Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von Dwarslöper
    An die (Semi)Profis hier im Thread, das liest sich hier ja ganz nett, in der Theorie scheint ihr ja alle recht fit zu sein, was mich interessiert,- wie sehen eure Bilder dazu aus, kann man die irgendwo im Netz bewundern? Also her mit den Links :D


    Ich hatte bereits gepostet, dass ich unter demselben Nick wie hier auch Mitglied im Nikon-Fotografie-Forum bin. Dort habe ich auch meine Fotoalben. Direkt verlinken lassen diese Alben sich (Gott sei Dank) nicht, da muss man sich schon die Mühe machen, sich anzumelden, nach meinem Benutzernamen zu suchen und sich in meinem öffentlichen Profil meine Alben anzusehen. Da dürften sich genügend Bilder finden, um sich ein Urteil zu bilden, ob bei mir die Ausgabe für eine D90 und das entsprechende Zubehör Geldverschwendung war oder nicht. ;)

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    Original geschrieben von senderlisteffm
    Und mit Recht. Kaspern, die mit Dunkelzoom und Blitzgerät unterwegs sind, gehört ihre Ausrüstung über die Rübe gezogen, daß sie bis zum Ende der Veranstaltung bewußtlos sind.


    Das hängt doch wohl sehr von der Art der Veranstaltung ab, würde ich mal sagen.

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    Original geschrieben von Hightower2004
    Aber trotz der ganzen Technik: Das Bild macht der Fotograf. :)


    Für den Spruch gibt's die Auszeichnung "Goldene Platitude in Platin." Oder so ähnlich. :D
    SCNR!



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    Original geschrieben von Hightower2004
    2,8 gegenüber 4 ist eine Blendstufe. Und ob Du mit 1/30 oder 1/60 fotografierst entscheidet manchmal über verwackelt oder nicht verwackelt.


    Darüber entscheidet bei mir eher dieses Hilfsmittel:

    [small]Bildquelle: http://www.Amazon.de, Markenname und Modellbezeichnung des Produkts entfernt[/small]



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    Original geschrieben von Hightower2004
    Jetzt am Wochenende habe ich erst auf einer Party fotografiert. Und zwar mit einem 50mm f1.4 und hohen ISO-Werten (bis 3.200) ohne Blitz. Sicher gab es viel Ausschuss, aber ich hätte gerne noch etwas höhere (brauchbare) ISO-Werte gehabt.


    Da halt ich dann doch lieber mit so etwas drauf, als dass ich am Ende mit total verrauschten Bildern dastehe:

    [small]Bildquelle: http://www.Amazon.de, Markenname und Modellbezeichnung des Produkts entfernt[/small]



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    Original geschrieben von Hightower2004
    PS: Posting #3000 ;)


    Glückwunsch! :cool:

    @ Hightower2004 & SppedTriple: Ja, die Unterschiede sind mir durchaus bekannt. ;)
    Der Griff zur D90 (statt D300, das Modell mit dem S gab's damals noch nicht) hatte finanzielle Gründe, ebenso die Auswahl des DX-Systems anstelle von FX.
    Bzgl. Autofokus: Die D300/D300s haben ebenso viele AF-Punkte wie die D700 und D3-Familie, nämlich 51 Sensoren, davon 15 als Kreuzsensoren.


    Natürlich ist die D700 eine traumhaft gute Kamera, noch mehr übrigens die D3s, mit der ich schon mal ein paar Bilder schießen durfte. Und im Durchschnitt sind die FX-Linsen etwas lichtstärker als die DX-Scherben, dafür gibt's bei DX m. E. mehr Objektive mit "Wackel-Dackel" (Verwacklungsschutz).


    Abgesehen davon empfinde ich auch eine größte max. Öffnung von 1:2,8, wie es bei den meisten FX-Linsen Standard ist, nicht unbedingt als sonderlich lichtstark. Tauglich für sogen. Available Light-Fotos ist bei mir alles was 1:2,0 oder besser ist. Ggw. steht bei mir das Nikkor 35 mm DX 1:1,8 auf dem Wunschzettel; nach 25 Jahren Fotografie mit "Gummilinsen" kehre ich allmählich wieder zu meinen Wurzeln zurück, den Festbrennweiten. ;)



    @ SpeedTriple: Von der D7000 würde ich im Vergleich zur D300s eher die Finger lassen. Nach allen Fotos, die ich bislang gesehen habe, ist die D7000 m. E. total "überhypt" (falls es diesen Begriff gibt :cool: ) worden. Die Bildqualität ist bis ISO 1600 definitiv schlechter als bei D90 und D300s, da helfen auch die 16 MP des neuen Modells ggü. den 12 MP der alten Modelle nicht weiter. Erst ab ISO 3200 geht die D7000 in Führung, und ab ISO 6400 sehr deutlich. Aber ganz ehrlich: in diesem High-ISO-Bereich bin ich so gut wie nie unterwegs. Aber jeder so, wie er mag.

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    Original geschrieben von Bene
    Nein, nicht Fotografen, nur Bildersteller. Falls du anderer Meinung bist wirf doch einfach einen Blick in die Bedingungen so ziemlich jeden Fotowettbewerbs, beispielsweises World Press Photo Award (und das obwohl gerade Pressefotos leicht abzurutschen drohen) oder die Nature Wild Life Photography Awards.
    [...]
    Mit anderen Worten: Deine Meinung steht gegen die Realität, Pech gehabt. Sei erwachsen und bilde sie dir anhand der Fakten neu.


    Du zitierst als Beispiel Wettbewerbe, die sich nicht der Fotografie im Allgemeinen, sondern dem Fotojournalismus im Besonderen verschrieben haben. Und dass im Fotojournalismus das Entfernen oder sonstige Manipulieren von Bildinhalten nicht statthaft ist, leuchtet ein.


    Dass Du aber hier "Fotografie" mit "Fotojournalismus" gleichsetzt, ist schon eine beträchtlich verkürzte Sichtweise, denn der Bereich der Fotografie ist um einiges größer, und nicht jeder Fotograf hat sich dem Fotojournalismus verschrieben. Auf weitere Einlassungen verzichte ich, weil diese von Dir angezettelte Ideologie-Debatte mit dem eigentlichen Thema des Fadens nichts mehr zu tun hat.
    EOD! :rolleyes:



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    Original geschrieben von Hightower2004
    HappyDay989: Du kannst auch FX-Objektive an der D90 Betreiben. Auf was es ankommt ist Licht und deshalb sind die durchgängigen 2.8er auch so teuer. DX-Objektive funktionieren auch an der D700 und D3, nur fotografieren diese dann nicht in voller Auflösung, da der Bildkreis eben kleiner ist.


    1. Dass FX-Linsen an DX-Kameras funktionieren weiß ich, da ich selbst das 60 mm/1:2.8 MicroNikkor (die neue Version) habe, und das ist eine FX-Linse. (Nikon hat m. W. ggw. überhaupt kein Makro-Objektiv im Sortiment, welches speziell für DX-Kameras ausgelegt ist.)


    2. Dass DX-Scherben mit Einschränkungen an FX-Kameras verwendet werden können ist mir auch bekannt. Allerdings führt m. E. der Betrieb von DX-Objektiven an FX-Gehäusen das Prinzip des Vollformatsensors doch ziemlich ad absurdum, weil man damit eine FX-Kamera zu einer DX-Kamera "degradiert." Oder anders ausgedrückt: wenn man sich ein FX-Gehäuse kauft und sich dann nicht die passenden FX-Scherben dazu leisten kann, sollte man besser auf die Anschaffung einer FX-Kamera verzichten. (Was ich im übrigen auch getan habe, da für meine fotografischen Ambitionen die D90 alle Male ausreicht. Lediglich ein etwas leistungsfähigeres AF-System wünsche ich mir von Zeit zu Zeit und würde deshalb heute nicht mehr die D90, sondern die D300s wählen :top: - und die neue D7000 im Regal liegen lassen.)

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    Original geschrieben von Bene
    Ganz genau, das Produkt zählt: Manche betreiben das Handwerk "Fotografie" mit dem Produkt "Foto".
    Du betreibst lieber das Handwerk "Fotografie und Bildbearbeitung" mit dem Produkt "Bild". Das sind unterschiedliche Hobbys, sie sind nicht zu vergleichen.


    Nicht nur ich betreibe dieses Handwerk so, sondern fast alle anderen Fotografen auch. :cool:


    Dass Dir das nicht gefällt, geht mir gelinde gesagt am Allerwertesten vorbei. :D

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    Original geschrieben von Bene
    Und weil dem so ist mahen wir immer weiter so!


    Niemand zwingt Dich persönlich dazu. Oder etwa doch? :confused:


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    Original geschrieben von Bene Und weil die Kamera ohnehin Rauschverhalten, Kontrast und Farbe nach bestem Gewissne zu korrigieren versucht schneiden wir auch direkt Stromleitungen, Wolken und unerwünschte Personen heraus.


    Und verlieren damit jeden Stolz auf das foto-handwerkliche Produkt - und freuen uns über den Software-Handwerk-Gewinn.


    Sorry, aber das ist ganz dummes Zeug. :flop:


    Fotografie ist ein Handwerk, keine Kunstform, und beim Handwerk zählt am Ende nur das fertige Produkt. Ob es mittels Hardware, Software oder durch eine wie auch immer anteilig geartete Kombination aus beidem zustande gekommen ist, interessiert keinen Menschen. Wenn Dir ein Installateur einen neuen Wasserhahn einbaut, dann dürfte es Dich auch nicht interessieren, ob er die Anschlüsse mit Hanf und Fermitol oder mit Kunststoffband abdichtet - Hauptsache, die Anschlüsse halten über Jahre dicht, und das ist bei beiden Verfahren gewährleistet, wenn der Installateur sein Handwerk beherrscht.


    Wenn ich am Ende ein Bild generiert habe, das Leuten gefällt, dann bin ich zufrieden. Dabei ist es mir völlig Wurst, wie groß der Anteil der Kamera oder von Photoshop war. Letztlich ist es das Ergebnis meiner eigenen Arbeit, egal ob diese ausschließlich am Aufnahmeort geleistet wurde oder auch am heimischen Computer. Es ist nämlich durchaus nicht so, dass Photoshop automatisch aus schlechten Bildern gute macht; eher ist das Gegenteil der Fall. Es ist schon ein erhebliches Maß an konzentrierter und z. T. auch kreativer Arbeit sowie entsprechendem Fachwissen erforderlich, um ein Foto handwerklich einwandfrei zu bearbeiten. Die gegenteilige Ansicht wird i. d. R. von Leuten vertreten, die weder von Fotografie noch von EBV viel Ahnung haben, weil sie nämlich eine "Trennung" herbeireden wollen zwischen beiden Schritten eines Prozesses, die im Grunde nichts anderes sind als der Weg von der Idee einer Darstellung zu einem fertigen Produkt.


    Wenn Du EBV nicht kannst oder willst, sei es aus Gründen mangelnden Software-Fertigkeiten oder aus ideologischen Motiven, so ist das Deine Angelegenheit. Dann lass Deine Fotos einfach so wie sie sind und werde damit glücklich. Aber versuche bitte nicht, Leuten, die anders vorgehen (vor allem aber: professioneller, denn Du wirst wohl keinen Profi oder auf Profinivau fotografierenden Amateur finden, der seine Bilder nicht per EBV nachbearbeitet) einzureden, sie würden damit jeden Stolz auf ihr handwerkliches Produkt verlieren. :rolleyes:

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    Original geschrieben von sk8ergirl
    Aber ich kann es doch danach nicht mehr als Fotografie deklarieren, sondern eigentlich als Bild bzw Kunstprodukt.


    Auch sind doch Sachen wie Lichtsituationen, zu helle oder zu dunkle Umgebung, ein bedeckter Himmel, alles nebensächlich, weil alle diese Punkte zuhause nachbearbeitet werden können.


    Jede nachträgliche Bearbeitung kostet Zeit und birgt dabei immer das Risiko, dass etwas nicht so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat. Die Ursachen können beim Anwender der EBV, am Ausgangsmaterial oder auch an technischen Grenzen der EBV selbst liegen. Wenn mir z. B. in der Originalaufnahme sämtliche Details einer Gegenlichtsituation "in Schwarz absaufen", dann rettet keine EBV mehr etwas, und wenn, dann nur noch unter immensen (sichtbaren!) Qualitätsverlusten. Hinzu kommt, dass die meisten Amateure im Format JPEG arbeiten, welches mit jedem Bearbeitungs- und Speichervorgang weiter an Qalität einbüßt.


    Fotografie ist als Ausbildungsberuf übrigens ein Handwerk, und definitiv keine Kunst. In den "guten alten" analogen Zeiten bearbeite man Fotos in der Dunkelkammer, und selbstverständlich fertigte man auch damals schon Fotomontagen an, nahm mehr oder weniger umfangreiche Retuschen vor usw. Der Umstand, dass man solche Dinge mit digitalem Bildmaterial leichter und einfacher am Computer vornehmen kann, ändert nichts daran, dass schon von Beginn der Fotografie an Fotografen ihre Ergebnisse nachträglich zu optimieren trachteten. Es ist nach meiner Erfahrung eher eine Frage der technischen Ausbildung, ob man der digitalen Nachbearbeitung eher zustimmend oder ablehnend gegenübersteht. Anders ausgedrückt: Photoshop-Virtuosen haben diesbezüglich weniger Vorbehalte als Photohop-Idioten. :D



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    Original geschrieben von sk8ergirl Und sogar die Komposition kann in gewisser Weise beeinflusst werden, wenn ich im Nachhinein einfach entferne, was mir nicht zusagt.
    Die Kunst ist es doch, dies alles bei der Aufnahme schon zu beachten. Oder nicht?


    Praktisch alle Fotografen versuchen zumindest, dies alles bereits bei der Aufnahme zu berücksichtigen. Doch nicht immer ist das möglich, und oftmals ist das auch zu aufwendig. Oder die Ausrüstung hat technische Grenzen, die sich nicht oder nur unter Einsatz von sehr viel Geld überwinden lassen. Beispiel: Obwohl meine Nikon D90 sicherlich eine für Amateurkameras hervorragende Bildqualität aufweist, reicht sie im Handling extremer Lichtsituationen und in der Bildqualität längst nicht an Profikameras wie die D700 oder D3s heran. Jetzt könnte man natürlich sagen: kein Thema, dann kauf dir doch halt 'ne D3s, wenn man damit bessere Bilder machen kann. Aber da spielen dann auch finanzielle Gründe eine Rolle. Eine D90 mit zwei, drei brauchbaren DX-Objektiven ist für "nur" zwei bis zweieinhalb "Riesen" erhältlich. Beim Griff zur D3s hat man sich nicht nur für ein Gehäuse für 5.000 Piepen entschieden, auch die erforderlichen FX-Linsen kosten ca. das Dreifache von dem, was für vergleichbare DX-Scherben fällig ist [Edit]. Da ist es m. E. deutlich günstiger, bestimmte Verbesserungen nachträglich am PC vorzunehmen.



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    Original geschrieben von sk8ergirl [kommt mir irgendwie vor, wie Doping beim Radfahren, wenn man seine nicht ausreichende Leistung mit technischer Hilfe pushen muss]


    Aber wie so oft, letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, wie er fotografiert und die Ergebnisse präsentiert. Der Eine im Original, der Andere überarbeitet.


    Wir leben doch ohnehin in einer durch und durch künstlichen Welt, selbst unsere vermeintliche "Natur" ist doch längst gezähmt, reguliert, eingedämmt und an unsere Wünsche und Bedürfnisse angepasst. Sehr viele Bereiche des Lebens sind schon digitalisiert, immer weitere folgen. Das digitale Foto aus der Kamera ist übrigens bereits ein Kunstprodukt, weil die Kamera-Software bereits während der Aufnahme eingreift und je nach Situation automatisch nachbelichtet, abdunkelt, nachschärft, die Farbe mittels (automatischem) Weißabgleich korrigiert usw. Mit einem "Originalprodukt" hat also bereits das Bild auf der Speicherkarte nur noch sehr begrenzt etwas zu tun. ;)


    ---
    Edit: Es muss natürlich heissen: "was für vergleichbare DX-Scherben fällig ist."

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    Original geschrieben von sk8ergirl
    Bearbeitet ihr eigentlich überwiegend eure Bilder auch im Nachhinein, oder lasst ihr die Originale unberührt?
    [...]
    Ein gutes Bild sollte meiner Meinung nach nicht durch einen nachgearbeiteten Himmel, oder enfernte Äste, Mülleimer, etc... überzeugen, sondern mehr durch die Komposition, die Motive und so.


    Ich habe nichts dagegen, ein gutes Bild noch etwas besser zu machen. ;)


    Auch die beste EBV macht aus einem Sch...foto kein Meisterwerk. Man kann einige technisch Mängel korrigieren, die z. B. auf Objektivfehler (Verzeichnung, Vignettierung, chromatische Aberrationen usw.) zurückzuführen sind. Weiterhin kann man z. B. bei Nahaufnahmen sichtbaren Staub entfernen ("ausstempeln") - gerade bei Uhren- und Schmuckfotos stören Staubkörner ungemein, und man kann ihr Auftreten auch bei sorgfältigster "Tatort-Vorbereitung" nicht verhindern. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn man Mülleimer, Stromleitungen oder Äste digital entfernt, wenn sie ein ansonsten gut komponiertes Bild stören.


    Bei der Arbeit mit Belichtungsreihen ist EBV sogar unabdingbar - Stichworte: HDR und DRI. Auch Panoramafotos werden i. d. R. am Rechner zusammengefügt.


    Natürlich gibt es Leute, die ein Bild per EBV regelrecht zu Tode bearbeiten. Aber man muss ja nicht übertreiben. Die persönliche Geschmacksgrenze ist dabei wohl ausschlaggebend. Wenn's mir selbst gefällt, ist doch alles in Ordnung. Wenn es den meisten anderen auch gefällt, freue ich mich. Und dann fragt doch kein Mensch mehr, ob ein Foto nachbearbeitet wurde oder nicht.