Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von Martyn
    Aber andererseits gab es bei der EM schon auch Äusserungen die eher was mit Rassismus statt mit Patriotismus zu tun haben ... diseses "So gehen die Deutschen" würde ich da schon dazuzählen.

    Auch "knapp daneben" ist vorbei, aber Deine Aussage hat mit einem Bezug zur Wirklichkeit nun RGN (= rein gar nichts) zu tun. :rolleyes:



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    Original geschrieben von Martyn
    Man kann doch auch anders feiern ohne rassistisch zu werden. 54, 74, 90, 2010 ist ja auch toll.

    1. Es gibt sicherlich auch einige gewalttätige Chaoten und Rassisten, für die jedes größere Sportereignis nur ein Vorwand ist, um Randale zu machen. Das hat aber weder mit Fußball noch mit Feiern etwas zu tun.
    2. Tja, aber irgendwie hat es "72, 80, 96, 2008" nicht rechtzeitig in die EM-Hitparade geschafft, und auch mit "72, 80, 96, 2012" wird's wohl nichts werden, zumindest liedermäßig nicht. Merke: Immer denselben Gesang mit nur ganz leicht variiertem Text zu bringen ist ja wohl eher ein Zeichen gepflegter Langeweile. Oder auch, aus Asterix-Heftchen bekannt: Repetita non semper placent!. :D



    Ansonsten sollte man diesem Thread besser ein rasches Schloß verpassen, denn jeder langjährige TT-User weiß, daß dieses Thema hier nichts bringt und daher so enden wird wie alle anderen politischen Diskussionen im TT auch. ;) + :rolleyes:

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    Original geschrieben von Laubi
    Müsste somit zischen Date und DayDate wählen:


    Irgendwie macht die DayDate einen etwas unaufgeräumten Eindruck auf mich. Und das in der Uhr verbaute Werk, eine Omega-Variante des Valjoux 7751, ist auch nicht gerade horologische Feinkost, sondern eher ziemlich gewöhnlich.


    Ich finde ein Zeigerdatum auch nicht gerade vorbildlich ablesbar und bei einem Chronographen überdies störend, weil ständig "ein überflüssiger Zeiger" die Stopuhr-Funktion optisch beeinträchtigt.


    Optisch ausgewogener (bitte nur das Zifferblatt-Layout beachten, die Uhr selbst steht hier nicht als Alternativvorschlag zur Debatte) finde ich das, was SINN bei der 142 II gemacht hat, weil es von der Aufteilung perfekt symmetrisch und sehr funktional ist:



    Ebenso wie Minuten- und Stundenzeiger für die Normalzeit laufen Chrono-Sekunden und Chrono-Minuten aus dem Zentrum und gewährleisten so die perfekte Ablesbarkeit der wichtigsten Chrono-Informationen auf einen Blick. Das Chrono-Stundenregister befindet sich bei 6, bei 9 die 24-Stundenanzeige (ist wie bei der Omega fix mit der Normalzeit-Anzeige gekoppelt und dient nur der Tag-/Nacht-Unterscheidung). Bei 12 ist das Zeigerdatum, und das stört dort wirklich nicht. Bei 3 dann die Permanentsekunde für die Normalzeit. Und das Logo nicht allzu groß, nicht zu auffällig unter den Index bei 12 gesetzt, fertig ist das (m. E. sehr gelungene) Zifferblatt-Layout.


    Das dabei verwendete Werk ist übrigens ein Dubois-Dépraz 2070, bei dem ein Chrono-Modul mit einem ETA 2892-A2 kombiniert wird. Vorbild war beim Layout das in Punkto Ablesbarkeit des Chronos als Referenz geltende Lemania 5100 (Beispieluhr siehe unten):


    Tja, lieber Darren, als Zweituhr wäre die Santos schon eine echte Wucht.


    Aber wie ich Dich kenne, heißt es bei Dir wohl eher: SD oder Santos.


    Mein Tip: Behalte die SD und spare so lange, bis Du das Geld für die Santos zusammen hast. Wenn Du sie dann immer noch willst, dann kannst Du zuschlagen. Aber in der Preisklasse (und in unserer Einkommensklasse) sollte man sich nicht zu Spontankäufen hinreissen lassen, sonst ist man am Ende doch nur traurig.


    Für die SD spricht, daß sie kaum noch neu zu bekommen ist, und wenn, dann nur für richtiges Geld. Die Preistendenz bei der Uhr ist ganz klar nach oben, das Ende der Fahnenstange ist dabei wohl noch längst nicht erreicht. Die SD dürfte sich zu einem echten Rolex-Klassiker mit Liebhaber-Preisen entwickeln. Dazu ist sie eigentlich zu allem tragbar, egal ob edler Zwirn oder lässiges T-Shirt mit Jeans.


    Gegen die Santos spricht ihre mangelnde "Freizeitklamotten-Kompatibilität" und der Umstand, daß es sich uhrwerksmäßig auch nur um hübsch verpackte Massenware aus Grenchen handelt, denn das Cartier Kaliber 049 basiert auf dem ETA 2894-2, bei dem man in der von Dir ausgewählten Variante der Santos lediglich die Chronographenzeiger und -drücker hat entfallen lassen. Das Werk ist sicherlich gut, aber kein Vergleich zum robusten und präzisen Manufakturwerk der SD. Daher halte ich die Santos für etwas überbezahlt, was ihren reinen Wert als Uhr und die Verarbeitungsqualität angeht. Der im Vergleich zu Rolex (und zur Zeit auch noch Panerai) schlechte Wiederverkaufswert dürfte jedenfalls gegen sie sprechen, denn wenn eine Uhr schon neu mit ungefähr 20 % Rabatt über den Tisch geht, dann wird es auf dem "Zweitmarkt" nicht viel besser aussehen.


    Cartier wäre m. E. eine schöne Zweituhr, wenn's nicht so aufs Geld ankommt. Aber keinesfalls ein Ersatz für eine Stahl-Sportuhr von Rolex.

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    Original geschrieben von BigBlue007
    [Omega Speedmaster Pro, X33]
    In der Tat - mir gefällt die Rechte besser.

    Bei Dir sieht das Omega-Logo wohl aus wie ein leicht geschwungenes U, und die Zeiger stehen "klassisch" auf 10 nach 10, richtig? ;) Mein Tip: Monitor um 180° in der Vertikalen schwenken, dann ist alles wieder OK, und die rechte Uhr (die schönere!) ist wieder links, trägt die Bezeichnung Speedmaster Pro und hat kein LCD. :D


    Im übrigen schrieb ich ja auch nur, daß die klassische Speedmaster die ästhetischere der beiden Uhren ist, und nicht, daß sie Dir deswegen besser gefallen muß.

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    Original geschrieben von Cocho
    ... was ist von André Belfort Uhren zu halten? Konkret geht es um die André Belfort Aventure Stahl silber

    Besser die Finger davon lassen. Das Zeug ist völlig überteuert, der Wiederverkaufswert dürfte nahe Null liegen und im Großeinkauf ab Werk kosten diese China-Ticker nicht mehr als 150 €/Stck (bei einer Abnahme von 500 Stück mit identischem Zifferblatt-Label).


    Die Uhren Produkte werden über irgendwelche unqualifizierten Vertriebskanäle verhökert, z. B. ist einer der beiden deutschen Händler lt. Dinslakener Branchenbuch ein Lotto und Toto-Laden mit angeschlossenem Versandhandel, der andere, aus Frankfurt, gibt sich ganz geheimnisvoll als "eine geschlossene Gemeinschaft, die ausschließlich durch persönliche Patenschaften und Empfehlungen wächst," aus und hat sich angeblich auf den Vertrieb von "exklusive Mode-Marken und limitierte bzw. Sonder-Kollektionen, Marken Accessoires (Taschen, Sonnenbrillen, Foulards etc.), Home Appliances (früher nannte man das einfach nur "weiße Ware") & Designer Home Accessoires, Life Style Consumer Electronics (z.B. MP3 Player, LCD & Plasma TVs etc.) sowie Sportartikel der bekanntesten Marken" spezialisiert.


    Und da willst Du Dir doch nicht ernsthaft eine Uhr für 1.349 € kaufen, die zudem nicht einmal den Verkaufspreis wert wäre, wenn man davon noch 1.000 € abzöge. :rolleyes:


    Es gibt noch viele andere Punkte, an denen mir (und jedem anderen, der sich mit der Materie halbwegs auskennt) sofort auffällt, was für ein fauler Zauber da betrieben wird. Ich habe aber zu China-Uhren hier schon so viel geschrieben, daß ich mich nicht ständig wiederholen möchte. Suche im Thread mal nach Stichwörtern wie "Hamberg & Söhne" und "China", dann solltest Du fündig werden.


    Uhren kauft man bei einem qualifizierten Uhrmacher. Punkt. Man kann sie auch online kaufen, wenn man weiß, von wem man kauft und um welches Produkt es sich handelt. Von dubiosen "Exklusiv-Marken", bei denen "Tante Google" immer nur dieselben fünf Links ausspuckt, die nur über irgendwelche fragwürdigen Kanäle vertrieben werden und die in keinem namhaften Uhrenforum bekannt sind, läßt man besser die Finger, denn da ist der Reinfall vorprogrammiert. Im günstigsten Fall läuft das Teil zwei, drei Jahre ganz ordentlich und ist dann im Eimer. Die Garantie ist dann abgelaufen, die Gewährleistungsansprüche verjährt, Ersatzteile gibt's keine, und vermutlich ist der (Zwischen)händler längst Pleite oder hüllt sich in Schweigen, mit dem Fazit, daß die viel zu teuer erworbene Uhr ein Fall für die Müllabfuhr ist. :rolleyes:

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    Original geschrieben von LeeMarvin
    :) Es sind gelöste Eisenpartikel die im Wasserstrom der Leitungen sich lösen und/oder mit schwimmen.


    Leider kommt das vor bei alten Rohrleitungen, schlechten Filteranlagen, Grundwasserpegel anstieg etc., es liegt nicht mal so sehr an den Hausleitungen vielmehr liegt das Problem meist bei den kommunalen Rohrleitungssystemen.

    Das heißt dann wohl, man muß bei der Stadt oder Gemeinde Schadenersatz für die verrostete Wäsche beantragen? Gibt's dafür auch entsprechende Formulare, oder geht das auch online? ;)

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Und Kern meiner ironisch angehauchten Kritik war und bleibt, dass heute kein Astronaut mehr eine mechanische Uhr im Einsatz tragen dürfte, das Ganze also inhaltlich einfach überholt ist.

    Wie gesagt, die NASA schert sich nicht um Deine Befindlichkeiten. ;) So ganz grundlos wird sie wohl nicht an einem Ausrüstungsgegenstand festhalten, der sich seit vier Jahrzehnten bewährt hat.



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    Original geschrieben von BigBlue007
    Dann sag doch bitte auch dazu, welche das Deiner Ansicht nach wäre. ;) Ist nicht die aktuelle NASA-Missionsuhr die Omega X33 (IMHO übrigens ebenfalls eine sehr coole Uhr)?

    Das hat nichts mit "meiner Ansicht" zu tun. Die aktuelle Dienstuhr ist immer noch dieselbe wie damals. Die X33 ist auch als Dienstuhr zugelassen, aber eben nicht ausschließlich.



    Hier werden übrigens die Tests beschrieben, denen die Speedmaster Pro ausgesetzt war: http://forums.watchuseek.com/showthread.php?t=132


    Was übrigens die Ästhetik beider Uhren angeht, muß man sich ja nun wirklich nicht streiten, welche der beiden Uhren besser aussieht, oder?


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    Original geschrieben von BigBlue007
    Diese "NASA"-Sache ist IMHO einer der dämlichsten Marketinggags für Uhren, den es gibt. Ob - und wie gut - eine Uhr in der Schwerelosigkeit funktioniert, ist für den, der die Uhr in unmittelbarer Erdoberflächennähe tragen möchte, ja auch wahnsinnig interessant... :D

    Bei etwas gründlicherer Beschäftigung mit dem Thema wird man allerdings feststellen, daß es bei der NASA-Uhr nicht darum geht, ob der automatische Aufzug im Weltall funktioniert. Es geht um die technischen Anforderungen, die diese Uhr hinsichtlich mechanischer Belastbarkeit (Schläge, Stöße, Fliehkräfte, plötzlicher Druckabfall, Temperaturschwankungen, Magnetfelder usw.) verkraften muß, ohne daß die Genauigkeit leidet. Es geht nämlich nicht nur um die Atmosphäre innerhalb eines Space Shuttles oder einer Raumkapsel, der die Uhr eines Astronauten ausgesetzt ist, sondern auch um die erheblich extremeren Bedingungen eines Weltraumspaziergangs. An Bord der Raumschiffe dürfen die Astronauten wohl mittlerweile tragen, was sie möchten, also auch ihre privaten Uhren. Sobald es aber aus der "guten Stube" raus ins All geht, ist das Tragen der Dienstuhr Pflicht, zumindest bei allen NASA-Missionen.



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    Original geschrieben von BigBlue007
    Davon abgesehen: Ich glaube nicht, dass heutzutage Astronauten wirklich noch mechanische Uhren im Weltraum tragen.

    Tja, bloß die NASA schert sich nicht um Deinen Glauben und schreibt die Verwendung der offiziellen Dienstuhr bei Weltraumspaziergängen verbindlich vor.



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    Original geschrieben von BigBlue007
    Bei allem Respekt für Mechanik: Das Letzte, worauf ich in der Schwerelosigkeit Bock hätte, wäre, eine Uhr aufzuziehen.

    Wie gesagt: Ob Du darauf Bock hast oder nicht, ficht die NASA nicht an. ;)

    NUR MAL ZUR KLARSTELLUNG:


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    Original geschrieben von HappyDay989

    Tja, aber diese Teile gibt's halt nur im Design "Stück aus'm Brückengeländer."

    Ich denke, der Bezug dürfte damit wohl ziemlich eindeutig sein, nämlich die Teile von Casio, insbesondere die G-Shock-Reihe mit LCD. Also bitte erst einmal richtig lesen, dann antworten.



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    Original geschrieben von SunnyStar
    Die Uhren von Alain Silberstein sehen immer irgendwie wie Kinderuhren aus.
    Die Farben und Verspieltheit der Zeiger und Drücker rauben jeglichen Stil und spiegeln bei weitem nicht die Hochwertigkeit dieser Uhren wieder.

    Ja, das höre ich immer wieder, und eigentlich immer nur von Leuten, die solche Uhren noch nie im Original gesehen haben. ;)


    Und den knapp 9.000 € darfst Du ruhig Glauben schenken, ich habe die Uhr live gesehen, und das Preisschild daran sagte 8.900 €, was durchaus "knapp 9.000 €" entspricht. Wenn Du Dir das Teil ansehen willst: Juwelier Deiter in Essen/Ruhr hat einen IWC-DFB-Chrono lagernd. M. E. leistet sich IWC in den letzten Jahren zu viele Modetorheiten und ist von seiner klassischen Linie bei den Fliegeruhren allzu weit abgewichen. Was jetzt noch im Programm ist, sind Fliegeruhren, wie ich sie im Design auch bei Stowa (da sogar in schön, mit gebläuten Zeigern) und diversen anderen Herstellern auch bekomme. Die einst wunderschöne Mark XII und XV wurde zugunsten einer Modellreihe aus dem Programm genommen, die zwar sicherlich eine erstklassige Verarbeitung, aber leider nur noch ein ausgenudeltes "Me too-Design" bietet. :rolleyes:

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    Original geschrieben von BigBlue007
    ["Stück aus'm Brückengeländer"-Design]
    Das stimmt definitiv nicht. Auch wenn ich Deinen sonstigen Ausführungen i.d.R. zustimme - das ist halt nun einfach nicht richtig. Ich habe in meinem letzten Posting hier, und auch früher in diesem Thread schon gelegentlich - mehrere Beispiele für wirklich hochwertig gemachte Funkuhren aufgezeigt. Der von Dir offensichtlich vorgenommene Rückschluss "Funkuhr = MUSS komplett Schrott sein" ist schlichtweg objektiv falsch und allenfalls eine persönliche Geschmacksfrage.


    Dann gefällt Dir diese Uhr also, und Du würdest sie als ein Beispiel für eine "wirklich hochwertig gemachte Funkuhr" bezeichnen, richtig?


    Denn genau auf dieses Modell bezog sich mein Kommentar, und zwar ganz genau auf dieses.



    @ Laubi: Ich habe den IWC-Doppelchrono schon live gesehen, und er gefällt mir weder auf dem Foto noch in Natura. Wenn man schon mit Farben herumspielen will, dann sollte man es m. E. entweder machen wie Alain Silberstein, oder man sollte die Finger davon lassen und sich an Bewährtes halten.



    DAS ist wenigstens noch witzig. Die DFB-Uhr ist m. E. einfach nicht stimmig und mit knapp 9.000 € definitiv überbezahlt.