Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von eou
    Haha, was? Phenolig? Wie schmecken denn Phenole so allgemein? So ein Geschwätz.


    Geschwätz, genau das ist es. Wenn man von Whisky keine Ahnung hat, kann man sich auch erst einmal in ein Thema einlesen und einarbeiten, eventuell mal ein paar höfliche Fragen stellen, statt gleich herumzupampen und Leute für einen Beitrag von vor vier Monaten schräg von der Seite anzumachen. Und wenn man daran kein Interesse hat, dann hält man es am besten mit der hinreichend bekannten Empfehlung von Dieter Nuhr. :rolleyes:

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    Original geschrieben von laudanum
    Die Japanerinnen sind irgendwie Weltmeister geworden und keiner weiß, warum - sozusagen das Italien der Damenwelt! :D


    Nun, im Grunde ist es ganz einfach: die Japanerinnen sind deshalb Weltmeister geworden, weil sie es einfach viel mehr wollten als die US-Amerikanerinnen. Die US-Amerikanerinnen spielten fraglos sehr gut, aber eben nicht wie eine Mannschaft, die um jeden Preis gewinnen will; die geht nämlich nicht derartig fahrlässig mit ihren Chancen um. Spätestens in der zweiten Hälfte der Verlängerung wurde es m. E. überdeutlich, welche Mannschaft wirklich an "das Wunder von Frankfurt" glaubte! Die Japanerinnen waren mental einfach die stärkere Mannschaft und wuchsen an diesem Abend über sich hinaus. :top:

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    Original geschrieben von uwm
    Wenn wir schon OT sind und Du hier mit Langenscheid oder Pons anfängst( und eh alles besser weißt), dann verweise Bitte wenigstens auf anerkannte amerikanische Nachschlagewerke :rolleyes:


    Sorry, das mußte sein.


    Nö, das war denkbar überflüssig. Denn das in Europa anerkannte und in sämtlichen Schulen unterrichtete Englisch stammt nun einmal nicht aus den USA, sondern aus England. :rolleyes:


    Abgesehen davon würde auch ein amerikanisches Wörterbuch wie Webster's den Begriff des "Board of Directors" nicht mit dem beschreiben, was im Deutschen den Titel "Aufsichtsrat" trägt. So blöd sind nicht mal die Amis. ;)


    Und ganz zum Schluss ging es auch nicht um einsprachige Nachschlagewerke, sondern um Übersetzungswörterbücher, und die sind nun einmal nach dem Prinzip der Zweisprachigkeit aufgebaut.

    Wie man es auch nimmt, die Statistiken vor dem Spiel sprachen eine eindeutige Sprache. Vor dem Endspiel hieß es "die Japanerinnen haben noch nie gegen die US-Frauen gewinnen können" und "die USA haben noch nie ein WM-Spiel nach einer 1:0-Führung verloren."


    Jetzt können wir sagen, dass die Statistiken nach dem Spiel eine eindeutige Sprache sprechen: "Die Japanerinnen haben noch nie ein WM-Finale verloren." :top:


    :D:D:D

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    Original geschrieben von mostwanted
    Mir ging es um die Haftung des Aufsichtsrates, der zu wirre Unternehmungen des Vorstandes zu verhindern hat. Auch ein Elop ist nicht Herr im eigenen Haus, zumindest auf dem Papier.


    Ja, ja, de jure ist es die Aufgabe des Aufsichtsrats, den geschäftsführenden Vorstand mitsamt seiner Majestät, dem Vorstandsvorsitzenden, zu kontrollieren und ggf. einzubremsen. De facto wird kaum ein Aufsichtsrat einem allzu forsch vorgehenden Vorstand in die Parade fahren, da wartet man doch lieber ab, bis das Kind endgültig in den Brunnen gefallen ist. :rolleyes:



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    Original geschrieben von mostwanted
    Ich bin mir sicher das hinter den Kulissen gemauschelt wird und das man sich Rosinen pickt. Schlimmstenfalls richtet es die D&O, wenn beim filetieren aus versehen zu grosse Brocken im falschen Trog landen, Manager sind auch nur Menschen die Fehler machen,oder? :p


    Mir wäre nicht bekannt, dass eine D&O Schäden abdeckt, die dem Unternehmen durch Managementfehler entstehen. Vielmehr befreit die D&O nur den entsprechenden Manager aus der Privathaftung, sofern keine vorsätzlichen und/oder strafbaren Handlungen vorliegen.

    Ich grabe mal wieder eine Leiche aus bzw. ziehe sie aus den Tiefen des "whisky cask" wieder an die Oberfläche des Forums. :D


    Ich hatte am Wochenende das ausgesprochene Vergnügen, zwei richtig leckere Highland-Malts zu verkosten. Im Gegensatz zu den von mir eigentlich bevorzugten "Rauchbomben" von den Inseln Skye und Islay handelte es sich um nur schwach rauchige, eher süßliche und fruchtige bzw. nussige, aber unglaublich komplexe Sorten, die ich gerne jenen ans Herz legen möchte, die sich bisher noch nicht an Scotch heran getraut haben, weil sie Angst davor hatten, dass "das Zeug wie Apotheke schmeckt."


    1. Der Dalwhinnie 15 yo stammt aus Schottlands höchstgelegener Brennerei in der Nähe von Inverness und gehört zur sogen. "Classic Malt"-Reihe des Spirituosenkonzerns Diageo (bis 2002: United Distillers). Die Nase erinnert an Heidekraut im schottischen Hochland an einem warmen Sommertag, mit einer feinen Spur von Honig und Rauch. Geschmacklich setzt sich das Heidekraut gegenüber einer zarten Malznote durch, wobei leckerer Honig gepaart mit der dezenten Süße von Orangen und Vanille dazukommen. Der Abgang ist recht lang, aber sanft. Trotz der 43 % Alk. benötigt dieser Whisky höchstens ein paar Tröpfchen stilles Wasser bei Zimmertemperatur, um sich geschmacklich zu öffnen.


    2. Der Strathisla 12 yo kommt aus dem Herzen der Whisky-Region Speyside, aus einer der ältesten Hochland-Brennereien Schottlands. Auch wenn Strathisla selbst keine so berühmte Marke ist wie z. B. Glenfiddich, Glenlivet oder Glenmorangie, so gehört der aus dem Strathisla Single Malt gemischte Blend Whisky zu den berühmtesten und meistverkauften Sorten der Welt. Es handelt sich um keinen geringeren als Chivas Regal, mittlerweile im Besitz des internationalen Spirituosenkonzerns Pernod Ricard.
    Strathisla 12 yo ist also das Herzstück des Chivas Regal, und er macht für sich alleine m. E. eine noch viel bessere Figur als das berühmte "Mischgetränk", das aus ihm hergestellt wird.
    Die Nase besticht durch den Geruch nach Zitrusfrüchten, Eichenholz und etwas Sherry. Im Geschmack gesellen sich noch vollmundiges Malz und eine sirupartige Süße wie von englischem Teekuchen mit kandierten Früchten hinzu. Keine Spur von Rauch oder Torf. Im Abgang viel länger anhaltend, als man zunächst bei einem so weichen und fruchtig-süßen Whisky vermuten könnte. Trotz der 43 % Alk. benötigt dieser Whisky höchstens ein paar Tröpfchen stilles Wasser bei Zimmertemperatur, um sich geschmacklich zu öffnen.


    Leider sind beide Malts mit Farbstoff E150a (Zuckercouleur) versetzt und kaltfiltriert. Besonders beim 12jährigen Strathisla hätte ich gerne in Erfahrung gebracht, wie dieser Tropfen in "nicht kastrierter" Zusammensetzung schmeckt. Trotzdem sind beide Sorten sehr empfehlenswert.


    Sláinte! :top:



    PS: Meine personliche Favoritenliste "Top Ten" sieht inzwischen aus wie folgt:


    1. Laphroaig Cask Strength 10 yo


    2. Ardbeg Uigeadail


    3. Ardbeg 10 yo


    4. Talisker 10 yo


    5. Laphroaig 18 yo


    6. Laphroaig Quarter Cask


    7. Lagavulin 16 yo


    8. Bowmore Cask Strenth 10 yo


    9. Bunnahabhain 12 yo


    10. Highland Park 12 yo


    Bis zur Nummer 6 liegen alle Whiskys sehr dicht bei einander, erst dann fällt die Nummer 7 deutlich hinter die Nummer 6 zurück.

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    Original geschrieben von tronix84
    Er ist Mitglied des Nokia Board of Directors. Laut meinem wörterbuch steht Board of Directors für Aufsichtsrat. Lt. Wikipedia für Aufsichtsrat und Vorstand. Aber immer wieder interessant wie manche ot Themen suchen ;)


    Wörterbuch-Wissen ist ja gut und schön, vor allem, wenn es sich dann um allgemeine Wörterbücher á la Langenscheid oder Pons handelt. :rolleyes:


    "Board of Directors" ist jedenfalls der geschäftsführende Vorstand, mit dem "Chairman" oder "Chief Executive Officer (CEO)" an der Spitze, während der Aufsichtsrat "Supervisory Board" (manchmal auch "Supervisory Committee") heißt und ebenfalls einen "Chairman" hat, neuerdings allerdings häufig "President", weil das so schön geschlechtsneutral und damit "politisch korrekt" ist.


    Wie gesagt: wenn man Zusammenhänge in Firmen diskutieren will, ist es schon wichtig, dass man die Fachbegriffe halbwegs draufhat, vor allem dann, wenn man selbst mit ihnen um sich wirft! Das hat absolut nichts mit OT-Themen zu tun, sondern ist für eine sinnvolle Diskussion schlicht und einfach Voraussetzung.

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    Original geschrieben von Qwerlk
    Diese Art eines taktischen Fouls ist letztlich eine Art Lücke im Regelwerk und mutet auf sportlicher Ebene tatsächlich grenzwertig an.


    Nein, dieses Foul wird lt. Regelwerk ganz klar geahndet:


    Wie will man einen Foul begehenden Spieler denn während des laufenden Spiels noch härter sanktionieren als ihn des Spielfeldes zu verweisen? Öffentlich auspeitschen? Standrechtlich exekutieren? Oder Vollstreckung von "Sippenhaft", indem man die Mannschaft als Kollektiv bestraft? :confused: