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Original geschrieben von mike911
Als ich mit so einem Fall zu tun hatte, wurde von der Telekom die Festnetz- und Handyverträge, sowie Strom & Wasser und Versicherungen Privat & Auto etc. alles rückwirkend zum Todestag beendet und nur bis dahin berechnet. Es reichte ein schreiben mit Kopie der Sterbeurkunde und alle Verträge waren beendet.
-> Kulanz
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Lediglich die Wohnung hätte noch 3 Monate bezahlt werden müssen, es waren aber dann ur 1,5 weil der Vermieter einen Nachmieter gefunden hatte.
Rechtlich vollkommen in Ordnung, kann dir auch bei allen anderen Verträgen so ergehen.
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Ob das mit den Verträgen auf Kulanz geschah oder nicht weiß ich nicht. Meiner Meinung nach ist ein Vertragspartner verstorben und kann somit seinen Teil des Vertrages nicht mehr nutzen, wozu sollte er ihn weiter bezahlen? Man bezahlt ja für eine Leistung die man nutzt.
Wenn ich einen Monat kein Internet habe, rufe ich da auch an das ich diesen Monat nix Zahle, weil keine Leistung erbracht wurde. Da es kein Leistungsnehmer mehr gibt, wieso sollten die noch Geld fordern dürfen? Höchstens für den laufenden Mnat das wars auch.
Gruß Mike
Ich sags nochmal:
Es kommt nicht darauf an was ihr meint, sondern wie die Rechtslage dazu aussieht. Diese ist eindeutig geregelt: Verträge gehen auf die Erben über, dabei spielt es keine Rolle was für ein Vertrag.
Die meisten Verträge werden allerdings auf Kulanz zum Todestag rückwirkend aufgehoben.
Dein Beispiel mit dem Internet mal in zwei Situationen, kannst ja mal raten wann du fordern kannst und wann nicht:
1. Du hast einen Vertrag mit einem Provider, dieser stellt dir einen Internetanschluss mit 99% Verfügbarkeit zur Verfügung. Der Anschluss funktioniert einen Monat lang aufgrund von Umbauarbeiten am Knotenpunkten nicht.
2. Du hast einen Vertrag mit einem Provider, dieser stellt dir einen Internetanschluss mit 99% Verfügbarkeit zur Verfügung. Du hast einen Monat kein Internet da du den Anschluss in deiner Wohnung austauschen wolltest und dies selbst nicht beheben kannst. Der Techniker hat eine Wartezeit von 4 Wochen.
Davon aber mal abgesehen, das ganze weicht nun langsam vom Thema ab.