Unter "innovativ" scheinen die meisten hier wirklich nur "immer billiger werdend" zu verstehen. 
Leute, gewöhnt euch daran: auch die "billigen Jakobs" sind nicht das Sozialamt, sondern Unternehmen, die auf Ertragsmaximierung ausgerichtet sind.
Niemand MUSS Tarife abschließen, wenn sie ihm nachteilig erscheinen. Die 9 Ct/Min. sind in der Mischkalkulation vermutlich die derzeitige Barriere, unterhalb der für den Provider das Risiko zu groß wird, bei hohem Kundengesprächsanteil in andere Mobilfunknetze durch die Interconnect-Gebühren schlecht dazustehen.
Wer das nicht will, der muss sich wieder mit unterschiedlich gestaffelten Preisen für Gespräche netzintern, ins Festnetz und in andere Mobilfunknetze anfreunden. Aber solange es Einheitspreise gibt, werden diese immer Mischkalkulationen sein, die einen entsprechenden Anteil an für den Anbieter "teuren Gesprächen" beinhalten. Immerhin gibt es bei Tchibo für 3,95 €/Monat immer noch die interne Flatrate, bei der man wirklich telefonieren kann bis entweder der Akku glüht oder der Arzt kommt. Wenn man so will, eine Art "Hartz IV-Flatrate." 
Was das schon bemängelte Fehlen eines Kostenairbags angeht, so sollte hier der Hinweis auf die Praxis von o2 nicht fehlen, dass Leuten, die diesen Airbag intensiv ausnutzen, ihre Verträge seitens o2 gekündigt werden - auch bei o2 möchte man nicht als Zuschussbetrieb arbeiten.
M. W. ist im Grundgesetz der Bundesrepublik kein Grundrecht auf billigen Mobilfunk und kostenlose Internet-Flatrates verankert. Man korrigiere mich, falls sich dies zwischenzeitlich geändert haben sollte. 