ZitatOriginal geschrieben von webbi
Ich kapiere das Problem nicht...
Dient die Funktion im Grunde nur dazu, Mails mit "falscher" (oder auch einfach anderer) Absenderadresse zu verschicken?
Viele Grüße, webbi
Genauso ist es.
Es kann ja durchaus sein, daß man gelegendlich den Mailprovider oder ISP wechselt. Deshalb ist es sinnvoll, eine andere (unveränderliche) Adresse vorzuschalten, um nicht jedesmal tausend Leute auf die neue eMail-Adresse hinweisen zu müssen. Als "Vorschaltadresse" nimmt man entweder eine unter einer eigenen Domain eingerichtete Adresse (z.B. bei Strato, sieht auch besser aus) oder z.B. @spamfence.net, die dann auf den eigentlichen Zielaccount umgeleitet wird.
Da das Webinterface von Web.de sehr viel besser ist, als das von Strato, leite ich z.B. von Strato auf Web.de weiter (von da aus übrigens Kopie weiter zu t-email, wegen der kostenlosen SMS-Benachrichtigung über neue eMails, das aber nur mal am Rande).
Wenn ich jetzt den Web.de-SMTP eintragen würde, meckert der rum, weil ich logischerweise nicht meine Web.de-Adresse als Absender angegeben habe, sondern meine "schöne" Strato-eMail - und deshalb habe ich in der Vergangenheit den smtprelay-Server von T-Online benutzt.
Aber - wie oben schon geschreiben - es geht auch anders.
Probleme gibt's übrigens deshalb, weil die Provider die SMTPs schützen müssen, sonst würden diese massenhaft für Spam-Versand mißbraucht. Aber daß z.B. Strato SMTP-Auth und SMTP-after-POP einsetzt, finde ich etwas übertrieben. SMTP-after-POP macht regelmäßig dann Schwierigkeiten, wenn der eingesetzte Mailclient das nicht beherrscht (z.B. OE) oder eben SMTP-Server und POP3-Server bei verschiedenen Anbietern liegen...