Beiträge von Jannis71

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    Original geschrieben von CK-187
    Und nicht einen der, nachdem er überholt wurde an der nächsten Ampel in der Reihe stehenbleibt :mad:
    Ich hasse es z.B. wenn ich ein und den selben Radfahrer mehrmals überholen muß ;)


    Kann schonmal nicht sein, weil ich mich auf jeden Fall nicht so verhalte.


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    Original geschrieben von CK-187
    Wenn es Schlaglöcher auf der Straße hat dann fährt man langsamer. Wieso zur Hölle denken Radfahrer eigentlich sie hätten das Recht immer und überall mit "ihrer" V-Max zu fahren? :confused:


    Wenn der Radweg nur 12 km/h zulässt dann fährt man auch so. Ein Motorradfahrer weicht auch nicht auf einen freien Gehweg aus wenn die Straße schlecht ist :confused:


    1. Ein Auto hat ganz andere Stoßdämpfer als ein Fahrrad. Beim Auto spürst du ein 5cm Schlagloch zwar, aber du machst dir dabei nicht den Rücken kaputt. Beim Fahrrad spürst du auch eine 5mm Bodenwelle mehr als deutlich und es geht direkt in den Rücken/ins Material vom Fahrrad.
    2. Radwege werden nicht geräumt. Das mag im Sommer zwar zu vernachlässigen sein, im Herbst und Winter sind die Dinger dadurch aber definitiv nicht benutzbar. Hier liegt auch gerne mal eine Woche lang Schnee auf dem Radweg ohne das der geräumt wird.
    3. Im Sommer kommen dir Horden von Radfahrern entgegen, inbesondere auf gerade mal 1 Meter breiten gemeinsamen Geh- und Radwegen ist hier ein aneinander vorbeifahren nicht möglich, auch nicht bei 12km/h.
    4. In 90% aller Fälle bleiben Autofahrer nicht auf der Straße stehen sondern fahren auf den Radweg.
    5. Natürlich darf ein Radfahrer z.B. Bodenwellen auf dem Radweg über die Straße ausweichen. Er müsste dann bei der nächsten Gelegenheit wieder auf den Radweg fahren und darf dann bei bei der nächsten Bodenwelle wieder auf die Strae wechseln. Nur ist das ständige wechseln gefährlicher als einfach auf der Straße zu bleiben wenn man weiß der Radweg ist schlecht.
    6. Radfahrer gehören laut Gesetz immer auf die Straße, auch wenn "die Autofahrer" das gerne anders sehen und von der (Lokal)politik leider auch so vermittelt bekommen. Nur in absoluten Ausnahmesituationen darf ein Radweg verpflichtend sein. Zeig mir mal eine Gemeinde die sich daran hält. Auch du gehst ja davon aus, dass Radfahrer gefälligst nichts in deinem Fahrbereich zu suchen haben, obwohl das definitiv falsch ist.

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    Original geschrieben von Jochen
    Mir dünkt, dass Du die Rücksicht, die Du von anderen verlangst, selbst anderen auch nicht entgegen- bzw. aufbringst.


    Wenn du wüßtest wieviel Rücksicht ich jeden Tag aufbringe, da ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahre und dabei sowohl sich falsch verhaltenen Radfahren, als auch unachtsamen Autofahrern begegne.
    Ich gebe hier auch nicht den Autofahrern die alleinige Schuld, das Hauptproblem ist die verfehlte Verkehrspolitik. Was nützen breite ausgebaute Radwege (die es bei uns leider nicht gibt, hier sind die so schmal das man keinen anderen Radfahrer überholen kann wenn man sich an die Regeln halten will), wenn dann die Einfahrten bis zur Kante mit Hecken etc. zugepflanzt sind, sodass weder Autofahrer noch Radfahrer sehen können ob da was um die Ecke kommt.
    Das es aber auch Autofahreridoten gibt die solche Dinge wie oben aufgeführt mit Freude machen (Scheibenwischwasser verspritzen, hupen, ohne Abstand überholen) weil sie mal eben ihre Spitzengeschwindigkeit nicht ausfahren können, entspricht leider auch den Tatsachen. Du wirst nur wenige Radfahrer finden die sich Autofahrern gegenüber so rücksichtslos verhalten.
    Wären die Radwege so toll und sich wie viele Autofahrer denken, würden diese sicher auch von allen Radfahrern benutzt werden. Sie sind es aber leider nicht und vom Auto aus kann man die Schlaglöcher dort nicht sehen.

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    Original geschrieben von mostwanted
    Verdreh doch "aus versehen" die Scheibenwischer-Düse und verteile etwas Reinigungsmittel, die Reaktion ist smarter als deine Gewaltphantasien. :p


    Das ist natürlich die richtige Reaktion darauf, sobald ein Autofahrer nicht seine max. Geschwindigkeit ausfahren kann am besten dicht auffahren, ohne Abstand überholen, hupen, umfahren, andere Verkehrsteilnehmer mit Reinigungsmittel bespritzen, nur um sein Ego zu befriedigen. Und dann gleichzeitig verlangen, dass Radfahrer auf abbiegende Autofahrer und auf dem Radweg rumspringende Fußgänger achten und außerorts mit unter 35kmh unterwegs sein müssen, damit die Autofahrer auch ja ihre 120kmh auf der Landstraße voll nutzen können ohne auf andere achten zu müssen.
    Wenn nur solch ignorante Autofahrer unterwegs sind, dann wird es für Radfahrer natürlich auch auf der Straße gefährlich.

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    Original geschrieben von murmelchen
    Das ist so nicht korrekt: sofern der Radweg als solches ausgeschildert ist gilt auch Benutzungspflicht. "Eine Benutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.“ (§2, Abs. 4, StVO) und das gilt auch für Modell Presswurst mit schmalspureifen.


    Natürlich gilt dann die Benutzungspflicht, wie bereits weiter oben von mir ausgeführt. Nur halten sich die meisten Verkehrsbehörden in Deutschland hier nicht an die StVO und hängen die Lollis einfach an jeden Gehweg, auch in Dörfen wo alle halbe Stunde mal ein Auto vorbeikommt und die Radwege total vernachlässigt wurden.

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    Original geschrieben von 1160
    Das sind aber alles Unfälle, die vom Radfahrer vermieden werden können. Wenn die Leute kein Auge für die Gefahr haben, sorry nicht mein Problem. Fußgänger können auf den Radweg treten, Autos kommen aus Ausfahrten und was weiß ich noch. Dann kann man eben nicht mit 35km/h auf dem Radweg unterwegs sein. Es kommt meistens nur zum Crash, weil beide Seiten gepennt haben. Ansonsten passiert gar nichts.


    Selbstverständlich ist es dein Problem. Als Autofahrer bist du der Stärkere und hast auf Schwächere zu achten.
    Ein Radfahrer darf also nicht mit 35kmh fahren nur weil er damit rechnen muss das andere sich nicht an die Regeln halten. Ein Autofahrer hat aber das Recht auf eine freie Straße bei der er sich nicht um langsam fahrenderen Verkehrsteilnehmer kümmern muss und abbiegen kann ohne zu gucken?

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    Original geschrieben von 1160
    Als Radfahrer auf der Straße zu fahren ist doch zehnmal gefährlicher, als in der falschen Richtung auf dem Radweg zu fahren....Leute es ist Eure Gesundheit. Und wo Fahrzeuge mit >50km/h unterwegs sind, hat kein Radfahrer was zu suchen.


    Das ist nicht zutreffend. Radfahrer werden auf den Radwegen von Autofahrern nicht wahrgenommen. Es gibt es genügend Studien die das belegen, die Radwege sind einfach so angelegt das sie sich nicht unmittelbar im Wahrnehmungsbereich von Autofahrern befinden. Das bedeutet, wenn ein Autofahrer abbiegen möchte, er nicht darauf achtet ob dort ein Radweg verläuft und sich darauf jemand befindet. Das ist gerade innerorts verdammt gefährlich. Fährt der Radfahrer auf der Straße wird er wahrgenommen und sei es nur weil sich der Autofahrer über ihn ärgert. Absichtlich umfahren werden ihn dann wohl die wenigsten.
    Ist ja auch kein Hirngespenst Einzelner, das steht auch so in der StVO, Radfahrer gehören immer auf die Straße, außer an besonderen Gefahrenstellen.

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Und egal ob der Radler dann nun mit 30 oder von mir aus auch 40 km/h da lang schleicht wenn jemand mit 80-100 im Pkw darauf aufläuft gleicht das einem stehenden Hinderniss.


    Und was wäre dann ein Fußgänger für einen Radfahrer der auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg außerorts unterwegs ist? Da treffen dann 40km auf 6km, der Unterschied ist ungleich größer. Im übrigen darf auch ein 20kmh fahrender Trecker die Straße nutzen, grenauso ein 45kmh fahrender Rollerfahrer. Ein 40kmh fahrender Radfahrer ist dort dann auf keinen Fall fehl am Platz. Und wenn du meinst keine Rücksicht nehmen zu müssen dann solltest du besser das Auto stehen lassen anstatt andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, denn auch für dich gilt StVO §1.
    Laut Gesetzt gehört nunmal alles außer Fußgängern vorrangig auf die Straße, da kannst auch du nicht dran rütteln. Nur an besonderen Gefahrenpunkten dürfen Radfahrer verpflichtend auf einen Radweg geschickt werden und das auch nur wenn der in Ordnung ist und den Vorschriften entspricht. Leider hält sich daran kaum eine Straßenverkehrsbehörde und zwingt Radfahrer immer auf Radwege, auch bei geraden gut einsehbaren Straßen und komplett kaputten Radwegen. Daher wird es immer wieder passieren, dass Radfahrer sich nicht an die blauen Lollis halten, weil die Wege einfach nicht zumutbar sind wenn daneben eine gut ausgebaute Straße existiert.
    Das es natürlich auch Radfahreridioten gibt die innerorts verkehrtrum auf den Radwegen fahren ist unbestritten. Leider ist dies durch die bescheuerte Verkehrsplanung in vielen Gemeinden aber nicht anders lösbar wenn sie auf Radwege gezwungen werden. Müssten sie auf der Straße fahren würde wohl kaum einer auf die Idee kommen gegen den Verkehr zu fahren.

    Wie lang dauert so eine Schaltung bei Kabel Deutschland denn normalerweise?
    Großstadt, Kabelanschluss ist in der (Neubau)Wohnung bereits vorhanden und wird auch für TV analog genutzt. Laut Hotline kann dort Internet 100 genutzt werden.
    Müssen die nur das Modem + Zugangsdaten verschicken oder muss ein Techniker noch was am Anschluss verändern?