Beiträge von Kallenpeter

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Ich als Kunde würde meinem Provider aber Feuer unterm Arsch machen, wenn die einfach mal das Netz ausknipsen.


    Da hast du ja auch die total geniale verhandlungsposition mit 20€ Monatsumsatz. Dein Provider wird jetzt schon zittern vor angst.

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    Die spinnen die Ossis.


    Meine fresse, als ob das was mit Ostdeutschland zu tun hätte, auch bei uns im Westen gibt es genug Städte und Kommunen die eine Mobilfunksteuer einführen wollen oder wollten.



    Mal so grob überschlagen was so ein Steuer für den Endkunden ausmachen könnte:


    Es gibt ca. 100.000 Sendemasten in Deutschland (eher wohl etwas weniger, aber so lässt es sich einfacher rechnen), das ganze mulitpliziert mit 10.000€ (wobei das ja auch mehr oder weniger sein kann, je nach Laune des jeweiligen Bürgermeisters) ergibt 1 Milliarde € pro jahr.
    Aufgeteilt auf 109mio. Mobilfunkkunden ergibt das ca. 9€ pro Kunde im Jahr, bei endverbrauchern noch die MwSt. obendrauf macht das 11€ im Jahr oder ganz grob 1€ im monat unter sehr schlechten bedingungen.


    Da könnte man mit leben, aber allein schon der Gedanke an eine schlechtere Netzabdeckung schreckt ab.

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    Original geschrieben von Hallenser1
    Nur mal am Beispiel T-Mobile,die betreiben ca.25.000 GSM Standorte...



    Oha, doch etwas mehr, ok, das würde dann allein für T-Mobile 250mio.€ im Jahr ausmachen. Im Extremfall versteht sich. Dann hätte sich das mit sinkenden Preisen erstmal erledigt. eine anderen "Nebenwirkung" bei einer mehr oder weniger Flächendeckenden Mobilfunkmastensteuer wäre wohl das O2 und e-plus dazu gezwungen wären ihre netze zusammen zu legen. Was ebenfalls schlecht für den Wettbewerb wäre. Langriftig würde es vielleicht auch nur noch 2 Netze geben.



    Edit: Einer hat hier einen Link gepostet zu einem ähnlichen vorhaben in Freiburg. Hauptargument dort: Man könnte so die anzahl der Masten und damit auch die Strahlung regulieren. Ich kenne mich jetzt nicht so gut aus, aber ist das nicht totaler schwachsinn?! Wenn ich mit weniger Masten das gleiche Gebiet abdecken muss, werde ich doch zwangläufig die Sendeleistung und damit die Strahlenbelastung erhöhen müssen oder nicht?!


    Meine fresse, diese verkorksten Kommunalpolitiker, über Mobilfunkstrahlung herziehen, aber zuhause seit einem Jahrzehnt das DECT-Telefon stehen haben........ :rolleyes:

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Das scheint wohl in anderen Ländern "normal" zu sein. Jedoch wäre es interessant zu erfahren, ob die eine Steuer einmalig entrichten müssen oder eben jedes Jahr.


    Jährlich. In anderen Europäischen Ländern ist es laut Heise einmalig. Aber davon hätte eine Stadt ja jetzt nichts mehr, es werden ja kaum noch masten errichtet.


    Ich habe irgendwo schonmal von so einem Vorhaben gelesen und da wurde auch irgendein experte befragt der meinte es wäre rechtlich fragwürdig ob die Kommunen das dürften, weil sie (so habe ich es Verstanden) nicht beliebig auf alles Steuern erheben dürfen sondern nur auf Luxusgüter o.ä. und der Mobilfunk zählt ja längst nicht mehr zum Luxus sondern ist schon fast so wichtig wie Wasser und Strom.


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    Die Steuer treffe nur die Mobilfunkunternehmen, die die Masten unterhalten – nicht die Handybesitzer.


    Jau ist klar, der hat auch nen Loch im Hirn. Mal so grob überschlagen müsste ein Netzbetreiber (wenn das Modell Schule macht) für 10.000 Masten Jährlich 100mio € bezahlen. Jetzt kenne ich die genauen Zahlen nicht mehr, aber ich glaube die D-Netze haben jeweils schon über 15.000 Masten oder?



    Sollte die Stadt das durchziehen wird man bei den Mobilfunkanbietern abwarten denke ich, gibt es nachamer wird man klagen, wenn nicht wird man sich an ein oder zwei städten nicht stören. Schön wäre es natürlich wenn die Mobilfunkanbieter Kollektiv ihre Masten abbauen würden und Wurzen danach wieder in 80er Jahre zurückversetzt wird. Dann wäre die Steuer ganz schnell wieder abgeschaft.

    Manchmal frage ich mich ob es niemanden auffällt, aber aus welchen Jahrhundert stammt eigentlich diese Forensoftware? Wäre es nicht mal zeit für ein Update?! Sollte dies aus irgendeinen Grund nicht mehr möglich sein, so sollte man sich vielleicht damit abfinden das ein Neustart des TT-Forum unausweichlich ist. Und desto so eher das geschieht, desto schneller hat mans hinter sich oder nicht?


    Weil auf dauer nervt es schon wenn man längst etablierte features im TT plötzlich nicht benutzen kann, mal ganz davon abgesehen was neue Benutzer denken sollen, wenn ein ein veraltetes Design und eine Software vorfinden die ihr Verfallsdatum schon lange überschritten hat.

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    Original geschrieben von Nato
    Für uns, die wir keine Metrokarte besitzen, wie wäre es mit einer 2000er Option bei Simyo ?


    Gruss Nato



    dann wird simyo aber langsam ein bisschen überladen. Eigentlich hieß es ja mal "Weil einfach einfach einfach ist", schon heute blicken doch bestimmt 80% der Simyo kunden nicht mehr durch die ganzen Pakete, Optionen und Zubuchungen. Vielleicht eher etwas für Base??

    Ob dieser Tarif wirklich einen kleinen Preiskrieg losbrechen wird? Ich glaube nicht wirklich. Dafür ist der Erwerb zu stark eingeschränkt. Nur in Metro-Märkten und nur mit eigener Metro-Karte. Zwar kennt jeder irgendjemanden mit einer Metro-Karte, die man sich mal leihen kann um günstig für die geplante Party einzukaufen, aber das würde hier ja anscheinend nicht funktionieren. Sehr lame. Hoffentlich finden sich trozdem nachamer die etwas agressiveres Martketing betreiben.




    btw. wann wurde die Forensoftware hier eigentlich das letzte mal aktualisiert? Zu Windows 95 Zeiten?!

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    Original geschrieben von pithein
    Woher hast Du diese Zahlen?
    Umts-fähig sind doch nicht nur Smartphones.


    Diese zahlen haben die Netzbetreiber herusgegeben, siehe Johns Link. Das nicht nur smartphones UMTS-fähig sind untermauert ja noch meine Therese.



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    Das glaube ich nicht. Ich denke GSM hat aktuell etwa seine Halbwertzeit erreicht, vielleicht ist man auch schon ein wenig drüber. Aber 2016 wird wohl zu früh sein.


    Ich gebe zu es ist schwer vorherzusehen, andererseits: wo zieht man die grenze? Wenn am ende jeder netzbetreiber nur noch 0,4 mhz seines gesamten Frequenzspektrums für GSM bereithält, kann man dann nicht schon vom tot sprechen? Ich denke wenn in den nächsten jahren das ableben von GSM absehbar ist, werden die Netzbetreiber das forcieren, sie haben ja schließlich ein Interesse am tot von GSM.

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    Original geschrieben von john-vogel
    Ja, das ist mir schon klar. Aber es gibt schon noch viele reine GSM-Telefone da draußen. E-Plus hat natürlich nicht wenige Dualband-Stationen, aber trotzdem könnte das knapp werden.


    Noch sind ja nur ein paar wenige Stationen (weniger als hundert) so umgerüstet. Die meisten laufen also noch "normal". Ich denke e-plus wird da genau gucken wo das mit der kapazität hinhaut und wo nicht. Man darf aber auch nicht vergessen das inzwischen 70 - 90% der verkauften Handys smartphones sind und damit UMTS-fähig. Vielleicht wird GSM am ende ja doch noch vor 2016 abgeschaltet? :)

    Re: Re: Re: E-Plus: "Größter Netzausbau aller Zeiten" (via teltarif.de)


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    Original geschrieben von harlekyn Ich verstehe das so, dass sie taeglich 12 Sender von UMTS auf HSPA umruesten.


    Vermutlich, außerdem sind damit wohl wochentage gemeint, abzüglich feiertage, der E-Plus marketing aufrundung etc. kommt man also vielleicht auf 3000 Stationen im Jahr. Aber diese zahlen sind z.B. für mich ziemlich belanglos. Ich wohne im Ruhrgebiet. E-Plus hat hier fast überall HSPA oder HSPA+, wichtig ist hier eher die Anbindung und die dichte des netzes.