Beiträge von Kallenpeter

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    Original geschrieben von Rudi78
    Du ... Ich war letzte Woche in Amsterdam. Was ist mir da aufgefallen ? Hatte ja durchaus meinen O2on Business mit dem EU Day Pack ausgiebig genutzt.


    KPN HSDPA war richtig schlecht. 600-900 kbit/s, selbst mitten im Zentrum der Hauptstadt. Vodafone 2-4 mbit/s. Aber immerhin ist KPN da das, was die Telekom hier ist.


    Da weiss man, wo der Wind bei E+ / KPN her weht. Schade eigentlich. Wir machen da mal nen bisschen HSDPA, und auf den Land auch nur Outdoor. In den Niederlanden reicht es aus.


    Ich finde e-plus strategie ja nicht verwerflich, was mich mittlerweile stört ist das e-plus längst nicht mehr so günstig ist. Minutenpreise sind ja überall zwichen 7 - 9 cent (bei den discountern, netzübergreifend) und Internetpakete unterscheiden sich auch nurnoch marginal. Wenn da nicht bald was passiert gehe ich auch zu fyve und weg von Simyo, was hält mich noch da?!

    Re: Re: Internet per Handy: Gericht widerspricht 1600-Euro-Forderung


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    Original geschrieben von schinge
    Ich frage mich, was denn dort stehen soll? Soll der Netzbetreiber etwa den gesamten Datentransfer kontrollieren so daß da dann "2 MB duch E-Mails, 1 MB durch Google Maps und 1 MB durch Surfen" dasteht? Da werden die Datenschützer wohl hoffentlich was dagegen haben.
    Irgendwie hört sich das so an, als ob der Richter wenig Ahnung von der Materie Mobilfunk/Internet hat, was ja aber anscheinend kein Einzelfall sein soll.


    Mag sein das es den Provider garnicht möglich bzw. erlaubt wäre das weiter aufzuschlüsseln, aber darum gehts ja irgendwo auch. Der provider verschickt ohne vorwarnung eine Rechnng von 1600€. Er kann aber nicht weiter "beweisen" das die Dienste tatsächlich in anspruch genommen wurden und da eine normale Rechnung um die 40€ beträgt ist das schon heftig. Der Provider hätte sich vielleicht schon eher kümmern müssen und kontakt zum Kunden aufnehmen, das mag vielleicht bei unseren Großkonzernen nicht umsetzbar sein, aber das interessiert den Richter/das Gesetz ja nicht. Aber so wäre es dem Provider halt ein viel zu leichtes spiel sich diese Rechnungen auszudenken, auch das ist vielleicht sehr, sehr unwahrscheinlich bei so großen Konzernen, aber auch hier interessiert sich das Gesetz nicht für die größe des Unternehmens.


    Im endeffekt bedeuted dieses Urteil das gleiche wie auch schon einige andere, der Provider muss den Kunden frühzeitig über ausufernde Kosten informieren und nicht erst wenn es zu spät ist.


    Ich denke die Tage von horrenden Internetrechnungen sind gezählt. das ist ja nicht das erste Urteil in die Richtung und im ausland ist ja mittlerweile auch ein Kostendeckel pflicht. Rational ist es halt nicht mehr erklärbar warum ich plötzlich 1000€+ für einen dienst zahlen muss der mit einer Internetoption nur 10€ kostet. Mal davon abgesehen das in neureren Verträgen eh "humanere" Megabyte preise enthalten sind, wenn nicht sowieso ein Datenpaket dabei ist.

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    Original geschrieben von 535
    Was ist eigentlich, wenn man sich neben Tarifsenkungen für Freibier an Sonntagen ausspricht, für ein Arbeitsrecht für alle, die gerne arbeiten würden, gute Stundenlöhne, 1 kostenlose Schönheits-OP - wird man dann zum Staatsfeind Nr 1?


    Nein, dann wirst du zum Parteivorsitzenden der Linken gewählt :p

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Das mit den neuen Optionen ist schön, aber die automatische Verlängerung ist kundenunfreundlich. Warum lässt man den Kunden nicht selber entscheiden, ob er will, dass die Option automatisch verlängert wird?


    weil die meisten die automatische verlängerung wollen? Außerdem gibts ja weiterhin eine SMS als hinweiß, nur das man dann halt abbestellen und nicht bestellen muss.

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Auch, wenn es schon etwas älter ist. Man hat, aber auch eine Kostenreduktion:


    http://www.goldmedia.com/blog/…/2010/01/Grafik_LTE_1.jpg


    Man sollte aber wissen das die Kostenreduktion vornehmlich daraus resultiert das die bandbreiten steigen, nicht etwas weil der Stromverbrauch der technik oder so besonders sinkt. Die kosten für das gesamte netz bleiben also mehr oder weniger gleich bzw. steigen, weil man ja immer mehr Sendemasten mit Internet austatten "muss".

    Re: Re: Weitblick



    Mittlerweile sollten die UMTS lizenzen also komplett abgeschrieben sein. Das heißt natürlich nicht das e-plus/KPN keine kosten mehr durch die UMTS lizenzen entstehen, denn ich nehme mal an das man damals deren erwerb mit kreditlinien finanziert hat. Und die Zinsen und raten werden ja vom EBITDA abgezogen, wir wissen also nicht ob und wie viel das ist.


    Nehmen wir mal das EBITDA von 2004-2010 und addieren noch die jahre 2000-2003 (1,9mrd.) darauf


    EBITDA 2000 - 2010 9,255 Mrd.
    UMTS lizenzen 8,39 Mrd.


    Nun hat e-plus laut diesen zahlen ungefähr +/-0 verdient, wenn man mit einbezieht das man ja zinsen zahlen muss, aber man hat davon noch keinen einzigen Sendemasten und keine einzige UMTS ausrüstung bezahlt, weil das ja erst nach dem Vorsteuerergebnis abgezogen wird. Passt also irgenwie nicht.


    Laut wikipedia gehen die UMTS lizenzen auch bis zum jahr 2020, rechnen wir also mal mit zinsen ganz grob die 10 Mrd.€ kosten (in wirklichkeit ist es wohl eher merh als weniger) für die UMTS-Lizenz, diese teilt man auf 20 jahre, macht 500 Mio. € im jahr. Sind also 5 Mrd. € seit 2000 und die subtrahiert man von dem addierten EBITDA macht:


    4,255 Mrd. € Gewinn, aber davon muss dann noch der Ausbau des Netzes bezahlt werden. Was am ende heißt das e-plus in den letzten 10 jahren mehr oder weniger nichts verdienst hätte, was ich nicht glauben kann, also ist irgendwo ein fehler in meiner Rechnung




    Quellen
    http://www.eplus-gruppe.de/Pre…ns/Investor_Relations.asp
    http://www.heise.de/newsticker…ahlen-fuer-KPN-56629.html :D

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    Original geschrieben von meisterroerig
    Die sollten dort den Strom sofort abschalten. Basta


    Joa, sollen die mal zu mir ins herz des Ruhrgebiets ziehen und sich nochmal über Landschaftsveschandlung beschweren. Lächerlich diese ganzen Bürgerinitiativen Land auf, Land ab.