Beiträge von Marcello80

    @Brainstrorm
    Der Aufbau von dir ist echt tricky, davon hab ich schon mal gehört. Trotzdem hast du geschrieben, dass man das Muster nur dann sieht wenn man den Ort des Photons nicht misst (Messgerät weg). Miss man den Ort aber, sieht man kein Interferrenzmuster. Also verändert die Messung das Ergebnis doch.
    Das hat nix mit dem Beobachten zu tun. Du kannst auch ne photoempfindliche Platte als Schirm verwenden die das Muster aufzeichnet und den Raum komplett verlassen (also ohne Beobachten). Lässt du dein Messegrät weg wirst du (im nachhinein, ohne dass du beim Experiment dabei warst) ein Muster auf der Photoplatte sehen. Mit Messgerät hast du kein Muster, weist aber wo das Photon war, bzw durch welchen Spalt es ist. Alles im Nachhinein ohne Beobachten.

    Hab Materialwissenschaften studiert. Ist aber fast wie Physik, nur dass ein bissl mehr Chemie dabei ist und es mehr Praktikas gibt. Dafür fallen so spezielle Vorlesunge wie die Mathesachen z.B. lineare Algebra und Funktionentheorie weg. Du?
    Ja ich meine ja auch die QM. Wie meinst du dass mit dem Ergebniss verfälschen? Sobald du misst durch welches Loch das Photon durch ist, hast du das System verändert, die Anzahl der Zustände wird sozusagen reduziert. Und dann gibt es kein Muster mehr. Ob man jetzt das Ergebnis nacher noch verändert oder derjenige der das Expirement macht nicht hinguckt spielt da dann keine Rolle find ich.

    Zitat

    Original geschrieben von Weesel
    hmhm, jetzt binnich noch verwirrter, aber ich verstehe ansatzmäßig worauf das ganze hinausläuft...
    aber nachwievor bleibt mein argument "bäume sind zu groß", xD sry für diese unwissenschaftliche aussage^^, bestehen, oder? =)


    greetz weesel


    Es gilt allgmein die klassische Physik. Wenn man einen Ball aus dem 10 Stock wirft wendet man ganz normal die Bewgungsgestzte an vielleicht au noch Reibung oder so. Durch Beobachtungen oder Messungen verändert man hier eigentlich nix. Genauso wie bei dem Baum.
    In den kleineren Dimensionen z.B. bei den Elektronen funktionieren die klassischen Gesetzte nicht mehr (siehe die Interferrenz am Doppelspalt). Dort wendet man die Quantentheorie an, die wie der Name schon sagt auch nur ein Modell zur Beschreibung der Zustände ist. Da hat man dann mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten, Unschärfe usw. zu tun und man verändert durch Messung das System, so dass man eigentlich immer einen verfälschten Messwert hat.
    Das mit der Katze ist ja nicht wirklich so, dass sie gleichzeitig tot oder lebendig ist. In Wirklichkeit lebt sie natürlich wenn sie genügend sauerstoff da drin hat. Das Beispiel dient nur zur Veranschaulichung der Prinzipien der Quantenmechanik.


    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Ändert man den versuchsaufbau so ab, daß eine Messung zwar vorgenommen wird, aber das Meßergebniß unbrauchbar gemacht wird, noch bevor der Experimentator das Ergebniß sehen kann, dann --- Haben wir wieder das Interferenzmuster.


    Das stimmt so weit ich weiß nicht. Klingt ein bisschen Paramäßig. Wie soll das gehen? Aus meinem Studium ist mir nur bekannt, dass die Interferrenz durch die Messung verloren geht.

    Zitat

    Original geschrieben von Melone
    Wieso nicht schon wieder?


    Versteh mich nicht falsch, ich bin keinesfalls felsenfest in meiner Meinung. Ich habe nur verstanden, dass die Quantentheorie aussagt, dass nichts existiert bzw. überall existiert, solange es nicht in irgendeiner Form beobachtet oder gemessen wird. Vielleicht hab ich es auch falsch verstanden. Weißt Du da mehr?


    Hatte vor paar semestern 2 vorlesungen über quantenmechanik. Ist halt nicht ganz so leicht und zum glück ne weile her, deswegen sagte ich nicht schon wieder ;-) Naja die quantenmechanik bezieht sich halt auf subatomare geschehen wie z.B. das Verhalten von Elektronen. Geht schon so in die Richtung wie du sagst.
    Aber ich erinnere mich noch an so nen vergleich mit ner Katze in ner Box. Wenn man die Box schließt ist die Katze quantenmechanisch gesehn gleichzeitig tot und lebendig. Erst wenn man nachkuckt kann man wieder ne aussage machen :)
    Hat aber glaub jetzt nix mit dem Baum zu tun.


    Klassich physikalisch gibts natürlich einen Lärm. So gesehn stimmt schon die Aussage von Brainstorm. Wenn ein Geräusch etwas ist, dass von einem Menschen gehört werden muss, dann gibts wohl keins wenn keiner da ist... LOL