Beiträge von Andreas24

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    Ich habe wirklich keine Ahnung vom Strommarkt,


    ... um dem ein wenig Abhilfe zu schaffen ;)
    Du haust ein wenig die Begrifflichkeiten durcheinander, wobei ich Dich dabei aber durchaus verstehe. Mit Netzbetreibern meinst Du vermutlich die alt bekannten Stadtwerke als integrierte Unternehmen (Netzbetrieb mit Zählerwesen + Leitungen und den Stromversorger, der Dir die Rechnung schreibt).?


    In der heutigen Zeit ist das weitesgehend unbundeld (von der gesellschaftsrechlichen Trennung bis hin zur einfachen organisatorischen Trennung). Man spricht daher allgemein von VNB (Verteilnetzbetreiber) und EVU (Energieversorungsunternehmen). TelDaFax ist ein reines EVU, während Stadtwerke meist beide Rollen ausfüllen.


    Aber Du als Privatperson hast mit dem Netzbetreiber gar nix zu tun*, sondern hängst nur am EVU. Von daher geh besser sparsamer mit dem Begriff "Netzbetreiber" zum ;)


    *zumindest nicht für Dich ersichtlich oder in irgendeiner Art von besonderer Bedeutung. Irgendein Rahmen- oder Anschlussvertrag hängt da wenn ich richtig informiert bin noch hinter ;-)


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    Ansonsten sind die Angebote ohne Neukundenbonus überhaupt nicht günstiger als mein jetziger Vertrag


    Richtig! Im Moment lohnt sich der Wechsel fast ausschließlich nur aufgrund des Bonuses.


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    Mal sehen, vielleicht wage ich nach Vertragsende doch wieder einen neuen Anlauf. Momentan bin ich aber arg am Zweifeln. Ein aktueller Vergleich lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. Günstige Angebote haben alle einen Haken (Vorauszahlung, relativ schlechte Bewertungen, kurze Preisgarantie). Ansonsten sind die Angebote ohne Neukundenbonus überhaupt nicht günstiger als mein jetziger Vertrag. Irgendwie macht die Konkurrenz da etwas verkehrt


    Kleiner Tip (oder zumindest meine Herangehensweise):
    - Vorauszahlung ausblenden
    - Idealerweise Preisgarantie für ein Jahr oder 6 Monate heraussuchen!
    Alle 3 Monate will man/ich ohnehin nicht wechseln, die meisten Boni gibt es auch erst nach einem Jahr.
    - Schauen ob der Vertrieb einem großen Unternehmen angehört (Yellow = EnBW, E wie Einfach = E.On, Eprimo = RWE, Secura = MVV)
    - Kritische Termin in die Jahres- bzw. 6Monate einbeziehen bzw. Zeitpunkt der letzten Preiserhöhung ansehen. Viele Versorger erhöhen regelmäßig zum Jahresanfang im Januar oder Februar ihre Preise. Wenn Du Dir also einen Versorger ausguckst, der im März dieses Jahres ne Preiserhöhung durchgeführt hat und Du gehst im nächsten November mit einer Preisgarantie von einem Jahr bei dem in die Belieferung, dann wäre das doch was :top:

    Ohne jetzt aufs Detail einzugehen, da Du in vielen Punkten Recht hast:


    Den Wechsel (egal ob Strom, Bank oder Telefon) würde ich trotzdem nicht so schlecht reden wollen bzw. so stehen lassen. Es ist auch weiß Gott nicht notwendig Unternehmen ständig zu observieren. Man muss halt eine gesunde Balance finden und mögliche Risiken (kurz) abwägen.


    Gerade in der Energiebranche sind Pleiten Gott sei Dank recht selten, weshalb Du über Gebühr Pech hattest bzw. es kann natürlich nicht schaden, wenn man einen halbwegs etablierten Anbieter auswählt (wozu ich jetzt allerdings auch TelDaFax gezählt hätte, aber wie im letzten Post schon geschrieben, ein gewisses Risiko besteht immer) und was natürlich zum Start der Liberalisierung etwas schwieriger war als heute.


    Außerdem wechselt man ja auch seine Bank, Telefonanbieter etc. nicht jeden Tag, von daher stehe ich diesen Lockangeboten weitaus unkritischer gegenüber; hier achtet man wohl eher auf die langfristigen Konditionen.


    Beim Strom ist es hingegen etwas anderes. Produktbedingt, gibt es hier kein Qualitätsmerkmal, sondern es geht eben nur über den Preis :(
    Aber wenn man sich hier nicht auf Vorkassemodelle einlässt, selber die Abschlagshöhe plausibilisiert und auch vielleicht eine Preisgarantie für ein Jahr miteinbezieht, kann man nicht so viel falsch machen...

    Sorry, bei den 31 Cent/kWh bin ich (fast zwangsläufig) von einem Strompaket ausgegangen, welches Du nicht voll ausgereizt hast.. ;)


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    Mit dem Sonderabschlag in Höhe von 200 EUR bin ich ein gewisses Risiko eingegangen. Die monatliche Abschlagszahlung kann man aber nicht einmal beim örtlichen Versorger verweigern. Zuviel gezahltes Geld erhält man nun einmal frühestens nach Erhalt der Schlussabrechnung zurück.


    Absolut korrekt und richtig, da kein Versorger 1 Jahr in Vorleistung gehen muss - die müssen den Strom ja auch eher bezahlen, aber (und das ist ein wesentlicher Unterschied) ein normales EVU (im Sinne von Stadtwerk) schätzt den Abschlag und wenn der Kunde (per simpler Rechnung) nachweist, dass dieser zu hoch oder zu niedrig ist, dann wird angepasst. Ich habe Kunden erlebt, die haben Ihren Abschlag so genau ausgerechnet, dass die Jahresabrechnung am Ende auf +/-10 € herauslief.
    Das ist jetzt natürlich nen extremes Beispiel, aber das zeigt eben, wie genau manche Leute ticken und das es eben geht. Umgekehrt müssen doch jedem Kunden die Warnglocken läuten, wenn ein Versorger 200€ "Sonderabschlag" haben möchte. Wie haben die das denn begründet???
    Von diesem dreisten Abschlag höre ich auch zum ersten Mal (glauben tu ich es uneingeschränkt). Die sind Versorger und keine Bank und es gibt keinen plausiblen Grund für eine derartige Sicherheit. Zahlt der Kunde nicht, kann das EVU den Vertrag kündigen und die Vorausbeschaffung ist auch nicht wirklich ein Thema, zumindest nicht, dass es 200 € rechtfertigen würde...


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    Anfang 2009 konnte ich den schlechten Ruf von Teldafax nicht erkennen. Sicher gab es die ein oder andere negative Bewertung, aber welche Firma hat denn nur gute Bewertungen?


    Der Ruf war auch Anfang 2009 schon reichlich ramponiert und es gab Medienberichte darüber. Ohne die Verbrauchsportale studiert zu haben: Ich kenne kaum einen Versorger, der großartig gelobt wird, es gilt also den zu finden, der die wenigsten schlechten Bewertungen hat und das war 2009 bei TelDaFax schon definitiv nicht der Fall...
    ... was Dir jetzt aber auch nichts bringt und ich gebe Dir in folgendem Punkt uneingeschränkt recht:


    TelDaFax ist kundenmäßig einer der größten (unabhängigen) Versorger in Deutschland überhaupt, die das nur geschafft haben, weil sie mit Dumpingpreisen an den Markt gegangen sind und vertrauenswürdige Werbepartner haben. :flop:


    Die von Dir angesprochene Regulierungsbehörde kontrolliert TelDaFax übrigens nicht oder zumindest nicht so, wie Du es vielleicht erhoffst. Die BNetzA kontrolliert die Netzbetreiber und diktiert quasi deren Preisblätter (daher kann ich auch die Kritik nicht von Dir daran nicht verstehen :confused:) - die EVU sind der BNetzA zwar auch bekannt und die BNetzA stellt bestimmt auch mal ne kritische Frage oder kontrolliert die Einhaltung von "Marktregeln", aber "Kontrollorgan" im (wirtschaftlichen) Sinne ist sie nicht.


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    Bei Teldafax fällt jetzt das Wort Insolvenzverschleppung. Wie man als Außenstehender dies im Vorfeld erkennen kann, würde mich brennend interessieren.


    In dem man regelmäßig TelDaFax bei Google-News eingibt - ich verfolge die Story aus Interesse seit mittlerweile 3 Jahren. Vor 3 Jahren war natürlich die Insolvenzgefahr noch nicht so hoch, wie dieser Tage, aber man hat gemerkt, dass die Zahlungen schon sehr systematisch zurückbehalten wurden. Bei den Presseberichten der letzten Wochen/Monate, muss nicht erst der Staatsanwalt ermitteln und das Wort aussprechen. Wenn ein Unternehmen mit "Schneeballsystemen" in Verbindung gebracht wird und in der Folge rauskommt, dass weder Kundenguthaben noch Lieferantenrechnungen ausgeglichen werden, dann ist einfach kein Geld mehr in der Kasse = keine Liquidität, um dem laufenden Geschäft nachzukommen = begründete Insolvenzsitutation.


    Bezeichnend ist ja an der Stelle auch, dass TelDaFax wohl für die letzten 3 Jahre keine testierten Jahresabschlüsse vorweisen kann. Ein zwischenzeitlich zu Rate gezogener Insolvenzverwalter hat noch am gleichen Tag "Tschüss" gesagt, da er sich "strafbar" machen würde, wenn er den Verhandlungen weiter beiwohnen würde und keine Insolvenz beantragt würde. Das stand im letzten Jahr schon in der Presse und wurde soweit ich weiß, in der Form auch nicht dementiert.


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    Eine gewisse Recherche sollte schon erfolgen, aber andererseits ist man damit überfordert. Man kann nicht jede Firma durchleuchten. Man kann auch nicht auf allen Gebieten Experte sein

    Stimmt, ein (Lebens-)Risiko gibt es immer, aber wie gesagt: Wenn einer deutlich billiger ist als alle anderen, dann lohnt sich neben dem 1. auch noch ein 2. Blick und der hätte bei TelDaFax schon einiges erkennen lassen. Aber wie weiter oben erwähnt: Ich kann auch die Leute verstehen, die sich von Rudi & Co haben blenden lassen und sie tun mir leid.


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    ...sollte ihr bereits jetzt verboten werden, weitere Kunden zu aquirieren.


    Wer soll das verbieten? Abgesehen davon könnte man den Laden dann gleich abschließen. Wer will sich die Verantwortung ans Bein binden die Existenz eines Unternehmens mal so abzuschalten? Auch wenn die Überlebenschancen bei TelDaFax vielleicht gerade mal bei 5% liegen, noch leben sie. Außerdem würde man damit alle aktuellen Kunden abstrafen, deren eingezahltes Geld dann definitiv weg wäre. Und etwas globaler gedacht: Wo zieht man da die Grenze? Jedes Unternehmen was wirtschaftliche Probleme hat direkt abwickeln?
    Eigentlich besteht die Regelung ja auch schon durch die Insolvenzordnung und da prüft jetzt eben die Staatsanwaltschaft, ob TelDaFax dagegen verstossen hat...


    Ne Frage zum Abschluss:
    Bei welchen beiden anderen Versorgern bist Du denn auf die Nase gefallen?


    So denn, schönen Tag

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    Ehrlich gesagt, habe ich die Schnauze voll vom Strom-Anbieterwechsel! Es bringt doch gar nichts, mit einem Wechsel gegen die Preispolitik der etablierten Netzbetreiber anzukämpfen, wenn die anderen Anbieter ständig Pleite gehen oder sogar die Kunden betrügen.


    Ähhh??? Das die Netzbetreiber der Regulierung unterliegen, mit Abstand das kleinste Rad im Getriebe sind (deren Preise zudem für alle gleich sind) und TelDaFax seit mindestens 5 Jahren der erste namenhafte Stromanbieter ist, der kurz vor der Insolvenz steht hast Du aber schon berücksichtigt, oder? :rolleyes:


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    Letztes Jahr hatte ich mich dann wieder getraut und das ganze endet vermutlich sogar im Desaster. Die KWh hat mich umgerechnet 31 Cent gekostet.


    Herzlichen Glückwunsch - nicht umsonst wird überall (und das nicht erst seit gestern) auf die Nachteile/Besonderheiten von "Strompaketen" hingewiesen. Wenn man das nicht abschätzen kann oder einen schwankenden Verbrauch hat, sollte man sich einen Anbieter mit einem möglichst niedrigen Arbeitspreis aussuchen und nicht auf die "Lockangebote" hereinfallen.


    Ein Anbieterwechsel lohnt sich allein bzw. fast ausschließlich nur aufgrund der Wechselprämie. Allerdings sollte man sich natürlich auch vorher überlegen, auf wen man sich einlässt.
    TelDaFax hat seit 2009 ein absolut miserablen Ruf, ähnlich wie Flexstrom.
    Dagegen stehen aber eine ganze Reihe seriöser Anbieter


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    Bin aber schon seit 28 Monaten bei teldafax ...


    Es gibt nicht wenige, die wetten würden, dass da keine 28 Tage mehr zu kommen ;)

    Naja, was sollen sie auch schreiben?: "Tut uns leid, eigentlich sind wir total pleite, aber wenn wir Ihnen das schreiben würden, wäre die Insolvenz zu offensichtlich".


    Wem es Spaß macht, der kann ja mal schauen, was das Handelsblatt die letzten Wochen(!) online alles geschrieben hat. Da verging keine Woche ohne große Presse. Man könnte fast annehmen, dass TelDaFax den Chefredakteur auch in der Belieferung hatten und "verprellt" haben.

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    Original geschrieben von Scum
    Bin auch bei teldafax ...
    wie jetzt weiter vorgehen??
    Denke kaum das sie mich vorzeitig aus dem Vertrag lassen (der noch ca. 8 Monate gültig wäre)!


    Hast Du Vorauskasse oder Abschlagszahlung?
    Vertrag ist Vertrag und bei Abschlagszahlung ist es alles nicht so wild - vorausgesetzt, die Höhe ist richtig ermittelt!


    Wenn die wirklich in den nächsten Tagen die Grätsche machen, dann kommst Du in die (teurere) Grundversorgung und kannst von dort aus nen neuen Anbieter wählen, aber die Vorauszahlung wäre definitiv weg.


    Elendig ist nur die Vorauskasse, vor allem noch bei 8 Monaten...
    ... aber ganz ehrlich: Das Vorauskasse im Allgemeinen und bei TelDaFax im ganz Besonderen nicht unkritisch ist, dass wusste man doch auch schon vor 4 Monaten :o

    Genau diese Frage ist Bernbayer mittlerweile jetzt 20 mal gestellt worden (ich beziehe mal den Ehrenmann mit ein ;-) - er hat sie bisher nicht beantwortet und wird sie auch jetzt nicht beantworten :p und wenn der Thread wieder eine Seite weiter ist: Nein, auch da wird er sich nicht beantworten!


    Das ist mit Abstand der kuriosteste Thread, den ich bei TT miterlebt habe ... :eek:

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    Kann mir jemand sagen, wie lange man bei Teldafax auf sein Geld warten muss?


    Das Geld wirst Du wahrscheinlich gar nicht mehr sehen - so leid es mir tut :(


    Gegen TelDaFax wird mittlerweile wegen Insolvenzverschleppung ermittelt.
    Außerdem machen zahlreiche Netzbetreiber Druck und sofern TelDaFax am nächsten Tag noch bestehen will, müssen sie erstmal deren Rechnung für die Netznutzung oder auch Ausgleichsenergie bezahlen...


    businesspower
    Du weißt schon, was Du da schreibst, oder???
    Der tägliche "Stromkauf" hat mal gar nichts zu sagen, da sich Vertriebe langfristig eindecken; insbesondere solche, die vornehmlich Privatkunden beliefern.
    Die Information mit den ausbleibenden Löhnen würde mich mal interessieren - hast Du dafür zufällig eine Quelle? (Ist nicht hämisch gemeint, sondern wenn Du da was gelesen hast, möchte ich das wirklich wissen; wenn es ne Insider-Info ist, bringt es mir nix...
    Last but not least: Das Handelsblatt hat im Moment von 2 VNB berichtet, die gedroht haben, den Lieferantenrahmvertrag zu kündigen bzw. einer hat gekündigt und umgehend neu abgeschlosssen.


    Wenn man schon den Abgesang auf ein Unternehmen anstimmt, dann sollten auch die Fakten stimmen ;)

    Also jetzt mal ganz grundsätzlich:


    Ich finde es schon sehr befremdlich, wie hier einige schreiben, dass der Ruf dieses Mannes auf EWIG ramponiert sei und er NIE Bundeskanzler werden könne. :rolleyes:


    Hallo? In der Zeitung von heute wird der Fisch von morgen eingewickelt.
    Was glaubt Ihr, wer sich in 15 oder 20 Jahren um diese Geschichte hier noch kümmert?


    Grüße
    Andreas