode erweisen.