Beiträge von HappyDay989

    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Ich steige hiermit aus diesem Thread aus, denn entweder Du verdrehst die Sachen so, wie sie Dir passen, oder Du formulierst falsche Behauptungen.
    Es kann natürlich auch sein, daß Du es einfach nicht verstehen willst....;)

    Keine Sorge, ich habe das schon sehr gut verstanden: erst gibst Du Kommentare zu Grand Seiko-Uhren ab, ohne daß Du auch nur die geringste Ahnung hast, über was Du da eigentlich schreibst und dann versuchst Du, mit irgendwelchen "Werterhalt-Postings" davon abzulenken. Hast Du überhaupt jemals eine Grand Seiko live gesehen bzw. mal in der Hand gehabt und unter einer Uhrmacherlupe betrachtet? - Wohl kaum, denn sonst hättest Du nicht derartig oberflächlich darüber geschrieben.


    Ich habe aber weder Lust noch Zeit, mich hier zu streiten. Du kannst also meinetwegen ruhig hierbleiben, denn ich bin schon weg.


    Wer mich sucht, weiß ja wohl, in welchem Forum ich zu finden bin.


    Au revoir, bye-bye, auf Wiedersehen!

    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Sorry, aber selten soch ein ....... Argument gehört. Nochmals, die "richtigen" Uhren sind eine gute Geldanlage. Trägst Du Deine Aktien oder Fonds auch tagtäglich mit Dir rum?

    Natürlich nicht, denn Aktien sind auch nicht dazu gemacht, herumgetragen zu werden; abgesehen davon, daß Aktien und Fonds heutzutage nicht einmal mehr sind als Depotbescheinigungen, die auf billigem Papier ausgedruckt werden. Armbanduhren dagegen sind dazu gemacht, am Handgelenk getragen zu werden; sie werden nicht gebaut, um in Safes eingesperrt zu werden. :rolleyes:


    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Was denkst Du, wieviele Menschen absolut ungetragene Uhren zwecks Wertanlage im Banksafe liegen haben? Was denkst Du, wieviele Menschen Oldtimer luftdicht versiegelt haben, um den Wert zu erhalten? Soll ich weitermachen...? ;)

    Nein, bitte nicht. Dein "Aktien-mit-sich-herumtragen"-Beispiel reicht schon... :rolleyes:


    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Es gibt verschiedene Sorten von Uhrenliebhabern.....die einen tragen die Uhren und erfreuen sich, den anderen genügt es, wenn sie sich die Uhren ansehen können. (...und somit natürlich auch den Wert erhalten).

    Du verwechselst hier ganz offensichtlich Liebhaber mit Spekulanten... Wer sich Uhren mit der primären Motivation kauft, um sie hinterher mit Gewinn weiterzuverkaufen und sie daher nicht trägt, ist kein Liebhaber, sondern entweder ein Händler oder ein Spekulant. Mit Liebhaberei hat das jedenfalls nichts zu tun. :(


    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Ganz abgesehen davon, gibt es sehr viele Beispiele, wo selbst getragene Uhren das zigfache an Wert zugelegt haben. (Rolex 1655 Orange Hand, Rolex Paul Newman usw..usw..)

    Die beiden aufgeführten Modelle sind zwei Beispiele. Von "sehr vielen" kann hier wohl kaum geredet werden. Es gibt vielleicht ein Dutzend Rolex-Modelle, bei denen auch getragene Exemplare im Wert gestiegen sind, aber ansonsten gilt die Regel, daß jeder Kratzer den Wert einer Uhr drastisch vermindert. Übrigens gilt das auch für die von Dir genannten Uhren, denn auch sie bringen im Neuzustand erheblich mehr als mit Tragespuren. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Ich hatte es früher in diesem Thread schon mal gesagt: Es gibt durchaus eine ganze Reihe von verarbeitungstechnisch sehr hochwertig gebauten Quarzuhren, die - abgesehen vom verwendeten Werk - einer höherwertigen mechanischen Uhr in nichts nachstehen. [...]

    Klar gibt's die. Aber offenbar nicht in derartig vielfältigen Designs, wie es der Kollege garnixan gern hätte. ;)


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Das Problem ist, wie hier ja auch schon mehrfach gesagt wurde, dass einfach kaum jemand bereit ist, größere Geldbeträge für eine Quarzuhr zu investieren.

    Tja, und da gilt dann eben: Der Markt hat immer recht, nicht wahr. :D



    @ SunnyStar: Du hattest Dich, und das war der Ausgangspunkt, ziemlich abfällig über die Grand Seiko-Uhren geäußert und als "Argumente" reichlich viele Allgemeinplätze und Marketing-Slogans der Schweizer Hersteller bzgl. Werterhalt usw. angeführt.
    Uhren sind KEINE gute Geldanlage, denn man darf die Uhren, die man als eine Anlage ansieht, nicht einmal tragen, weil jeder Mikrokratzer sofort den Wert dramatisch reduziert. Was soll man denn mit einer Uhr anfangen, die man nicht tragen darf? :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von garnixan
    Ich nutze keine mechanischen Uhren, weil mir DCF77-Empfang und Stromversorgung über eine gepufferte Solarzelle wichtig ist. Ich habe mir diese Woche folgende Uhr gekauft:
    [...]
    Es handelt sich um eine Casio GW-M5600BC-1JF

    Tja, aber diese Teile gibt's halt nur im Design "Stück aus'm Brückengeländer."



    Zitat

    Original geschrieben von garnixan
    Daß mechanische Uhren schöner aussehen empfinde ich auch so. Allerdings ziehe ich rein aus technischer Sicht Quarzuhren vor. Wenn es endlich mal ein Hersteller schaffen würde, Quarztechnik mit DCF77-Empfänger in ein Gehäuse einer IWC Mark XV oder Porsche Design P'6500 Heritage zu setzen, würde ich mir sofort eine kaufen.

    Das wird kein Hersteller hochpreisiger Mechanikuhren tun, denn es gibt wohl keinen sichereren Weg, sich seine Stammkunden zu verprellen. Das wäre so wie ein Rolls-Royce mit Dieselmotor oder ein Louis Vuitton-Koffer aus Plastik. :rolleyes:




    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Die von mir genannten Marken waren u.a.: Panerai, Patek Philippe, Vacheron & Constantin, Audemars Piquet.... :rolleyes: und genau auf diese Uhren treffen auch meine Aussagen zu.


    Also, erst richtig lesen und dann entsprechend antworten bzw. reagieren.

    Ich habe das gelesen und auch entsprechend reagiert. Ich schrieb, daß die o. g. Luxusmarken in eine völlig andere Preiskategorie gehören und sich von daher jeglicher Vergleich mit den Grand Seiko-Uhren von vorneherein verbietet. Man kann wohl nicht Uhren der "ab 10.000 €-Klasse" (wobei das wirklich nur die absolute Untergrenze ist, nach oben gibt's da praktisch keine Grenze) mit Uhren der "ab 2.000 €-Kategorie" vergleichen.


    Wenn Du also bereit bist, für eine Patek 15.000 € oder mehr auf den Tisch zu legen und die Uhr dann nach Möglichkeit nur im Bankschließfach aufbewahrst, weil jeder kleiner Kratzer den Wert der Uhr dramatisch reduziert, dann wirst Du sicherlich einen guten Werterhalt haben. Bloß: Wenn ich Geld anlegen will, investiere ich sicherlich nicht in Uhren.


    Panerai ist übrigens schon längst keine Marke mehr, die einen sonderlich hohen Werterhalt bietet. Vor zwei Jahren waren die Marktpreise einiger Modelle noch höher als die Listenpreise. Inzwischen gewähren Konzis bereits Rabatte auf die Listenpreise. Der PAM-Hype scheint also ein wenig abgeflaut zu sein... :rolleyes:

    Ein Produkt ist hochwertig oder minderwertig, aber "wertig" ist es nicht. Man muß eine Uhr (= mechanisch) bzw. ein Zeitanzeigegerät (= Quarz) auch am Preis messen, und solange man sich bewußt macht, daß es sich bei einem Edelstahl-Zeitanzeigegerät für 85 € um ein "Made in China"-Produkt handelt, ist alles OK. "Hochwertigkeits-Alarm" löst dieses Zeitanzeigegerät bei mir zwar nicht aus, aber grottenschlecht ist es auch nicht. You get what you pay for - als OEM-Ware (= ohne den Namen Fossil auf dem Zifferblatt) hätte dieses Produkt einen Verkaufspreis von ca. 30 bis 40 Euro.


    Zitat

    Original geschrieben von Johnson
    Die Uhr hat einen Durchmesser von 39mm => NICHT groß ;)
    "Klares Design" kann man durchgehen lassen, aber "wertig" sieht die Uhr wirklich nicht aus. Ein Blick aufs Band verrät, daß die Uhr sehr günstig war.

    Wie auch ein Blick auf die Krone und die Faltschließe... ;)


    39 mm ist heutzutage schon fast das Maß einer größeren Damenuhr, Herren tragen eigentlich - von Vintage-Stücken abgesehen - nichts mehr unter 40 mm und Männer sogar deutlich mehr. :D


    Zitat

    Original geschrieben von lart
    [Fossil-Uhr]
    vor allem: wenn die uhr "nur" 39mm hat. wie schmal ist dann das band?
    von der machart her finde ich das band auf den bildern aber nicht so schlimm. scheinen ja immerhin keine falt-glieder zu sein...

    Das Band ist zwar ziemlich dünn, aber massiv. Die Anstoßbreite schätze ich auf 20 mm, zur Schließe hin auf 18 mm verjüngend. Damit wären eigentlich die allerbesten Voraussetzungen geschaffen, das Originalband gegen ein "richtiges" Band auszutauschen, aber:
    1. es ist ein Integralband, und damit paßt kein anderes Produkt,
    2. ein besseres Stahlband kostet mehr als das komplette Zeitanzeigegerät samt Band.

    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Mal im Ernst, man kann eine Seiko in Bezug auf Qualität und Wertbeständigkeit nicht mal im entferntesten mit einer Rolex oder ähnlichem vergleichen.


    ...zum Glück :D

    Objektiv feststellbare mechanische und Materialqualität haben nicht zwangsläufig mit der Wertbeständigkeit eines Gegenstandes zu tun, weil bei letzterer eben auch das Image eine Rolle spielt, welches nicht notwendigerweise auf der Qualität eines Produktes begründet sein muß.


    Die ganz normalen Seiko-Uhren (inkl Superior) sind nach den Maßstäben ihrer jeweiligen Preiskategorien von sehr guter Qualität. Wertbeständig sind sie nicht, aber das ist in der Klasse bis 750 € ohnehin keine Uhr. Keine Seiko, aber auch keine Tissot, nicht einmal die preiswerten Quarzuhren von Maurice Lacroix. Die sind alle schlagartig nur noch 50 % dessen wert, was sie gekostet haben, sobald jemand mit ihnen am Handgelenk aus dem Laden spaziert.


    Die Grand Seiko-Uhren spielen dagegen in einer ganz anderen Liga und sind qualitativ vom Allerfeinsten. Ein Freund zeigte mir vor einigen Monaten mal eine GS 9S55, die er sich - auch nur mit Beziehungen - in Japan gekauft hatte. Selbst unter 10facher Lupe gab es da absolut nichts zu meckern. Zugegeben, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Gerald Genta und auch Jaeger LeCoultre können das noch steigern (A. Lange & Söhne und Glashütte Original natürlich auch), aber dafür sind dann auch gänzlich andere Preise fällig. Von daher sollte man nicht Äpfel und Birnen vergleichen, bloß weil beides Früchte sind. :rolleyes:


    Grand Seiko ist in Verarbeitungsqualität und Preis etwa bei Rolex und IWC anzusiedeln, sowohl bei Stahl- wie auch Golduhren, wobei - im Gegensatz zu den "Krönchen" - keine Diamanten und andere Edelsteine auf Zifferblättern und Lünetten zu finden sind. Preislich sind die GS-Uhren schwer einzuordnen, vor allem deshalb, weil sie außerhalb Japans offiziell nicht verkauft werden und damit kein wirklicher Markt außerhalb des Landes der aufgehenden Sonne besteht. Sicher ist aber, daß die Nachfrage erheblich höher ist als das Angebot und die Preise der wenigen nach Europa gelangten Uhren bei Auktionen i. d. R. ziemlich stabil sind. Einzelne Modelle erzielen sogar Rekordpreise, z. B. eine GS mit Automatikwerk Grand Seiko 4520 VFA (Very Fine Adjusted), die im letzten Jahr für 26.000 $ in die USA verkauft wurde. Dieses Modell wurde nur von 1969–1970 gebaut, insgesamt nur 100 Stück, und davon wurden nur 73 offiziell verkauft. Der Grund für den hohen Preis dieser goldenen Beobachtungsuhr war die Tatsache, daß das in der Uhr verbaute Werk JEDEN EINZELNEN Konkurrenten aus der Schweiz in Punkto Präzision (Ganggenauigkeit) aus dem Feld schlagen konnte, denn keiner wagte es, auf seine Uhren die GARANTIE zu geben, daß über einen Zeitraum von 24 Monaten das Werk keinesfalls mehr als 2 Sekunden pro Tag abweichen würde - wohlgemerkt, das war 1969! Näheres zu Grand Seiko findet sich hier, dort auch der Hinweis, daß die Abweichung der dem Verfasser vorliegende GS 4520 VFA auch nach über 30 Jahren Gebrauch immer noch unterhalb der garantierten 2 Sek./24 h liegt. :top: Und auf alle aktuellen Grand Seiko-Mechanikuhren gibt Seiko 30 Jahre Garantie auf die Funktion sämtlicher Teile des Werkes. Mir ist kein Uhrenhersteller aus Deutschland oder der Schweiz bekannt, der mit annähernder Überzeugung zur Qualität seiner Produkte steht.


    Ansonsten möchte ich mich zu Deinen Ausführungen wirklich nicht weiter einlassen, denn, so leid mir diese Feststellung tut, es lohnt sich wirklich nicht. Jedenfalls scheint Dir die "helvetische Uhren-Marketing-Abteilung" ganz schön die Gehirnwindungen ausgespült zu haben mit ihren Slogans. Verkauf doch mal eine gebrauchte IWC oder Omega, und dann schau doch mal, was von der vielgepriesenen Wertbeständigkeit dieser Luxusmarken übrigbleibt. Bei der Differenz zwischen dem Neupreis und dem Verkaufspreis, den man nach ein, zwei Jahren noch für ein wirklich erstklassig gepflegtes Exemplar erzielt, fließen die Tränen aber gleich literweise. :rolleyes:
    Uhren sind nun einmal keine Wertanlage. Und wer jetzt sagt "stimmt, aber Rolex ist die große Ausnahme", dem sage ich, daß es auch bei Rolex nur einige Modelle sind, die wirklich heiß begehrt sind, so daß Sammler bereit sind, Liebhaberpreise für gebrauchte Uhren zu bezahlen. Für den Rest gilt, daß auch hier ein beträchtlicher Wertverfall einsetzt, wenn auch sicherlich nicht so hoch wie bei anderen Luxusmarken. Aber bitte sehr: Beim Verkauf einer SINN ca. 25 - 30 % vom Neupreis zu verlieren (außer bei der 142, der 157 und dem EZM 1, da verdient man noch Geld mit) mag sich zwar tragischer anhören, als 15 % an einer Rolex zu verlieren. Doch bei einer SINN sind diese im Mittel 25 % durchschnittlich 250 € an 1.000 €, bei Rolex sind es 15 % an ca. 4.000 € = 600 €. Und wenn der Ticker erst mal weg ist, dann bleibt dem Verkäufer neben dem Verkaufserlös nur der Verlust gegenüber dem Neupreis, aber nicht das Image der Uhr, die dann ein anderer trägt. :rolleyes:



    @ Laubi: Danke für die Blumen, aber auf der Bühne der wirklich großen Experten spiele ich nicht einmal eine Nebenrolle. ;) Ich bin ein Uhren-Verrückter mit Grundkenntnissen, aber es ist eben nur mein Hobby.

    Zitat

    Original geschrieben von Laubi
    Laubine kombiniert jedoch auch gerne mit Rot, türkis, uvm. ... da müssen Armband, Schuhe, Gürtel und ggf. Haarband farblich abgestimmt sein. Meine bessere Hälfte hat mittlerweile ca. 15 Uhren.

    Da würde sich die Anschaffung eines Bandwechsel-Werkzeugs und farblich passender Armbänder doch schon lohnen. ;) Das würde die Kosten reduzieren, denn Deine Frau bräuchte dann nur eine Uhr, an die das farblich passende Band dann schnell und einfach montiert wird. :D


    Die 356 Roberto sieht im Original übrigens erheblich besser aus als auf dem Foto. Dazu noch ein schönes Band aus braunem Shell Cordovan-Leder mit weißer oder cremefarbener Kontrastnaht, die Kombi dürfte dann ein Leben lang halten. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von TMausHB
    Und "die Frau an sich" hat ja ohnehin nur wenig Verständnis dafür, wenn man mehr als 2 Uhren hat. ;)

    Dem würde ich so pauschal nicht zustimmen können. Meine Holde hat sich ganz spontan in ein Sondermodell der SINN 356 verliebt, und das wäre dann ihre dritte Uhr. :D



    SINN 356 "Roberto", braunes Zifferblatt und braunes Lederband mit weißer Kontrastnaht.

    Zitat

    Original geschrieben von n3o
    Frage mich halt ob nw100 jetzt ein ganz anderer Stuhl ist?!

    Nein, der Drehstuhl aus der netwin-Baureihe von Sedus trägt stets die Modellbezeichnung nw-100, die dazugehörigen Besucher- und Besprechungsstühle (Vierfuß- und Freischwingerstühle) die Bezeichnung nw-223.


    Guckscht Du hier: http://www.sedus.de/se/de/down…roducts/P/P_netwin_dt.pdf und hier: http://www.sedus.de/se/de/down…ducts/BA/BA_netwin_dt.pdf.