Nur mal so in den Raum geworfen:
Ich kenne jemanden, der hat einen kleinen gemütlichen Platz auf der Forbes Liste irgendwo zwischen Platz 600 und 700.
Dieser "Jemand" ist Milliardär, wenn man das so sagen kann, wenn eine "1" vorm Komma steht.
Dieser Mann besitzt keine Ferrari Sammlung, sondern genau 1 Fahrzeug dieser Marke. Eben ein Auto fürs Wochenende.
Und unter der Woche? Da reicht doch eine S-Klasse, was will Man(n) mehr?!
Privatjet? Negativ!
Hubschrauber? Früher einmal für die Firma, ja, jetzt nicht mehr, da unrentabel.
Insel? Nein, so ein Quatsch. Urlaub kennt der Mann schließlich fast gar nicht. 
Schloss? Ja gut, quasi aus Jux und Dollerei mal so ein altes Teil gekauft und viel Freude und Spaß am Renovieren und Umbauen gehabt. Wird er aber vermutlich bald wieder verkaufen, da ihm der "Reiz" verloren gegangen ist. Was will ein "normaler" Mensch schon mit einem Schloss?
Was sonst?
Arbeitsbeginn. Zwischen 7 und 8 Uhr. Arbeitsende? Zwischen 17 und 19 Uhr.
Im Vergleich zu früher (Arbeistbeginn etwa 5-6 Uhr, Arbeitsende zwischen 20 und 22 Uhr) quasi der "Vorruhestand". 
Dieser Mann ist stets gutgelaunt wenn ich ihm begegne, hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und ist mir voll und ganz sympathisch.
Arroganz? Hochnäsigkeit? Solche Worte wären bei ihm völlig fehl am Platz.
Dieser Mann hat schließlich ein Leben lang hart gearbeitet und aus "wenig" sehr "viel" gemacht.
Und er arbeitet weiter, weil er jemand ist, der weiß wie hart es ist sein Geld zu erarbeiten und der immer noch Freude daran hat, auch wenn sein "Beruf" bzw. seine Berufung längst zu einer Aufgabe geworden ist, die ihn quasi nicht mehr los lässt.
Gruß,
Sebastian