Zitat
Original geschrieben von basti12
[...] Ich betreibe mehrere PV-Anlagen, teils auf eigenen Dächern, teils auf fremden Dächern.
Und wie redest du dich heraus, wenn die anderen Hausbesitzer merken, daß du ihnen auf's Dach gestiegen bist? (-;=
Aber kein Witz ohne möglicherweise seriösen Hintergrund: Hausbesitzer existieren ja bekanntlich, wie mehr oder weniger vorübergehend auch Hausbesetzer. Aber gibt es auch Dachbesitzer oder wäre das möglicherweise ein ertragreiches Konzept nach dem Motto "Ich bezahle das Dach deines Hauses. Dir spart das bares Geld und mir bringt's langfristig dank der Photovolktaikanlage auf meinem eigenen Dach langfristig ebenfalls bares Geld."?
Wenn jemand Miteigentümer ist kann ich mir durchaus vorstellen, daß die anderen Miteigentümer zwar nicht an einen der ihren vermieten wollen, wohl aber einen externen. Zum einen würde der eine Miteigentümer ja eine sehr herausgehobene Stellung innerhalb der Eigentümergemeinschaft erlangen, er würde vermeintlich auf Kosten der anderen Geld verdienen und die Wechsel innerhalb der Eigentümergemeinschaft durch Verkauf würden möglicherweise auch komplizierter erscheinen. Bei einem komplett externen Vertragspartner gibt es keinen dieser tatsächlichen oder vermeintlichen Knackpunkte.
Besser wäre es natürlich allemal, wenn die Eigentümergemeinschaft gemäß der Anteilsaufteilung selber aktiv werden könnte. Das erspart spätere Konfliktrisiken, verbessert die eigene Rechnung und erhöht Wert und Verkaufserlöse der Anteile.
P.S.: Wie schon gesagt erscheint bei dieser Dachgröße eine Solaranlage und ihre Wärmeproduktion kaum ausnutzbar. Mit solchen Solarflächen werden ja ganze Freibäder beheizt in den Übergangszeiten. Dummerweise erhält man ja normalerweise genau dann wenig Wärme, wenn man mehr bräuchte. Und dummerweise erhält man dann besonders viel, wenn man wenig oder gar nichts braucht. <-;<