Beiträge von HappyDay989

    Ja und? Wegen Mehrkosten in Höhe von 25 % wird man S21 nicht aufgeben, denn es wurden ja bereits 1,5 Mrd. € ausgegeben. Die DB dürfte überdies wasserdichte Verträge haben. Die wollen sich nur die neue Landesregierung nicht schon zum Feind machen noch bevor sich diese konstituiert hat, daher die vorübergehende Baupause. ;) Dass Projekte dieser Größenordnung im Laufe der Zeit immer teurer werden als ursprünglich geplant, hat mit einer Vielzahl von Faktoren zu tun, die jedem Projektbeteiligten eigentlich geläufig sind, auf die im Einzelnen einzugehen aber den Rahmen dieses Thread sprengen würde.



    Zitat

    Original geschrieben von pithein
    Selbst einen Ausstieg prüft die Bahn (Kefer) bereits, noch sträubt sich Stuttgarts OB Schuster, kein Wunder, er verhinderte die Bürgerbefragung.


    Siehe: http://www.stuttgarter-zeitung…57-b809-99efc4363cfd.html


    Hast Du den von Dir selbst verlinkten Text überhaupt gelesen? :confused: Da steht nämlich das glatte Gegenteil der von Dir getätigten Aussage, die Bahn prüfe den Ausstieg aus S21:

    Zitat

    Die Deutsche Bahn hat für das vorläufig gestoppte Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 schon rund 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. Diese Zahl nannte Vorstandschef Rüdiger Grube bei Vorlage des Geschäftsberichts 2010 am Donnerstag in Berlin. Der Vorstand stehe nach wie vor zu dem Vorhaben. Es gebe „zurzeit keinen Grund“ Vorsorge für eine mögliche Aufgabe des Projekts zu treffen, sagte Grube. „Wir sind ja bereits in der Realisierung.“

    Zitat

    Original geschrieben von remare
    Schönes Foto von den (möglicherweise) neuen Icons auf einem E7


    Würg, warum können die nicht einfach bei den traditionellen Icons bleiben? :eek:


    Die sehen doch 1.000 Mal besser aus als diese billigen Icons, bei denen man sich wirklich fragt, was für ein Zeug die Designer da eingeworfen oder geraucht haben und warum sie sich bei den Icons ausgerechnet von Mickey Mouse oder den Teletubbies inspirieren ließen... :flop:

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    Original geschrieben von diger
    Da Du ja alle zivilen Unfälle gemeint hast... Ich würde mich an Deiner Stelle mal dringend über die Zahlen informieren. Wenn man seit den 50er Jahren (und da gab es schon den ersten schlimmen Unfall) mal zählt, und außer Fukushima & Tschernobyl auch Windscale, Majak, etc. dazu nimmt und nicht nur die direkten Toten nimmt (also auch die zählt, die Jahre später durch die Strahlung gestorben sind) dann sind weit aus mehr durch zivile nukleare Störfälle gestorben, als durch die Naturkatastrophe in Japan.


    Wie will man das denn differenzieren? Die Leute, die "später" gestorben sind... Wie viel später ist denn noch "unfallbezogen", und wie will man das zuverlässig mit Strahlenschäden in Verbindung bringen? Ich kann das nicht. Kannst Du das, und wirklich zuverlässig? :confused:

    @ ChickenHawk: Genau das stört mich an der deutschen Berichterstattung eigentlich schon seit Beginn der Katastrophe: Die Opfer des Erdbebens und des Tsunami geraten zur Fußnote einer KKW-Havarie, obwohl diese eine Naturkatastrophe in Japan bereits mehr Todesopfer gekostet hat als alle zivilen Nuklearunfälle (einschließlich Tschernobyl!) zusammengenommen. Folgt man der deutschen Berichterstattung, so hat man mittlerweile den Eindruck, in Japan sei alles wieder OK, außer diesem KKW, das man aufgrund des amateurhaften Krisenmanagements seitens TEPCO und der japanischen Regierung nicht in den Griff bekommt. Im Unterton schwingt da schon gleich mit, dass "wir Deutschen" das natürlich alles viel besser könnten :flop: (Wenn Gott/das Schicksal/die Natur es gut mit uns meint, dann werden wir hoffentlich nie in die Situation geraten, in der wir den Beweis dafür werden antreten müssen. :rolleyes: )


    Wie wär's denn mal mit einem Zeichen "uneingeschränkter Hilfsbereitschaft" an das japanische Volk statt dieser hysterischen, egozentrischen Berichterstattung?

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    Original geschrieben von hjanss
    Meine Meinung ist noch immer die gleiche und Greenpeace bestätigt das auch...


    Greenpeace ist ja bekanntlich auch eine völlig neutrale Quelle, was ihre Einstellung zur Kernkraft angeht, nicht wahr? :D Toll finde ich dann auch immer solche Bezeichnungen wie "Atomkraftexperte" oder "Strahlenexperte". Ich frage mich jedes Mal, wer diese Leute eigentlich zu "Experten" ernannt hat und was genau dieses "Expertentum" umfasst? Wären es ausgebildete Kerntechniker, Kernphysiker oder Ingenieure mit dem Spezialgebiet Kerntechnische Anlagen, dann würden diejenigen doch nicht müde, genau diese Qualifikation zu betonen, damit ihre Aussagen mehr Gewicht bekommen, nach dem Motto: "stammt alles von jemandem, der sich nachweislich auskennt." Aber da ist rein gar nichts, und daher muss auch die Frage nach der Qualifikation dieser selbsternannten Experten und der Qualifikation derer, die dort Werte messen, gestellt werden.


    Hier hast Du die aktuellen Messwerte für Fukushima:


    http://fukushima.grs.de/sites/…20110330-8000-Daiichi.pdf


    und hier für praktisch ganz Honshū:


    http://fukushima.grs.de/sites/…erte-Poll_110330-0945.pdf



    Und hier einige Werte, um das besser einordnen zu können:


    http://fukushima.grs.de/sites/…/Strahlenexposition_3.pdf

    @ Frank: Auch ich halten den Einwand des Kollegen Qwerlk für berechtigt. Überhang- oder Ausgleichsmandate einfach wegfallen zu lassen, würde bei einem System mit mehr als einer Stimme pro Wähler zu extremen Ungerechtigkeiten führen, weil sich Ungleichgewichte zwischen Erst- und Zweitstimmenanteilen einer Partei nun einmal systemisch nicht vermeiden lassen. ;)


    Man könnte ja auch die Wahlkreise vergrößern bzw. mehrere Wahlkreise zu einem zusammenlegen und so die Zahl der Parlamentarier erst einmal reduzieren. So nach dem Motto, "wozu brauchen wir 598 Bundestagsmandate, man könnte die Zahl doch locker auf 299 reduzieren, indem man aus zwei benachbarten Wahlkreisen einen neuen macht." Aber ganz ehrlich: glaubt irgendjemand ernsthaft, dass dadurch die Kompetenz oder Unabhängigkeit (von Lobbyisten gleich welcher Prägung) unserer Politiker zunähme? Dass sich grundlegende Probleme dann plötzlich lösen ließen, nachdem zuvor Jahre oder gar Jahrzehnte in den Sand gesetzt wurden mit Vertagen, Verschieben und Vertrösten? :confused:


    Ganz ehrlich: auch in den Zeiten leerer öffentlicher Kassen halte ich die Kosten für die Politiker an sich für tragbar. Was mir viel mehr Kopfschmerzen macht, sind die Folgekosten politischer (Fehl)entscheidungen, und dieses Problem bekommt man leider nicht in den Griff, indem man Parlamente verkleinert, Überhangmandate abschafft oder das Wahlrecht ändert. Denn die Politiker, die den Mist machen, bleiben letztlich dieselben. Oder anders formuliert: Die Tröge wechseln, die Schweine bleiben die gleichen. :rolleyes:

    Ich durfte gerade eine besondere Spezialität verkosten, einen Bowmore Cask Strength 10 yo (non coloured, non chill-filtered). Die 61 Vol. % merkt man kaum, so mild und weich läuft das Zeug vom Glas auf die Zunge. Hält man ihn aber einen Moment im Mund und rollt ihn gar mit der Zunge hin und her, entfaltet er seinen Geschmack etwas nachdrücklicher. Gibt man ihm ein Schlückchen Wasser, ungefähr so viel, dass er auf etwa 50 Vol. % herabgesetzt wird, so entwickelt er sich in der Nase und auch im Mund zu einem sanften Torfmonster, im Grundgeschmack ähnlich süßlich und malzig wie der Ardbeg Ten, aber längst nicht so rauchig und phenolig.


    Auf jeden Fall eine glatte Empfehlung für Leute, die zwar gerne mal einen typischen Islay Malt probieren wollen, sich an die heftig rauchigen und extrem phenolig schmeckenden von Ardbeg und Laphroaig (noch?) nicht heran trauen. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Dwarslöper
    Hat man dich jetzt aus dem "Geplauder" verbannt? :rolleyes: :confused: :gpaul:


    Aus drei Geräten eine verallgemeinerte Aussage (und die hast Du getätigt) über die Staubanfälligkeit aller Geräte eines Herstellers zu treffen, der Jahr für Jahr um die 100 Millionen Mobiltelefone verkauft, das ist schon ziemlich heftig.


    Wenn sich hier jemand durch Unsachlichkeit auszeichnet, dann bist eindeutig DU derjenige... :flop:

    Ist ja auch enorm wichtig, dass man sich um eine neue "Hausschrift" kümmert, wenn einem das Wasser so hoch bis über die Halskrause steht, dass es schon über die Unterlippe in den Mund schwappt. :rolleyes:


    Warum haben die nicht gleich die Hausschrift ihres neuen "Oberkommandierenden" ausgewählt; der Font Segoe und seine Geschichte sind in vielerlei Hinsicht typisch für M$.


    ;)