Ich frage mich wie das ablaufen sollte. Die Mobilfunkmasten an sich irgendwie zu manipulieren, ohne das es auffällt, halte ich ja noch für möglich. Ein extra chip oder einfach ein chip mit ein paar eingebauten "extras" ist ja durchaus machbar. Man könnte also die kommunikation abfangen, aber wie will man sie nach china bringen?! Ich meine die masten sind wohl kaum selber dazu in der lage wichtiges von unwichtigen zu unterscheiden und mal eben so die komplette kommunikation der masten nach China umleiten wäre wohl unmöglich.
Also sollen sich Chinesische hacker in die manipulierten masten "einhacken" um gezielt kommunikation abzufangen? Oder müssen gar leute vor ort sich in die Masten einklinken? Irgendwie nicht so wahrscheinlich, schließlich reden wir hier von millionen Basistationen weltweit.
Außerdem wäre es ein absoluter GAU wenn das auffällt. Klar Betreiben die Chinesen schon jetzt wirtchaftsspionage, aber immer indirekt und verschleiert. Wenn das auffällt kann man oft nicht mehr sagen als das es vmtl. das werk Chinesischer hacker war, aber niemand kann sagen ob der staat, ein unternehmen oder privatpersonen dahinter stecken. Wenn nun aber plötzlich klar ist das in allen UMTS-Basisstationen von ZTE irgendwelche Spionagewerkzeuge eingebaut sind, würde das wohl den ruin des unternehmens bedeuten. Huawei würde wohl gleich mit untergehen und das vertrauen in Chinesische Hight-tech produkte auf jahrzehnte vernichtet.
Das verbot der Inder wird wohl eher aus übertriebener Prävention stammen und auch wirtschaftliche interessen dürften eine wichtige rolle spielen. Indien betrachtet China als seinen größten wirtschaftlichen konkurrenten, wenn man da mal ein paar Chineseische unternehmen vom heimischen markt ausschließen kann und dafür eine gute ausrede hat, wird das wohl gern mitgenommen.
Kommuniaktion die wirklich schützenwert ist sollte so oder so nicht über das Mobilfunknetz ablaufen und wenn dann nur über extra verschlüsselte datenverbindungen (wie es bspw. die Bundesregierung macht), schließlich hört ja auch die NSA gerne Funkverbindungen ab und GSM ist ja längst nicht mehr sicher.
edit: Bzgl. des outsourcing, klar bedeuted das oft das unternehmen auf kosten von Arbeitnehmern geld sparen, aber nicht selten hat es auch positives. Schließlich bedeuted es Spezialisierung und effizienzsteigerung. Ich glaube man findet ekine Unternehmen mit mehr als 20 angestellten mehr das nicht mindestens eine tätigkeit ausgelagert hat.
Ein gutes beispiel ist doch die betreung von Firmennetzwerken: Eine firma mit 20 büroarbeitsplätzen kommt kaum noch ohne eigenes netzwerk mit server aus, aber daüfr einen eigenen Systembetreuer einzustellen wäre Overkill, also wird es Outgesourced und gerade bei sowelchen sachen bedeuted das nicht das am ende der Netzwerkadmin weniger verdient.