Beiträge von Bigbamboo

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    Original geschrieben von stanglwirt ...Ganz davon abgesehen, dass ich per sé erstmal nicht glauben würde, dass die "freien" wirklich frei sind und keine Provision kassieren. Oder überprüft das irgendjemand?


    In der Theorie schon. In der Praxis ist dann meist die Ehefrau oder der Bruder zufällig Versicherungsmakler und kann den gewünschten Tarif abschließen.

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    Original geschrieben von Goyale
    Der Job des Maklers ist, seine eigene Provision zu maximieren. ...


    Nein.


    Der Makler ist Sachwalter des Kunden und hat dessen Interesses zu vertreten. Verkauft er lediglich provisionsgetrieben, macht er sich schadenersatzpflichtig.


    Vergleichbar ist das vielleicht mit einem Anwalt, der per Stundesätzen abrechnet: Auch dieser lebt ja im Spannungsfeld zwischen Mandaten- und Eigeninteresse und muss hier einen vernünftigen Mittelweg finden.


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    Original geschrieben von Goyale
    ... Und wie Du schon geschrieben hast, verkaufen einige der leistungsfähigsten Versicherer generell nicht über Makler. ...


    Ob die beiden genannten wirklich zu den leistungsstärksten gehören, wage ich mal zart zu bezweifeln. Wir dürften mit so ca. 90% der am deutschen Markt tätigen Versicherer zusammen arbeiten und weder die Cosmos noch die HUK habe ich bisher vermisst.


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    ... Logisch dass es auch unter den Beratern genügend Blindfische gibt.


    Aber insgesamt ist aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit höher, als Endverbraucher beim Berater ein besseres Ergebnis zu erzielen, als beim Makler oder Vertreter.


    In der Theorie erzielt man die besten Ergebnisse beim Versicherungsberater, gefolgt vom Versicherungsmakler und auf dem abgeschlagenen letzten Platz findet man die Versicherungsvertreter.


    In der Praxis haben Makler aber oft einen besseren Zugang zu den Versicherern und können so für Ihre Kunden mindestens denen des Versicherungsberaters ebenbürtige Angebote machen.


    Im Grundtenor, dass die 'Versicherungsvermittlung in Deutschland kacke geregelt ist' stimmen wir wohl überein.

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    Original geschrieben von Goyale
    Blöd ist nur, dass ein Makler keine Beratung bietet, sondern lediglich Verkaufsgespräche.
    Demzufolge ist eine "Beratung" beim Makler so etwas wie ein Einhorn: Das gibt es nicht. ...


    Nein.


    Wenn ein Makler seinen Job ernst nimmt, was zugegebenermaßen leider auf viele Kollegen nicht zutrifft, erhältst Du beim Makler eine Beratung hinsichtlich der von ihm vermittelten Versicherer. Klar, ein Makler kann nicht zu den Tarifen der HUK oder der Cosmos beraten, da diese eben nicht mit Maklern zusammen arbeiten und daher dieser auch keine Kenntnisse über die Tarife dieser Anbieter hat.


    Ich hab' mich selbt schon oft genug in Situationen gebracht, in denen ich dem Kunden zu Produkten riet, die bei mir Mehraufwand und Mindereinnahmen im Vergleich zu anderen Lösungen zur Folge hatten. Aber das ist nunmal mein Job und so hat's der BGH in u.a. in seinem Sachwalterurteil auch kodifiziert.


    Bei falscher bzw. schlechter Beratung macht sich der Makler übrigens Schadenersatzpflichtig.


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    ... Für eine Versicherungsberatung gibt es, was wohl, Versicherungsberater:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsberater


    Diese Tätigkeit ist zulassungspflichtig ...


    Die Tätig des Versicherungsmaklers ist ebenso zulassungspflichtig. Die Zulassungspflicht alleine stellt noch kein Qualitätskriterium dar.


    'Danke' übrigens bei dieser Gelegenheit an die Herren Schröder und Maschmeyer, für die im europäischen Vergleich unglaublich niedrigen Zulassungsvoraussetzungen für die Versicherungsvermittlung / -beratung. :mad:


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    ... Im Ergebnis erhältst Du Empfehlungen, welche Deinem Bedarf entsprechen, und nicht die Provision des Verkäufers optimieren. ...


    Wie gesagt: Nimmt der Makler seine Job ernst, erhältst Du vermutlich ein identisches Ergebnis.


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    ... Außerdem kommst Du oft im Honorartarife/Gruppentarife, welche Dir dauerhaft Geld sparen.


    Honorartarife, also Tarife ohne Provision, sind in der Rechtsschutzsparte noch sehr selten und gerade auf Gruppentarife dürften die eher Makler den besseren Zugriff haben.


    Nur um das kurz klarzustellen: Ich will hier keinesfalls die Rede gegen zugelassene Versicherungsberater führen! Nur alleine der Name Versicherungsberater führ nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen - auch da gibt es mittlerweile einige Kandidaten, die nicht für einen gehobenen Standard sorgen.

    Mein Veer fängt nach drei Jahren leider ein wenig zu zicken an und ich bin auf der Suche nach einem Ersatzgerät.


    Hat noch jemand von Euch so ein Geräte zu Hause rum fliegen und würde es mir düberlassen?


    Danke vorab.

    Hallo Forum,


    ich nutze noch einen alten, aber bislang immer extrem stabil laufenden Router Linksys WAG354G an einer 6000er DSL-RAM-Leitung der Telekom.


    Nun hat die Telekom an meiner Leitung rum gebastelt, dabei einige Störungen produziert, Techniker, bla - lange Geschichte.


    Jedenfalls hat mein Router jetzt die Firmware wieder verloren und läuft nicht mehr an den RAM-Leistung. Da dachte ich - Hey, kein Problem, lädst Dir eben eine neue von der Linksys oder der Cisco-Seite.


    Pustekuchen. Die ist dort nicht mehr hinterlegt...


    Hat jemand eine Idee, wie ich noch an die DSLL-Ram-fähige-Firmware kommen kann?


    Danke vorab!

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    Original geschrieben von jof
    Wenn irgendein Hobbyhandwerker die Installation beschädigt, soll die Gebäudeversicherung dafür einstehen...? Die ist doch außerdem gar nicht für solche Schäden zuständig. ...


    Für mich klingt das schwer nach einem Rohrbruch und genau dafür ist die Gebäudeversicherung, so denn Schäden durch Leitungswasser mitversichert sind, zuständig.


    Der Austausch einer Armatur ist echt nichts, was zwingend durch einen Handwerker vorgenommen werden muss.

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    Original geschrieben von jof
    ... Solche Dinge kann man häufig schnell und pragmatisch lösen, wenn man einfach nur mal (vernünftig) miteinander REDET.


    Da bin ich ganz bei Dir.

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    Original geschrieben von Betamax
    ... Wegen der Versicherung: eurer Meinung nach also nicht darüber abwickeln lassen? Weil die besteht wie gesagt erst seit Dezember, wurde natürlich für genau solche Missgeschicke abgeschlossen. Habe aber keine Lust eine Kündigung zu riskieren und dann keine neue Versicherung zu bekommen oder horrende Beträge zu zahlen, das wäre es sicher nicht wert. Hat da jemand Erfahrungen? ...


    Kommt a) auf die Versicherungsgesellschaft und b) auf Deine persönlichen Umstände an.


    Direktversicherer kündigen nach meiner Erfahrung meist etwas fixer, als Gesellschaften mit einem Außendienst tun, gerade wenn der Vertrag über diesen abgeschlossen wurde.


    Und sollte z.B. die erste Prämie erst nach Mahnung gezahlt worden sein oder das LSV ist geplatzt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Kündigung auch nochmal.