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Original geschrieben von hrgajek
Hallo,
Gute Frage, es wurde schon jahrelang versprochen. Sie möchten es gerne tun, aber ihre antike wild zusammengewürfelte IT-Landschaft ließe es angeblich nicht zu...
Das verstehen Insider kaum, Aussenstehende (Kunden) schon gar nicht.
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[Schallplatte an] Und warum geht es [Kostenkontrolle] bei Prepaid und Debitel? Warum geht Portierung auf Prepaid bei ich glaube ziemlich vielen Anbietern der Konkurrenz? [/Schallplatte wieder aus]
Willst Du, will o2 den Kunden wirklich erzählen, daß ein Unternehmen, weltweit ich glaube viertgrößter Anbieter, an diesen Dingen scheitert?
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Original geschrieben von hrgajek
Auch da tun sie sich schwer. Für die Problematik der gesperrten Festnetznummern gibts hier einen eigenen Thread, da steht einiges zu drin. Ungeschickterweise hat die BNetzA ein wenig Argumentationshilfe für die Ssperrung von Nummern geliefert, aber wenn sie meinen sperren zu müssen, dann sollten sie diese Nummern öffentlich auflisten, damit Kunden wissen, woran sie sind. Mehr dazu hier nicht.
Warum nicht? Sind es Dinge, die geheimgehalten werden müssen? (Oder meinst Du, im entsprechenden Thread ist es angebrachter? [Dann ok.])
Ansonsten: Mir ist die Rolle der BNetzA nicht ganz klar wenn sie aus Berlin ferngesteuert wird/werden soll, von Brüssel aus kritisiert wird und sich auf etlichen Gebieten so verhält wie es weder Eplus noch o2 tut: Die Kommunikation mit den Kunden verbessern.
(o2 hätte auch mal seinen Kunden ankündigen können, wenn diese wegen Barring keinen Empfang mehr haben, oder?!)
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Original geschrieben von hrgajek
Man hätte vielleicht einen "Schönheitskontest" machen sollen.
Wäre der Unterschied zu offenen rechtlichen Prozessen ein großer Unterschied? (Siehe Signatur von Frankie aus dem Pott.
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Original geschrieben von hrgajek
Die Legende von der "besseren Sprachqualität" bei 1800 MHz war ein guter Werbegag mehr nicht. E-Plus hatte beim Start die modernere Technik (bessere Sprachcodecs) und die Marketing-Leute waren damals auf Zack.
Der Unterschied zwischen 900 und 1800 ist die Reichweite.
I know, I know.
Eplus hatte also in 199x die Wahl zwischen 1800 und nicht-1800, also 1800 und gar nicht erst aufbauen, richtig? Wenn das so war, warum macht man ihnen dann einen Vorwurf daß sie mehr wollen?
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Original geschrieben von hrgajek
Willst Du eine politische oder eine technische Antwort? 
Danke der Nachfrage - eine ganz klar politische; die technische verstehe ich nämlich nicht. 
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Original geschrieben von hrgajek
Wettbewerb der kundenfreundlichen Konditionen. Nichts da. Die EU muß da immer wieder mit Brachialgewalt da reinhauen. Ab 2010/2011 gibts maximale Vertragslaufzeit 1 Jahr und Rufnummernportierung binnen 24h.
Abwesenheitsansagen die Geld kosten, bei allen vieren. Und die BNetzA hat nicht den Mumm, da mal für Ordnung zu sorgen 
Wofür brauchen wir sie, die BNetzA, noch? (Kostet schließlich auch Geld.)
Stichwort Geld - haben Kurth&Co "Nebeneinkünfte"?
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Original geschrieben von hrgajek
Es gibt aber nicht wenige Marktbeobachter, die ich so höre, die glauben, daß auf die Dauer nur für 3 Anbieter Platz bliebe. Wenn E-Plus nicht mehr mag, sollen sie es doch einfach sagen. o2 macht ihnen sicherlich gerne ein Angebot.
Dann würde der Wettbewerb aber ggf. noch etwas schwerer: Wer verschlechtert die Konditionen so geschickt, daß es die Kundschaft nicht merkt?
Abgesehen davon, daß ich zunehmend das Gefühl habe, Eplus hat eine gute Design- und Sprücheabteilung, die Technik ist ja ausgelagert - warum gehen die Marktbeobachter von 3 statt 4 (eigentlich sind es ja 6) Anbieter aus? ... Dann könnte man ja weitergehen und aus 3 mach 2 machen, oder?! (Dann stände die Chance auf Fremdnetz bei 50:50.
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Original geschrieben von hrgajek
Als UMTS damals versteigert wurde, wurde diskutiert, was passiert wäre, wenn z.B. E-Plus keine UMTS-Lizenz genommen, sondern sofort mit dem damals bereits bekannten EDGE den Markt aufgerollt hätte. Das hätte richtig spannend werden können.
Dazu die Preise wirklich weiter runter - einen BASE mit 10, 15Cent in Fremdnetze würden so einige vermutlich häufiger nutzen als mit einst 25, jetzt 29Cent!? Ein wenig Daten nebenher für die, denen das wichtig ist und wir hätten nicht 4 Anbieter, die mehr oder minder nur durch die Farbe zu unterscheiden wären.
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Original geschrieben von hrgajek
Als UMTS damals versteigert wurde, wurde diskutiert, was passiert wäre, wenn z.B. E-Plus keine UMTS-Lizenz genommen, sondern sofort mit dem damals bereits bekannten EDGE den Markt aufgerollt hätte. Das hätte richtig spannend werden können.
E-Plus kann vielleicht auch ohne LTE leben, spart einen Haufen Geld und dafür könnten sie den Leuten bezahlbaren wirklich guten Service liefern und klar sagen: Leute wir sind ein Netz für Herrn und Frau Jedermann, aber keine HiTech-HiSpeed-Datenpipeline. Das wäre eine klare Message.
Wären damit 40% Rendite drin? 
Im ernst: Warum taten sie es nicht?
Stattdessen sehe ich: Man "verkauft" BASE als DSL-Ersatz... *hust* ..., flotte Sprüche und schönes Design täuschen über die 6989. Marke hinweg - Du, Henning, kennst die Strategen besser als wir, warum wird nicht die Schiene gefahren die Du erwähnst? (Funktionierende Telefonie, etwas Daten mit etwas Geduld für die breite Masse, das aber günstig - bis auf Geschäftskunden und einige TT-Kiddies wären damit viele zufrieden. :top: )
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Original geschrieben von hrgajek
Und dann beklagt sich diese Unternehmen , daß sie ungerecht behandelt werden. Sollte sie nicht erst einmal die hausgemachten Probleme gelöst haben?
Nö, warum denn? Service kostet Geld, und ohne eine Öffnung des Marktes kann der Kunde, außer den Dienst zu verweigern, was tun? Ergo dürften es eher "unnütze" Ausgaben sein; bitte versteh mich recht, ich heiße das nicht gut!
Was aber wäre, was man von Politikern fordert: Lieber weniger angestellte Menschen, ggf. auch mit mehr Wartezeit, die aber wirklich geschult sind?!
Und was wäre, wenn man den ein oder anderen Hotliner gegen gute Techniker tauscht, die das Netz betreuen?
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Original geschrieben von hrgajek
Ich kenne E-Plus seit der Stunde 0. Am Anfang war das Ch... Am Anfang waren kreative Ideen (das Vögelchen, das "bezahlbare Netz", der kostenloses Anrufbeantworter etc.) der löchrige Netzausbau, zu dem E-Plus anfangs stand und kaum jemand hats ihnen übel genommen. Und heute?
Ok, vielleicht bin ich einfach viel zu naiv. Das mag sein 
Das bist Du, ja - wie viele, viele andere auch. (Bitte richtig verstehen.
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Eplus/BASE tönte vor einigen Monaten, sie wollten mehr vom Festnetzkuchen - klappt das mit einigen Verschlimmbesserungen der Tarifkonditionen?
Bist Du, Henning, in der Lage, alle Eplus-Discounter aufzuzählen? Wie viele Zeitungen, Kaufhäuser usw. bringen weitere Marken auf den Markt statt daß man reduziert und andere Dinge bearbeitet (wie Du ja forderst)?
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Original geschrieben von hrgajek
Es wurde schon diskutiert, alle Frequenzen einzukassieren und neu auszuschreiben. Das hätte vielleicht auch was.
Ist eine denkbare Idee. Und zwar so: T-Mobile betreibt dann ein bundesweites flächendeckendes Netz und liefert nicht mehr an Endkunden, sondern nur noch an Reseller, die das Netz dann unter ihrem eigenen Namen vermarkten können.
Dazu müßte es aber eine Aufsichtsbehörde geben, diesem Einheitsnetzbetreiber sofort massiv auf die Finger haut, wenn er schlampt oder pfuscht. Ob das funktioniert?
Nein, wird nicht funktionieren - Ackermann schreit mal nach staatlicher Hilfe, jetzt wieder nach weniger Staat, die Mannesmannübernahme lief auch nicht wirklich glatt usw., die Entscheider sind (leider) viel zu pöstchengeil, ferngesteuert und nicht selten ohne Charisma. (Außerdem, was hätten sie davon sich mit der Wirtschaft anzulegen?)
Die Idee an sich aber wäre ziemlich klasse!