Beiträge von 535

    Re: Warum reagiert der Wettbewerb nicht auf den o2o?


    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Preis, Laufzeit - der o2o hat NICHTS verändert am Markt.


    - erstmal muß sich dieser Tarif herumsprechen
    - dann laufen noch die ein oder anderen Verträge
    - 75% der Kunden bleiben dort wo sie bereits sind
    - für alle, denen 60€/Monat [von den 40€ weiß wer etwas?] zu viel sind, kommen bei einem Discounter günstiger weg; inklusive Mailbox.
    - viele kennen ihre Tarife nicht, warum sollten sie sich jetzt dafür interessieren?
    - es gibt weiterhin keine Möglichkeit der Kostenkontrolle (für die, die dies wissen möchten)
    - dieses Wechseltheater haben nur wenige der Interessierten durchschaut, viele haben gar nichts von der Aktion mitbekommen und die o2-Holine sprach auch nicht mit einer Stimme
    - das Image von o2 - wie gut/wie schlecht ist es?


    - der Tarif hat, bis auf den für viele uninteressanten Kostenairbag, was, um sich von den ganzen Konkurrenzprodukten explizit hervorzutun im positiven Sinn der Kunden?



    Ich weiß, ein Discounter bietet weder eine kostenlose Hotline noch Multicard - aber offenbar braucht das nicht jede(r)!?


    Gäbe es ein Wünsch-Dir-was, gewisse Optionen wären sinnvoll - was sicher dem weil-einfach-einfach-einfach-ist-Tarif widersprechen würde; aber diesen Tarif gibt es ja auch schon und der ist für viele a) bekannter, b) günstiger.
    o2 hat einfach zu wenige Tarifwahlmöglichkeiten; aus meiner Sicht. Auf den o2o-Prepaid kannst Du nicht wechseln [OT: Fonic geht auch nicht], für die Schufa-Leute fällt damit o2 komplett flach?!
    o2 könnte einen Wechsel sehr vereinfachen, Optionen anbieten, mit all dem werben ... Dein angesprochener BASE müßte sich dann wohl rühren, was ich mir wünschen würde, wenn man mit dem o2o [als Flat ins Festnetz und ggf. eigene Netz] günstiger fährt --> ich wäre nach Vertragsende wieder o2-Kunde als Erstkarte.


    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Eure Meinungen, Informationen, Prognosen und Verschwörungstheorien bitte.


    Vielleicht handelt o2 auch nur halbherzig, um eines Tages mit besserer Technik dann wirklich anzugreifen - bis dahin hat eplus/BASE noch Zeit tariflich gutes Geld zu verdienen um dann mit leichten Preissenkungen und dennoch nicht schlechter Technik werben zu können.
    Bis dahin wird wie viel Zeit vergehen und die beiden Platzhirsche können sich das alles beruhigend ansehen?




    Dennoch wünsche ich dem o2o Erfolg - es wäre zu begrüßen wenn eplus/BASE Druck "von unten" bekäme.

    Zitat

    Original geschrieben von Handytim28
    Naja, dafür sind Gespräche ins Ausland mit drin, weltweit ins Festnetz. Und wenn man eher wenig telefoniert zahlt man gar nichts, da bis 10€ ja alles umsonst ist.


    Auch für Privatkunden? (Wohl vorerst nicht, oder?)
    Und was sagt Bruce respektive Fonic dazu?

    Der Thread fror ein - doch nicht sooo interessant was o2 vorhat(te)??




    Warum gibt es dann 2 von 3 Tarifen bei o2 weiterhin mit 24-monatiger Bindung? (Wo doch die Handysubvention abgeschafft wurde.)


    Die Festnetznummer - ehemals "Genion" - könnte man doch ggf. per Option dazu buchen oder mit 3 Monaten Laufzeit versehen; einst bei VIAG Interkom war es auch möglich.


    Wäre die Mailbox kostenlos - warum soll man als einer, der/die arbeiten darf, bestraft werden wenn man nach Feierabend die Mailbox abhören will? - wäre die Mailbox kostenlos, der o2o wäre ggf. für manch einen mehr interessant. (Dazu mit netzinternem Vorteil siehe u.a. CallYa 5/15.)


    Nur: Wenn es die Kundschaft nicht interessiert nebst Alternativen, warum sollte o2 sein Angebot erweitern bzw. überdenken??


    Zitat

    Original geschrieben von FloHech
    O2o ist meiner Meinung schon der Renner.
    Keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr, online Vorteil, günstige Gesprächsspreise und eine kostenlose Hotline sowie ein paar Optionen.


    Passt doch...


    Hast Du dazu offizielle Zahlen außer Deiner Meinung/Wunschdenken??
    Die meisten Deiner aufgezählten Fakten erfüllen auch die 786890 Discounter. ;)


    Für mich z.B. hat der o2 o folgende Nachteile:
    - kostenpflichtige Mailbox
    - relativ teuer
    - schlechte Taktung
    - teure SMS
    - utopischer Kostenairbag


    Die Vorteile, die auch die meisten Discounter bieten:
    - (noch etwas) günstiger
    - kostenlose Mailbox
    - keine Vertragslaufzeit


    Warum also o2o?


    [Schallplatte an] Und warum geht es [Kostenkontrolle] bei Prepaid und Debitel? Warum geht Portierung auf Prepaid bei ich glaube ziemlich vielen Anbietern der Konkurrenz? [/Schallplatte wieder aus]


    Willst Du, will o2 den Kunden wirklich erzählen, daß ein Unternehmen, weltweit ich glaube viertgrößter Anbieter, an diesen Dingen scheitert?



    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Auch da tun sie sich schwer. Für die Problematik der gesperrten Festnetznummern gibts hier einen eigenen Thread, da steht einiges zu drin. Ungeschickterweise hat die BNetzA ein wenig Argumentationshilfe für die Ssperrung von Nummern geliefert, aber wenn sie meinen sperren zu müssen, dann sollten sie diese Nummern öffentlich auflisten, damit Kunden wissen, woran sie sind. Mehr dazu hier nicht.


    Warum nicht? Sind es Dinge, die geheimgehalten werden müssen? (Oder meinst Du, im entsprechenden Thread ist es angebrachter? [Dann ok.])


    Ansonsten: Mir ist die Rolle der BNetzA nicht ganz klar wenn sie aus Berlin ferngesteuert wird/werden soll, von Brüssel aus kritisiert wird und sich auf etlichen Gebieten so verhält wie es weder Eplus noch o2 tut: Die Kommunikation mit den Kunden verbessern.
    (o2 hätte auch mal seinen Kunden ankündigen können, wenn diese wegen Barring keinen Empfang mehr haben, oder?!)



    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Man hätte vielleicht einen "Schönheitskontest" machen sollen.


    Wäre der Unterschied zu offenen rechtlichen Prozessen ein großer Unterschied? (Siehe Signatur von Frankie aus dem Pott. ;) )


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Die Legende von der "besseren Sprachqualität" bei 1800 MHz war ein guter Werbegag mehr nicht. E-Plus hatte beim Start die modernere Technik (bessere Sprachcodecs) und die Marketing-Leute waren damals auf Zack.


    Der Unterschied zwischen 900 und 1800 ist die Reichweite.


    I know, I know.
    Eplus hatte also in 199x die Wahl zwischen 1800 und nicht-1800, also 1800 und gar nicht erst aufbauen, richtig? Wenn das so war, warum macht man ihnen dann einen Vorwurf daß sie mehr wollen?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Willst Du eine politische oder eine technische Antwort? :-)


    Danke der Nachfrage - eine ganz klar politische; die technische verstehe ich nämlich nicht. ;)


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Wettbewerb der kundenfreundlichen Konditionen. Nichts da. Die EU muß da immer wieder mit Brachialgewalt da reinhauen. Ab 2010/2011 gibts maximale Vertragslaufzeit 1 Jahr und Rufnummernportierung binnen 24h.


    Abwesenheitsansagen die Geld kosten, bei allen vieren. Und die BNetzA hat nicht den Mumm, da mal für Ordnung zu sorgen :-(


    Wofür brauchen wir sie, die BNetzA, noch? (Kostet schließlich auch Geld.)
    Stichwort Geld - haben Kurth&Co "Nebeneinkünfte"?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Es gibt aber nicht wenige Marktbeobachter, die ich so höre, die glauben, daß auf die Dauer nur für 3 Anbieter Platz bliebe. Wenn E-Plus nicht mehr mag, sollen sie es doch einfach sagen. o2 macht ihnen sicherlich gerne ein Angebot.


    Dann würde der Wettbewerb aber ggf. noch etwas schwerer: Wer verschlechtert die Konditionen so geschickt, daß es die Kundschaft nicht merkt?


    Abgesehen davon, daß ich zunehmend das Gefühl habe, Eplus hat eine gute Design- und Sprücheabteilung, die Technik ist ja ausgelagert - warum gehen die Marktbeobachter von 3 statt 4 (eigentlich sind es ja 6) Anbieter aus? ... Dann könnte man ja weitergehen und aus 3 mach 2 machen, oder?! (Dann stände die Chance auf Fremdnetz bei 50:50. ;) )


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Als UMTS damals versteigert wurde, wurde diskutiert, was passiert wäre, wenn z.B. E-Plus keine UMTS-Lizenz genommen, sondern sofort mit dem damals bereits bekannten EDGE den Markt aufgerollt hätte. Das hätte richtig spannend werden können.


    Dazu die Preise wirklich weiter runter - einen BASE mit 10, 15Cent in Fremdnetze würden so einige vermutlich häufiger nutzen als mit einst 25, jetzt 29Cent!? Ein wenig Daten nebenher für die, denen das wichtig ist und wir hätten nicht 4 Anbieter, die mehr oder minder nur durch die Farbe zu unterscheiden wären.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Als UMTS damals versteigert wurde, wurde diskutiert, was passiert wäre, wenn z.B. E-Plus keine UMTS-Lizenz genommen, sondern sofort mit dem damals bereits bekannten EDGE den Markt aufgerollt hätte. Das hätte richtig spannend werden können.


    E-Plus kann vielleicht auch ohne LTE leben, spart einen Haufen Geld und dafür könnten sie den Leuten bezahlbaren wirklich guten Service liefern und klar sagen: Leute wir sind ein Netz für Herrn und Frau Jedermann, aber keine HiTech-HiSpeed-Datenpipeline. Das wäre eine klare Message.


    Wären damit 40% Rendite drin? :D


    Im ernst: Warum taten sie es nicht?
    Stattdessen sehe ich: Man "verkauft" BASE als DSL-Ersatz... *hust* ..., flotte Sprüche und schönes Design täuschen über die 6989. Marke hinweg - Du, Henning, kennst die Strategen besser als wir, warum wird nicht die Schiene gefahren die Du erwähnst? (Funktionierende Telefonie, etwas Daten mit etwas Geduld für die breite Masse, das aber günstig - bis auf Geschäftskunden und einige TT-Kiddies wären damit viele zufrieden. :top: )


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Und dann beklagt sich diese Unternehmen , daß sie ungerecht behandelt werden. Sollte sie nicht erst einmal die hausgemachten Probleme gelöst haben?


    Nö, warum denn? Service kostet Geld, und ohne eine Öffnung des Marktes kann der Kunde, außer den Dienst zu verweigern, was tun? Ergo dürften es eher "unnütze" Ausgaben sein; bitte versteh mich recht, ich heiße das nicht gut!


    Was aber wäre, was man von Politikern fordert: Lieber weniger angestellte Menschen, ggf. auch mit mehr Wartezeit, die aber wirklich geschult sind?!
    Und was wäre, wenn man den ein oder anderen Hotliner gegen gute Techniker tauscht, die das Netz betreuen?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Ich kenne E-Plus seit der Stunde 0. Am Anfang war das Ch... Am Anfang waren kreative Ideen (das Vögelchen, das "bezahlbare Netz", der kostenloses Anrufbeantworter etc.) der löchrige Netzausbau, zu dem E-Plus anfangs stand und kaum jemand hats ihnen übel genommen. Und heute?


    Ok, vielleicht bin ich einfach viel zu naiv. Das mag sein :-)


    Das bist Du, ja - wie viele, viele andere auch. (Bitte richtig verstehen. ;) )
    Eplus/BASE tönte vor einigen Monaten, sie wollten mehr vom Festnetzkuchen - klappt das mit einigen Verschlimmbesserungen der Tarifkonditionen?


    Bist Du, Henning, in der Lage, alle Eplus-Discounter aufzuzählen? Wie viele Zeitungen, Kaufhäuser usw. bringen weitere Marken auf den Markt statt daß man reduziert und andere Dinge bearbeitet (wie Du ja forderst)?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Es wurde schon diskutiert, alle Frequenzen einzukassieren und neu auszuschreiben. Das hätte vielleicht auch was.
    Ist eine denkbare Idee. Und zwar so: T-Mobile betreibt dann ein bundesweites flächendeckendes Netz und liefert nicht mehr an Endkunden, sondern nur noch an Reseller, die das Netz dann unter ihrem eigenen Namen vermarkten können.


    Dazu müßte es aber eine Aufsichtsbehörde geben, diesem Einheitsnetzbetreiber sofort massiv auf die Finger haut, wenn er schlampt oder pfuscht. Ob das funktioniert?


    Nein, wird nicht funktionieren - Ackermann schreit mal nach staatlicher Hilfe, jetzt wieder nach weniger Staat, die Mannesmannübernahme lief auch nicht wirklich glatt usw., die Entscheider sind (leider) viel zu pöstchengeil, ferngesteuert und nicht selten ohne Charisma. (Außerdem, was hätten sie davon sich mit der Wirtschaft anzulegen?)


    Die Idee an sich aber wäre ziemlich klasse!

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    BTT:


    T-Mobile hat 39 Mio Karten.
    Vodafone um die 34 Mio
    E-Plus sagen wir 18 Mio Karten.
    Ist es nicht logisch, daß 39 Mio + 34 Mio Karten mehr Frequenzen brauchen als 18 Mio Karten?


    Dann lassen wir die Versteigerung doch einfach gleich, den Großen wird gegeben. Demnach bekäme o2 in Deutschland auch keinen Zuschlag, wärst Du damit zufrieden?


    Wärst Du bitte noch so freundlich und antwortest auf dies, siehe gleich im ersten Teil. Danke.

    Zitat

    Original geschrieben von Unschuldig
    ja das sind auch die gründe in meinem bekannten kreis.
    oft kommt auch eplus und o2? das sind doch harz4 netze da hat man doch keinen empfang.


    Ja, Deutschland, das Land der Dichter und Denker, völlig ohne Vorurteile, ohne Schubladendenken usw. ;)


    Zur Versteigerung noch Fragen:
    - wie ferngesteuert (wirtschaftliche Lobbyarbeit) ist diese Versteigerung? weil:
    - trotz EU-Stimme/-Kritik ändert Herr Kurth&Co nichts und weil alles soooo gerecht zugeht, klagen gleich 2 Anbieter, nämlich die in Deutschland Kleinsten - die Logik leuchtet mir nicht ganz ein!
    - warum muß überhaupt versteigert werden, warum arbeitet man nicht an einer neutralen, ggf. staatlichen Lösung, bei der die Kunden Sieger sind? (Ok, dann kann kein Wirtschaftsunternehmen Gewinne machen, nur - ist das notwendig?)
    - hat diese Versteigerung auch Auswirkungen auf die Ballungsgebiete?

    Zitat

    Original geschrieben von Unschuldig
    @ steven warum verlangt rewe mehr für einige produkte als real? weil er/sie es kann. die meisten leute vergleichen nicht oder er ist ihnen egal. bekannter hat jeden monat 200-300 rechnung bei tmobile ich hab ihm schon 100 mal gesagt wechsel mal zu o2 oder eplus dort gibt es günstig flats. aber ihm ist es egal, selbst bei tmobile in eine flat zu wechseln ist ihm zu viel arbeit. er meint er hat wichtigeres zu tun.


    Und wie antwortet er auf die Frage, warum er mehr arbeitet um Unnötiges zu bezahlen?

    Zitat

    Original geschrieben von maschi_ac
    Meine Meinung ist und bleibt, dass es es keine Apothekerpreise sind.
    Wir sind in unserer Wegwerfgesellschaft nur nicht mehr gewöhnt, dass Produkte und Dienstleistungen ihren Preis WERT sind.


    Gut, dann erklär mir doch bitte: Woran erkenne ich, daß diese 1 Minute Telefonie einmal in der Flat enthalten ist, mal 3, mal 9 und mal 29Cent kostet? Warum war es wichtig, daß BASE die Fremdnetzminute von 25Cent auf 29Cent erhöhte bei schlechterem Takt? Hat sich dadurch diese 1 Minute Telefonie an WERT erhöht? (Ich meine natürlich von der Qualität.)


    Und kannst Du mir sagen, was 1 Minute Festnetz kostet im Vergleich zu 1 Minute Mobilfunk? (Ich meine von Seiten der Infrastruktur und selbstverständlich alle Unkosten wie Ladenmiete, Personal etc. mit einbezogen.)


    Daß die Angestellten (nebst Familien) leben müssen wissen wir alle, steht außer Frage, aber müssen Renditen von 40% sein?


    Was macht T-Mobile denn falsch? (Ich bin dort kein Kunde.)
    Sie sind weiterhin Marktführer, beim Breitband gut mit dabei, beim Festnetz verlieren sie Kunden, ja, was ja regulativ so gewollt ist - was also machen sie falsch? Wo liegt die Höchstgrenze, wann es den Leuten zu viel ist? (Sofern sie ihre genutzten Vertragstarife denn überhaupt kennen.)

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    E-Plus ist auf Platz 3 (Drei) der freigeschalteten Karten.
    E-Plus sollte seine Kommunikation verbessern zu seinen Problemen stehen und sofort mit der Lösung anfangen.


    o2 ist auch nicht Gold was glänzt, von Sondernummern und den geheimen Preislisten, bis zur "Limitierung" bei CallThru, Chatlines etc.


    o2 hat aber beim Netzausbau die Zeichen der Zeit erkannt.


    Löblich, das mußten sie wohl auch.
    Wann kommen Kostenkontrolle bei Postpaid und Portierung auf Prepaid? Wann eine Entschuldigung wegen der von Dir angesprochenen o2-Problematiken? Also die Art der Kommunikation, die Du (zu Recht) von Eplus wünscht?


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Nein.


    Dann wäre also ihre Alternative gewesen gar nicht erst anzutreten mit der Folge, wir hätten statt 5 Netze ganze 2, nämlich T-Mobile und Vodafone?!


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Frequenz bleibt Frequenz, was soll sich da "technisch gewandelt" haben?


    Physikalisch "wenig", richtig, ich meinte das anders: Die 900er haben sich, sprachqualitätsmäßig, den einst gepriesenen 1800er "angeglichen", richtig? (Wußte man all das auch 199x schon als man anfing die Netze auszubreiten?)
    Will fragen: Wußten sie tatsächlich in 199x, worauf sie sich einließen?


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Es wurden keine "Frequenzen gekreuzt". E-Plus und o2 bekamen EGSM-Frequenzen unterhalb der GSM900-Frequenzen, weil diese freigegeben wurden. Für jede EGSM-Frequenz mussten sie Frequenzen ihres GSM1800-Pakets abgeben.


    Nun, wenn beide Seiten WUSSTEN worauf sie sich einlassen - warum gilt das nicht auch für D1/D2 wenn für E1/E2 weiterhin 1800er zu gelten haben?


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Nicht unbedingt. Beispiel o2:
    1996/1997 wurde die Lizenz für das "E2"-Netz ausgeschrieben, Viag Interkom erhielt den Zuschlag. Hier hat sich Viag Interkom verpflichtet mit den GSM 1800-Frequenzen bis 2001 75 % der Bevölkerung abzudecken. Dass irgendwann EGSM-Frequenzen frei werden, wusste keiner. Dennoch haben nur E-Plus und o2 diese Frequenzen bekommen, nicht aber T-Mobile und Vodafone.


    Ok, wußte ich nicht - aber dann gilt auch hier wieder: Keiner der 4 Anbieter wußten 199x worauf sie sich einließen, richtig? (Ich meine detailliert.)


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Nun werden also weitere Nutzungsrechte für Frequenzen um 800 MHz angeboten. Diese Frequenzen sind allerdings knapp und reichen (mit gescheit nutzbaren Paketen) nur für drei Anbieter.


    Blöde Frage: Warum müssen diese Frequenzen wieder einmal versteigert werden, warum keine neutrale Lösung, die jedem nutzen? ("Jedem" meine ich weniger als Anbieter, sondern als den künftigen Kunden; könnte ja auch in staatlicher Hand bleiben, oder?! ... Ich weiß, das geht im Kapitalismus, sorry "sozialer" Marktwirtschaft nicht wirklich. )


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Das eigentlich witzige an der ganzen Sache ist, dass gerade E-Plus gegen das Vergabeverfahren klagt. Mit den Frequenzen soll ein schnelles Datennetz entstehen, welches auch abgelegene Orte gut versorgen soll.


    Vielleicht geschieht dies ja auch?!
    Hier gibt es Menschen, die mal für Eplus arbeiteten, aber auch die haben wohl selten vertrauliche Gespräche mit Dirks&Co geführt, oder?!
    Ich meine, ggf. wird [hier] über Entscheidungen diskutiert, deren Entscheidungsträger TTler nicht einmal mit Namen kennen!?


    Dennoch DANKE für Deine Ausführungen - mir sind viele Regelungen unbekannt und zudem "zu hoch".


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Obwohl man den Ausgang eines Rechtsstreit nie wird voraussagen können[...] "Handfeste" rechtliche Argumente sehe ich bisher jedenfalls nicht vorgebracht. Und wenn es in einem Rechtsstaat eins nicht gibt ... dann ist das ein allgemeines Recht auf Gerechtigkeit.


    Hm, der Volksmund sagt ja auch: Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge.
    Wenn man den Ausgang eh nie voraussagen kann, wie kann man dann "'handfeste' rechtliche Argumente" vorbringen? Leicht polemisch gefragt: Statt Juristen könnten wir auch Rhetoriker nebst Musiker einsetzen und gucken, wer den "Richter" am schönsten beeindruckt?


    Was passiert, wenn ein weiterer Bieter prozessieren wird? Hinkt Deutschland dann, aufgrund der Juristerei, dann noch weiter hinterher was den TK-Markt angeht?
    Oder haben Medien dazu aufgefordert zu prozessieren um so wieder von Aufregung berichten zu können?