Beiträge von switek

    Moin,


    Die Hauptanwendungen wurden ja schon aufgezählt:
    * Büro, Unterhaltung
    * Video/Soundbearbeitung
    * Spielen
    * alles


    -> Zu Büro und Unterhaltung zähle ich zum einen das ganze Officezeugs, Homebanking, MP3s hören, DVD + DivX, alles mögliche brennen, alles mögliche ziehen, TV etc etc. Das Kleinzeugs eben, das nicht extrem anspruchsvoll ist und durchaus mit weit unter 1GHz auskommt. Mein alter Prozessor (P2-266 auf BX) musste gerade für DivX auf 333 übertaktet werden, da sonst die Filme ruckelten. Ab 500MHz dürfte sich jedoch alles erledigen lassen. Dazu noch 256MB Speicher (oder mehr) und schon hat man einen vernünftigen Rechner, der auch ein paar Aufgaben zeitgleich erledigen kann. Mein ZweitPC hat mittlerweile einen P3@800 + 384MB und läuft mit WinXP kaum langsamer als mein anderer PC. Die Geschwindigkeit überraschte mich am meisten.
    Für solche Anwendungen wäre selbst der kleinste P4 oder Athlon XP "überdimensioniert", doch leider gibt es ja solche Systeme (Markpreis allerhöchstens 400 Euros) nicht mehr zu kaufen. Man würde sich für die in Frage kommenden Zwecke einen Haufen Geld sparen und wäre trotzdem auf Dauer zufrieden.


    -> Bei Video- und Soundbearbeitung sieht es dagegen anders aus. Letztens bildete ich mir ein, alte VHS Filme auf CDR zu brennen. Die VCD Tests waren qualitativ recht schlecht, deswegen lief es auf DivX hinaus. Will man die Filme mit ein paar Filtern (zB DeInterlace, Resize, VHS) noch etwas aufpeppen, damit das Geflimmer und die Interlacestreifen der TV-Karte verschwinden, so kommt man nicht darum herum, den Film vorher nur schwach komprimiert auszulesen. Mit guter Auflösung (kleinere bedeutet dropped Frames) belegt der kleine 90mins Film dann schon mehr als 40GB. Beim anschliessendem Wandeln inkl Filter vergehen je nach einfach oder Multi-Pass mind 5 Stunden bis 2x 5 Stunden. Und das bei einem P4@2,65 GHz und einem Speichertakt von nahezu 400DDR. Ich kann und will mir gar nicht vorstellen wielange das auf einem P2 mit 500 MHz und 100MHz RAM-kt dauern würde. Wochen ? Zudem wäre fraglich, ob ein altes System die Daten überhaupt in Echtzeit auslesen könnte.


    -> Bei den Spielen verhält sichs wieder etwas anders. Die CPU ist freilich noch wichtig, aber ob nun 2GHz oder 2,8 GHz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Speichertakt halte ich dagegen für wesentlich ausschlaggebender, aber meistens nur schlecht zu beeinflussen. Will man die Games in höchster Auflösung und mit bester Kantenglättung zocken, so kostet die Grafikkarte allein schon soviel wie ein kompletter gebrauchter "Office"-PC. Für das Gröbste reichen die kleinen ATIs oder nVidias für etwas günstigere ~150 Mücken. Für das Geld oder wenig mehr gibts vermutlich schon brauchbare aktuelle (?) Konsolen.


    -> Tja und hat man vor alles mit der Mühle zu machen, so brauchts eben von jedem etwas. Office kann fast jeder Rechner nur für brandneue Spielchen sollte der PC nicht allzu alt sein, sonst muss man arge Abstriche in der Auflösung oder bei den Details machen. Video+Soundbearbeitung kann man so gesehen auch mit einem langsameren Hobel machen, doch braucht man hierfür schon stärkere Nerven (*g).


    Mein Fazit:
    Die aktuell angebotenen Rechner bieten für annähernd jedes Einsatzgebiet ausreichend Leistung. Dass keine alten mehr angeboten werden ist nun mal bei jedem Gerät so. So könnten die meisten mit einem 16fach Brenner (zu einem kleineren Preis) hervorragend leben, aber die gibts ja nicht mehr. Der Wandel der Zeit ...
    Für Büroarbeiten kann man sich ruhig einen ordentlichen gebrauchten PC holen - alles andre wäre imo unvernünftig. Will man nach 2 Jahren doch einmal paar Games zocken, so verscheuert man den alten Bock (mit geringem Wertverlust) und schafft sich was Neues an. Meinem Zweitrechner wurde im Laufe der Zeit für kleines Geld nur eine schnellere CPU spendiert - der Rest des Systems ist älter als 3 Jahre und wird noch ein paar Jährchen sein Dasein als absolut zuverlässiger Bürorechner mit Mehrwert fristen. Warum auch nicht ?



    maxson: sorry, aber das glaub ich dir auch nicht. Ohne sämtliche Details auf niedrigst zu stellen (World Texure, Skin) bzw gar abzustellen (Texture) ist das Völlig ausgeschlossen. Im UT2k3 Botmatch Antalus mit 1280x1024x32 schätze ich deine Frames auf weit unter 20 und so muss es sich dank gleicher Engine in U2 mit aktivierten Details auch verhalten.

    80GB sind im Verlustfall doch eine ganze Menge, da bringt die längste Garantie nichts. Setze einfach einen ~6-8 Euro 80er Lüfter davor. Ich hab vor meinem Raid einen YS Tech mit 2200upm und die 2x 80GB Platten sind nahezu eiskalt. Der Lüfter ist zumindest in meinem System nicht heraus hörbar und sollte es auch in anderen Böcken tun.

    Zitat

    Original geschrieben von seb99
    Wie ist das eigentlich mit der Geschwindigkeit. Ich möchte mein Notebook in der FU-Berlin über WLAN nutzen und überlege jeztzt ob ich eine 11MBS oder eine 22MBS Karte kaufen soll. Wie wahrscheinlich ist es, daß die 22'er unterstützt wird. Auf den Seiten der http://www.zedat.de finde ich leider keine Info's


    Direkte Unterstützung für 22mbit musst du erfragen. Allerdings sind alle Adapter abwärtskompatibel: im "schlimmsten" Fall surfst du mit einer schnelleren Karte nur mit 11mbit. In der Praxis erreicht man mit 22mbit ~600k und mit 11mbit ~450k. Recvht viel mehr wird es nicht und wenn man keine CDs verschaufeln will, ists nahezu egal ...

    Zitat

    Original geschrieben von Zed
    dann is n 32x brenner auch nur marketing ?! die bandbreite wird natürlich erhöht ! ich habe selber mal die benchmarks unterschieden !


    Nein, denn ein 32fach Brenner hat zumindest das Zeug dazu schneller zu brennen als ein langsamerer. Dass das nicht immer stimmt (grade bei den aktuellen 52fach zu 48 oder gar 40fach), ist ein andres Thema. Exakt genauso verhält es sich mit UDMA133 Festplatten oder demnächst UDMA166 (parallel zu S-ATA). Die aktuellen kommen gerade einmal über 50MB/s und dann solche Standards ...
    Freilich erhöht sich mit 4fach oder gar 8fach AGP die Bandbreit. Allerdings nur die theoretische, denn selbst mit schnellsten ATI und GeForce liegt der Unterschied zwischen 8x und 2x im einstelligen Bereich - bei langsameren Karten betrifft es nur noch die Nachkommastellen. So gesehen ist es vielleicht mit spitzer Feder messbar, aber keinesfalls spürbar. Zumindest testete das c´t im letzten Heft sowie 100e andere zuvor und die werden schon nicht voneinander abgeschrieben haben ;).
    Bei einer GF4-Ti ist 8fach ausschliesslich Marketing und Bauernfängerei. Freilich verkauft sich das Zeug besser, aber man kaufts ja auch teurer ein.
    Und für eine GeForce3 reicht AGP2X lockerst aus.

    ITSE: damit sieht der eine Rechenr jetzt beide PCs mit Namen - vorher überhaupt keinen. Zugriff geht freilich über Name immer noch nicht. Mein andrer Rechner, der vorher beide PCs ohne Fehlermeldung erkannt hat, sieht gar keinen mehr (Fehler: die Serverliste ist nicht verfügbar) ... Alles wie gehabt: über IP gehts, über Name geht nix.
    Aaaaber wo stelle ich denn die Freigaben und Berechtigungen (höre ich zum ersten Mal) ein ? Ich hab bisher nur Rechtsklick auf Laufwerk und das eben so fregegeben ... bei jedem PC 2 Platten.


    Andreas: das brachte leider auch nix :rolleyes:



    FALL GELÖST
    Es waren die hosts. Ohne konnte ich mich auf den Kopf stellen - mit gings sofort. Dachte eigentlich, dass man so einen Rotz in den heutigen Zeiten nicht mehr braucht (reichte damals schon), doch ohne wollten die beiden Rechner einfach nicht ...

    Hallo Buzz und handymaniac,


    Ich hab bei beiden Rechnern das Gastkonto über >Verwaltung>Lokale Benutzer...>Benutzer>Gast aktiviert (nur der Haken bei "deaktiviert" weg; auch kein Passwort erstellt).
    An Freigaben ist zum einen die normale (offensichtlich nicht veränderbare) Datei & Druckerfreigabe installiert und im Windows Explorer bei den Optionen die einfache Freigabe eingestellt. Die Laufwerke/Ordner hab ich über Rechtsklick Eigenschaften>Freigabe eingebunden. WinXP wollte hier beim ersten Mal zig Assistenten mit gar abenteuerlichen Internetkombinationen an den Mann bringen, habe aber "beide PCs haben getrennten Internetanschluss o.s.ä." genommen. Erschien mir als das logischste, denn eine altmodische Freigabe scheint es ja nicht mehr zu geben. Die betreffenden Laufwerke haben jedenfalls alle die gern gesehene "Hand".


    >Du solltest die einfache Freigabe mit dem Gastkonto aktivieren.
    Speziell beim Gastkonto sah ich eigentlich nichts zur Freigabe ?


    Ohne zugeordnete IP dauerte es eine Minute bis das Netzwerksymbol in der Systray auftauchte, doch mit festen IPs ists praktisch schon beim Windowsstart da. So oder so - über die Netzwerkumgebung bekomme ich auch nach Stunden keinen Zugriff :(.

    Moin,


    Willkommen zur Netzwerk-Woche ! :cool:


    Um 2 PCs zu vernetzen hab ich die letzten Tage in meiner Hütte dutzende Meter Kabel und Dosen gelegt und wollte heute die Ernte einfahren. Also noch schnell ein Crossover Kabel eingschleust und los gings. Mir gehts ausschliesslich um den Zugriff von einem Rechner auf den anderen.


    Bei beiden PCs erledigt:
    * TCP/IP feste IPs (192.168.0.1 und .2), Subnetmask 255.255.255.0
    * Laufwerke und Ordner freigegeben
    * Gastzugang über Verwaltung>Lokale Benutzer>Benutzer>Gast aktiviert
    * Arbeitsgruppe angeglichen
    * XP Firewall deaktiviert


    Erster Test:
    Nada. Eine LAN-Verbindung liegt vor, aber ich kann auf keine Daten des anderen PCs zugreifen. Der eine Rechner "sieht" sich selbst und zeigt auch den Namen des anderen an, aber beim Doppelklick erscheint sofort "kann nicht zugregriffen werden blabla Berechtigung blabla der Netzwerkpfad wurd nicht gefunden". Der andere PC sucht ewig lang und findet überhaupt nichts - nicht einmal sich selbst in der Netzwerkumgebung. Als Fehler erscheint "blabla Server Verzeichnisliste nicht verfügbar oder nicht gefunden". Aha !


    zweiter Test:
    * Pings gehen ! Man kann den einen Rechner problemlos via IP vom anderen aus anpingen
    * net view geht ! "net view 192.168..." bringt die Daten des anderen Rechners
    * Verbindung über IP geht ! Gibt man "\\192.168...\Platte E" irgendwo bei Laufwerke hinzufügen oder auch im Adressfeld des Windows Explorers ein, so erscheint sofort das freigegebene Directory des anderen Rechners. Kopieren etc klappt dann alles
    -> über die IP geht auf den ersten Blick alles; über den PC-Namen überhaupt nichts.


    Wie stelle ichs nun an, dass man auch über die Netzwerkumgebung auf den anderen PC zugreifen kann und nicht nur via IP im Explorer oder Commander. Hat jemand eine Idee ?



    Software: XP pro ohne SP bei beiden.
    Hardware: Intel BX bzw 845E mit 2 Realtekkarten (jaja *g)



    Danke !!