Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von flatty
    Die Aussagen der Hersteller sollten doch recht vertrauenswürdig sein und im Falle von Schäden eventuell auch einen Rückgriff auf diese zulassen.


    Nö, so geht das nicht! Entweder sind die Angaben der Hersteller ohne Wenn und Aber rechtlich verbindlich, dann müssen die Hersteller bei Schäden durch den neuen Kraftstoff auch für die Reparaturen bezahlen.
    Oder sie drücken sich um die Rechtsverbindlichkeit ihrer Aussagen herum, dann darf sich niemand wundern, warum kaum jemand diese neue Suppe in seinen Tank kippen will.


    Dass auch die Polizei in Schleswig-Holstein ganz offiziell kein E10 tankt, macht natürlich endgültig klar, dass hier wieder einmal die normalen Autofahrer zu Versuchskaninchen im großen "Überlebt-dein-Auto-E10?"-Experiment der Regierung gemacht wird. :flop:


    Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte... :mad:


    Aber grundsätzlich scheint - endlich einmal! - Deutschland wieder ein einig Vaterland zu sein, nämlich einig in der Ablehnung von E10. Das Zeug ist eine ökologische (Zerstörung von Anbauflächen für Lebensmittel) und ökonomische (Mehrverbrauch, häufigere Ölwechsel) Mogelpackung, nichts weiter. Es dient ausschließlich dem Streben der Ölkonzerne nach mehr Geld und dem Streben des Staats nach höherem Steueraufkommen auf möglichst einfache Art und Weise.


    Denn offenbar sehen die meisten Bürger E10 mittlerweile aus Prinzip sehr kritisch:

    Dazu passend auch dies hier:


    Chuck Lorre hat, ganz im Gegensatz zu C. S., exzellente Beziehungen zu denen, die in Hollywood die Entscheidungen hinter den Kulissen treffen. Und C. L. wird sich derartige Unverschämtheiten kaum gefallen lassen, ohne nicht im Hintergrund dafür zu sorgen, dass C. S. recht bald feststellen wird, dass neue Angebote aus der "Traumfabrik" ausbleiben.

    Wie auch immer, Charlie Sheen hat sein exzessiver Drogenkonsum mittlerweile wohl derartig die Neuronen durcheinander gewirbelt und den Geist verwirrt, dass er nur noch wirres Zeug schwatzt. In einer Sitcom mag so etwas noch lustig sein, wenn das Geschwätz so halbwegs ins Drehbuch passt, aber was C. S. sich privat an unflätigen Beschimpfungen seines früheren Produzenten erlaubt hat, dürfte seine Karriere wohl nachhaltig zerstört haben. :flop:


    Auf eine Zusammenarbeit mit diesem Junkie wird sich doch kein Studio mehr einlassen; das Risiko wird kein Regisseur, Produzent oder Investor eingehen wollen. :rolleyes:

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Es ist mE der beste Rückblick auf die Causa Guttenberg. Ein exzellenter Text, lang, aber sehr lesenswert.


    In der Tat, der Text ist sehr lang. Man hätte ihn auch auf zwei Sätze eindampfen können:
    1. Guttenberg ist ein Blender ohne echte Substanz.
    2. Viele Leute sind auf ihn hereingefallen und glauben z. T. noch immer an ihn.


    Da ist allerdings noch die Geschichte von Steve Jobs; auch wenn sie aus 2005 stammt, kannte ich sie bisher noch nicht. Obwohl ich alles andere als ein Apple-Jünger bin kann ich diesem Mann meinen ehrlichen Respekt nicht verweigern. "Connecting the dots", das Leben rückwärts zu verstehen, auch wenn man es nur vorwärts leben kann und dennoch vor dem unausweichlichen Ende nicht die Augen zu verschließen oder davonzulaufen, das ist eine Einstellung, die man bei sehr (erfolg)reichen Menschen nur selten findet. Vermutlich musste auch Steve Jobs erst dem Tod ins Auge sehen, bevor er zu den Einsichten gelangte, die er den Stanford-Studenten zu vermitteln versuchte. Es verrät jedenfalls echte Substanz und große mentale Stärke. :top:


    Davon könnten sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden, nicht nur der Namensgeber dieses Diskussionsfadens.



    Strafrechtlich hat Guttenberg wohl nicht viel zu befürchten, so der ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam: http://www.tagesschau.de/inland/interviewbraeutigam100.html

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    Original geschrieben von Bigbamboo
    Hö? Schalke CL- und Pokal-Sieger soll eine schwarz-gelber Traum sein? 1. TSV Schwarz-Gelb Absurdistan 2004 oder was?


    Lass mal, das passt schon. In der CL halte ich grundsätzlich zu deutschen Clubs, und wenn ich die "Wahl" habe zwischen einem Sieg des FCB oder S04, dann entscheide ich mich für das kleinere Übel. (Auch wenn man sich schon fragen darf, warum das kleinere Übel in diesem Fall so groß sein muss. :D)
    Und den Pott gönne ich den Schalkern schon deswegen, weil sie dafür den FCB aus dem Wettbewerb gekegelt haben. Aber wenn die Zebras ihn gewinnen, ist's auch recht, in jedem Fall wird der Pott dieses Jahr in den Pott kommen! :top:
    Na ja, und über den Wunschkandidat für Platz 17 sind wir uns ja schon einig. :top:

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    Original geschrieben von kinslayer
    Schalke tanzt weiterhin noch auf zwei Hoochzeiten.Was will man mehr?
    [...]
    Das sollte doch für die nächsten Liga Spiele auftrieb geben.


    Ich male jetzt meinen schwarz-gelben Traum aus:
    Schalke holt gegen MSV Duisburg den DFB-Pokal, gewinnt gegen FCB die CL und wird in der BL bis zum Ende der Saison auf Rang 17 durchgereicht. Schließlich sind es nur 5 mickrige Punkte, die den VfB und S04 trennen. :D

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Persönlich fülle ich auch häufig in kleinere Flaschen um. Nur denke ich nicht immer daran ... und besonders dolle sehen meine Apothekerflaschen mit Glasstopfen auch nicht aus. Wenn ich so etwas aus dem Schrank hole, ernte ich schon gelegentlich ein Schmunzeln. :p


    Lass sie schmunzeln, Hauptsache Du weißt, warum Du umfüllst. ;)


    Ich habe mir mal bei Whisky.de 2 x 3 Probefläschchen á 200 ml besorgt, da wird dann fleißig umgefüllt, wenn sich eine große Flasche zum Ende neigt. Bei 2,40 € für 3 Fläschchen habe ich da wirklich nicht mehr überlegen müssen. Man muss nur darauf achten, den Whisky langsam und bedächtig umzufüllen, damit nicht so viel Luftsauerstoff untergemischt wird.


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Bei Whiskey habe ich den Effekt insbesondere bei helleren Sorten mit geringerer Faßlagerzeit bemerkt.


    Ja, gerade die Aromen, die den Brennereicharakter eines Whiskys verraten sowie die Rauchnote leiden am stärksten. Mein alter Herr hatte noch eine viertel Flasche Laphroaig 10 yo seit einem knappen Jahr im Schrank, als ich den vor ein paar Wochen verkostete, hätte ich ihn jederzeit gegen einen mittelmäßigen, aber frisch geöffneten Highland-Malt getauscht, so flach war das Aroma geworden. :eek:

    Zitat

    Original geschrieben von reffi
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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Steht eine halbvolle Flasche einige Monate im Schrank, ist der Inhalt in manchen Fällen kaum noch genießbar (jedenfalls bei hochwertigen Spirituosen).
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    Aber man kann dem ganzen auch recht einfach entgegenwirken. Entweder man kauft in diversen Lifestyle- und Whiskeyshops, rechte teure spezielle Glaskugeln, die man dann in die angebrochene Falsche gibt und somit das Volum der Luft in der Falsche reduziert (die Luft soll ja für die Veränderung zuständig sein). Oder man benutz dafür einfach die günstigeren Glasmurmeln (Kinderspielzeug).


    Ja, oder man füllt einfach in kleinere Flaschen um, das ist noch einfacher. :D Hat den Vorteil, dass einem nicht ständig die kleinen Glasperlen ins Glas fallen oder man beim Einschenken ein Sieb übers Glas halten muss. Hat außerdem den Vorteil, dass der "angels' share" (ja, ich weiß, dass dieser Begriff eigentlich den Whiskyanteil bezeichnet, der bei der Fasslagerung verdunstet) geringer ausfällt, denn an den Glasperlen bleibt insgesamt ganz schön was hängen.


    Ich habe festgestellt, dass sich der Geschmack rapide verändert, wenn nur noch ca. 1/3 oder weniger des Inhalts in der Flasche sind. Vermutlich ist dann so viel Luft, und damit Sauerstoff, in der Flasche, dass der größte Teil des Inhalts oder sogar der gesamte Inhalt damit reagiert.
    Auf jeden Fall sollte man Whisky vor zu hohen Temperaturen (> 20°C), größeren Temperaturschwankungen und vor Lichteinfall schützen, um den Geschmack zu bewahren.


    @ Hightower2004: Laphroaig, Ardbeg und vor allem Lagavulin 16 yo trinke ich meistens mit wenigen Tropfen(!) stillem Wasser, um sie geschmacklich zu öffnen. Bei Talisker dagegen ist Wasser ein absolutes No No. ;)
    Die Tasting Notes des 18jährigen Ardmore hören sich wirklich furchtbar an. Bist Du sicher, dass da kein Sarkasmus im Spiel ist? Rostiges Eisen und angekokelte alte Socken klingen eher verkaufsverhindernd... :rolleyes:

    Re: Einsteigerfragen


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    Original geschrieben von teLLy
    Habe mit einer Flasche "Isle of Jura" mein Whiskey Sammlung begonnen und würde diese jetzt gerne um 2-3 Flaschen aufstocken. Dazu habe ich folgende Fragen:


    1) Welche 3 Whiskeys würdet ihr einem Einsteiger empfehlen? Diese sollten möglichst breit die verschiedenen Spannen abdecken und sollten preislich nicht komplett aus dem Rahmen
    schlagen.
    2) Wo kann ich günstig Whiskeys kaufen? Gibt es sowas wie "Steuerfrei-Whiskey-Laden.xx" ?
    3) Gibt es vllt sogar sowas wie ein Whiskey-Probier-Paket mit mehreren kleinen Flässchen?


    Um 2. und 3. zu beantworten, da hat Jochen Dir ja auch schon "den Treffpunkt feiner Geister" (erreichbar unter diversen URL, z. B. whisky.de, whisky24.de, thewhiskystore.de) empfohlen, und ich kann mich dieser Empfehlung uneingeschränkt anschließen. "Billigen Bölkstoff" gibt's da naturgemäß nicht, die verkaufen halt nur, was sie auch selbst mit Genuss trinken. :top:


    Zu 1. wäre zunächst zu fragen, in welche Geschmacksrichtung soll's gehen: eher lieblich, mild, nicht so rauchig oder eher kräftig, rauchig und würzig, oder "irgendwas dazwischen"?


    a) Wenn's mild und leicht sein soll, würde ich z. B. zu Glenmorangie 10 yo oder An Cnoc 12 yo greifen. Auch der Whisky von Isle of Jura ist i. d. R. recht mild und ohne den Rauchgeschmack, der so typisch ist für die Nachbarinseln Islay und Skye.


    b) Rauchige und kräftige Marken kommen von den Inseln Skye und Islay (z. B. Talisker, Laphroaig, Ardbeg, Lagavulin, aber die überfordern m. E. jeden Anfänger, der Geschmack daran kommt später :D). Ein schön vollmundig-kräftiger Highland-Malt mit spürbarer, aber noch angenehmer Rauchnote ist z. B. der Ardmore Traditional Cask.


    c) Bei den "mittleren Kalibern" würde ich mal Glenfarclas 12 yo (recht malzig), Glendronach 12 yo (etwas süßlich und fruchtig) oder Auchentoshan 12 yo (sehr ausgewogen) in Erwägung ziehen. Und von der Isle of Orkney kommt der Highland Park 12 yo, ein Insel-Whisky mit sehr ausgewogenem Highland-Charakter und einer sehr angenehmen leichten Rauchnote! :top:


    Preislich bewegen sich die genannten Marken zwischen 28 und 36 € je 0,7 l, lediglich der Lagavulin 16 yo fällt mit ca. 45 € / 0,7 l aus dem Rahmen.



    Edit ist zum Thema Whisky-Literatur noch etwas eingefallen:


    Ein interessantes Buch zum Thema Whisky als PDF:
    http://www.whisky.de/fileadmin/web_data/pdf/tws_v4.pdf


    Und dazu gibt's sogar noch eine Hörbuch-Version in MP3, die man hier herunterladen kann:
    http://www.whisky.de/whisky/pr…isky-hrbuch/download.html