Beiträge von drueckerdruecker

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    Original geschrieben von nicknackman
    Also ich habe bis jetzt alle zwei Jahre ein neues IPhone mit Vertragslängerung bekommen.
    Jetzt überlege ich zum ersten Mal kein neues zu nehmen, um eventuell erst im nächsten Jahr ein neues zu kaufen. Ich bezahle dann nur ein Jahr länger den teuren Tarif mit dem eigentlich das 6+ von mir finanziert wurde.

    Ist ja nur eins der guten Argumente gegen die Verquickung von Mobilfunkvertrag und Handy. Das "bekommen" ist ja ein häufig verwendeter Begriff in diesem Zusammanhang, obwohl "bezahlen" ja viel angemessener wäre. Vernünftigerweise sollte ja alles zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt sein, sodaß man zumindest zwischenzeitlich auf einen gerätelosen Vertrag oder Prepaid umsteigen kann. Verlängern kann man ja immer noch.

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    Original geschrieben von harvey
    Durch die Antwort hab ich doch den Nachweis, dass mein Widerruf angekommen ist, was soll ich da mit Einschreiben etc. Zudem hab ich mir meine eMail, nach dem Absenden im Onlineformular der poba, quittieren und drucken lassen. Ich habe in den letzten 10 Jahren viele Abos, Konten, Mobilfunkverträge gekündigt, aber fast alles per Fax, nie per Post; es gab so gut wie nie Probleme. Nur eine Bank bestand auf Nachsendung des Originals per Post.

    Ich frage mich auch immer wieder, was die Empfehlungen für Einschreiben oder gar Einschreiben mit Rückschein mehr bringen als unnötige Kosten, zusätzlichen Postumsatz/gewinn und überflüssigen Aufwand. Erst, wenn man jenseits aller Vernunft bis direkt vor Fristablauf nichts unternommen hat, könnte ein Einschreiben der eigenen Beruhigung dienen, auch wenn selbst dann ein Fax immer noch sowohl günstiger, als auch schneller wäre. Einigermaßen rechtzeitig gekündigt, möglichst per Email/Kontaktformular, lässt sich in aller Ruhe eine Bestätigung oder sonstige, eindeutige Reaktion abwarten. Klar, Bankverbindungen lassen sich meist nicht so kündigen, aber Einschreiben oder Rückschein braucht man garnicht im Repertoire zu haben.

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    Original geschrieben von Goyale
    Dass Du ein Finanzfachmann bist, weiß ich. Aber 1200 Geldautomaten, verteilt auf die Fläche von Deutschland, ist 1 ATM je 300km2 (!). Das ist eine Automatendichte von nahezu 0.

    Das ist ja mal eine neuartige Erreichbarkeitssichtweise. Bezogen auf die Einwohnerzahl ergibt's schon einen Automaten pro 68.250 Einwohner. Demnach kommt auf Städte ab der Größe Landshuts (Nr. 125 hierzulande) einer nur für's Stadtgebiet, ab Aalen und darunter muss halt zunehmend Umland mit hinzugenommen werden. Hört sich nicht ganz so dramatisch und ganz sicher nach nach nahezu Null an. (-:=

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    Original geschrieben von mario.meininger
    Was bringt mir das, wenn ich mal 50 € einzahlen möchte, das ist für ein Girokonto doch ein selbstverständlicher Vorgang. Bei ING Diba ist eine gebührenfreie Einzahlung erst ab 1000 € bei der Reisebank möglich, DKB bietet eigene Einzahlautomaten. Mag sein, dass es nur 17 Automaten in ganz Deutschland sind, aber wenn man es braucht und eins in deiner Stadt ist spricht eigentlich alles für DKB und gegen ING.

    Wenn auch meines Erachtens für die DKB mehr spricht als für die Ing Diba, sehe ich das mit der Bargeldauszahlung genau andersherum. 17 ist nun wirklich sehr, sehr wenig und in der Fläche rein garnichts. Andersherum braucht man keine Bargeldeinzahlung für ein paar hundert Euro, denn die ersparen einfach das Geldabheben und nur Profis haben ja dauernde Bargeldbezüge in einer Höhe jenseits des eigenen Konsums.

    Zum Einstieg bietet sich natürlich ein Miband an, denn das gibt's je nach Version für ungefähr 12 (1s) oder 30 (2, mit Display) Euro frei Haus. Bei Gefallen kann man sich dann ja immer noch ein teures kaufen. Der Wunsch wird aber nicht unbedingt entstehen, denn Genauigkeit, "Kleinheit", Funktionen, Zuverlässigkeit, Trageeigenschaften und Robustheit lassen eigentlich nicht zu wünschen übrig. Und die Akkulaufzeit von angegebenen 30 und tatsächlichen 40 oder mehr Tagen (bei der 1er Version) ist ja schon legendär.


    Letztens hat mir eine Kollegin ihren Polar Tracker gezeigt und vorgeführt. Der hat natürlich ein vielfaches gekostet. Ich könnt' nun nicht sagen, daß ich beeindruckt gewesen wäre. Schon, daß das Ding deutlich klobiger ist und es so beim Schlafen eher stört, verhindert ja die recht interessante und aufschlussreiche Schlafanalye. Ich würd' nichtmal tauschen wollen.

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    Original geschrieben von herbert1960
    Ich jammere nicht, sondern ich finde es nur etwas merkwürdig, dass nach ca. 10 Jahren das Limit der VISA auf 500,-€ reduziert wird. Damit wird diese Bank niemals meine Hauptbankverbindung, sondern ich nutze die DKB nur fürs kostenlose Bargeldabheben in Fremdwährung. Falls mal ein Urlaub ansteht, überweise ich vorher einen ausreichenden Betrag auf meine VISA Karte und danach wird das Geld wieder abgezogen. :rolleyes:

    Wenn das Konto auch nach 10 Jahren Hauptbankverbindung oder Gehaltskonto geworden ist, dann würde das auch ohne externe Änderungen nicht passieren und die Bank kümmert es auch nicht (mehr). Und wenn das Konto nur sporadisch oder für einen einzigen Zweck (bei dem die Bank eindeutig draufzahlt) genutzt wird, dann wird auch das zumindest für solche Kunden irgendwann auf den Prüfstand gestellt werden. Es ist ja nicht anzunehmen, daß die erfolgte Kreditreduzierung per Zufall oder aus persönlicher Animosität erfolgte.

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    Original geschrieben von colbert
    Kündigen, du Witzbold. Für was hältst du mich eigentlich? Soweit ich weiß, ist Vodafone noch immer kein Anbieter, der mit Kündigungen souverän umgehen kann, sondern einem plötzlich auf goldige Weise entgegenkommen will.

    Achso, tut mir leid, da hatte ich das mit den "härteren Bandagen" missverstanden. Zum Vertragsende gekündigt wird ja sowieso, schon der eigenen Freiheit zuliebe. Zu sofort oder mit Nachbesserungsfrist zu kündigen, wird ja aus den bekannten Gründen nicht klappen. Falls Vodafone immer noch Verträge nach vorzeitigem Nummernexport klammheimlich und vorzeitig beendet, wäre das natürlich einen Versuch wert.

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    Original geschrieben von Braindead

    40-50 € ??? Das wäre mehr als das doppelte was ich für mein Kabelinternet zahle ! Also mir reicht ein Tarif für 10 € aus aber für mehr Volumen würde ich vielleicht noch 20 € zahlen. Danach wäre aber Ende.


    Ohne Handysubvention versteht sich.

    Das Netz zügig, dicht und höchstwertig auszubauen, kostet nunmal sehr, sehr viel Geld. Als persönlichen Beitrag nimmt man dann einfach das, was man selbst sowieso zahlt, zahlen würde oder bezahlt bekommt und lässt das dann jeden zahlen. Der eigentliche Investionszuwachs beim ganz oben angesiedelten Einheitstarif käme ja von denen, die bislang mit Tarifen zu einem Viertel oder Fünftel dessen ihren Bedarf abdecken.


    Müssen Politik- und TK-Anführer nur noch drauf kommen... <-;<

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    Original geschrieben von colbert
    Also, Leute, teils seid ihr realitätsfern, teils einfach nur Dummschwätzer. Wollt ihr ihm jetzt helfen oder nicht?


    Handysammler0815, warum suchst du nicht einfach mal das Gespräch mit Vodafone? Schildere ihnen dein Problem, sei ihnen freundlich gegenüber eingestellt, versichere ihnen, dass du gerne weiterhin ihr Kunde bleiben möchtest, bestehe aber auch darauf, dass Vodafone eine vertragsmäßige Nutzung per Netzabdeckung ermöglichen muss. Sowas klappt nach meinen Erfahrungen erstaunlich oft...


    ...und wenn nicht, kannst du immer noch mit härteren Bandagen kämpfen.

    Achja!? Klagen? Nerven? Grossenbruderschicken? Flashmob? Shitstorm? Medien? Oder was?


    Das Gespräch suchen, argumentieren, auf die gute, lange, zuträgliche Parnterschaft verweisen, zukünftige Fortsetzung und ähnliches kann man natürlich. Kann nicht schaden, aber helfen. Aber ansonsten ist das eben ein MOBILfunkvertrag, der qua Gesetz (Funkfrequenzvergabe) oder Werbung (Flächen- oder Einwohnerquote) zwar eine gewisse Verfügbarkeit erwarten lässt, dies aber an keinem einzigen Fleck garantiert. Bei ortsbezogenen Verträgen (Homezone, Festnetzersatz via Mobilfunk,...) ist das was anderes, ansonsten höchstens noch bei lokalen, vom Anbieter verursachten Verschlechterungen (Antennenabbau).


    Kurz gesagt: Wenn der Vertrag nichts entsprechendes enthält, wenn der Anbieter nichts verbockt hat und wenn keine Druckmittel in Form zahlreicher Parallelverträge existieren, dann kann man höchstens auf Kulanz hoffen.

    Das sind weniger Beispiele, sondern eher Konstruktionen von Verkettungen unglücklicher Umstände. Wenn wochenends das Handy ausgeschaltet ist, dann soll oder will man nicht erreichbar sein. Und wenn man eine SMS erwartet oder die Kundschaft auch über's Wochenende eine Kontaktmöglichkeit jenseits von Email, Post und Fax haben soll, dann wird man ihm die auch zuverlässig zur Verfügung stellen.


    Für wohl jede Bedingungsänderung lassen sich nachteilige Wirkungen konstruieren, selbst, wenn es sich eigentlich um Erweiterungen handelt.