Also über 7.000 kWh bei 2 Personen mit dem von Dir beschriebenen Verbrauch ist erstmal schon sehr sehr auffällig, aber wie gesagt ganz bestimmt nicht unmöglich.
Die besonderen Posten wie Durchlauferhitzer, Warmwasserspeicher unter der Spüle oder irgendwelche Elektroheizgeräte wurden ja genannt. Die können einen Stromzähler in der Tat zum rotieren bringen.
Ansonsten prüf nochmal GENAU die Zählerstände der Abrechnung.
Okay, der von damals wird sich nicht mehr prüfen lassen im Zweifel -Pech für Dich.
Zum Thema Nachweis:
Du kannst natürlich das Messergebnis anzweifeln und auf einer Überprüfung des Zählers bestehen. Dann kommt Dein Netzbetreiber (meistens ein lokales Stadtwerk), baut ihn aus und schickt ihn zu einer unabhängigen Prüfstelle.
Sollte der Zähler tatsächlich defekt sein, bekommst Du eine korrigierte Rechnung auf Schätzwerten und musst den geschätzten realistischen Verbrauch zahlen.
Sollte der Zähler allerdings okay sein, zahlst Du die volle Zeche und natürlich auch die Kosten für die Überprüfung (glaube es sind so ca. 100 €)
Aus persönlicher Erfahrung (habe mal 2 Jahre bei einem EVU gearbeitet): In der Zeit gab es nicht einen defekten Zähler und bei genauer Recherche hat sich in solchen Fällen der Fehler woanders gefunden.
PS: Du kannst natürlich auch anders herum Deinen Verbrauch prüfen. Geh einfach jeden Tag in den Keller und notier den Stand. Wenn sich ein gleichmäßig hoher Verbrauch ergibt, dann weißt Du schon mal, dass in der Tat so viel Strom über Deinen Zähler läuft.
PPS: Hattet Ihr vielleicht einen Wasserschaden oder ähnliches, so dass kurzfristig "Trockengebläße" aufgestellt werden mussten?? Auch immer für einen Verbrauchssprung gut...