Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von m0nza
    und ausserdem: wenn doch klar ist, wie gewaltbereit etc alle moslems sind braucht sich doch keiner wundern, dass die provokation (zu keinem anderen zweck wurden diese karikaturen gedruckt m.e.n.. das hat nichts mit "meinungsfreiheit" zu tun.) angeschlagen hat.


    Könnte es sein, daß Deine Auffassung von Meinungsfreiheit erheblich engere Grenzen aufweist als die, die von Grundgesetz und dem Strafgesetzbuch zugelassen werden? Oder verwechselst Du hier einfach nur Meinungsfreiheit und Diplomatie?


    Denn das es nicht gerade diplomatisch ist, solche Karikaturen zu veröffentlichen, streitet ja niemand ab. Es ist aber ganz sicher kein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit. Und wenn irgendwelche muslimischen Hassprediger dies nicht einsehen wollen, dann spricht dies nicht gerade für ein ausgeprägtes Demokratieverständnis dieser Menschen.


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Es geht um den wichtigsten Propheten im Islam, und dieser Islam ist ZENTRALER MITTELPUNKT IM LEBEN EINES MOSLEMS !


    Ein Moslem lebt nach den Regeln des Islam, richtet sein ganzes Handeln und auch seinen Wertvorstellungen nach dem Islam - es bestimmt sein Leben. Und wenn du diesen Islam beleidigst, ihn quasi bei "den Eiern packst", dann packst du JEDEN EINZELNEN MOSLEM "bei den Eiern".


    Heißt das jetzt nichts anderes als "im Islam hat der Mensch gefälligst für die Religion da zu sein"? Bei den großen christlichen Konfessionen hat sich wohl eher die Auffassung durchgesetzt, daß die Religion für die Menschen da zu sein hat.
    Denn wenn eine Religion einen derartigen Absolutheitsanspruch erhöbe, dann wäre sie in der Tat mit demokratischen Traditionen nicht zu vereinbaren.


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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Einen Vergleich zum Christentum kann man nicht ziehen, da dieser hier nicht in dem Mase ausgelebt wird bzw. nicht die selbe Bedeutung für die Menschen hier hat. Vielleicht sieht das bei einigen Bibelfesten in Amerika anders auch, in Europa so gut wie kaum. Vielleicht ist es deswegen so schwer sich diese Reaktionen als Bürger westlicher Staaten vorzustellen bzw. sie einzuordnen.


    Heißt das, daß Du Toleranz für Deine Religion forderst und gleichzeitig Christen absprichst, es mit ihrer Religion ernstzunehmen?
    Darf ich Dich freundlich daran erinnern, daß wir hier in Westeurpa leben, wo der Islam eben NICHT die bestimmende Kraft ist. Bei uns ist keine Religion besser oder schlechter als die andere. Und wenn man bei uns auch Jesus ungestraft karikieren darf, dann darf man das auch bei Buddha, Moses und Mohammed. Und zwar ohne Wenn und Aber. Wer etwas anderes behauptet, fordert damit indirekt, einer bestimmten Religion den Vorzug zu geben, zum Nachteil anderer Bekenntnisse. Zu einem säkularen Staatswesen wie unserem paßt das nicht.



    Selbst lesen macht schlau, bitte sehr: http://de.wikipedia.org/wiki/K…s_der_Katholischen_Kirche


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

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    Original geschrieben von DUSA-2772
    Wenn Du ehrlich bist, kann man auch genau das dem Christentum vorwerfen ;) Die sich formierenden Gemeinschaften, also die Kirche, hat sich in Europa und anderen Teilen der Welt mit Zwangstaufen und Folter (vgl. Inquisition, ein Amt, das es in der kath. Kirche bis heute gibt, auch wenn es ein wenig anderst heißt) ausgebreitet...


    Ich bitte um die Unterscheidung zwischen dem, was der Religionsstifter selbst getan hat, und was andere in seinem Namen viel später angerichtet haben.


    Jesus hat Gewaltfreiheit und Nächstenliebe nicht nur gepredigt, er hat sie auch praktiziert und hat sich dafür sogar auf die barbarischste Weise hinrichten lassen, die es im Römischen Imperium gab. Seine Anhänger wurden vier Jahrhunderte lang diskriminiert, verfolgt, gefoltert, ermordet, bevor sich das Christentum als anerkannte Religion durchsetzen konnte.


    Daß die "Kongregation für die Glaubenslehre" in der Katholischen Kirche heute noch foltern und morden lassen darf, wäre mir übrigens neu. Abgesehen ist die Kongregation eine Institution, die ausschließlich in der Katholischen Kirche tätig ist, und keine Hoheit über alle Christen oder christlichen Kirchen erhebt. Siehe dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/K…%C3%BCr_die_Glaubenslehre
    (Abgesehen davon hat dies auch nichts mit dem Thema der Diskussion zu tun, ich werde daher auf weitere Ausführungen zur Kongregation nicht weiter eingehen.)


    Mohammed hat dagegen von Anfang an etwas anderes getan, als er predigte. Er sprach von Güte und Frieden. Er praktizierte und verbreitete seine Religion aber mit Waffengewalt.
    Da war also, salopp gesprochen, von Anfang an der Wurm drin. Es kann wohl niemand behaupten, es handele sich beim Islam um eine Religion des Friedens, wenn schon der Religionsstifter durch die Diskrepanz zwischen Worten und Taten aufzeigte, daß es ihm mit dem Frieden gar nicht so ernst war.


    An seinen Taten soll man einen Menschen messen, nicht an seinen Worten!


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    Original geschrieben von DUSA-2772
    Dass sich hier Begriffe wie Toleranz, Meinungsfreiheit und sogar Religionsfreiheit durchgesetzt haben, ist jedenfalls noch sehr jung. (Und es gibt bis heute christliche Kreise, wo man sehr schräg angeguckt wird, wenn man einen anders-konfessionellen heiratet.)


    Jemanden schräg anzugucken ist etwas völlig anderes, als deswegen zu seiner Ermordung aufzurufen. Das müssen wir hier doch nun wirklich nicht weiter vertiefen, oder?


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

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    Original geschrieben von newage_02
    Übrigens habe ich noch keine muslimische Zeitung gesehen, die Jesus, Moses oder einen anderen Profeten verunglimpft hätte.
    Wir respektieren sie genauso und würden das auch als Beleidung sehen.


    Wobei sich zumindest hier in Europa kaum jemand darüber derartig aufregen würde, wie dies z. Z. in einigen islamischen Ländern geschieht. Es gibt entsprechende Karikaturen westlicher Zeichner und auch Filme, in denen Gott und/oder Jesus lächerlich gemacht werden. Auch wenn ich als überzeugter Christ dies nicht sonderlich geschmackvoll finde, so rufe ich doch nicht gleich zu Mord und Totschlag auf. Ich habe auch noch nie gehört, daß irgendein Repräsentant einer christlichen Religion ob solcher Karikaturen oder Filme (nimm als Beispiel mal Monty Pythons "Leben des Brian") dazu aufgerufen hätte, die für solche Werke Verantwortlichen zu töten. Denn dies würde dem von Jesus gelehrten Grundsatz widersprechen, auch tatsächlichen und vermeintlichen Gegnern vergeben zu können (Gebote der Nächstenliebe und der Gewaltfreiheit).


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Sogar für mich sind diese Karrikaturen eine Beleidung.
    Obwohl ich nicht strenggläubig bin.
    Für die meisten Muslime, die einen Funken Glauben besitzen, ist das einfach eine tiefe Beleidung und diejenigen, die sich das ausgedacht haben wissen das nur zu gut.


    Unser Profet ( Allahs Segen und Frieden auf ihm ) hat Güte und Frieden gepredigt und nicht Hass und Terror.


    Gepredigt hat Mohammed Güte und Friede. Aber durchgesetzt hat er seine Lehre mit dem Schwert in der Faust, also weder gütlich noch friedlich.


    Ganz vorsichtig darf man das als den Widerspruch zwischen Theorie und Praxis bezeichnen. Vom Schwert bis zur Bombe bedarf es keiner grundsätzlichen Änderung der Methode und der inneren Einstellung mehr. Das Schwert wegzulegen, um zur Bombe oder zum Schnellfeuergewehr zu greifen, stellt doch nur eine Anpassung an die modernere Waffentechnik dar.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Ich finde es beleidigend inderekt als Terrorist bezeichnet zu werden nur weil ich an ihm glaube.
    Das Feindbild Muslim und Islam wird damit eindeutig hervorgehoben.
    Nichts anderes sagen diese Karrikaturen.


    1. Niemand hier hat Dich als Terroristen bezeichnet, oder habe ich da was überlesen?


    2. Lies aus der Karikatur doch mal das heraus, was ich oben geschrieben habe zum Widerspruch des theoretischen Anspruchs des Islam (Güte und Frieden) und seiner praktischen Durchsetzung mit Gewalt.


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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    @ DUSA : Auch hier - Prinzipiell hast du recht. Meinungs- / Pressefreiheit geht über jede Ausübung der Religion. Aber MUSS man diesen Rahmen immer ausnutzen ? V.a. wenn man definitiv weiß, welche Reaktionen man damit auslöst (mal hingestellt ob diese richtig sind oder nicht).


    Man muss das volle Maß der Meinungsfreiheit vielleicht nicht immer ausschöpfen, aber man darf es - innerhalb der gesetzlichen Grenzen natürlich. Und man darf es auch, ohne jedes Mal darauf achten zu müssen, ob sich nicht vielleicht irgend jemand auf den Schlips getreten fühlt. Sonst fängt die Zensur nämlich schon im Kopf an, und das ist das Ende jeder wahren Meinungsfreiheit.


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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Angesichts der aktuellen Lage in der politischen Welt, dem Sieg der Hamas in meinem Heimatland, des immer noch aktuellen Terrors usw - muss man da wirklich so etwas veröffentlichen ?


    Ist es WIRKLICH notwendig, auf diese Art die Presse- & Meinungsfreiheit in Europa zu beweisen ? Obwohl diese aktuell in keinster Weise zu untermauern wäre, da Sie in keinster Weise eingeschränkt ist oder in absehbarer Zeit wird.


    Es ist wirklich der Umgang miteinander, der solche Reaktionen bewirkt - oder wie CM oben so schön sagt : Der Ton macht die Musik. Und bei den Karikaturen hat man sich IMHO einfach im Ton vergriffen... Das dies andersherum ebenso geschiet, bestreitet (bis auf eine kleine Minderheit) niemand.


    Der "Witz" an der ganzen Sache, und ein in dieser Diskussion bisher weitestgehend ausgeblendeter Aspekt: Die Karikaturen erschienen bereits im Oktober letzten Jahres. Vier Monate lang hat sich also niemand daran gestört, was ein kleines dänisches Blättchen da veröffentlicht hatte.
    Nun, da einige islamische Länder durch den Westen unter Druck geraten ob ihrer fragwürdigen und alles andere als friedlichen Art der Politik (Iran: ein fanatischer Staatspräsident, der mehrfach den Massenmord an den Juden leugnet, zur Vernichtung Israels aufruft und offenbar nach Atomwaffen strebt - Palästina: eine Terrororganisation, die von der überwältigenden Mehrheit ihres Volkes in die Regierung gewählt wird und weiterhin auf Gewalt statt Dialog mit dem Nachbarn Israel setzt), da plötzlich ziehen irgendwelche Prediger des Hasses diese seit Monaten veröffentlichten, aber unbeachteten Karikaturen hervor wie ein Kaninchen aus dem Zylinder und veranstalten einen Riesenwirbel darum.


    Wenn sich bis vor diesem Ablenkungsmanöver vier Monate lang niemand um diese Karikaturen geschert hat, warum werden sie jetzt derartig hochgespielt? Wer steckt dahinter, und welche Ziele verfolgen diese Leute damit?


    Das sind m. E. die wichtigen Fragen, die es zu klären gilt.


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Integration an sich ist machbar - sie muss aber natürlich sein und nicht erzwungen werden. Die USA ist das beste Beispiel, das verschiedene Kulturen und Menschen zusammenarbeiten können, wenn Sie wollen. Der große "Melting-Pot" ist dort Realität.


    Absolut nicht. Denn in den USA leben 260 Millionen Menschen auf einer riesigen Fläche. Die verschiedenen ethnischen Gruppen leben dort nebeneinander, nicht miteinander. Dort, wo sie sich aus dem Weg gehen können, bleibt's meistens ruhig und friedlich: Jeder hat seine eigene Kultur, z. T. sogar eigene Sprache, zu Konflikten kommt es selten, denn es gibt ja Raum genug für alle. Dort, wo verschiedene ethnische Gruppen auf engem Raum zusammenleben müssen (Großstädte) bilden sich regelrechte Ghettos, und häufig genug kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Schwarzen, Latinos, Weissen usw.


    Während des Ersten Weltkriegs wurden sehr viele amerikanische Staatsbürger deutscher Abstammung diskrimiert, z. T. sogar gewaltsam interniert (heute würde man sagen: nach Guantanamo verschickt und dort ohne ordentliches Gerichtsurteil festgehalten). Im Zweiten Weltkrieg geschah dasselbe, nur waren diesmal amerikanische Staatsbürger japanischer Abstammung die Leidtragenden. In beiden Fällen handelte es sich übrigens nicht um deutsch- bzw. japanischstämmige Menschen, die gegen Gesetze verstoßen hatten. Sie (oder ihre Eltern) stammten "nur" aus dem falschen Land.


    Und wenn auch Begriffe wie "nigger" oder "sand nigger" (Araber) als diskriminierende Bezeichnungen aus dem öffentlichen Leben in den USA weitestgehend verschwunden sind, so sind sie doch immer noch in den Köpfen vieler Leute und werden auch - in Abwesenheit von Medienvertretern natürlich - gebraucht. Wenn auch die Rechtsprechung einer offiziellen Diskriminierung ethnischer oder religiöser Minderheiten vorbeugt, so ist sie dennoch vorhanden. Wir reden schließlich von einem Land, in der es bis vor 40 Jahren noch in vielen Staaten eine "seggregation" ("Rassentrennung") gab: Schwarze, die sich in öffentlichen Verkehrsmittel auf einen "white only"-Platz setzten, wurden verhaftet und eingesperrt. Und auch heute sind Schwarze nicht überall gleichberechtigt. Wirkliche Gleichberechtigung wird es wohl erst geben, wenn kein Kolumnist mehr hervorheben muß, daß Colin Powells der erste schwarze Generalstabschef war und der erste schwarze Außenminister, ganz einfach, weil es irrelevant geworden ist, welcher Hautfarbe jemand ist. Soviel also zum Thema "melting pot", einem Begriff, der übrigens aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Zangwill).


    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    In Europa ist das Problem etwas anders, da hier andere Mentalitäten zum tragen kommen. In Deutschland sieht man andere Kulturen immer noch als etwas befremdliches, dies zeigt der Umgang miteinander deutlich.


    Es muss eine gewisse Grundhaltung vohanden sein, um "Andersartige" als Teil der eigenen Gesellschaft zu akzeptieren.


    Natürlich müssen diese Integrationswilligen ihren Willen auch in entsprechender Weise ausdrücken, nicht durch eine Haltung eines Schmarotzers, sondern der eines Individuums, das bereit ist, etwas zum Gemeinwohl beizutragen und der Gesellschaft als ganzes dienlich zu sein.


    In Europa werden die Unterschiede stärker deutlich, weil es z. B. keine einheitliche Einwanderungs- und Integrationspolitik gibt. Daß in Deutschland fremde Kulturen als "befremdlich" angesehen werden, würde ich nur teilweise gelten lassen. Es ist stets die Frage, wie verschieden die fremde Kultur ist, und wie bereit die Zuwanderer ihrerseits sind, sich an die hier üblichen Verhältnisse anzupassen (bitte jetzt keine "Leitkulturdiskussion" anzetteln). Niemand würde von einem Franzosen, Engländer, Amerikaner (wobei es "den typischen Amerikaner" ohnehin nicht gibt) erwarten, daß er sich im eigenen Land fremden Gepflogenheiten anpaßt. Es ist halt immer ein Geben und Nehmen.


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

    Wann kommt das Schloss? :)


    Nachdem es bisher angesichts des "heißen Themas" ja doch recht zivilisiert in diesem Thread zuging, scheinen jetzt wieder die OT-Emotionen hochzukochen.


    Mal gucken, wann ein Mod. diesen "Nettigkeiten" ein Ende setzt...


    In diesem Sinne: Vertragt euch und BTT, bitte.


    Vielen Dank, viele Grüße und einen
    Happy Day

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    Original geschrieben von TheTEXTOR
    Wo haben die ganzen Leute ihre Waffen her? Wo werden diese Waffen produziert und warum kann sich jeder Hínz und Kunz (bzw. Ali und Mohamed :) ) eine solche Waffe kaufen?


    Die von den meisten radikalen/terroristischen Organisationen/Zusammenschlüssen verwendete Handfeuerwaffe dürfte das Kalashnikov AK-47 sein. Dieses Schnellfeuergewehr ist in Millionen Stückzahlen produziert worden bzw. wird immer noch produziert. Ursprünglich eine sowjetische Erfindung, wird es in zahlreichen Ländern nachgebaut (China, Indien, Osteuropa usw.), da es preiswert in der Herstellung, robust, zuverlässig und simpel in der Bedienung ist.


    Siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/AK-47


    In Ländern des Nahen oder Mittleren Ostens in den Besitz einer solchen Waffe nebst Munition zu gelangen, ist ungefähr so schwierig und teuer, wie in einer europäischen oder nordamerikanischen Großstadt einen BigMac zu erwerben. ;)



    Zitat

    Original geschrieben von TheTEXTOR
    Warum haben dort alle so viel Zeit bei jedem Blödsinn durch die Stadt zu rennen? Oder ist das immer nur ein kleiner Teil der protestiert?


    1. Zeit spielt in Ländern mit Arbeitslosenquoten jenseits von Gut und Böse für die meisten potentiell Werktätigen nicht wirklich eine Rolle.


    2. Damit dürftest Du Deine Frage schon beantwortet haben.


    Viele Grüße und einen
    Happy Day


    Nein, diese Karikaturen sind auch nicht witzig - jedenfalls nicht im Sinne eines Scherzes, über den man herzlich und unbekümmert lachen kann. Karikaturen müssen auch gar nicht primär witzig sein, darin liegt ja ihr Witz. ;) Sie sollen bestimmte politische oder gesellschaftliche Ereignisse, Phänomene oder Personen spöttisch kommentieren oder sogar anprangern; ihr schriftsprachliches Pendant ist die Satire. In beiden Fällen liegt der Schwerpunkt nicht auf Witz, sondern auf Spott - ein erheblicher Unterschied. In der westlichen Welt fallen Karikaturen und Satiren zumeist unter das Recht auf freie Meinungsäußerung, natürlich unter Beachtung der jeweiligen nationalen Gesetzgebung hinsichtlich ihrer Einschränkung (Verleumdung, Beleidigung, Volksverhetzung usw).


    http://de.wikipedia.org/wiki/Karikatur


    http://de.wikipedia.org/wiki/Satire


    Viele Grüße und einen
    Happy Day

    Hier sollte wirklich mal ein Schloss drauf


    Wenn ich mir ansehe, wie dieser Thread in den letzten Tagen vom Thema abgeglitten ist: Von Körperstrafen in Pakistan über "Vergewaltigern-den-Schwanz-abhacken" und Hexenverbrennungen zum Wahrheitsgehalt der Bibel und die Mitgliedschaft in irgendwelchen Religionsforen. Vom Hölzchen aufs Stöckchen, ohne daß noch so etwas Ähnliches wie ein roter Faden erkennbar wäre. :confused:


    Einigt euch doch darauf, daß ihr euch eh' nicht einigen könnt, keiner mehr zum eigentlichen Thema etwas beizutragen hat, und dann kann ein Mod oder Admin das Ding hier endlich zunageln. ;)


    Sonst holt man sich hier ja noch 'nen :apaul: und 'nen :gpaul:


    Viele Grüße und einen
    Happy Day


    Tja, wenn der Verursacher über 18 ist, kannst Du den Spruch "Eltern haften für ihre Kinder" getrost vergessen. Verwandte leihen ohnehin nur freiwillig, Freunde ebenso, und Banken nur, wenn ihnen keine Erkenntnisse vorliegen, die für Rückzahlungsprobleme sprechen (negative Schufa, kein geregeltes Einkommen o.ä.).


    Zitat

    Original geschrieben von Gunn
    Wenn jmd mein Eigentum beschädigt, muss er/sie auch dafür gerade stehen.


    Soweit die graue Theorie. In der Praxis sieht so etwas leider manchmal anders aus. Du magst kein Problem darin sehen, mal eben 1.600 Euro auf einen Batzen einzufordern. Wenn der Schuldner aber nicht in der Lage ist, diesen Betrag auf einen Rutsch zu zahlen, und auch keine Familienmitglieder/Verwandte/Freunde einspringen können oder wollen, was dann?


    Und wenn Du dann sofort klagst, na und? Meinst Du etwa, dadurch flösse das Geld schneller?


    Alleine bis die Klage verhandelt ist, geht einige Zeit ins Land, und der Zahlungswille des Schuldners wird mit Sicherheit nicht gesteigert. Am Ende hast Du enorme Mehrkosten produziert, die bei erfolgreicher Klage zwar der Schuldner tragen muß, für die Du als Kläger aber erst einmal in Vorleistung treten muß.


    Selbst wenn Du dann das Geld einfordern kannst, mußt Du immer noch damit rechnen, daß das Gericht dem Antrag des Beklagten auf Ratenzahlung folgt.
    Nimm mal an, der Beklagte ist ein Azubi mit 500 Euro im Monat. Dann darfst Du mit stolzen Raten von 30 - 50 Euro monatlich rechnen - wenn überhaupt.


    Immer daran denken: einem nackten Menschen kann man nicht in die Tasche greifen. ;)


    Viele Grüße und einen
    Happy Day