Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von N°5
    Auch wenn die Uhr schön ist, zahlt man hier viel für den Kommerz. Ein Oper der kommerziellen Firmenpolitik. Aber wo sind wir das nicht mehr? :rolleyes:


    Tja, es ist wirklich ein Jammer, dass die Fa. Omega kein gemeinnütziger Wohlfahrtsverein ist, der seine Produkte zum Selbstkostenpreis unter den Bedürftigen verteilt. :p Dieser ständige, elende Wunsch der Menschen, mit ihrer Arbeit und Investitionsbereitschaft nicht nur ihre Kosten decken, sondern auch noch Erträge erwirtschaften zu wollen, Pfui Teufel, ein moralisch derartig verkommenes Verhalten ist mir ja lange nicht mehr untergekommen. :D


    Scherz beiseite: Man zahlt bei absolut jeder höherwertigen mechanischen Uhr (ich sage mal: alles, was mit einem ETA-Werk der Güte Top Grade oder besser ausgestattet ist sowie allen [unwort_des_jahres]Manufaktur-Uhren[/unwort_des_jahres]) exorbitante Aufschläge. Diese werden nicht nur für die Herstellung des Produktes verwendet, sondern zu einem großen Teil für Marketing, und der Rest landet als Gewinn in die Taschen der Hersteller bzw. ihrer Anteileigner.
    Warum sind die Aufschläge so hoch? Ganz einfach: es handelt sich bei hochwertigen Mechanikuhren im Grund genommen um Luxusgegenstände (sie sind also grundsätzlich für das (Über)leben entbehrlich), und da gehört es einfach zum Wesen einer Ware, dass sie ungebührlich viel Geld kostet. Könnte sich jeder "mal eben" eine Submariner oder Speedmaster Pro leisten, wären diese Uhren ja nichts besonderes mehr. Als Käufer eines solchen Luxusgegenstandes erwarte ich also geradezu, dass der Gegenstand teuer ist - das macht ihn überhaupt erst begehrenswert. Wenn er darüber hinaus auch in der Zukunft teurer wird, ist das sogar der beste Schutz für eine mögliche "Investition" in diesen Gegenstand. Bestimmte rare Armbanduhren bringen in gut erhaltenem Zustand oftmals ein vielfaches ihres Neupreises, als Beispiele seien hier die "Red Sub", die GMT Master "Orange Hand" sowie die Speedmaster "Chocolate Dial" erwähnt.


    Also: Wer mit einem ständigen "Boah, das ist aber teuer" auf den Lippen an das Thema "hochwertige Mechanikuhren" herangeht, der sollte sich besser ein anderes Hobby suchen.

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    Original geschrieben von Mephisto
    Finde die Speedmaster auch wirklich schön & sehr gelungen, allerdings ist Plexiglas (bzw. netter formuliert: Hesalitglas...) in der Preisklasse irgendwie immer ein ziemliches No-Go für mich gewesen; echt schade, denn die Uhr ist imo bis auf dieses Manko :top:


    Sorry, aber die Speedy gibt's doch nun schon seit einer halben Ewigkeit auch mit 'nem kratzfesten Glas.


    Als Ref. 3570 mit Plexi ("Plexi ist sexy!" :D) und als Ref. 3573 mit 'nem Saphirglas. Ansonsten gleiche Werke, Gehäuse, Zifferblätter, Bänder usw.


    Zur ausführlichen Geschichte dieser faszinierenden Uhr empfehle ich ausdrücklich die Lektüre der folgenden Arbeit von Gerhard Standop (als PDF): http://www.standop.net/Uhren/D…terbroschueregstandop.pdf :top:

    Es ist Dein gutes Recht, kurze Sätze besser zu finden.


    Und es ist mein gutes Recht, Sätze aus so vielen Wörtern zusammenzusetzen, wie ich es für richtig halte. Solange gewährleistet ist, dass solche langen Sätze nicht missverständlich oder gar fehlerhaft sind, ist doch alles in Ordnung.


    Aber Dir (und anderen Rauchern) zuliebe mache ich es ganz kurz:
    Ich bin für einen zeitlich und räumlich uneingeschränkten Nichtraucherschutz in ganz Deutschland.

    Nicht nur die Bajuvaren, auch die Iberer machen nun endlich ernst mit dem Nichtraucherschutz! :top:


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    Strenges Rauchverbot in Spanien
    "Man hat das Gefühl, der Tabak ist an allem schuld"


    Es ist das strengste Rauchverbot in Europa: Bis jetzt ziemlich locker gehandhabt, ist seit heute in Spanien das Rauchen nicht nur in Bars und Kneipen verboten, sondern teilweise sogar unter freiem Himmel - etwa auf Schulhöfen und in Innenhöfen von Krankenhäusern.


    [small]Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/rauchverbotspanien100.html[/small]


    Mein Kommentar: "an allem" ist der Tabak sicherlich nicht Schuld. Aber zumindest kann sein Qualm für zahlreiche schwere Erkrankungen medizinisch eindeutig nachweisbar verantwortlich gemacht werden. Würde dies nur Raucher selbst betreffen, so könnte ich blendend damit leben, wenn diese am freiwillig inhalierten Gift krepieren; sie wollen es offenbar gar nicht anders. Da es aber dank zahlloser Raucher, die in den Zeiten, als man noch überall rauchen durften, dies auch rücksichtslos taten und die sich auch heutzutage überall und jederzeit ihre Glimmstängel anzünden, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, auch um zum Passivrauchen gezwungene Nichtraucher gibt, die ein Recht haben, vor diesem giftigen Qualm geschützt zu werden, begrüße ich das spanische Nichtraucherschutzgesetz ausdrücklich und wünsche mir die rasche Einführung eines ähnlich konsequenten Nichtraucherschutzes flächendeckend und ohne Ausnahmen für ganz Deutschland. :top:

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    Original geschrieben von GokuSS4
    Seit ihr zufrieden mit dem E90? Heute noch kaufen? :)


    Nein, würde ich nicht. Jedes Ding hat seine Zeit, und die des E90 ist definitiv vorbei. Zu dick, zu klobig und definitiv viel zu schwer.


    Smartphones des Jahrgangs 2010 können mehr, sind handlicher usw.


    War eine schöne Zeit mit dem letzten "Ziegelstein" aus dem Hause Nokia, aber nun liegt das E90 als Erinnerungsstück wieder in seinem Karton. Vielleicht krame ich es in ein paar Jahren nochmal raus, vielleicht verkaufe ich es auch - wer weiß?

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    Original geschrieben von Joghurt2
    Die erste Taucheruhr in dem Stile war meines Wissens nach von Blancpain. Den Stil hat dann Rolex perfektioniert und seitdem gibt es Uhren von fast jedem Hersteller in ähnlichem Stil, manchmal ähnlicher manchmal weniger ähnlicher.


    Wenn ihr also schon sowas sagen müsst, dann werft Rolex bitte auch die Blancpain Kopie vor!


    Sorry, aber Dein Wissen ist schlicht und einfach falsch. ;) Aber angesichts der m. E. etwas angeheizten Stimmung (völlig untypisch für die Jahreszeit :D) versuche ich es mal mit einem Sachbeitrag zu den geschichtlichen Hintergründen:


    Tatsache ist, dass beide Firmen mit ihren ersten Exemplaren reinrassiger Taucheruhren praktisch zeitgleich auf den Markt kamen Dabei hatte die Blancpain Fifty Fathoms gegenüber der Submariner die kürzere Entwicklungszeit, denn die Konstruktion der Uhr wurde erst 1952 vom französischen Verteidigungsministerium für die neu zu gründende Kampfschwimmereinheit "Les Nageurs de combat" angeregt. 1953 war das erste Modell dann fertig für die Serienreife, aber vermarktet wurde die Fifty Fathoms - bis dahin noch militärischer Geheimhaltung unterliegend! - erst ab 1954, tatsächlich erst nach der Baseler Uhrenmesse. Da Blancpain für die Entwicklung der Uhr so relativ wenig Zeit zur Verfügung stand, hatte die Uhr als Werk keine Eigenentwicklung von Blancpain (beliebtes Unwort: "Manufakturkaliber") erhalten, sondern ein Serienprodukt des damals renommierten und noch heute bei Sammlern sehr angesehenen Uhrwerkherstellers Anton Schild, das AS 1361, ein robustes und zuverlässiges Automatikwerk. Anton Schild galt damals übrigens eine Art "Haus- und Hoflieferant" für Blancpain, von daher fiel die Wahl nicht schwer.


    1956 wurde die Fifty Fathoms dann weltberühmt, nämlich durch Frankreichs Taucherlegende Jacques Cousteau, an dessen Handgelenk die Uhr im vielfach preisgekrönten Unterwasserfilm "Le monde du silence" mehrfach zu sehen war.


    Die Fifty Fathoms wurde mehrfach überarbeitet und blieb in zahlreichen Versionen bis in die 1980er Jahre die offizielle Uhr der französischen Kampfschwimmer und einiger anderer maritimer Eliteeinheiten, u. a. auch der Kampfschwimmer der Bundesmarine.



    Die Rolex Submariner (Ref 6200 und 6204) entstand dagegen auf Wunsch einer kommerziellen Tauchunternehmung, der legendären "Compagnie Maritime d'Expertises" (oder kurz: COMEX). Sie wurde der Öffentlichkeit bereits 1953 vorgestellt, also noch während sich ihr Gegenstück von Blancpain noch immer unter militärischer Geheimhaltung befand. Von daher dürfte sich jeglicher Verdacht erübrigen, Rolex hätte in dem Fall bei einem Konkurrenten "Design-Diebstahl" betrieben.


    Hier einmal der direkte Vergleich, der wohl eindeutig belegt, dass zwar durch den Einsatzzweck bedingte Ähnlichkeiten festzustellen sind, es sich aber weder bei der einen noch der anderen Uhr um eine Kopie des jeweiligen Gegenstücks handelt:



    Links die Blancpain Fifty Fathoms, rechts die Rolex Submariner: zwei bildschöne Uhren, und beide mit
    einem eigenständigen Design, das nachfolgende Uhrengenerationen prägte.
    [small](Bildquellen: Blancpain: http://www.rruegger.ch / Rolex: http://www.bjsonline.com)[/small]

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    Original geschrieben von beugelbuddel
    Von der Marke Tomaso lasse ich mich jedenfalls nicht blenden. Für mich zählt hier nur:
    Aussehen, Verarbeitung & akzetables Preis-/ Leistungsverhältnis. 200€ kann man ruhig mal in eine zusätzliche Uhr investieren welche ich so lange trage, wie sie mir gefällt. Habe auch andere Uhren liegen welche ich nicht mehr trage.;-)


    In der angesprochen Uhr soll ein Kaliber miyota citizen 8215 stecken welches in Uhrenforen als gut und zuverlässiges Werk bezeichnet wird. Vielleicht treffe ich meinen Bekannten mal wieder und frage ihn zu diesem Werk?


    Sorry, aber 200 Piepen für'ne Edelstahluhr mit 'nem raubkopierten Submariner-Design und 08/15-Moyota-Werk? :eek:


    Das ist mindestens doppelt so teuer wie es eigentlich sein dürfte, und das ist noch vorsichtig geschätzt.


    Na ja, muss ja jeder wissen, wofür er sein Geld verbrennt. ;)

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    Original geschrieben von beugelbuddel
    Die G-Shocks gibt es IMHO seit Anfang der 80er Jahre, also kann die Uhrenserie so schlecht nicht sein.
    Man sollte auch nicht annehmen, daß alle Gshock hauptsächlich aus Kunststoff bestehen und immer gleich aussehen.


    1. Dass diese Zeitanzeigegeräte schlecht sind, habe ich nie behauptet. Und die Robustheit ist ja wohl der Grund, warum besonders (Extrem)sportler (und solche, die sich dafür halten) sowie (Elite)soldaten (und solche, die sich dafür halten) mit diesen Teilen herumlaufen. Zu Jeans und T-Shirt geht so etwas natürlich auch noch. Zu elegantem Outfit finde ich diese Teile, mit Verlaub, völlig deplaziert, ungefähr so passend wie Sicherheitsschuhe mit durchtrittsicherer Sohle zum Armani-Anzug.


    2. Dass G-Shock-Uhren zum allergrößten Teil aus Kunststoff bestehen ist schlichtweg eine Tatsache, und ehrlich gesagt fallen mir designerisch nur Unterschiede zwischen den beiden Anzeigetypen analog und digital auf. Ansonsten halt die bewährte "Hartplastik-Backstein-am-Handgelenk"-Form, was gibt's darüber schon großartig zu berichten? :confused:

    @ NeroC: Ja, da ist schon eine schlimme Sache. Da wird man selbst heutzutage, trotz modernster Navigationssysteme, immer noch gezwungen, seine Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr und die Beschilderung zu richten statt beim Fahren vor sich hin träumen und einfach nur stur nach Anweisung fahren zu können. :rolleyes:


    SCNR! :D