Beiträge von Wernfried

    Dezimal durch 65536 zu teilen ist das gleiche wie binär "um 16 Bit nach rechts schieben", bzw. 8 Bit für 256 - das ist einfache Mathematik.


    Tatsächlich werden die Parameter bei der Konfigurierung meistens als Dezimal Zahlen eingetippt, bzw. ausgelesen, zumindest im RAN. Im Core überwiegt jedoch die HEX Angabe.


    Das ist jedenfalls meine subjektive Erfahrung mit den Systemen die ich kenne.


    Im Netz selber ist natürlich alles binär oder BCD kodiert.


    Gruss


    Noch ein Zusatz: Für LTE muss man anstatt 65536 die 256 nehmen. RNC ID heisst dann natürlich "eNodeB ID"


    Gruss

    Zitat

    Original geschrieben von sailing2capeside


    2173285 sind binär geschrieben 10 0001 0010 1001 0110 0101
    10597 sind binär geschrieben 0010 1001 0110 0101


    Kleine Übersicht zum Umrechnen:


    RNC ID: 33
    "Kurze" Cell Id: 10597
    "Lange" Cell Id: 2173285


    RNC ID = "Lange" Cell Id DIV 65536
    "Kurze" Cell Id = "Lange" Cell Id - ( "Lange" Cell Id DIV 65536) * 65536
    "Lange" Cell Id = RNC ID * 65536 + "Kurze" Cell Id


    x DIV Y bedeutet: x durch y teilen und alles hinter dem Komma löschen, d. h. der "Ganzzahlquotient"


    Gruss

    Einige Hersteller bieten neuerdings MSC Pooling an, d.h.es ist dem Zufall überlassen auf welcher MSC man gerade registriert ist. Ob nun alle MSC im ganz Deutschland in einem Pool sein können weiss ich zwar nicht aber in der Schweiz wird es gemacht.

    Zitat

    Original geschrieben von Tuxracer
    ATM: ATM wird normalerweise als Ring geschaltet und da sind STM-1 Strecken mit 155 MBit der Standart, kleiner Bandbreiten mit z.b. 34 Mbit sind auch möglich.
    Daran hängen dann einige NodeB´s und eben der RNC.


    Eine einzelne NodeB wird kaum über einen ganzen STM-1 angebunden, das wäre reine Verschwendung. Statt dessen bekommen sie eine gewisse Anzahl (bei Ericsson sind es max. 8) E1 in Form vom VC12 Timeslots.


    Zitat

    Original geschrieben von Tuxracer
    Was am Ende an Protokollen darüber gefahren wird, ist egal, das kan IP, Ethernet oder auch Video sein. ATM ist nur das reine Transportmedium.


    Stimmt, über ATM kann (überlicherweise mit dem ATM Adaptation Layer 5) auch IP gemacht werden. Der Overhead durch ATM ist aber recht gross und deshalb werden die NodeB's auch direkt via Ethernet, bzw. Gigabit Ethernet angebunden. Ist wie gesagt noch recht neu und ich weisse nicht ob es in Deutschland schon gemacht wird. Ich kenne aber mehrere Netze bei denen ein Teil der NodeB's nur noch via IP Ethernet angebunden sind, ATM wird da gar nicht mehr verwendet.


    Gruss

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    Original geschrieben von Tuxracer
    Ja, es gibt Grenzen.
    - die Anbindung ans BSC ( wobei die das kleinste Problem ist )


    Das kommt darauf an welche BSC man verwendet. Ältere BSC kommen da schnell an ihre Grenzen, heute ist es weniger ein Problem
    Beispiel: Swapping Old Generation Nokia BSCs and TCSMs with a New Generation BSC3i and TCSM3i

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    Original geschrieben von Tuxracer
    Eine GSM-Standart-TRX kann 8 Traffic-Kanäle betreiben, also 8 Gespräche gleichzeitg abwickeln, wobei die erste TRX eines Sektors nur 7 oder 6 Kanäle hat, Kanal 0, ggf auch Kanal 1 werden anderweitig benötigt, u.a. für Kontrollkanäle ( BCCH, SDCCH, usw. ). Macht bei einer 1+1+1 Ausbaustufe 18 (21) Gesprächskanäle und bei einer 4+4+4 90 (93) Gesprächskanäle.


    Bei Half-Rate verdoppelt sich die Anzahl der möglichen Gespräche.

    Zitat

    Original geschrieben von Tuxracer
    Die Anbindung ans Backbone ist auch hier vernachlässigbar, da ATM benutzt wird und das variable Bandbreiten bieten kann.


    Das ATM läuft aber über 2MBit Leitungen und dort haben wir eine Begrenzung die bei Sprache jedoch nie erreicht werden dürfte. Ausserdem geht auch in der NodeB Anbindung der Trend hin zum IP, entweder nur IP oder in Kombination mit ATM.


    Gruss

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    Die Frequenznutzung ist in Deutschland genehmigungspflichtig. Die entsprechende Genehmigung haben die Mobilfunkanbieter, nutzt ein Dritter (durch Einsatz des Repeaters) die Frequenzen macht er sich strafbar.


    Genau wie in der Schweiz aber die Mobilfunkanbieter haben mit Sifax eine Vereinbarung getroffen, damit von Sifax installierte Repeater (welche auch entsprechend dem Betreiber gemeldet werden) betrieben werden dürfen.


    Gruss