Beiträge von Kallenpeter

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    Original geschrieben von Hallenser1
    Warum klagt dann nur E+ und nicht o2 auch mit !? :confused:


    Naja, was e-plus für sich rausschlägt würde ja auch für O2 gelten, also warum geld für die anwälte ausgeben? Außerdem könnte ich mir vortsellen das sich O2 vielleicht keine stärkung von e-plus mehr wünscht, vielleicht hofft man ja insgeheim das e-plus wegen fehlender (guter) LTE frequenzen nicht mithalten kann und man sie in ein paar jahren aufkauft :confused:

    Ich würd mich ja kaputt lachen wenn am ende die Frequenzen aus den 90ern neu verteilt werden und e-plus plötzlich neue 900mhz frequenzen zum nulltarif bekommt, während O2 zumindest für einen Teil unsummen auf den Tisch legen musste. Ich fände es nur mehr als gerecht.


    Aber mal so eine allgemeine Frage: Ist eigentlich irgendwo aufgelistet welche Frequqenzen den einzelnen Netzbetreibern genau "gehören" und bis wann jeweils die Nutzungsrechte gehe? Ich meine nämlich im Kopf zu haben das z.B. die Lizenzen aus der ersten UMTS-Auktion "nur" bis 2016 gelten :confused:

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    Original geschrieben von Klaus Wegener
    Hier gibt's unterhalb der Nachricht Meinungen von Lesern. Da scheinen einige T-Mobile Kunden aber ganz schoen boese und gar nicht gluecklich ueber die Entscheidung zu sein, dass AT&T sich T-Mobile einverleiben und dass T-Mobile Netz - so wird es dort zumindest bereits aufgefuehrt - zerschlagen wird.


    Naja, was heiß zerschlagen? Klar werden überflüssige sendemastenaufgegeben, aber AT&T ist doch nicht dumm, alles in allem wird das netz besser werden. Da würde ich mich als Kunde eher freuen. Angst hätte ich eher vor steigenden Preisen.


    Das problem verschärft sich ja noch wenn man an die Ballungsräume in den USA denkt (New York, San Francisco...) dort hat man ein umgekehrtes problem: Es gibt zu viele Menschen auf zu wenig raum und die Netze sind ständig am an den grenzen ihrer belastbarkeit.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Sicher? T-Mobile hat in USA etwa 12% Marktanteil*, o2 in Deutschland zwischen 14 und 15%**. Der Unterschied ist jetzt nicht grade dramatisch. Und der Zuwachs an Kunden und Umsatz bleibt wohl weiterhin deutlich hinter den Erwartungen zurueck. Der seinerzeit von Smith-Basterra ausgegebenen Zielmarke von 25% ist man jedenfalls immer noch kaum naeher gekommen.


    [*] http://gorumors.com/crunchies/…arriers-market-share-usa/
    [**] http://telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=473122



    Naja, aber die USA sind ja viel dünner besiedelt als Deutschland, deswegen hat T-Mobile USA ja auch eine viel geringere Bevölkerungsabdeckung als O2 Deutschland.

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    Original geschrieben von harlekyn Hm, ob sich das bei Telefonica aehnlich auswirken wuerde, wenn man - wie die Telekom - aus dem Markt aussteigen wuerde, in dem man vierter und damit letzter ist?


    Naja, O2 ist jetzt ja kein Sorgenkind, die Geschäfte könnten zwar besser laufen, aber T-Mobile USA war ja schlichtweg zu klein für den US markt, das ist bei O2 nicht der fall

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Musst halt auch mal aus Sicht des NB's sehen. In den ländlichen Regionen weniger Umsatz generiert werden kann.


    jo, ich sehe den Schwarzen Peter auch eher bei der Politik, kein Unternehmen wirft geld zum Fenster raus und baut Infrastruktur dort auf, wo sie am wenigsten gebraucht wird.


    Fakt ist doch das unsere Bundesregierung bisher nichts zum Breitbandausbau getan hat, man schreibt sich zwar immer schön neue Ausbau-Ziele auf die Fahnen, macht aber nichts dafür. Man ruht sich jetzt auf diesen lächerlichen Ausbauverpflichtungen aus, die man im Zuge der Frequenzversteigerung aufgesetzt hat.


    Aber das ist doch mehr als lächerlich und am ende war die ganze Frequenzversteigerung doch eher kontrakproduktiv im vergleich zu dem, was man hätte machen können:


    - Man hat Monate damit verbracht eine Versteigerung auszutüfteln in der die Netzbetreiber möglichst viel geld ausgeben, die Erlöse fließen aber so gut wie garnicht in den Breitbandausbau, sondern in den Staatshaushalt, um unserer äußerst ineffizienten Regierung ein paar neue, nutzlose Beamtenstellen zu verschaffen, um weiteren Parteifunktionären eine üppige Pension zu sichern.
    - man hat nicht das Ungleichgewicht bei der Frequenzverteilung beseitigt (O2 und e-plus sind weiterhin benachteildigt), vmtl. wird mittel bis langfristig auf eine Konsolidierung bei den Netzbetreibern spekuliert und der Herr Kurth denkt das damit tatsächlich der Ausbau verbessert werden würde.
    - Es gab zu wenig konkrete verpflichtungen bzgl. des "Breitband" Ausbaus (z.B. Mindesbandbreite, Mindest Traffic, Netzneutralität etc.)


    Neulich hab ich erst gelesen das in Südkorea bis 2012 jeder Haushalt einen 1Gbit anschluss haben soll :rolleyes: