@ AdministratorDr
Doch, ich hatte durchaus schon Geldsorgen. Ich bin schließlich nicht als Sohn reicher Eltern mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden. Was ich heute habe, habe ich mir hart erarbeitet, mir ist nichts geschenkt worden.
Ich hab einfach was dagegen, wenn Leute selbst mit ihren Luxus-Sorgen (und Autofahren IST eine Luxus-Sorge) meinen, daß der Staat oder sonstwer dazu verpflichtet wären, ohne Ende zu subventionieren, zu bezuschussen und zu fördern, als gäbe es keinerlei Eigenverantwortung mehr. Mir ist von meinen Eltern allerdings noch beigebracht worden, daß ich mir nur das leisten kann, was ich auch bezahlen kann.
Ich wiederhole meine Frage:
Warum sollte die Umrüstung "alte Stinker" zu mehr Umweltverträglichkeit auf Steuerzahlers Kosten gehen? Und wo wird die Grenze gezogen zwischen denen, die angeblich genug verdienen, um auch aus eigenen Mitteln ein umweltverträglicheres Auto zu finanzieren und denen, die das angeblich nicht können? Oder soll hier nach dem Gießkannenprinzip verfahren werden: Jeder kriegt, und der Staat bezahlt (mal wieder)?
@ Chevygnon
Nein, allzu lange würde ich diese "alten Stinker" nicht mehr herumfahren lassen. Ab einem bestimmten Stichtag könnte man ja auch per Gesetz verfügen, daß alle Autos, die nicht mehr einer bestimmten Abgasnorm entsprechen, ihre Zulassung verlieren.
Wie gesagt, ich bin sehr für das Verursacherprinzip. Wer Dreck macht, soll auch für die Folgekosten aufkommen. Wer das nicht kann, darf eben keinen Dreck machen. Als unsozial und gar als überheblich empfinde ich das durchaus nicht.
Es ist m. E. dagegen sehr viel unsozialer und überheblicher, das Recht auf kostenlose Umweltverschmutzung für einige einzufordern und dann von denen, die ihre finanziellen Mittel einsetzen, um möglichst wenig Verschmutzung anzurichten, auch noch zu fordern, für die Beseitigung des Drecks der anderen aufzukommen. :flop:
Noch einmal: Wir reden hier nicht davon, daß jemandem ein Dach über dem Kopf oder das zum Leben Notwendige vorenthalten oder gestrichen werden soll. Würde jemand so etwas fordern, wäre ich der erste, der dagegen auf die Barrikaden ginge. Wir diskutieren hier über eine Luxus-Sorge, nämlich den sogenannten Individualverkehr. Und die Teilnahme am Individualverkehr auf Steuerzahlers Kosten ist kein Grund- oder Menschenrecht, und die Freistellung davon, für die durch nämliche Teilnahme am Individualverkehr angerichtete Umweltverschmutzung aufzukommen, ist es noch weniger. 