Hallo,
man kann das durchkalkulieren.
Fall 1: User hat richtige Adresse angegeben, bekommt SMS auf alte Karte, bekommt neue Karte geschickt, legt neue Karte ein, gibt Code ein und gut.
Fall 2: User hat keine Adresse angegeben, bekommt keine Karte, wird am 30.6. ausgeknipst.
Damit entsteht Fall 2.1 Kunde ruft Lebara Hotline an und klärt den Fall auf. Goto Fall 1 - alles gut.
Oder Fall 2.2 Kunde geht in einen Laden und bittet um Hilfe.
Fall 2.2.1 Laden hat kein Lebara, Kunde bekommt neue Karte bei anderem Anbieter, neue Nummer, altes Guthaben futsch (kann gut für Lebara sein)
Fall 2.2.2 Laden hat Lebara und kann das für den Kunden klären, Kunde bekommt neue Karte geschickt und dann wie Fall 1 ggfs. mit Hilfe des Shops.
Fall 2.2.3 Laden verkauft dem Kunden neue Lebara SIM-Karte mit neuer Nummer. Doppelt gut für Lebara.
Fall 3: User will nicht mehr oder hat alte Karte nicht mehr und macht nix. Folge am 30.6. ist Schluss, Restguthaben weg. Kann gut für Lebara sein. Sonst wie Fall 2.2.1
Fall 4. Kunde macht den Wechsel mit und merkt, dass das o2-Netz nichts für ihn ist und portiert die Nummer weg. Dafür muss Lebara 6,82 Euro zahlen, egal, ob der Kunde noch Restguthaben hat oder nicht.
ist also ein knallhartes Rechenspiel. Die Frage bleibt, wie hoch die Schwundquote sein wird.
Da sie (angeblich) alle Karten nach 90 Tagen abschalten (tun sie das wirklich?), wenn Kunde nicht mehr aktiv ist/wird, ist das Risiko für sie wohl kalkulierbar.