Beiträge von HappyDay989

    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Etwa alle 2 Jahre sollte man sowiso eine Klimaanlagen-wartung machen lassen (geht nur in der Werkstatt), egal ob man Fehlfunktionen findet oder nicht.


    Richtig, und der Grund dafür ist weniger ein drohender Verlust des Kühlmittels (der bei einer Nutzung von einmal pro Woche i. d. R. nicht auftritt), sondern die Hygiene. Am Verdampfer schlägt sich nämlich Feuchtigkeit nieder, diese tropft (vor allem bei geringer Luftmengendosierung) in eine Auffangschale und verdunstet dann mehr oder weniger langsam. In diesem mehr oder weniger "stehenden Gewässer" bilden sich eben auch Bakterien und andere Mikroorganismen. Diese wiederum geraten dann in die Innenraumluft und sind erstens nicht sonderlich gesundheitsfördernd und zweitens sind sie auch mitverantwortlich für das gefürchtete Klimaanlagen"müffeln". Um dies zu verhindern, sollte man die Anlage wenigstens alle zwei Jahre desinfizieren lassen.


    Außerdem wird es empfohlen, nach längeren Fahrten ca. 8-10 km vor Erreichen des Ziels die Klimaanlage abzuschalten, um so dem Verdampfer eine Chance zu geben, äußerlich wieder abzutrocknen.


    Zudem sollte der Innenluftfilter regelmäßig (wenigstens einmal jährlich) gewechselt werden, sonst kann man darin nämlich regelrecht Champignons züchten und außerdem kommt bei jedem Einschalten der Klimaanlage ein Modergeruch aus den Lüftungsdüsen gekrochen, als würde die Luft erst durch ein Jahrhunderte lang nicht gelüftetes Kellergewölbe geleitet. :eek:
    (Der allerschlimmste Feind der Klimaanlage - im Sinn des schlechten Geruchs - ist übrigens Tabakrauch. Also selbst als starker Raucher sollte man sich die Zigarette am Steuer verkneifen, wenn man die Klimaanlage laufen läßt. Der Gestank, der einem sonst aus den Auströmern entgegenschlägt, ist im wahrsten Sinn des Wortes atemberaubend (und brechreizerregend). Das übelriechende Kondensat, das sich am Verdampfer niederschlägt, sorgt selbst nach nur wenigen Zigaretten eigentlich sehr "zuverlässig" für ekelige Luft im Auto.)


    Übrigens benutze ich die Klimaanlage (außer im Sommer, wenn's so richtig heiß ist) nur sporadisch. Wenigstens einmal pro Woche lasse ich sie allerdings für ein paar Minuten laufen, ansonsten ist mir Frischluft eigentlich lieber. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von n3o
    oder für eine mit Handaufzug ;)


    Lieber 'ne Automatik. Die kann man nämlich auch per Hand aufziehen (wenn's nicht gerade ein Werk aus der Seiko 7S-Serie oder von Citizen/Miyota ist). Umgekehrt wird's da schon bedeutend schwieriger... ;)



    Übrigens hat sich auch bei mir etwas getan - nein, keine neue Uhr. Aber jetzt habe ich das "Winterband" (Leder) meiner SINN 856 gegen ein "Sommerband" (tegimentierter Edelstahl) getauscht. Die Fotos möchte ich euch nicht vorenthalten:







    "An der Kette" macht die 856 einen ebenso tadellosen Eindruck wie an gegerbter Tierhaut. ;) Der Tragekomfort des Metallbands ist vorzüglich, und SINNs Lieferumfang beschränkt sich nicht nur auf das Band, sondern auch auf ein entsprechendes Universal-Bandwechsel- und -anpassungswerkzeug, Schraubensicherungskleber und eine sehr praktische Schachtel zum Aufbewahren des Zubehörs, des Wechselbands (das jetzt erst einmal dick eingefettet in Sommerschlaf geschickt wurde) und der herausgetrennten Bandglieder. :top:

    @ Cheesy: Deine Probleme möchte ich haben! ;)


    Zur Ernährung: Was auf jeden Fall dabei hilft, "Masse" anzusetzen, ist der Verzehr von Kohlenhydraten. Allerdings sollte man dabei keinen "Mist" zu sich nehmen, z. B. sollte man mit Zucker und zuckerhaltigen Speisen sehr zurückhaltend sein, sondern Dinge wie Vollkornprodukte usw. essen. In Kombination mit etwas Fett und Protein (Fleisch, Fisch) kann das ganz schön ansetzen.


    Allerdings: Was man dabei ansetzt, sind einfach nur Fettpolster, und die sind ja i. d. R. unerwünscht. Wenn es um Muskelaufbau geht, hilft normalerweise - wenn keine Stoffwechselerkrankungen vorliegen - reichlich Protein und entsprechendes Muskelaufbau-Training. Neben reichlich Mineralien und Vitaminen dabei auch Kohlenhydrate nicht vergessen, denn die stellen sicher, daß die körperliche Ausdauer nicht leidet. Und Fett wird natürlich auch benötigt, aber nicht in zu großen Mengen. Reichlich Trinken ist übrigens bei sportlichen Aktivitäten absolut lebensnotwendig!
    Am besten solltest Du mal einen Sportmediziner konsultieren, der kann Dir - nach entsprechender körperlicher Untersuchung - sehr viel besser und genauer helfen.

    Eigentlich könnten sich die Mods das Leben hier um vieles erleichtern: Einfach einen Beitrags-Wortfilter kreieren, der nach bestimmten Wörtern und Phrasen sucht, wie z. B. "ich habe einen Strafzettel bekommen und wollte mal fragen, was man da machen kann, um ihn nicht bezahlen zu müssen" usw., und der bei solchen "Gehirnfürzen" sofort den Beitrag mit einem dicken fetten Schloß versieht. :D


    Andererseits ist es immer wieder erheiternd, solche Threads zu lesen, das ist besser als jede Witzsammlung - sozusagen Realsatire pur! :D


    Politische, soziale, moral(philosoph)ische und juristische Themen im TT - wie ich sie doch liebe! :D


    SCANR! :cool:

    Zitat

    Original geschrieben von ShaoLin
    Ich würde gerne mal eure Meinung zu diesen beiden Uhren hören:
    [Wempe Zeitmeister und IWC Flieger]


    Preislich sind die beiden ja "reativ" ähnlich - sprich ca. 2000€ und 2800€.


    Würde welche würdest Ihr euch entscheiden?
    Alternativen?


    Dürfte ich nur zwischen beiden wählen, wäre es ganz klar die IWC. An die kommt qualitativ und in der Ganggenauigkeit so schnell keiner dran (wenn man mal die Rolex-Werke außen vorläßt, aber die spielen auch preislich eine Liga höher).


    Alternativen? Breitling und Omega haben sehr schöne Uhren. Optisch würde ich Omega bevorzugen, in der Verarbeitungsqualität sehe ich dagegen Breitling vor Omega und nur sehr knapp hinter IWC.


    Bei Preisen ab 2.000 € würde ich persönlich mich nicht mehr mit Label-Marken wie Wempe (gebaut werden die Uhren m. W. übrigens von Nomos) abgeben. Wenn schon remontierte ETA-Massenware, dann - für soviel Geld - bitte auch mit einem entsprechenden Herstellernamen auf dem Zifferblatt. Denn bei einer Uhr mit ETA-Werk kann man ansonsten auch zwischen 500 und 1.000 € sehr gute Stücke bekommen, da wäre ich nicht bereit, das Doppelte zu bezahlen, bloß um dann immer noch eine Uhr mit private label zu bekommen.


    Just my €0.02, YMMV.

    Zitat

    Original geschrieben von tabo
    Wieso schicken die Deutschen nicht mal nen Promi der International bekannt ist. Das machen die Schweizer mit dem DJ diesmal etwas besser, vom Namen kennt den fast jeder.


    Weil sich wohl kein international bekannter Popstar mit einer derartig seichten Klamauk-Veranstaltung in Verbindung bringen lassen und einen Karriere-Knick riskieren möchte, vermute ich mal. :rolleyes:

    Mutantenstadl...


    Die Frage nach dem persönlichen Favoriten einer solchen Veranstaltung klingt für mich ähnlich wie die Frage "An welcher Krankheit möchten Sie am liebsten sterben?" :D


    @ oo7x: Genau so ist es. :top:
    Alternativ dazu gewinnen irgendwelche besonders gruselig gekleideten Gestalten mit geradezu albtraumartigen Singstimmen-Defiziten... :cool: Der ESC ist doch im Grunde nichts anderes als eine paneuropäische Version des "Mutantenstadl". :D


    Nachdem ich mir das Gejaule von Roger Cicero im Radio anhören mußte (leider war es nicht mein Radio, sonst hätte ich sofort den Sender gewechselt), kann ich nur hoffen, daß der deutsche Beitrag genau dort landet, wo er hingehört - auf irgendeinem Platz zwischen 23 und dem letzten. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    [Avensis D-CAT mit Automatik?]
    ähm, ja - ich bin mir fast sicher, daß es ein Automatik ist.


    :confused:


    Nein, das ist es definitiv nicht. Den Avensis gibt es in keiner einzigen Diesel-Version als Automatik. Punkt. Es gibt ihn nicht, hat ihn nicht gegeben und wird ihn nach Aussage von Toyota auch beim nächsten Modell nicht geben.


    Im Toyota Avensis-Forum* hat dies schon zu reichlichem Unmut geführt, und es gibt dort sogar einige, die angesichts der o. g. Ankündigung von Toyota bereits geschrieben haben, daß ihr nächster Wagen genau deshalb kein Avensis mehr werden wird.


    Also, wer einen Diesel mit Automatik will, muß sich bei europäischen Herstellern umsehen. Bei den Japanern ist da nichts im Programm. Ob's an der Bedeutung(slosigkeit) des deutschen Automobilmarktes für diese Firmen liegt oder an irgendwelchen Schadstoffwerten, die sich nicht einhalten lassen, vermag ich nicht zu sagen. Aber letztlich ist es ja auch unerheblich, warum es diese Kombination bei japanischen Autos nicht gibt.


    ---
    * In dem Forum muß man sich übrigens registrieren, wenn man die Beiträge lesen will.

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Rechtlich kann ich nichts sagen, aber mein Verstand meint folgendes:


    Es wurde vereinbart einen Ofen in die Wand zu bauen. Hierzu gehören sämtliche Arbeiten die mit dem Ofen zu "vereinbaren" sind. Wenn jetzt, unvorhersehbare Schwierigkeiten auftreten, dann wird das beseitigen selbiger Schwierigkeiten zusätzlich berechnet.


    Nur wenn beim Einbau des Ofens z.B. das Ofenrohr zu groß/klein für das Loch ist, darf das Anpassen nicht zusätzlich berechnet werden.


    So ist es!


    Auch wenn ich jetzt keine Paragraphen nennen kann, so habe ich doch langjährige Erfahrungen im Projektgeschäft (und da machen Handwerksleistungen und -rechnungen einen großen Teil aus), und genau so, wie Du es beschrieben hast, läuft es auch. "Festpreis" bezieht sich immer auf den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang, den ein Unternehmen anbietet - im obigen Fall halt der Einbau eines Ofens. Der Elektriker, der im obigen Fall die Leitungen verlegte, war sicherlich nicht Teil der ursprünglichen und von einem Ofenbauer einzuhaltenden Vereinbarung. Schließlich ist der Ofenbauer nicht für in der Wand verlegte Elektrokabel oder sonstige Leitungen (Gas, Wasser) verantwortlich, und von ihm zu verlangen, das Risiko, Leitungen verlegen zu müssen, tragen zu müssen, wäre sicherlich eine Angelegenheit, die einer gesonderten Vereinbarung bedürfte.

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Ich finds auch grausam, mit so einem Auto herumzufahren. Wie schon viele schrieben, ist Jaguar seit der Übernahme nur noch ein teurer Ford und hat mit den exklusiven englischen Sportlimousinen der Vergangenheit nichts mehr zu tun.

    Bis hierhin ja noch halbwegs sachlich...


    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Aber natürlich ist es in gewissen Gesellschaftskreisen, deren Familienlinie erst kürzlich hier in Europa aufgeschlagen ist, beliebt, abgelegte ehemalige Oberklasseautos zu fahren, ...

    ... und dann wird's wirklich zu einem Beitrag, den dieser Thread eigentlich nicht verdient hat, weil er insgesamt doch recht ruhig und sachlich abgelaufen ist. :flop: Schade eigentlich, denn der Kollege "fahrsfahrwerkaus" könnte es kraft Fachwissen doch eigentlich besser. :rolleyes:


    Ich finde, wenn jemand sich solch ein Auto kaufen möchte, soll er das ruhig tun. Ein Bekannter hatte vor fünf Jahren den S-Type geleast und war über die drei Jahre Leasingzeit recht zufrieden mit dem Fahrzeug.* Gut, es gab wohl einige kleine Mängel, vor allem bei der Elektrik, aber nichts, was den Wagen tagelang lahmgelegt und in die Werkstatt geschickt hätte. Ich bin einmal mitgefahren, und fand den Komfort durchaus angenehm, wenn auch im Innenraum für einen Wagen seiner Klasse etwas zu eng. Die Verarbeitung war zwar stellenweise nonchalanter als z. B. bei Audi (für mich inzwischen der Maßstab bei der Qualität, Mercedes hat seine einstige Spitzenposition längst verloren) oder auch anderen Premiummarken, aber durchaus OK für ein englisches Auto. Die Feinabstimmung bei Fahrwerk, Motor und Getriebe, die Wertigkeit des Innenraums, die Liebe zum Detail, das alles ist bei Jaguar zwar nicht auf dem Stand, den man heute von einer Luxuslimousine erwarten darf, aber dafür ist der Wagen ja auch deutlich günstiger in der Anschaffung als eine etwa gleich alte deutsche Oberklasse oder obere Mittelklasse.


    Was man allerdings nicht vergessen sollte: Solche "Dickschiffe" schlucken ganz ordentlich was weg, die Werkstätten langen auch recht kräftig zu und die Versicherung verlangt bei solchen Exoten natürlich auch entsprechende Zuschläge. Von daher unterschreibe ich also die Warnung, vor dem Kauf eines vier oder fünf Jahre alten Jaguars zu überprüfen, ob die Finanzen auch reichen, den Wagen länger als ein paar Monate fahren zu können. Denn verkaufen kann man solche Fahrzeuge i. d. R. nur mit Verlusten, die einem die Tränen in die Augen steigen lassen.


    * Mein Bekannter fährt inzwischen wieder eine Mercedes E-Klasse und bezeichnet es inzwischen als einen Riesenfehler, weil dieses Fahrzeug schon etliche Male mit den ärgerlichsten Kinderkrankheiten in der Werkstatt stand.