Habe jetzt nicht intensiv getestet, da ich mehr mit Böllern beschäftigt war, aber für 0:40 kann ich für O2 im Dortmunder Kreuzviertel ein "alles bestens" attestieren. Internet lief flüssig, Telefonate ins Festnetz, zu E-Plus und zu Vodafone gingen im ersten Versuch durch. Bei E-Plus kam mir die Rufaufbauzeit etwas lang vor, aber das halte ich mal für vernachlässigbar. Eingehend von E-Plus war wohl auch kein Problem. SMS habe ich keine verschickt.
Beiträge von el_emka
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Diskrepanz BTS-Karte vs. Realität
Ich habe vor einiger Zeit in der O2-BTS-Karte http://gisweb.o2online.de/bts/app einen Ersatzstandort für eine seit einiger Zeit abgerissene Station entdeckt. Es handelt sich um den Standort in der Nähe des Krankenhauses in 58313 Herdecke. Die alte Station wurde schon vor längerer Zeit abgeschaltet und da entstand ein fieses Funkloch, auch im GSM-Bereich.
Jetzt ist in der o.a. Karte an der Stelle, wo diverse andere Anbieter ihre Technik hängen haben ein roter Punkt eingezeichnet (Zu den Brauckstücken). Bei der BNetzA sieht es so aus, dass wohl alle vier Anbieter dort vertreten seien, man kann jedenfalls vier Verschiedene Ausrichtungsfelder erkennen, die auch halbwegs mit den Antennenhöhen korrelieren.
In der neuen Netzabdeckungskarte http://o2.de/netz ist jedoch weder der Standort noch eine dazugehörige Netzabdeckung angezeigt und am Standort selbst ist der Empfang auch nur recht mäßig. Was dort genau auf den Häusern hängt, konnte ich leider nicht erkennen, da es schon dunkel war, als ich zuletzt dort war.
Jetzt frage ich mich: Kann man davon ausgehen, dass da irgendwann(tm) wieder eine Station hin soll oder wurde da nur beantragt und evtl. auch schon geplant, wird aber nie verwirklicht? Und ich glaube auch nicht, dass auf die E-Plus-Fusion gewartet wird, denn 1. existiert das Funkloch schon wesentlich länger und 2. ist E-Plus in der Ecke überhaupt nicht vertreten und hat dieses Funkloch schon seit je her (obwohl, so vermute ich es nach den BNetzA-Daten, da immerhin was geplant wurde).
Derzeit sieht es da so aus, dass ausschließlich die Telekom (GSM, UMTS) und Vodafone (GSM, UMTS und der Netzabdeckungskarte wohl auch LTE) dort versorgen.
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Zitat
Original geschrieben von iStephan
Im englischen Wikipedia - Artikel sehr schön erläutert im Abschnitt "Ad Nauseam" (deutsch: vom Wahrheitsgehalt des Behaupteten unbeeindruckte Wiederholung bis zum Erbrechen, bis den Zuhörern schlecht wird)
Ich stehe der Fusion relativ emotionslos gegenüber, aber das Argument, dass Johns Argumente durchweg Propaganda wären, höre ich hier auch nicht zum ersten Mal.
Zitatq.e.d.
Nun ja...
Meines Erachtens reagiert John immer noch sehr sachlich auf teils sehr polemische Einwürfe von verschiedener Seite - insbesondere angesichts der Tatsache, dass er das einfach nur "zum Spaß" macht. Lasst doch mal vor dem Abschicken noch etwas Luft aus dem Kessel...
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Ich habe am vergangenen Wochenende festgestellt, dass die O2-Netzabdeckungskarte pessimistischer ist, als es die Realität wiederspiegelt. Ich war am Nordufer des Steinhuder Meers und lt. Netzabdeckungskarte ist UMTS aus Steinhude nur unmittelbar am Strand empfangbar. De facto war es aber auch hinter einigen hundert Metern Wald auf dem Campingplatz empfang- und nutzbar. Wobei ich zugeben muss, dass ich das Telefon schon auf UMTS-only zwingen musste, obwohl die Verbindung durchweg stabil mit Feldstärken über -100 dBm lief. Keine Ahnung, warum das Telefon immer wieder ins GSM-Netz sprang.
Allerdings hätte eine Node auf dem Mast in Mardorf auch keinen Schaden angerichtet, auf den Campingplätzen hält sich ja schon der ein oder andere Urlauber auf, der keinen DSL-Anschluss mitgebracht hat. EDGE ist zwar nutzbar aber trotzdem ein Geduldsspiel. Und nochmal 5 € pro Tag und Gerät fürs Campingplatz-WLAN wollte ich jetzt auch nicht ausgeben.
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Ein neuer Mast sollte nicht notwendig sein. Das Gebäude hat bereits 10 Etagen und überragt alle anderen Gebäude. Des Weiteren waren für die bisherige BTS sechs Antennenträger mit je einer Antenne (zwei pro Sektor) angebracht. Ich mutmaße mal, dass das Alter der Station für die Doppelung der Antennen verantwortlich war. Die Technik dahinter wiederum kann eigentlich nicht so alt gewesen sein, da schon seit langem (und fast ebenso lange hoffnungslos überlastetes) Edge verfügbar war. Für UMTS bräuchte man ja nur neue Hardware, die ja heutzutage auch nicht mehr in ganzen Serverschränken daherkommt. Und wie gesagt ist das Dach bequem über das Treppenhaus zu erreichen, nachdem man die ersten 10 Etagen per Aufzug zurückgelegt hat.
Was mich eigentlich mehr gewundert hat, war die schief hängende Antenne gestern. Unwetter hatten wir seit Monaten nicht mehr und ohne Schlüssel kommt auch keiner aufs Dach. Und im Gegensatz zu heute standen auch keine Fahrzeuge vor dem Gebäude.
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Ab-/Umbau BTS TU Dortmund
Auf dem Weg zur Mensa habe ich heute gesehen, dass E-Plus an der Station auf dem Mathetower der TU Dortmund schraubt. Gestern Mittag war mir schon aufgefallen, dass eine Antenne schief hing und in die falsche Richtung zeigte und heute stand dann ein wirklich großer Autokran da und sämtliche Antennen fehlten. Allerdings waren weit und breit keine Menschen zu sehen, die daran arbeiteten. Außerdem frage ich mich, wozu sie den Autokran dahin gefahren haben. Das Gebäude hat diverse Aufzüge und einen bequemen Flachdachzugang über eine Innentreppe. Antennenträger sind reichlich vorhanden (derer 6 Stück) und so riesig schwer sollten die Antennen auch nicht sein, als dass man sie eine Etage tragen könnte, oder irre ich mich da? Die restliche Hardware ist ja mittlerweile auch reichlich kompakt geworden, womit sie kein Transportproblem mehr darstellen sollte.
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Zitat
Original geschrieben von knutgenion
Wann wacht der Netzbetrieb West denn mal auf und bringt das o2 HSPA Netz im Ruhrpott auf Vordermann?Also hier in Dortmund werden es immer mehr Zellen, deren Kapazitäten mindestens 14,4 MBit/s betragen. Ich kann heute Abend mal zu Hause Testen, ob 21,6 auch noch gehen. Die Beschränkung von 7,2 MBit/s gilt offenbar pro Karte und mit meinen drei Karten kann ich das mal testen.
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Zitat
Original geschrieben von StevenWort
Naja ganz allgemein, ich frag mich wirklich was man mit soviel Datengeschwindigkeit aufm Smartphone will.Ich probiere es mal aus einer anderen Blickrichtung. "Meine" NodeB in Dorstfeld kann mindestens 14,4 MBit/s raushauen. Für Mails und einfache Internetseiten ist das jetzt nicht unbedingt notwendig. Aber ohne dass in der Zelle irgendeine Stelle ist, in der sich zeitweise überproportional viele Menschen aufhalten, merkt man tagsüber, dass die Geschwindigkeit zurückgeht. Die Nodes an der Uni liefern in der Vorlesungszeit mittags auch höchstens noch ein knappes MBit, weil die Studierendenschaft zu tausenden in der Mensa sitzt und auf dem Weg dahin oder zurück oder direkt beim Essen am rumdaddeln ist. Dass dafür Kapazitäten ausgebaut werden sollten, dürfte unstrittig sein.
Was spricht dann dagegen, in Schwachlastzeiten die Kapazitäten durch höhere Geschwindigkeiten dem Kunden zugute kommen zu lassen? Ich glaube nicht, dass du dich über Datenraten jenseits der 3-4 MBit/s beschweren würdest. Ich frage mich eher, wo der Sinn liegt, Nutzer einer leeren Zelle künstlich auszubremsen. Wenn man unterschiedliche Qualitätsstufen verkaufen will, wären Priorisierungen m.E. sinnvoller, obwohl ich leider eingestehen muss, dass sich aus Marketingsicht Bandbreiten wesentlich einfacher verkaufen lassen und für den Kunden besser überprüfbar sind.
Außerdem werden die Datenmengen im Internet seit je her nicht kleiner und es ist bei mir nicht selten, dass ich mit größeren Anhängen zu tun habe. Vor ~12-13 Jahren habe ich auch gesagt: "Internet auf dem Handy, das braucht doch kein Mensch". Die Meinung habe ich schnell abgelegt, als ich etwa 2002 die erste Seite, die die Live-Verspätungsdaten von der Bahn auf Mobilformat konvertiert hat, kennengelernt habe. Seitdem halte ich mich mit Äußerungen, was man alles nicht braucht, doch deutlich zurück.
Wer weiß, was wir in 5 Jahren für ein Anforderungsprofil haben? Besser jetzt ein Netz am Bedarf entwickeln und dabei noch etwas Wasser unter dem Verbrauchskiel haben, als später von einer Kapazitätssandbank in die nächste zu laufen.
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Ich kann für meine Haus- und Hof-NodeB in Dortmund-Dorstfeld vermelden, dass die Glasfaseranbindung offensichtlich angekommen ist. Die Datenraten sind schon eine Weile auf hohem Niveau, die meiste Zeit erreiche ich mein 7,2-MBit-Tariflimit und da ist noch Luft, weil die Raten auch nicht einbrechen, wenn ich mit der zweiten SIM parallel teste und ich bei beiden die 7,2 MBit bekomme. Besonders positiv sind mir allerdings die Pingzeiten um 55ms aufgefallen. :top:
Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass meine künftige Haus- und Hof-NodeB ab November ebenfalls so schöne Werte liefert. Wobei ich da durchaus Hoffnungen habe, da sie auf einem Telekomgebäude steht. Muss ich mal die Tage testen.
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Wobei die Größe der Fläche im Falle Österreichs nicht derart ins Gewicht fällt, da insbesondere im bergigen Teil ein ungleich höherer Aufwand getrieben werden muss, um die Fläche zu versorgen. Da steht in den engeren Tälern teilweise jeden Kilometer ein Turm, um eine durchgehende Versorgung zu gewährleisten. Und da Österreich abgesehen von der knappen Handvoll an Agglomerationen doch arg dünn besiedelt ist, ist der Quotient Einwohner/Basisstation deutlich geringer als hierzulande. Und auf dem jährlichen Weg in den Skiurlaub durchfahre ich abgesehen vom Welser Stadtrand keine signifikant dicht besiedelten Gebiete und habe trotzdem abgesehen von 5 km auf dem Pyhrnpass durchgehende UMTS-Versorgung. Davon kann ich hier bspw. im Sauerland nur von träumen, egal welches Netz ich zu Grunde lege.
Beim Punkt höhere Kosten in den USA kommt allerdings noch der Faktor der eingehenden Gespräche hinzu. Während diese in Europa komplett vom Anrufer finanziert werden, muss in den USA der angerufene für die Mobilstrecke aufkommen. Dazu kommt die Tatsache, dass der Anbieterwechsel i.d.R. zwingend auch einen Hardwarewechsel mit sich zieht, da jeder Anbieter sein eigenes Frequenzsüppchen kocht, während in Europa überall der selbe Standard verwendet wird. Somit ist die Wechselhürde gleich mal eine Ecke höher. In Kanada, was grundsätzlich zu den USA vergleichbaren Voraussetzungen unterliegt, sind die Preise noch einmal eine Ecke höher, weil es hier ein Oligopol gibt, in dem sich die wenigen landesweit verfügbaren Anbieter häuslich eingerichtet haben.