Beiträge von tkjever

    hi,


    ich kann dir einen epson c900 empfehlen. hat vor 1 monat 300 euronen gekostet (im lokalen MM). ich habe mit dem toner, der drin war, bisher schon mehr als 200 Din A4 - Farbseiten gedruckt. der farb-laserdrucker gehört aber nicht mir, sondern einem bekannten. wir sind beide gleichermaßen von geschwindigkeit und qualität begeistert.


    nachteil des drucker: ist halt doch deutlich größer als ein tintenstrahl. und der angesprochene c900 hat keine eigene anzeige. an und für sich für uns kein nachteil, aber vielleicht ist dir das wichtig.


    ansonsten ist es halt einfach geil, die farbkopien seitenweise in ungewohntem tempo rauszulassen.


    >>> tkjever


    EDIT:

    Zitat

    Farb-Laser sind für Photos z.B. überhaupt nicht geeignet, bzw. können mit einem mittelmäßigen Tintenspritzer schon nicht mithalten.


    aus meiner sicht betrachtet völlig falsch. der c900 liefert vergleichbare ergebnisse zu einem normalen tintenstrahldrucker, was fotos angeht. war anfangs auch etwas skeptisch, aber mein bekannter und ich sind gleichermaßen begeistert.

    @ Printus: Mir wurde von meinem Regionalbetreuer bestätigt, dass ich hier strikt trennen kann zwischen Dienst und Freizeit.


    Ich habe das schon geahnt, dass mein Chef Probleme machen wird.
    Direkt nachdem er erfahren hat, dass ich die Dame begleite, hat er diese sofort angerufen, am Telefon wüst beschimpft und angebrüllt, was ihr denn einfällt, mich zu einer Veranstaltung (zwei fränkische Komödianten samt Band) mitzunehmen. Als ich die Dame abgeholt habe, war sie ganz fertig und war kurz davor, das Ganze sausen zu lassen.
    Da habe ich schon gewusst, dass es am nächsten Tag Ärger gibt.
    Und als es dort dann gegen mich gegangen ist, habe ich natürlich entgegen gehalten und bin auf Konfrontation gegangen. Weil das brauche ich mir nicht bieten zu lassen.


    Und zu den "dummen Sprüchen" von ihm:
    Das sind deutlich mehr als dumme Sprüche. Ich traue mich schon gar nicht, sie hier zu posten, weil man ihn dafür wahrscheinlich anzeigen müsste.


    Meiner Meinung nach ist mein Chef - wahrscheinlich durch sein Umfeld bedingt - psychisch krank. Wie ist es sonst zu erklären, dass er immer wenn ich ihn begleite (er braucht aus einer eigenen Behinderung heraus ständige Begleitung), Sachen vor sich hermurmelt wie "Oh Gott oh Gott, Furchtbar ist das, Schlimm schlimm, Du meine Güte, Furchtbar furchtbar"...
    Diesen ganzen Mist darf ich mir tagaus tagein anhören, wenn ich ihn begleite.
    Ich schätze, dass ich dieses Gemurmle täglich 1/2-1 Stunde anhören darf. Also wenn ich da selber nicht irgendwann krank werde...


    Die Stelle gefällt mir im Prinzip recht gut und ich verstehe mich mit dem zweiten Zivi auch gut. Auch sonst ist das Arbeitsklima recht angenehm. Nur der Chef fällt mit diesen ständigen Sachen aus der Rolle. Deswegen möchte ich eigentlich nicht gleich wechseln. Und von meinen 10 Monaten habe ich inklusive Januar schon 5 abgeleistet.


    >>> tkjever

    hi,


    im prinzip hast du recht. vielleicht wäre es der richtige weg, hier und da mal anzuecken. man braucht das ganze ja nicht bei erster gelegenheit eskalieren lassen. vielleicht wäre so ein mittelweg die richtige lösung.


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    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Hm... Wie Du gemerkt hast, geht es mit Widerspruch gleich in eine Diskussion, die er schließlich über seine Hierarschieposition (;)) "gewinnen" wird. Eine andere Strategie wäre, Fragen zu stellen, welshalb, warum und wieso, etc. Und die Fragen stellst Du, na, weil du halt "etwas auf den Kopf gefallen" bist und seine Parolen nicht so ganz folgen kannst - Dir aber alle Mühe gibst, Dich so gut es geht, in seinen Geisteszustand reinzudenken...


    Inwieweit er sich einmischen darf, was Kontakt zu Personen, die Du sonst nur dienstlich betreust, angeht, kenne ich mich nicht aus, kommt ja auch drauf an, in welcher Rolle Du dort teilnimmst.


    Wenn Du tatsächlich (weiteren) Ärger bekommst: da ich bei diesem Verein namens Wehrüberwachungs- und kontrollgesetz ja nie dabei war: da gibt es doch bestimmt einen Hampelmann (;)), an den Du Dich wiederum wenden kannst und Deine Dienststelle, na, sagen wir mal, als nicht gerade für Zivis wirklich tragbaren Arbeitsplatz bewerten kannst. Sprich: Du unterstehst in erster Linie dem Verteidigungsminister, nicht Deinem Chef (auch wenn das in der täglichen Praxis sicherlich anderst ausschaut...) :D


    hi,


    sorry, da ist einiges falsch drin. wie mir mein "hampelmann", der regionalbetreuer, bereits mitgeteilt hat, hat mein chef in meiner freizeit nichts verloren und ich habe mir auch speziell in dieser situation nichts zu schulden kommen lassen. übrigens untersteht der zivildienst dem familienministerium und damit frau schmidt.


    >>> tkjever


    // der tip mit fragen stellen ist aber interessant!

    @ kinslayer: im prinzip bin ich mit der stelle sehr zufrieden.
    die arbeit macht mir spaß und mit den leuten komme ich sehr gut aus - vom chef eben mal abgesehen. im prinzip komme ich mit ihm auch aus, aber ich sage zu allem halt "ja" und "amen", und somit ist er zufrieden gestellt. nur ist das für mich oft nicht sehr einfach.


    >>> tkjever

    hi,


    erstmal: wir haben keinen beauftragten, weil wir zu klein sind und nur zwei zivis sind. das ist völliger schwachsinn, was er mir mit der freizeit erzählt hat. er hat mir dann auch gedroht, das bundesamt für zivildienst anzurufen.
    ich habe dann schließlich meinen regionalbetreuer angerufen, der die sache für absolut lächerlich erklärt hat. er hat gesagt, dass es ja eigentlich vorbildlich wäre, so etwas in der freizeit zu machen. und ein vorgesetzter eines zivis hat nie das recht, in dessen freizeit einzugreifen. somit ist auch hier klar, dass mein chef mich aus persönlichen interessen (die feindschaft zu der dame) heraus bewusst angelogen hat.


    >>> tkjever


    // EDIT: bin in einem verein für behinderte. als zivis arbeiten wir im büro und bieten unseren mitglieder fahrdienste und sozialdienste (einkaufen, zum arzt gehen etc) an. darüber kannte ich auch die dame, mit der ich mehrmals in der woche zu tun habe.

    ... wir hatten das mal für den abischerz überlegt, eine schwarze s-klasse mit dem direktor vor versammelter schule vorfahren zu lassen.
    der direktor sollte dann mit handschellen gefesselt aussteigen, bewacht von zwei Bodyguards (dafür hatten wir Zwillinge), mit schwarzem Anzug, Sonnenbrille und Knopf im Ohr. Bis auf die S-Klasse haben wir das dann auch durchgezogen (k.A. ob wir mit einem Auto auf den Sportplatz hätten fahren dürfen). Die einfachen Lehrer wollten wir dann auch dementsprechend auf der Ladefläche eines Baustellenfahrzeuges vorfahren lassen :D


    >>> tkjever

    Hi,


    ich stehe momentan in einem Gewissenskonflikt und würde dazu gerne eure Meinungen hören.


    Ich leiste momentan meinen Zivildienst ab. Jetzt habe ich das Problem, dass mein Chef hin und wieder völlig untragbare Meinungen vertritt, bei denen sich mir und meinem Kollegen der Magen umdreht. Bevor jetzt Gedanken kommen - es sind keine rechten Parolen. Ich würde es - zum Besipiel - vorsichtig ausgedrückt mit "Verunglimpflichung von Toten" beschreiben.
    Das ist ein Problem. Das andere sind seine persönlichen Feindschaften. Er zieht dann gerne in seinem engerem Kreis (zu dem wir als Zivis auch gehören) über andere Leute her, erzählt Lügengeschichten und versucht uns Angst vor dem Umgang mit diesen Leuten zu machen. Vor kurzem war ich mit einer dieser Personen (einer älteren, schwer behinderten Dame) auf ihre Einladung hin in meienr Freizeit bei einer Veranstaltung, quasi als ihre Begleitperson.
    Mein Chef hat das leider rausgefunden und ich habe heute früh einen furchtbaren Anschiss bekommen. Er hat behauptet, ich hätte ihn zuvor um Erlaubnis fragen müssen, ich würde da Bevorteilung einer Person betreiben (die Dame ist Mitglied in unserem Verein), und überhaupt sollte ich mich vor der Frau in Acht nehmen.
    In der Situation bin ich schon sauer geworden und habe ihm klipp und klar gesagt, dass ihn meine Freizeit nichts angeht und er mir diesbezüglich keine dienstlichen Anweisungen geben kann. Er hat das nicht akzeptiert und wiederholt, ich müsse ihn um Erlaubnis fragen.
    Die Situation wurde dadurch entschärft, dass ein anderer Mitarbeiter ins Büro gekommen ist und der Streit damit beendet war.


    Nach dieser langen Vorgeschichte meine Frage:
    Ich habe wirklich Schwierigkeiten mit meinem Gewissen, seinen primitiven Parolen, Lügengeschichten und Dreistigkeiten zuzuhören.
    Bisher dachte ich mir immer, dass er in seinen Meinungen wegen seiner offensichtlichen geistigen Beschränktheit nicht veränderbar sei, weshalb es zwecklos sei, etwas dagegen zu sagen.
    Seitdem es heute erstmals gegen mich gegangen ist, mit der großen Dreistigkeit, sich in meine Freizeit einzumischen und frech zu behaupten, ich müsste solche Dinge mir von ihm genehmigen lassen, bin ich mir in meiner Haltung unsicher geworden und überlege, ob ich zukünftig mehr Position gegen ihn beziehe. Es geht ja nicht um Lappalien, sondern wirklich um Dinge, bei denen ich das Kotzen bekomme.


    Also, was würdet ihr tun bzw. mir raten?
    Einerseits befürchte ich Benachteiligungen, andererseits habe ich Probleme ein Schweigen mit meinem Gewissen zu vereinbaren.


    Danke für eure Tips


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