Beiträge von Servior

    Mal als Beispiel, da ich die echten Zahlen nicht kenne und dafür auch nicht raussuchen möchte:


    Produzierbare Dosen: 10 Millionen pro Monat.

    Bestellte Dosen:

    USA: 100Millionen

    EU: 100 Millionen

    Israel: 5 Millionen


    Nun willst du die verfügbare Produktion aufteilen, woran machst du somit fest wer welchen Anteil erhält?


    1) Du kannst den verfügbaren Impfstoff einfach durch die Anzahl Länder teilen, bei den hier genannten 3 Ländern bekommt jeder somit 1/3 des Impfstoff. Kleinere Länder/Bestellungen hast du damit "schnell" abgearbeitet.

    Hier wäre die bestellte Menge für die Lieferung egal.


    2) Du kannst den verfügbaren Impfstoff anteilig der bestellten Menge verteilen. USA und EU bekommen gleich viel, Israel bekommt fast nichts.

    Die Bestellung hat somit direkten Einfluss auf die Lieferung.


    3) Du kannst den verfügbaren Impfstoff "frei Schnauze" verteilen. Israel bekommt seine 5 Millionen Impfdosen und ist damit abgearbeitet. USA gibst du 4 Millionen Impfdosen und für die EU bleibt nur 1 Million übrig.

    Du kannst bestellen soviel du willst, wenn der Hersteller dich nicht mag bekommst du ggf. erst ganz am Ende den Impfstoff.


    Wenn bei Variante 2 die EU doppelt soviel bestellt hätte wie die USA, wie sähe dann die Verteilung wohl aus?

    Richtig: EU bekommt doppelt soviel wie die USA, USA und Israel bekommen insgesamt weniger.


    Zitat

    Deshalb nochmal die Frage, welcher Besteller von (BioNTech) Impfstoff sollte jetzt nicht bzw. geringer beliefert werden (können), wenn die EU insgesamt mehr bestellt hätte und nach der Logik im 1. Quartal jetzt doppelt so viel geliefert bekommen sollte?


    Wenn es nach Variante 2 läuft bekommen alle anderen anteilsmäßig weniger.

    Ich habe gewiss keine Probleme mit Lockdowns und ähnlichem. Das Krankenhäuser die Maßnahmen zum Schutz vor Corona erhöhen, somit nicht jeder frei im Krankenhaus rumspazieren soll, da habe ich auch Verständnis für. Das allerdings so gar keine Besuche erlaubt werden, auch in Situationen die rein gar nichts mit Corona zu tun haben, ist meiner Ansicht nach einfach nur unnötige Vorsicht.


    Wenn man in die Notaufnahme muss, z.B. aufgrund eines Unfalls, Schlaganfalls oder ähnlichem, wieso darf dann nicht mal ein Familienangehöriger nach der Person schauen und eventuell notwendige Dinge regeln? Regelt sich das durch Corona alleine?

    Das das Krankenhauspersonal sich vernünftig darum kümmert, daran habe ich ganz starke Zweifel. Dafür habe ich zu lange in Krankenhäusern gearbeitet und weiß wie wenig Zeit das Personal für solche Aufgaben hat.


    Spätestens wenn es um lebenswichtige Entscheidungen geht, welche man einfach nicht vernünftig telefonisch klären kann, bin ich gespannt ob dann weiterhin niemand ins Krankenhaus darf.

    Schulen und Pandemietreiber? Du hast da sicherlich entsprechend verifizierbare Informationen zu.


    Interessanterweise sagen genug Ärzte und Forscher genau das Gegenteil:

    COVID-19 in Schulen: Keine Pandemie-Treiber (aerzteblatt.de)


    Wenn überhaupt irgendwas Pandemietreiber ist, dann die unkontrollierten Zusammenkünfte. Mir wäre neu das der Unterricht in den Schulen unkontrolliert ablief.

    OneDrive für privat bietet keinen geteilten Speicher, wie es bei der Geschäftsvariante der Fall ist. Daher muss man sich hier etwas behelfen.


    Einerseits kann man die Inhalte für den jeweils anderen Account freigeben. Dann kann Nutzer2 die entsprechenden Inhalte sehen und ggf. auch bearbeiten. Hochladen kann Nutzer2 dann allerdings nur in seinen eigenen Account.


    Es gibt allerdings auch die Möglichkeit einfach mit mehreren Accounts zu arbeiten. 1 Account für Nutzer1, 1 Account für geteilte Inhalte, ggf. weitere Accounts für Nutzer2, Nutzer3, etc.. Die Account bindest du dann einfach in der App an, sodass du eben zwei Accounts pro PC hast. Dank Familien-Lizenz günstiger als zwei separate Accounts zu bezahlen.

    Was bringt die 15 Minuten Regelung? Im Endeffekt sagt die Regelung nichts über den Kontakt aus. Ich kann mich bereits nach einer Minute angesteckt haben, ebenso wie ich mich nach Stunden nicht angesteckt haben kann.


    Variante 1) Ich stelle mich 20 Minuten neben die Person, beide haben eine Maske an und halten wenig Abstand.

    Variante 2) Ich treffe die Person, küsse diese und bin nach 5 Minuten wieder weg.


    Bei 1) muss ich einen Test machen und bei 2) nicht. Dabei dürfte das Risiko der Ansteckung bei 2) deutlich höher sein.

    So kann ich mir das Gesundheitsamt auch komplett sparen und einfach selbst entscheiden. Zur Ermittlung von Kontakten gehört eben mehr als nur die Zeit zu messen.

    Eine Arbeitskollegin der Mutter meiner Freundin ist positiv auf Corona getestet. Die Freundin meiner Mutter und andere ihrer Arbeitskollegen, welche mit der positiv getesteten Person zusammen gearbeitet haben, werden nicht auf Corona getestet. Begründung seitens des Gesundheitsamts:


    Sie habe weniger als 15 Minuten intensiv mit ihr gearbeitet. Andere Arbeitskollegen haben zusammen die Pause beim rauchen verbracht und werden ebenso nicht getestet. Quarantäne ist nicht angeordnet (Kassierer(in) im Einzelhandel). Corona kann also gar nicht so schlimm sein...

    Ich hab es nur in der Familie gehört:

    Meine Tante arbeitet in einem Pflegeheim, hatte selbst schon Corona. Das Pflegeheim will meine Tante nicht impfen, mit der Begründung immun gegen Corona zu sein.


    Meines Wissens nach ist diesbezüglich noch nichts bewiesen? Wenn überhaupt ist man kurzzeitig immun?

    Was wären die Folgen für das Pflegeheim, sollte meine Tante nun doch nicht immun gegen Corona sein?

    Zitat

    dass ich als Prepaidkunde (der ich damals bei VF war, bin jetzt in einem (allerdings gekündigten) Mobilfunkvertrag Daten) sowieso kein wertiger Kunde bin


    Das habe ich damals auch bei Vodafone festgestellt. Vodafone hat nur bis heute nicht verstanden, dass du mit gutem Service und guter Leistung, aus einem Prepaid-Kunden ggf. auch einen Vertragskunden machst. Wer mich als Prepaid-Kunde allerdings schon nicht ernst nimmt, der wird das als Vertragskunde auch nicht tun.

    Aber auch eine Kontonummer ist laut Teltarif bei Vodafone nicht bekannt.

    Nichts! Vodafone hat nur "irgendeinen" Namen und eine Postfachadresse.

    Bei Callya hast du selten eine Kontonummer angegeben. Trotzdem muss das offene Guthaben irgendwohin ausbezahlt werden. Funktioniert per Anruf in der Hotline unter Nennung von Kartennummer + gewünschtes Konto.

    Die hinterlegte Adresse spielt doch auch keine besonders wichtige Rolle, schließlich darf man jederzeit umziehen. Wichtig ist lediglich die hinterlegten Daten zu kennen. Das jemand fremdes die Postfachadresse, den Namen und die Kartennummer nennen kann ist sehr unwahrscheinlich. Somit muss man bei alten Karten einfach davon ausgehen, dass derjenige der die Daten kennt auch ausreichend legitimiert ist.


    Andernfalls hätte Vodafone allen Callya-Kunden, die nicht per PostIdent o.ä. legitimiert wurden, eine Benachrichtigung zur Identifizierung zukommen lassen müssen. Vodafone hätte dann auch noch entsprechend viel Aufwand die Daten von PostIdent o.ä. mit den hoffentlich korrekt hinterlegten Kundendaten abzugleichen.


    Karten die mit Daisy Duck o.ä. registriert wurden verfallen dann einfach?