Beiträge von jokay2010

    Und warum dann nicht auch bei den anderen Telekom Prepaid Marken wie Norma oder Kaufland?

    Ich denke nicht dass die Telekom da blockiert, das ist schon Congstar selbst.

    Weil Norma und Kaufland eben auf einer anderen Plattform (multibrand) laufen. Dazu kommt der chaotische Service über die externe fidus GmbH (?).

    Bei Ja/Penny und congstar bekommt man den congstar Service (auch bei fraenk in abgespeckter Form), dieser ist meiner Erfahrung nach ziemlich gut.

    Es geht eben darum, dass man nur von der Telekom selbst einen guten Service, Features wie multisim, 5G und andere komfortfunktionen bekommt. Dort eben zu den besagten 39,95 im S.

    In anderen Netzen wird dies anders gehandhabt.

    Danke für die schnelle Erklärung.

    Das bedeutet, dass bei Kabel diese Geschwindigkeit aber auch schnell ausgelastet ist (je nach Anzahl der Kabel Kunden im Gebiet). Bei der Telekom gibt es dagegen ja relativ viele Verteilerkästen mit Leitungen zu den einzelnen Häusern/Wohnungen. Wenn ich dort einen Tarif buche, wird dies manchmal auch abgelehnt, wenn es keine freien Ports gibt. Das würde dann ja bedeuten, dass bei Kabel die Leistung zwar grundsätzlich möglich ist, aber eben sehr abhängig von meinen Nachbarn. Bei der Telekom kann ich mir sicher sein, dass ich die Leistung auch erhalte, wenn ich einen Anschluss bestellen kann. Oder verstehe ich das falsch?

    Klar, wenn der Verteilerkasten schlecht angebunden ist oder viele Nachbarn dsl nutzen, wird die Buchbare Geschwindigkeit geringer sein, dafür ist diese dann aber garantiert und weniger anfällig für Überlastung. Habe ich das richtig verstanden?

    Bei congstar ist vieles künstlich unmöglich. Auch im congstar Forum lässt sich herauslesen, dass die Telekom viele Features verweigert.

    Beispiel 1 steht ja bereits oben: postpaid hat tägliche Tarifwechsel, prepaid mit Verzögerung.

    Auch multisim wäre technisch möglich, darf aber nicht angeboten werden (laut congstar Moderator).

    Und da congstar ja eine Marke der telekom selbst ist, macht das auch Sinn. Man würde sich ja selbst unattraktiv machen, wenn man allen Kunden alle Features bereitstellt. Dann bucht doch niemand mehr einen Magenta Mobil S für 39,95 ohne Smartphone.

    Man muss je nach Feature und Service eben deutlich mehr zahlen im telekom Netz. Auch im congstar System ist highspeed ja zb eine Option (lte50). Das heißt, auch wenn die Option kostenlos ist, ist es eben nur über die Option möglich, schnellere Geschwindigkeit zu bekommen. Die Telekom selbst arbeitet genauso, so ist VVM beimmiphone zb eine Option. Das merkt der Kunde in der Regel nicht, im telekom System lässt sich dies aber einsehen.

    Ich habe eine Frage, zu der ich so schnell keine Antwort gefunden habe.

    Was ist technisch der Unterschied zwischen DSL und Kabel?

    Während beim DSL ja einzelne Leitungen in jede Wohnung gehen, ist dies bei Kabel wohl so, dass es pro Haus nur ein Kabel gibt, welches gesplittet wird.

    Ich wohne in einem Haus mit 48 Parteien. Beim dsl würde das bedeuten, dass ich meine gebuchte Leitung auch definitiv so nutzen kann. Beim Kabel würde es davon abhängen, wie viele andere Kabel Nutzer im Haus auch Kabel Internet nutzen und ob es alle gleichzeitig nutzen (zb abends). Da hier viele Rentner wohnen, habe ich keine Probleme. Ist das so richtig?

    In Großstädten mit vielen Internetnutzern im Haus, die alle gleichzeitig streamen, wäre dsl mit „eigener“ Leitung damit ja im Vorteil. Vielleicht gibt es jemanden, der das sehr einfach beantworten kann. Mich interessiert, wie sie sich technisch unterscheiden vom Verteilerkasten bis zum Haus bzw bis in die Wohnung. Der Verteilerkasten selbst ist ja meistens ohnehin mit Glasfaser angeschlossen.

    Ehrlich gesagt erinnert mich das alles an QUAM. Ich habe das Gefühl, hier geht es um ganz andere Dinge (Aktienkurse manipulieren, Unternehmens-Übernahmen oder Fusionen vorbereiten, Konkurrenten schaden etc. etc.) Und am Ende wird es jemanden geben, der nebenbei einen dreistelligen Millionenbetrag eingesteckt hat.

    Das Gefühl habe ich auch. So richtig glauben tue ich es erst, wenn wirklich mit einem Ausbau begonnen wird. Bis dahin verbinde ich mit 1&1 zu viel negatives und unseriöse Vorgänge wie damals die kaum mögliche Kündigung im Festnetz oder aktuell zb der Berechnung von Konferenzen trotz flatrate. Einem Unternehmen, dass mit solchen Methoden arbeitet bzw. Geld verdient, glaube ich persönlich nur, was ich auch sehe. Und die Politik lebt ja solches Verhalten vor, warum sollten (unseriöse) Unternehmer das also nicht machen.

    Ob wir wirklich einen neuen Netzbetreiber in Deutschland bekommen, glaube ich erst, wenn dieser wirklich da ist. Nicht umsonst haben wir nur noch drei Anbieter. Und wenn ich unseriösen Mobilfunk möchte, nehme ich Vodafone und bekomme dafür zumindest ein brauchbares Netz. Aber das ist nur meine Meinung.

    Bevor das Deutschland Geschäft verkauft wird, wird es eher zusammengespart wie damals o2. Dann gibt es (noch) weniger Service und ein schlechteres Netz. Schon jetzt hängt Vodafone hier hinterher. Klar, im Test liegen sie noch vor o2, aber wenn man bedenkt, wie viel o2 aufgeholt hat, wird deutlich, wie wenig Vodafone in der selben Zeit investiert hat. Und wenn 1&1 kommt, werden alle Netzbetreiber Kunden verlieren, das trifft Vodafone bei dem aktuellen Schwund noch mehr. Verkaufen werden es die Briten aber erst, wenn man hier nichts mehr verdienen kann bzw zu viel investieren müsste, um langfristig profitabel zu bleiben.

    it-hase

    Ich stimme dir grundsätzlich zu und würde selbst auch nie in einen Shop gehen.

    Dennoch betritt man den Laden ja freiwillig. Kann ich die Kaffeemaschine für 20% weniger bei Amazon kaufen als bei Mediamarkt? Wahrscheinlich.

    Muss ich in ein Versicherungsbüro der Provinzial? Nein. Dennoch kann ich ja in verschiedene Geschäfte gehen und Preise vergleichen. Oder aber ich habe darauf keine Lust und gehe nur zu meinem Händler des Vertrauens und bezahle seine Preise.

    Ich stimme dir zu, dass das Provisionsmodell sicher nicht zum Vorteil des Kunden ausgelegt ist, aber letztlich ist es doch überall so. Das nennt man Marketing. Ob ich in einen Supermarkt gehe und kontinuierlich „manipuliert“ werde (geht beim ldendesign los..), bei check24 das Angebot mit dem besten Preisvorteil wie zb cashback durch check24 nutze (durch höhere Provisionen möglich) oder ganz bewusst eine persönliche Beratung wähle.

    Und nur weil ich mich im Internet gut auskenne und eigentlich alles online mache, von Handy bis zur Bank, kann das nicht jeder. Oder will auch nicht jeder. Und das hat seinen Preis.

    Ich meine hier natürlich keine dubiosen Vodafone Shops oder Telekom Ranger (Haustürgeschäft).

    Naja eigentlich ist es doch einfach:

    Ich buche den Tarif bei o2 zum Listenpreis und bezahle immer das gleiche, bekomme aber nach 24 Monaten MVLZ mehr datenvolumen. Da sich Verträge nicht automatisch um Weitere 24 Monate verlängern dürfen, Wird der Kunde beim grow ja genau für diese Treue nach Ablauf der MVLZ belohnt. Kündigen kann ich dann zwar monatlich, aber damit würde ja auch der grow bzw der Treuebonus wegfallen.

    Smartphones sind ja immer unabhängig vom Tarif bei o2 selbst.


    Wenn ich den Tarif über einen Händler mit Sonderkonditionen buche, fallen die Rabatte nach der MVLZ vermutlich weg, es sei denn man kann dann aktiv um 24 Monate verlängern mit erneutem Rabatt. Aber auch bei einem Händlervertrag würde ja nach Ablauf der MVLZ ohne aktives Zutun der Tarif „wachsen“ über die weitere Laufzeit, nur vermutlich ohne Rabatte.


    Warum sollte es beim grow anders sein als bei anderen Tarifen? Das aktive verlängern um weitere 24 Monate ist ja immer mit Vorteilen wie Rabatten oder vergünstigten Smartphones verbunden. Der grow wird wahrscheinlich genauso verlängerbar sein. Grundsätzlich verlängert sich ja jeder Tarif aber zum Listenpreis nach 24 Monaten automatisch. Nur bekommt man eben kein zusätzliches datenvolumen oder befristete Rabatte, dafür monatliches Kündigungsrecht.

    Was es für "neue" Tarife in 2 Jahren geben wird, um den O2 Grow freiwillig zu verlassen, ist unbekannt.

    Wie ist's mit der Kündigungsfrist beim O2 Grow?

    So wie ich's verstanden habe, setzt sich der O2 Grow automatisch fort (24 Monate ?), wenn man nicht innerhalb von 1 Monat kündigt.

    Nein, das ist gesetzlich nicht mehr möglich. Auch vorher durften sich Verträge nur um 1 Jahr verlängern (automatisch). Und seit Dezember sogar nur noch 1 Monat. Man wird halt solange man den Tarif nutzt, bessere Konditionen bekommen ähnlich eines Treuebonus. Nach der MVLZ wird unabhängig davon dann nur alle 2 Jahre der Tarif aufgestockt. Wer vorher kündigt, verliert den Tarif.

    Bei fraenk zb ist es so, dass die Karte mit der Portierung nur während der Aktion bestellt werden muss. Ist zwar nicht ganz vergleichbar, aber zumindest Telekom Netz. So wird es denke ich auch bei Norma sein, es geht ja primär darum, jetzt sim Karten zu verkaufen. Wann die genutzt werden, ist ja erstmal egal, solange die Konditionen in der Bestellbestätigung oder Auftragsbestätigung mit drin stehen.