Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von RightNow
    Morgen findet im Bundestag eine halbe Stunde Frragestunde zur Dissertation von Guttenberg und danach eine Aktuelle Stunde im Bundestag statt. Berichtet wurde das u.a. von Volker Beck auf Twitter. Ich freue mich schon zu sehen, wie die Opposition ihn öffentlich zerlegt. :top:


    Ich glaube nicht, dass die Opposition Guttenberg nach Strich und Faden zerlegen wird. Dazu gibt es auch unter den Oppositionspolitikern sicherlich viele, wahrscheinlich zu viele, die ebenfalls Doktorarbeiten abgegeben haben, denen eine genauere Untersuchung auf ihren wissenschaftlichen "Glanzgrad" nicht gut täte. :D Außerdem sind im Bundestag ohnehin Juristen und Beamte praktisch unter sich, da gilt, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Der "Aufstand" gegen "Dr. Strg+C Guttenberg" wurde bislang überwiegend von den Medien des Bildungsbürgertums getragen, weniger von der Opposition. Die hat man bislang doch eher zum Jagen tragen müssen.



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    Original geschrieben von ingo74
    wow, mir fallen auf anhieb 100 angelegenheiten, die wichtiger sind :mad:
    wenn man sich auf dem niveau nun im bundestag beschäftigt, dann zeigt es für mich nur eins - wie wenig greifbares/politisches/wichtiges die opposition hat - wenn keine steine da sind, dann muss ich halt schmutz nehmen...


    Ich denke, darauf kann es eigentlich nur eine Antwort geben:

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    Das führt zur Frage, ob es denn nichts Wichtigeres gibt als Fußnotenschwindel und akademische Unehrlichkeit. Selbstverständlich gibt es Wichtigeres. Es gibt auch Wichtigeres als Steuerhinterziehung, Fahren im angetrunkenen Zustand, das Heraustelefonieren von Lustmädchen aus Untersuchungsgefängnissen durch Ministerpräsidenten, Vulgarität und was nicht noch alles. Soll man darum nicht mehr sagen dürfen, worum es sich handelt? Hier um Täuschung großen Stils, um Unehrlichkeit also. Wer die toten Soldaten in Afghanistan oder die Bundeswehrreform aufbietet, um den Verdacht einer Täuschung mit anschließender Lüge als Petitesse darzustellen, sollte sich mit Vorwürfen, das Plagiat werde politisch instrumentalisiert, zurückhalten. Der Bundestagsabgeordnete Lauterbach (SPD) hat es richtig gesagt: Man kann das Prüfen an den Universitäten einstellen, wenn das Argument, es gebe Wichtigeres, Schule macht. Ein solches Argument ist sogar geeignet, dem Rechtsstaat in die Kniekehlen zu treten.


    [small]Quelle: http://www.faz.net/s/Rub117C53…Tpl~Ecommon~Scontent.html[/small]



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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Dass Häberle eine Gefälligkeitsdissertation betreut, kann ich mir jedenfalls kaum vorstellen. Und eine Gefälligkeitsdissertation bewertet man ja auch nicht mit 'summa'.


    Das sehe ich genau so. Im Fall einer "Bedarfsdiss." (= man bedarf ihrer für das "magische Dr." auf der Visitenkarte ;)) bewertet man so eine Arbeit "cum laude" und sorgt so dafür, dass sich kein Mensch für sie interessiert und deshalb es von ihr nicht mehr gibt als ein paar Belegexemplare, die irgendwo herumstehen und als Staubfänger dienen, als Beweis für eine weitere höchst mittelmäßige Doktorarbeit, die eigentlich das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt wurde.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Die großen unzweideutigen Verlierer in dieser Sache sind die Uni Bayreuth und Guttenbergs Betreuer Häberle, dessen Reputation einen enormen Schaden erlitten hat. Unter Studenten wird sein Name für Witze herhalten müssen, unter Kollegen wird er Gegenstand von Mitleid sein, was auch nicht gerade erstrebenswert ist für einen Mann, der bisher zu den renommiertesten Verfassungsrechtlern der Republik gehörte.


    Und ganz ehrlich: ich frage mich schon seit Bekanntwerden der Copygate-Affäre, wie es möglich ist, dass ein so renommierter und zweifellos gut "im Stoff stehender" Verfassungsrechtler wie Peter Häberle die zahllosen Plagiate in Guttenbergs Dissertation übersehen konnte. Es ist doch nicht so, als hätte Guttenberg nur aus Zeitungen oder Zeitschriften abgeschrieben oder abschreiben lassen. Er hat doch auch seitenweise Fachliteratur plagiert, und dieser Umstand hätte entweder dem Doktorvater oder dem Zweitgutachter unbedingt auffallen müssen.


    Wie kann man so etwas übersehen und eine solche "Arbeit" dann auch noch mit der höchsten Auszeichnung benoten? :confused:



    @ ChickenHawk: Du hast das Dilemma der Politik treffend beschrieben, keine Frage. "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient", schrieb vor mehr als 150 Jahren der französische Philosoph (und Politiker :p) Joseph Marie de Maistre. Als "Volksmasse" dürfen wir uns über unsere Regierung und unsere Politiker nicht beschweren. Ich gebe ja auch zu, dass die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen ist, ausgenommen alle anderen! :D (Und ehe mir jetzt jemand Plagiarismus vorwirft: Der Satz mit der Demokratie als schlechtester aller Staatsformen stammt natürlich von Winston Churchill, dem langjährigen britischen Premierminister.)



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    Original geschrieben von rasputin
    Wie kommst du zu der Aussage? :rolleyes: Laut verschieden Untersuchungen stehen Politiker wesentlich schlechter da, als z.B. Journalisten.


    Frage: Was macht ein Politiker, wenn er seine Glaubwürdigkeit mehr als verdoppeln will?
    Antwort: Ganz einfach: er wird Autoverkäufer! :D

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    Original geschrieben von sylwia
    Was hat dieser Mann das selbst jetzt nich soviel Menschen hinter ihn stehen?


    Er hat auf jeden Fall Charisma, das können ihm nicht einmal seine schärfsten Kritiker absprechen.


    Er hat die in der Politik selten gewordene Gabe, Leute dazu zu bringen, ihm nachzulaufen, wenn er mit markigen Worten sagt: "Folgt mir, denn ich weiß auch nicht, wo's langgeht." :D


    Er hat den untrüglichen Instinkt eines "political animal", in eine existierende Struktur/Organisation hinein zu gelangen, sich an die Spitze zu setzen und in sehr kurzer Zeit auszumachen, welche Mitarbeiter er notfalls als Sündenböcke für sein eigenes nass-forsches Verhalten opfern kann ohne damit seine eigene Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Damit suggeriert er tatkräftiges Handeln. (Dass man dieses Agieren auch mit der griffigen Formulierung von der "operativen Hektik" beschreiben könnte, die bekanntlich die "geistige Windstille ersetzen" soll, steht auf einem ganz anderen Blatt und entzieht sich zumindest für die Boulevardmedien-gewohnte Masse der Kenntnisnahme.)


    Der Oberkommandierende der Alliierten Streitkräfte in Europa und spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower prägte u. a. das geflügelte Wort von der "militärischen Intelligenz" als Widerspruch in sich. Hinzuzufügen wäre der Liste solcher Widersprüche in sich auch der Begriff des "ehrlichen Politikers." Guttenberg hat es bis zu "Copygate" allerdings meisterhaft verstanden, die öffentliche Wahrnehmung seiner Person als einer dieser Widersprüche in sich zu vermeiden. Und da solche Dinge eine gewisse Langzeitwirkung haben, lässt der öffentliche Goodwill in der Wahrnehmung auch nicht schlagartig nach. Das erklärt, warum die meisten Menschen ihren Polit-Messias nicht heute ans Kreuz nageln wollen. Sonst müssten sie sich ja auch eingestehen, dass sie einen riesengroßen Fehler machten, als sie bis gestern noch "Hosianna" riefen.


    "Vox populi, vox dei"? - Von wegen! - "Vox populi, vox Rindvieh!" :D

    Viel mehr als eine Erklärung, dass man sich nunmehr offiziell mit der Dissertation beschäftigen und sich für eine umfassende Untersuchung und abschließende Bewertung so und so viele Wochen oder Monate Zeit lassen werde, steht da wohl nicht zu erwarten.


    Selbst wenn der Präsident der Universität Bayreuth Herrn Guttenberg den Doktorgrad auf der Stelle höchstpersönlich aberkennen wollte, so ist das schon aus formalen Gründen gar nicht möglich. Das Prüfungsverfahren ist genau vorgeschrieben und man wird sich hüten, gerade in einem derartig brisanten Fall, davon auch nur um einen Jota abzuweichen. Das Verfahren zur Aberkennung eines Doktorgrades ist alles andere als "die übliche Routine" und bei einem amtierenden Bundesminister wohl ein bisher einmaliger Vorgang.



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    Original geschrieben von ingo74
    in der vergangenheit wurden fehltritte anderer minister aus dem "anderen politischen lager", die tlw. deutlich schlimmer (mM) waren, überhaupt nicht beachtet - woran liegt das..?


    Vielleicht liegt es daran, dass Guttenberg es bislang sehr gut verstanden hat, sich selbst mittels der Boulevard-Medien zum Superstar hochzujubeln und dabei Grundwerte wie Anstand, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Transparenz, Mut zum Klartext usw. auf eine fast schon obszön plakative Weise vor sich her zu tragen und sich mit ihnen zu brüsten. Nun hat sich herausgestellt, dass der Polit-Messias den selbst gesetzten Qualitätsmaßstäben nicht genügt. Da ist die Aufregung natürlich größer als bei einem Durchschnittspolitiker, von dem man eh' nicht anderes erwartet, als dass er die Menschen besch...t. :D


    Es ist doch viel unterhaltsamer, den Sturz eines Polit-Superstars aus schwindelerregenden Höhen des politischen Drahtseils zu beobachten (und kommentierend zu begleiten ;)) als nur zu sehen, wie jemand, der ohnehin in den Niederungen des Politsumpfes steckt, gerade einmal um paar Zentimeter tiefer einsackt...

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    Original geschrieben von bernbayer
    "Guttenberg" hat eindeutig die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Die interessiert einfach diese lächerliche Diskussion um einen Doktortitel nicht.


    Es ging von Anfang an weniger um die Copy&Paste-Dissertation des Herrn Guttenberg an sich als vielmehr um
    1. die wenig überzeugende, dafür aber sehr arrogante Art, in der G. zunächst jeden Vorwurf des Plagiarismus in Bausch und Bogen abstritt und
    2. die Frage nach der persönlichen Glaubwürdigkeit eines Spitzenpolitikers, der Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz usw. zu verkörpern vorgibt, diesen Anforderungen aber selbst sehr offenkundig nicht genügt. Das kommt eben davon, wenn man sich selbst auf einen Sockel stellt, und dann auch noch mittels eines Boulevardblatts.


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    Original geschrieben von bernbayer
    Da können einige hier schreiben was sie wollen, das führt zu garnichts und beindruckt die Anhänger von Guttenberg nicht im geringsten.


    Ich verzichte darauf, dies weiter zu kommentieren und begrüße es statt dessen, dass Guttenberg in Sachen "Titelverteidigung" gestern Abend ganz kräftig zurückruderte und die Uni in Bayreuth geradezu darum anflehte, ihn von der Bürde seines unverdienten akademischen Grades zu befreien. Und damit wollen wir es jetzt bis zu einer Entscheidung aus Bayreuth gut(t) sein lassen.



    Es wird, allerdings nicht in diesem Thread, noch darüber zu diskutieren sein, ob die Art und Weise, wie in Deutschland akademische Arbeiten zustande kommen, nicht dringend überholungsbedürftig ist. Mehr Kontrolle ist sicher erforderlich, aber eben auch mehr und bessere Betreuung. Wenn sich ein Doktorand alle zwei bis drei Wochen mindestens einmal mit seinem Doktorvater zusammensetzen und ihm die fortschreitenden Ergebnisse seiner Arbeit, seine Gedanken, Schwierigkeiten usw. darlegen muss, dann wird dies wohl auch dafür sorgen, dass nicht jemand plötzlich nach mehreren Jahren des "Vor-sich-hin-Wurstelns" mit einer 400seitigen Copy&Paste-Arbeit aus der Ecke kommen kann. Und auch auf Seiten der betreuenden Doktorväter muss wohl kräftig "nachgebessert" werden: [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,349067,00.html]bereits 2005 beklagten sich viele Doktoranden[/URL], ihr Doktorvater sei nicht in der Lage, sie bei Schwierigkeiten zu motivieren und kenne sich zudem nicht gut genug im Fachgebiet der Doktoranden aus, um wirklich helfen zu können. Hier besteht also dringend Handlungsbedarf.

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    Original geschrieben von bLaCkFoX
    Genau so funktioniert das Rechtssystem :D.


    Vor allem in den USA, deren Rechtssystem dafür bekannt ist, dass in zivilrechtlichen Verfahren immer der gewinnt, der auch recht hat und niemals der, der einfach nur über mehr Geld und die besseren Anwälte verfügt. :D

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    Original geschrieben von bernbayer
    Du gehst aber entschieden zu weit, wenn du hier User die deine Meinung nicht teilen mangelnde Bildung unterstellst. (Auf deutsch, "zu blöd um es zu begreifen.")


    Du hast die Zeit als SPD-Blatt bezeichnet ohne dafür auch nur den geringsten Beleg anzuführen, der sich auf den Inhalt eines Artikels der Zeit gestützt hätte und diskreditierst seriöse Zeitungen, bloß weil sie Deine kritiklose Heldenverehrung für Guttenberg nicht teilen. Abgesehen davon ging meine Anmerkung deutlich mehr in die Richtung, dass es einigen Leuten offenbar zu mühsam ist, ihren Verstand und ihre (Schul)bildung auch dazu einzusetzen, wozu sie eigentlich gedacht sind, und nicht, dass sie das nicht könnten, wenn sie es denn wollten. Ich unterstelle hier also eindeutig Unwillen, nicht Unfähigkeit.


    Hier übrigens noch so ein Beispiel für eine Zeitung, die Guttenberg kritisch beurteilt. Die ist übrigens eher dem konservativen Lager zuzurechnen, aber vermutlich wird das dem waschechten Hardcore-Guttenberg-Fan egal sein; er wird sie wohl zumindest innerlich trotzdem als "Diener des Feindes" diffamieren:


    http://www.faz.net/s/Rub117C53…Tpl~Ecommon~Scontent.html



    Ich persönlich finde Guttenbergs Erklärung zwar in der Sache reichlich unglaubwürdig, weil er (mal wieder!) überhaupt nichts sagt, was eine Erklärung für eine Plagiatsquote von über 20 % reinen Textumfangs einer Dissertation, verteilt auf über 70 % der Textseiten, liefern könnte, aber sei's drum. Wenn er darauf verzichtet, den offenbar per Copy&Paste zusammengesetzten Doktortitel zu führen, soll es damit erst einmal gut sein, bis die Uni Bayreuth ihre Entscheidung getroffen hat.



    Update: Und wenn er schon selbst darum bittet, ihm den Titel abzuerkennen, dann weiß er wohl auch, dass er dringend aus der Schusslinie gelangen muss:


    http://www.abendblatt.de/polit…hme-des-Doktortitels.html


    http://nachrichten.lvz-online.…l/r-topthema-a-76181.html



    Sein Job als Verteidigungsminister stand ja ohnehin nicht zur Disposition, und dafür kann er bei Dr. Angela Merkel (wohl mit echtem Doktortitel :)) jetzt ganz lieb "Danke" sagen und ihr feierlich versprechen, sich nie als Kanzlerkandidat der CSU gegen sie zu stellen, solange SIE noch zu regieren wünscht. Na, da hat "Kohls Mädchen" doch mal wieder gezeigt, wie man potentielle innerparteiliche Konkurrenz kaltstellt, noch bevor sie zu einer echten Bedrohung werden kann. :D


    "Eitelkeit, eindeutig meine Lieblingssünde," sagte Milton alias Al Pacino in "Im Auftrag des Teufels." Das könnte wohl auch die Antwort auf die Frage sein, warum Guttenberg unbedingt meinte, neben den Belastungen einer Politikerkarriere und des Familienlebens auch noch eine derartig umfangreiche Dissertation schreiben zu müssen. Ach ja, Kevin Lomax (alias Keanu Reeves), der Protagonist des erwähnten Films ist übrigens auch ein charmanter, gut aussehender Jurist. :D

    Der Kollege bernbayer würde wohl sagen, dass die SZ ein linksextremistisches Kampfblatt ist und von daher politisch unzuverlässig, aber sei's drum. ;)


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    Original geschrieben von chefkoch01
    Kann er den Doktortitel selber überhaupt abgeben?


    Nein, zurückgeben wie ein ausgeliehenes Buch kann er den Titel nicht. Er kann aber darauf verzichten, den Titel zu führen.


    So langsam scheint auch Guttenberg begriffen zu haben, was "das akademische Viertel" geschlagen hat und übt sich schon mal in taktischen Teilrückzügen. ;)



    EDIT: Hier noch einige anderen Quellen zum Thema "Titel-Rückgabe":


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,746886,00.html


    http://www.faz.net/s/RubFC06D3…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    http://www.welt.de/politik/deu…l-nicht-mehr-fuehren.html


    http://www.tagesschau.de/inland/guttenberg670.html

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    Original geschrieben von rajenske
    Ich habe den Eindruck, du suchst hier nur Nebenschauplätze, die vom eigentlichen Thema ablenken.


    Blätter einfach mal ca. 20 Seiten zurück, dann wirst Du feststellen, dass die "Guttenberg-Fans" schon seit Bekanntwerden von "Copygate" (Wortschöpfung der FTD) hier eine Nebelkerze nach der anderen abbrennen, stets in der Hoffnung, von den Verfehlungen ihres Idols ablenken zu können. ;)


    @ bernbayer: Irgendwelche handfesten Belege für Deine Behauptung, die Zeit sei ein SPD-Kampfblatt, hast Du nicht anzubieten, gell? Wie denn auch, bei derartig an den Haaren herbeigezogenen Aussagen! :rolleyes: Ich kann aber verstehen, dass manche das Ausmaß an Bildung, das man zur Verständnis entnehmenden Lektüre der Zeit mitbringen muss, schon als echte Herausforderung empfinden und deshalb gerne polemisch über diese Wochenzeitung herziehen. Das ist nämlich viel einfacher als sich auf der Sachebene mit dem Inhalt dieser Zeitung zu beschäftigen ;)



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    Original geschrieben von chefkoch01
    "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht" - Das Sprichtwort bewahrheitet sich doch immer wieder. Wer weiß was er als Politiker an fremden geistigen Leistungen als seine eigene verkauft ??


    Der Unterschied zwischen Politik und Wissenschaft besteht u. a. darin, dass er als Politiker auf Ghostwriter und fremdes geistiges Eigentum zurückgreifen darf, ohne es jedes Mal explizit als solches ausweisen zu müssen. Als Wissenschaftler darf er genau das eben nicht, da stellt ein solches Vorgehen sozusagen den ultimativen Verstoß gegen den wissenschaftlichen Ethos dar.