Beiträge von Röbelfröbel

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    Original geschrieben von alex262
    wirklich komisch das ganze! ich konnte wie gesagt bei einem special complete mobil problemlos auf die festnetzflat wechseln.
    bei meinem eigenen funktioniert dies aber nicht! (habe aber auch nur geschaut obs möglich wäre, glücklicherweise hätte ich eh nicht wechseln wollen)


    Der Flatrate- bzw. Freiminutenwechsel ist, wenn ich mich recht erinnere, innerhalb des Spezial-Complete-Tarifes nach 12 Monaten Laufzeit möglich.

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    Original geschrieben von Just Me
    @ Röbelfröbel


    Ok dann meinte ich 300 MB beim S und M ;) Hatte wohl noch die 200 MB des Special Complete Mobil im Kopf. Danke für die Korrektur :top:


    Man hilft wo man kann. :)


    Zum Thema Multisim und Speedoption: Wenn man einen Sprach- und Datentarif fürs Smartphone und noch einen reinen Datentarif für den PC oder fürs Tablet nimmt, sollte man sich durchaus überlegen, ob es nicht doch sinnvoller wäre, einen Complete Mobil L mit Speedoption für 69,90 € zu nehmen. So umgeht man auch die Möglichkeit, dass das Smartphone schon im SSD ist, während das Datenvolumen beim Tablet noch nicht erreicht ist. Insofern ist es durchaus sinnvoll, wenn das Datenvolumen nicht "pro Gerät", sondern "pro Person" berechnet wird

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    Die Gefahr, dass RCS-e als SMS Kompensation ordentlich teuer wird dürfte deutlich größer sein als bei Whatsapp. Idealerweise würde RCS-e die Konkurrenz platt machen und kann dafür dann wieder Geld nehmen. Dass das Datenvolumen ausgenommen wird, ist überhaupt nicht "gut", es ist ein schlechter Scherz. Permanent jammern die Telkos herum wie knapp doch die Bandbreite sei und das man die Nutzer unbedingt drosseln muss, aber bei den eigenen Diensten - da ist das egal. Die Telekom hat Skype wegen dem ach-so-schlimmen Datenverbrauch bekämpft, aber wenn man selbst Videotelefonie macht - who cares?


    Viel preislichen Spielraum nach oben haben die Netzbetreiber mit RCS-e nicht. Und Whatsapp wird man mit ein paar europäischen Netzbetreibern mit Sicherheit nicht platt machen. Konkurrenz belebt das Geschäft, zumal Whatsapp meiner subjektiven Empfindung nach im Smartphone-Messagingbereich angesichts seiner immensen Verbreitung schon eine Art Monopolstellung hat.


    Und mit irgendetwas müssen die Netzbetreiber punkten - die bloße Dienstleistung des Nachrichten- oder Datentransfers reicht nicht aus. Das machen andere schon längst. Dass das Flatrate-Datenvolumen durch RCS-e nicht in Anspruch genommen wird, ist m. E. ein notwendiges Zugeständnis an die Kunden, um überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal, bzw. einen Zusatznutzen bieten zu können. Und Videotelefonie gab es auch schon vor der Datenflatrate-Zeit. Und ganz ehrlich: Ich habe ausreichend Freiminuten übrig, um sämtliche Telefonate ohne Schmerzen als RCS-e-Videoanruf zu tätigen und den doppelten Abzug der Minuten in Kauf zu nehmen. Ich würde es aber nicht machen, weil es mich einfach nicht reizt. Und ich befürchte dass ich damit nicht alleine bin. In dem Zusammenhang mal was anderes: Ist bekannt, wie gut Facetime bei iPhone-Nutzern angenommen wird?


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    Ich vermute mal Telefonie und SMS sind nicht als Datenverbindungen implementiert.


    Streng genommen nicht. Digitale Übertragung von Sprache oder Kurzmitteilungen ist beides.


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    Dass die Einnahmen aus dem Contentbereich dem Netzausbau zu gute kommen halte ich für ein Gerücht. Die machen nicht zusätzliche Dienstleistungen weil sie dadurch mehr Netze bauen können, sondern weil sie schlichtweg eine bessere Marge darin sehen


    Angesichts steigender Datennutzung über die Mobilfunknetze sind ständige Investitionen erforderlich - und je mehr eingenommen wird, desto mehr kann auch investiert werden. In welchem Umfang diese Investitionen durch derartige Zusatzeinnahmen begünstigt werden, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis.


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    Je mehr sie ihren eigenen Inhalt über die Leitung pusten, desto weniger Interesse haben sie an freien Internetzugängen. Das ist mit Sicherheit nicht zum Vorteil der Nutzer. Angesichts von existierenden IM und VOIP Verboten ist mir nicht klar, woher du die Sicherheit nimmst, dass niemand gezwungen wird bestimmte Leistungen zu nutzen?


    Um beim Thema zu bleiben: Es steht jedem frei, RCS-e zu nutzen, Whatsapp oder welche Anwendungen auch immer. Das Vorhandensein einer kostenpflichtigen Dienstleistung verpflichtet nicht zu deren Nutzung - das wollte ich eigentlich ausdrücken. IM- und VoIP-Verbote sind hatte ich nicht gemeint, sind aber natürlich diskussionswürdig.


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    Wenn es Zusatzleistungen gibt die bestehende Dienstleistungen bzw. Dienstleister verdrängen sollen und dabei unfaire Vorteile durch die Telkos geniessen, dann ist das nicht ok und auch nicht zum Vorteil der Nutzer.


    Vorteile haben die Netzbetreiber definitiv - die Frage ist nur, ob sie unfair sind. Schließlich müssen Mobilfunknetze auch erstmal auf- und ausgebaut werden und das ist mit immensen Investitionen verbunden. Da muss es nach meinem Verständnis auch gestattet zu sein, diesen Vorteil im Wettbewerb zu nutzen. Die Frage ist, ob dieser Vorteil bei den Kunden tatsächlich "zieht", zumal meistens ohnehin Textnachrichten verschickt werden, die nicht besonders datenintensiv sind. Abgesehen davon: Whatsapp ist etabliert und Kunden sind faul.


    [QUOTE]Der meiste Content wird überhaupt nicht vom Netzbetreiber selber angeboten, sondern von teilweise von externen Firmen.


    Z.b das deutsche Vodafone Live Portal wird überhaupt nicht von Vodafone D2 betrieben, ebenso MMS oder andere Plattformen, genauso wird der RCS-e Dienst für die europäischen Netzbetreiber von einem Netzbetreiber in Spanien betrieben - das meiset Geld geht daher an diese Anbieter, weil die das nun mal nicht umsonst machen./QUOTE]


    Sieh mal an - das wusste ich nicht. Danke für die Info.

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    Hats schon jemand getestet?


    Ja, ich. Ich kann gerne etwas dazu schreiben.


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    Also nachdem ich jetzt seit ein paar Tagen Besitzer der SmartWatch bin, überrascht mich doch die Tatsache dass mir ein Update zwar angezeigt wird, danach die Uhrzeit aber doch nicht ständig im Display zu sehen ist...


    Das geht nur bei der kleinen Digitaluhr und der Analoguhr, nicht aber bei der großen Digitaluhr. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die ständig eingeblendete Uhrzeit ziemlich stark auf den Akku geht.


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    Der Kauf: Ein Kollege machte mich auf die Sony Smartwatch aufmerksam und neugierig wie ich bin, bestellte ich mir die Uhr trotz der teilweise negativen Kundenrezensionen bei Amazon. Ich muss dazu sagen, dass ich auch nicht der Typ bin, der wegen kleiner Macken reklamiert oder gleich von seinem Rückgaberecht Gebrauch macht.


    Erste Eindrücke: Die Uhr selbst macht einen guten Eindruck, ist vielleicht etwas klobig. Ob und wie viel kleiner man sie hätte machen können, kann ich natürlich nicht sagen. Der Bildschirm ist ein wenig pixelig, aber es erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Wahrscheinlich wäre ein größerer und höher auflösender Bildschirm zu Lasten der Akkulaufzeit gegangen und hätte die Uhr unnötig verteuert. Keine Medaille ohne Kehrseite.


    Mitgeliefert ist ein schwarzes Gummiarmband mit Dornschließe, dass für dickere Arme allerdings zu kurz ist. Zwar sind für diese Zwecke weitere Löcher im Armband angedeutet, die allerdings manuell mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen werden müssen. Entsprechend bescheiden sieht das Ergebnis aus und es erweckt auch nicht den Eindruck, dass es lange halten würde. Hinzu kommt, dass Gummi naturgemäß wenig atmungsaktiv ist und man unter dem Armband ziemlich schwitzt. Aus diesem Grund ist das mitgelieferte Armband für mich nichts weiter als eine Möglichkeit, eine sofortige bestimmungsgemäße Inbetriebnahme der Smartwatch als Armbanduhr zu ermöglichen - das ist vielleicht ein Manko, aber gar nicht weiter schlimm, denn im Lieferumfang befindet sich außerdem ein Metallteil mit zwei Stiften, an welches man, wie beim mitgelieferten Armbannd, die Uhr klipsen kann. Dieses Teil lässt sich mit jedem 20mm-Armband verwenden und das funktioniert ziemlich gut. Als für mich klar war, dass ich die Uhr behalte, habe ich mir sofort eines aus Metall montieren lassen, welches meinem Armumfang entspricht, eleganter aussieht und unter dem man nicht schwitzt. Kostenpunkt inklusive Montage: ca. 25 €, die man beim Kauf der Uhr auf jeden Fall einkalkulieren sollte.


    Das Ladekabel hat einen proprierätren Stecker, welcher zum Laden unter die Uhr geklemmt wird. Der Stecker wird dabei alleine vom Klipp der Uhr gehalten. Die Verbindung könnte gerne ein wenig sicherer sein, ist aber grundsätzlich in Ordnung, wenn man die Uhr zum Laden vom Armband nimmt. Vorteil dieser Lösung: Das kleine Uhrengehäuse wird von keinem entstellenden Micro-USB-Anschluss verunziert.


    Die Smartwatch: Die Inbetriebnahme war denkbar einfach: Lifewaremanager installieren, Bluetooth einschalten, mit Uhr verbinden (Galaxy Nexus). Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Wenn die Funkverbindung zwischenzeitlich mal abreißt, Finden Telefon und Uhr recht schnell wieder zueinander. Standardmäßig sind kaum Anwendungen installiert. Diese können aber einfach am Mobiltelefon aktiviert und ggf. aus dem Playstore nachgeladen werden. Mit dem Suchbegrif "Smartwatch" findet man zahlreiche Anwendungen - übrigens nicht nur von Sony, sondern auch von Drittentwicklern. Ich bin mal gespannt, was da noch kommt. Ansonsten tut die Uhr was sie soll und was der Hersteller verspricht. Der Bildschirm lässt sich übrigens nicht nur durch Druck auf den Powerknopf oder zweimaliges Tippen einschalten, sondern auch durch Schütteln der Uhr. Das funktioniert meistens ziemlich gut.


    Durch zwei Updates (Die hat es zum Zeitpunkt der kritischen Amazon-Rezensionen noch nicht gegeben) hat Sony zwei Kritikpunkte beseitigt, welche häufiger angesprochen wurden: Mittlerweile wird nach Abriss der Funkverbindung die Uhrzeit weiterhin angezeigt, was vorher nicht der Fall war. Außerdem läuft die Uhr deutlich stabiler. Anfangs nervte sie mit häufigen Abstürzen, die sich darin geäußert haben, dass sich die Uhr unvermittelt neu gestartet hat. Nun ist alles in Ordnung.


    Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit, mit der Uhr SMS lesen zu können. Oftmals handelt es sich um Mitteilungen, die einfach nur zur Kenntnis genommen werden müssen. Da ist es sehr bequem, das Telefon in der Tasche lassen zu können. Die Anrufsignalisierung ist ebenfalls sehr praktisch. Ich arbeite viel mit Kundenkontakt. Bei eingehenden Anrufen kann man schnell und diskret nicht so dringende Gespräche mit Fingertipp auf der Uhr abweisen.


    Beim Fahrradfahren ist die Musikplayer-Anwendung sehr schön: Mit ihr lassen sich Titelsprünge und Lautstärkeanpassungen vornehmen. Außerdem kann man die Wiedergabe starten und anhalten. Nachteilig ist hierbei jedoch die schlechte Ablesbarkeit des Bildschirms schon bei mittelmäßigem Sonnenlicht und die etwas fummeligen Bildschirmtasten. Man muss sich also etwas eingewöhnen. Wetter und Diashow (Anzeige von Fotos auf der Uhr) sind nette Spielereien und gehören dazu. Klar passen die Fotos nicht ganz auf den Bildschirm und sicherlich lässt der Bildschirm größen- und auflösungsbedingt keinen besonders hohen Detailreichtum zu, aber die Anwendung funktioniert gut und ist eine nette Spielerei.


    Nicht so nett finde ich, dass nur Google-Mails auf der Uhr signalisiert werden. Obwohl die Smartwatch mit sämtlichen Android-Telefonen ab Version 2.1 funktioniert, ist die Signalisierung von anderen Email-Konten lediglich Sony-Smartphones vorbehalten. Das finde ich wirklich schade und hoffe, dass in absehbarer Zeit Abhilfe geschaffen wird.


    Den Akku lade ich alle 3-4 Tage auf, wobei ich die Uhr über Nacht abschalte. Das geht also auch vollkommen in Ordnung. Natürlich kann eine Akkuladung auch länger oder kürzer halten, je nachdem wie intensiv man die Smartwatch verwendet.


    Fazit: Nach einem etwas holperigem Start, über den ich angesichts meiner Begeisterung über dieses nette Zubehör weitestgehend hinweggesehen habe, hat sich die Sony Smartwatch als wertvolle und clevere Ergänzung zu meinem Android-Smartphone erwiesen. Mit dem richtigen Armband taugt sie sogar als modisches Accesoire. Ich würde mir diese Uhr auf jede Fall wieder kaufen. Sie hält was sie verspricht und ich bin gespannt, wie sich das Angebot der Anwendungen entwickeln wird. Eine Whatsapp-Benachrichtigungsfunktion wäre zum Beispiel noch eine sehr sinnvolle Ergänzung. Was ärgerlich ist und bleibt, ist die schlechte Ablesbarkeit des Bildschirms schon bei mittelmäßiger Sonneneinstrahlung. Wer sich damit arrangieren kann, macht jedoch nichts falsch. Der Preis ist angemessen, ca. 25 Euro für ein Armband sollte man jedoch einkalkulieren.

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    Tut mir Leid, es sollte kein Pauschalvorwurf gegen ein bestimmte Berusfsgruppe werden.


    Angenommen. ;)


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    Jedoch soll es Forenbeiträge geben, die basieren bei Fachleuten, von mir aus auch Spezial-Klempnern, auf jahrerlanger persönlicher Erfahrung, nicht nur aus dem Lesen in Forenbeiträgen vom Leid anderer durch Hörensagen.


    Solche Vorfälle sind auch mir bekannt. Leider werden die Verbraucher dadurch mitunter übervorsichtig. Vor nicht allzu langer Zeit gab es hier ein Thema bzgl. der Vodafone-Kundenrückgewinnung, wo ein Angebot aufgrund der Annahme der Unseriosität ausgeschlagen wurde und sich hinterher herausstellte, dass es sich dabei um ein normales Rückgewinnungsangebot handelte.


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    Es gibt aber sicher eine nachvollziehbare Quelle, aus der man dieses Angebot bei Kündigungsrücknahme ausführlich nachlesen kann?


    Dass derartige Angebote unternehmensseitig nicht großartig beworben werden, dürfte klar sein - deshalb kann ich lediglich mit einem entsprechenden Teltarif-Artikel dienen.

    Ich finde, man sollte RCS-e eine Chance geben. Die Messaging-Funktionen sind, wie ich es interpretiere, für diejenigen kostenfrei, die Whatsapp im Rahmen ihrer Internetflatrate auch kostenfrei nutzen können - zusätzlich sind in der SMS-Flat auch die RCS-e-Nachrichten inkludiert, so dass auf diese Weise auch mit Sprachtarifen eine kostenfreie Nutzung möglich ist. Gut ist auch, dass Dateien bis 15 MB versandt werden können und auch dieses Datenvolumen nicht auf die Flatrate angerechnet wird. Diese Ansätze finde ich gar nicht schlecht; besonders vor dem Hintergrund, dass man bei Whatsapp nicht weiß, wie es um die Datensicherheit bestellt ist und wie lange dieser Dienst noch kostenfrei angeboten wird. Der Nachteil ist natürlich, dass für Sprachtarifnuter ohne SMS-Flatrate RCS-e im Gegensatz zu Whatsapp nicht kostenlos im WLAN nutzbar ist.


    Was die Videotelefonie angeht: Die gibt es schon ewig und sie konnte sich nie durchsetzen - das wird auch zukünftig so sein.


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    Netzneutralität lässt grüssen. Ist das nicht ein Fall für das Kartellamt? Offensichtlich wird hier in Deutschland durch ein Kartell/Monopol versucht das eigene Produkt in den Markt zu drücken und dabei die Konkurrenz benachteiligt.


    Müssten im Umkehrschluss Telefonate und SMS nicht auch aufs Datenvolumen angerechnet werden, wie es auch bei mobilen VoIP-Diensten der Fall ist?


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    Die sollen ein Netz bereitstellen, zu mehr sind sie ja doch nicht fähig.


    Klar sind sie das. Und sie sind auch ein stückweit darauf angewiesenm, außerhalb des reinen Netzbetriebs Dienstleistungen anzubieten, denn je breiter man aufgestellt ist, desto mehr Einnahmequellen hat man und das kommt wiederum dem Netzausbau zugute. Wenn es kostenpflichtige Zusatzleistungen gibt, die für zahlreiche Nutzer interessant sind, dann ist das doch eine gute Sache. Niemand wird gezwungen, etwas zu nutzen.