Beiträge von HappyDay989

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Ich gebe zu: Es regt mich auf. Ich bin selber Wissenschaftler, und mir geht es darum, dass die Wissenschaft hier an ihren Standards festhält und nicht vor politischem Druck einknickt [...]


    Dem schließe ich mich gerne an, als jemand, der sich seine universitären Noten ohne Ausnahme ehrlich erworben hat, weil
    1. er Täuschung und Betrug prinzipiell als ganz mies ansieht und
    2. sich selbst auch nicht für derartig brillant hält, dass er glaubt, erheblich besser belesene und mit der Materie vertrautere Akademiker mit Plagiaten aufs Glatteis führen zu können. ;)

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Herr Häberle hat vermutlich überhaupt nicht in Erwägung gezogen, dass Guttenberg seitenweise abschreibt, und da kann man ihm im Grunde auch keinen Vorwurf machen.


    So ist es. Wenn ein Doktorvater keinerlei Vertrauen zu einem Doktoranden hätte, dann würde er ihn wohl eher als Kandidaten für eine Promotion ablehnen als dass er ihn erst akzeptiert und dann jedes Wort seiner Dissertation auf mögliche Plagiate untersucht. In der Praxis ist aber beides nicht üblich.
    Außerdem ist nicht gerade sehr praktikabel, eine 400+seitige Diss. komplett durch eine Suchmaschine zu prügeln. Im Grunde fällt so etwas tatsächlich nur auf, wenn ein Leser plötzlich stutzig wird, weil ihm Stellen ins Auge fallen, von denen er weiß, dass er sie in dieser oder sehr ähnlicher Form woanders schon einmal gelesen hat. Stellt nämlicher Leser dann fest, dass zu diesen Stellen jegliche Quellenangaben fehlen, dann ist es ein Leichtes, Plagiate zu entlarven. Aber dazu gehören entweder ein grundsätzliches Misstrauen (welches ein Doktorvater seinem Doktoranden in der Realität wohl nie entgegenbringen würde) oder eben der pure Zufall.


    Es ist außerdem sehr unwahrscheinlich, dass ein Akademiker ausgerechnet in seiner Dissertation zu betrügen versucht. Denn das (wenn auch nur minimale) Risiko, mit Schimpf und Schande von der Promotion ausgeschlossen zu werden und sich selbst damit jegliche Aussichten auf eine akademische Karriere nachhaltig zu zerstören, gehen wohl nur sehr wenige ein. Zumal es bei einer Diss. im Regelfall nicht darum geht, ob man "besteht" und seinen Namen um einen Doktortitel ergänzen darf. Ich habe noch nichts davon gehört, dass man bei Disserationen oder Rigorosen (oder Rigorosa?) von ernsthaften Durchfallquoten reden könnte - das würde nämlich nicht nur ein sehr schlechtes Licht auf den Doktoranden werfen, sondern vor allem auf den ihn betreuenden Doktorvater.


    Schon von daher kann ich "von und zu" überhaupt nicht verstehen. Es ging doch ganz offenbar nicht darum, ob er seinen Doktortitel bekommt, sondern allerhöchstens um die Note. Nur dafür zu betrügen und alle Regeln des wissenschaftlichen Anstands über Bord zu werfen, das ist wirklich mies und gehört mit dem Entzug des Titels bestraft. :flop:

    Weil's gerade so schön passt, und man in der ersten Strophe praktisch nur "einen Hit" durch "eine Diss." ersetzen muss: Alles nur geklaut! :D


    Unser allseits verehrter "von und zu" hat sich übrigens ganz schnell nach Afghanistan verdrückt Überraschungsvisite bei Soldaten. Ganz ehrlich: von mir aus kann er gerne dort bleiben. :D



    @ rasputin: Du kennst doch sicherlich das geflügelte Wort: Meine Meinung steht ohnehin fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen. ;) Die Fanboys des "von und zu" zünden in ihrer Verzweiflung nur noch ein paar Nebelkerzen, um die Flucht ihres Lieblings nach Afghanistan flankierend zu sichern. :D

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    Original geschrieben von Dauerposter
    Wer hier nicht von einem Plagiat redet, hat sich mit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens noch nie ernsthaft auseinandergesetzt.


    Als ernstzunehmender Wissenschaftler hat sich der freie Herr von und zu G. wohl auf Lebenszeit disqualifiziert, das ist klar. Denn er hat mit seiner Abschreibe-Dissertation den Artikel 1 des Grundgesetzes jeder wissenschaftlichen Arbeit verletzt: Du sollst fremde Arbeit nicht als deine eigene ausgeben.



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    Original geschrieben von Dauerposter
    Ich denke, die Sache wird dem guten KTFrhrzG das (politische) Genick brechen...


    Von Politikern erwartet man als "normaler Bürger" schon fast nichts anderes mehr als nach Strich und Faden vor den Wahlen belogen, nach den Wahlen betrogen und zwischendurch nach Leibeskräften ausgeplündert und ansonsten missachtet, übergangen, reglementiert und gegängelt zu werden.


    Insgesamt hat sich "von und zu" nicht besser verhalten als andere Politiker, aber auch nicht schlimmer. Wie gesagt, von den allermeisten Politikern, egal welcher politischen Couleur, ist man Unehrlichkeit mittlerweile sowieso gewohnt. Aber auf jeden Fall hat der Nimbus vom Verteidigungsminister als strahlender Held in schimmernder Rüstung zumindest kurzfristig Schaden genommen. Auf der Beliebtheitsskala dürfte "von und zu" erst einmal ein Abgang beschieden sein, wie ich mir bei einem guten Single Malt wünsche: intensiv und lang anhaltend - Sláinte! :D


    Hoffentlich macht uns "von und zu" nicht den Terminator: "I'll be back." Doch so sehr ich es bedauere, so bin ich nicht davon überzeugt, dass die politische Karriere dieses selbst- und freiherrlichen Blenders damit zu Ende ist. Leider vergisst das durchschnittliche deutsche Stimmvieh viel zu schnell, wenn sie von Politikern getäuscht werden. Vermutlich hat das mit dem Gewöhnungseffekt zu tun... :rolleyes:

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    Original geschrieben von 5 Minutes Alone
    Die Oris Divers Date hat ja nur 44mm Gehäusedurchmesser ohne Krone, das ist eigentlich ziemlich tragbar, die Lünette misst scheinbar nur um 40mm.


    Hier ging es um einen Taucher-Chronographen, und da misst die Oris Divers Chronograph stattliche 47 mm. ;)

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    Original geschrieben von bernbayer
    Albern ist hier nur eins, Vermutungen als Tatsachen darzustellen.


    Solche Aussagen gemahnen an das Verhalten eines Einbrechers, der aufgeregt in eine andere Richtung zeigt, ganz laut schreit "haltet den Dieb", um selbst mit seinem unrechtmäßig erworbenen Gut zu entkommen.


    So auch im Fall "von und zu": er und seine Fanboys schreien ganz laut "Kampagne" und wollen nur davon ablenken, dass sie es selbst sind, die durch den Versuch einer Umkehr von Ursache und Wirkung Nebelkerzen zünden, wie es selbst linke Propagandisten nicht schamloser hätten vollbringen können.


    Allerdings werden die Lügen des "von und zu" kurze Beine haben. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Uni Bayreuth sich eine derartige Verar...e nicht gefallen lässt und als Sanktion für die Plagiat-Dissertation den Doktortitel des "von und zu" aberkennt. :top:

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    Original geschrieben von bernbayer
    Es geht hier um prvate Angelegnheiten und nicht um den Politiker Guttenberg.


    Das ist durchaus keine Privatangelegenheit. Wer in der Öffentlichkeit steht (und dabei alle Annehmlichkeiten so intensiv in Anspruch nimmt wie dieser "von und zu"), der muss auch damit leben, dass vermeintliche "private" Dinge plötzlich zu öffentlichen Angelegenheiten werden.


    Richtig, die Uni in Bayreuth wird die Sache prüfen. Und dann sehen wir weiter, ob "von und zu" ein übler Plagiator ist oder nicht. Sollte sich herausstellen, dass er für Teile seiner Diss. das geistige Eigentum anderer in offenbar doch größeren Umfang ohne Kennzeichnung gestohlen hat, dann zeugt das schon von einem ziemlich miesen Charakter.


    Es geht ja nicht darum, dass "von und zu" für ein oder zwei Zitate vom Umfang eines Dreizeilers die Quellenangaben vergessen hat. Es geht hier darum, dass er wohl seitenweise abgepinnt hat wie ein Erstsemester, bloß dass Erstsemester durch Fußnoten i. d. R. in vollem Umfang aufzeigen, dass ihre Arbeit nur begrenzt auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist.


    Wie gesagt: die Fanboys (und -girls) des "von und zu" wollen hier mit ihren "Kampagnen"-Rufen einfach nur davon ablenken, dass es "von und zu" selbst ist, der durch sein Verhalten die einzige Ursache und der einzige Auslöser dieser "Kampagne" war. Hätte er sich, so wie die allermeisten Doktoranden auch, an die Regeln des seriösen wissenschaftlichen Arbeitens gehalten, stünde er jetzt nicht so dämlich da, wie er jetzt dasteht. Wie gesagt, das ist in vollem Umfang seine eigene Schuld, und es ist durchaus keine Privatangelegenheit. Dieser "von und zu" ist eben eine Person des öffentlichen Lebens und zum Erlangen eines Doktortitels seitenweise ohne Quellennachweis abzuschreiben lässt viel vom Charakter bzw. vom Mangel an selbigem bei "von und zu" erkennen.

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    Original geschrieben von ingo74
    wenn man lang genug sucht und tief genug taucht findet sich in jedem klo noch reste von sch.... - herzlichen glückwunsch an den entdecker und die, die drauf anspringen :top:


    Tja, nur dass man bei den Doktorei-Plagiaten des freien Herrn von und zu G. da offenbar nicht allzu lange suchen oder tief tauchen musste. :D


    Es wird von "Kampagnen gegen den Verteidigungsminister" geredet. Das ist, mit Verlaub, völliger Unsinn. Dass der freie Herr von und zu G. seine Dissertation offenkundig seitenweise abgeschrieben hat, ohne die Zitate auch als fremdes geistiges Eigentum zu kennzeichnen, ist doch keine Erfindung irgendwelcher Journalisten. Bei dieser "Kampagne" gibt es nur einen einzigen Initiator, und der ist der freie Herr von und zu G. höchstpersönlich.


    @ braxxx: Genau so ist es! Das Verhalten des freien Herrn von und zu G. ist allerdings nicht nur akademisch ein grober Regelverstoß, sondern zeigt auch, was für ein Mensch dieser "von und zu" ist, nämlich einer, der offensichtlich glaubt, dass Regeln nur für andere gelten, dass er schummeln und lügen (fremde Arbeit für eigene auszugeben ist wohl kaum als etwas anderes zu bezeichnen) darf. Solch ein Mensch gehört beim besten Willen nicht in eine Führungsposition, in der von seinen Entscheidungen buchstäblich Menschenleben abhängen.


    Warten wir das offizielle Gutachten ab. Sollten die Gutachter zu dem Urteil gelangen, dass dieser "von und zu" abgekupfert hat, dann sollte er jeweils einen Hut geben und nehmen: 1. den Doktorhut wieder abgeben und 2. seinen Hut als Verteidigungsminister nehmen. Denn in solch ein Amt gehört jemand, der persönlich integer ist, und das scheint bei "von und zu" nach derzeitigem Stand der Dinge wohl nicht der Fall zu sein.

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    Original geschrieben von lil_chief
    Anbetracht, dass sich WP7 als OS des oberen Segments etablieren soll, dass WP7 "cool" und "trendy" sein soll, erachte ich es jedoch als nicht umbedingt toll, wenn ein solches OS auf Billigphones laeuft.


    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht: Auf praktisch jedem PC, egal ob billig oder teuer, läuft Windows. Da kommt auch kein Mensch auf die Idee, anhand des Betriebssystems die Hoch- oder Minderwertigkeit des Computers zu beurteilen.



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    Original geschrieben von lil_chief
    Und damit wird der Smartphone-markt automatisch aufgeblasen und die Dumbphones verschwinden.


    Zumindest in den Ländern, in denen sehr gut ausgebaute mobile Datennetze mit Highspeed-Übertragungsraten zur Verfügung stehen, mag das stimmen. Ansonsten ist das "Dumbphone" m. E. noch lange nicht tot.

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    Original geschrieben von Skip
    Witzig, wenn man sich auf diversen Smartphone-Blogs umsieht, geht jetzt schon das Gemeckere über die Benutzeroberfläche von Android los und die Fragmentierung und Updatepolitik der einzelnen Hersteller wird immer stärker angegriffen. Da Symbian aus dem Weg geräumt wurde, muss anscheinend schnell ein neues Ziel gefunden werden :)


    Ich bin mal gespannt, was geschieht, wenn M$ den Finnen wirklich gestattet, WP7 umfangreich umzuprogrammieren. Dann müssten sie konsequenterweise anderen Hardwareherstellern ebenfalls entgegenkommen. Und dann wäre man schnell bei einer ähnlichen Fragmentierung und uneinheitlichen Updatepolitik wie bei Android.