Beiträge von DJ Wisdom

    "Ein in Paris ansässiger Händler habe unverhältnismäßig riskante Wetten auf Aktienindizes verschleiert. Beim Abbau dieser Positionen hat die Bank einen Milliardenverlust eingefahren.


    Eine genaue Summe nannte die Bank nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Betrag in den zweistelligen Milliardenbereich ging. Denn nach der Entdeckung am Wochenende entschloss sich die Bank, sofort reinen Tisch zu machen und die Positionen abzubauen. Das ging aber erst ab Montag, und da stürzten die Aktien auf breiter Front ab. „Pech gehabt“, sagte Bankchef Daniel Bouton in Paris. „Das ist Murphys Gesetz“: Wenn etwas schief läuft, läuft alles schief. Weil die Kurse fielen, summierten sich die Verluste bis Mittwoch auf 4,9 Milliarden Euro.


    Weil die Bank befürchten musste, dass der Markt gegen ihre Positionen wetten würde und damit der Bestand des Instituts in Gefahr geraten könnte, machte sie den Skandal erst nach Abschluss dieser Transaktionen bekannt. „Hätten wir am Montagmorgen gesagt, wie die Lage ist, wären die Verluste zehn Mal so hoch gewesen“, sagt Bouton. „Es war unsere Pflicht, die Risikopositionen so schnell wie möglich glattzustellen.“


    Nach Angaben von Société Générale handelte der mit sogenannten Plain-Vanilla-Futures auf europäische Aktienindizies. Plain-Vanilla-Papiere sind Standard-Optionsscheine, die als eigenständiges Wertpapier gehandelt werden können. Der Händler habe es geschafft, die Positionen durch ein System "komplizierter fiktiver Transaktionen zu verbergen", teilte die Bank mit. Die Verschleierung der Geschäfte sei „extrem ausgefeilt und durchdacht“ gewesen, erklärte Bouton.


    Dafür hatte der Mann, der seit Mitte 2005 als Aktienhändler für die Bank arbeitet, innerhalb des Instituts eine fiktive Firma (!) installiert. Seine Aktivitäten fielen nicht auf, weil er für dieses Unternehmen ein fiktives Orderbuch führte, in dem er Verkäufe und damit entsprechende Gegenpositionen verzeichnete. Den Saldo der Positionen hielt er stets so gering, dass die Kontrollsysteme keinen Alarm schlugen. Zudem passte er seine Positionen ständig an und veränderte sie. Der Schwindel schlug unmittelbar vor dem vergangenen Wochenende auf, weil er einen Fehler machte: Der Händler, ein Mann in den 30ern, schloss eine Position nicht richtig, so dass er sein Limit überschritt und damit eine Meldung auslöste.


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    Dass er so lange unentdeckt bleiben und die Kontrollsystem aushebeln konnte, verdankte der Mann seinem beruflichen Werdegang bei der Société Générale. Dort hatte er im Jahr 2000 nämlich zunächst im Back Office - also der Abteilung, die die Risikopositionen der Banken bewertet und überwacht - begonnen. "In dieser Zeit hat er eine intime und perverse Kenntnis der Kontrollsysteme erlangt", sagte Bouton."



    Quelle: http://www.handelsblatt.com/Ne…kt-ganz-grosses-geld.html



    Au revoir...

    Einfach gezockt.


    "Bouton teilte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit, der verantwortliche Händler sei etwa 30 Jahre alt. Er sei kein Starspekulant gewesen, sondern habe unspektakuläre Kursabsicherungen betrieben. "Wir spekulieren hier nicht", sagte Bouton.


    Der Mann hatte viele kleine Geschäfte auf europäische Aktienindizes mit Futures absichern sollen. "Das war ein Trader, der mit kleinen Positionen umging", sagte Bouton. Er habe weniger als 5000 Euro verdient. Auf die Frage, ob der Händler auch hohe Prämien kassiert habe, sagte Bouton: "Er hat seine Prämie für 2007 noch nicht bekommen und ich glaube auch nicht, dass er sie fordern wird."


    Der Händler hatte bei immer wieder vorkommenden Verlusten nicht verkauft, sondern nur Scheingeschäfte getätigt. Dabei baute sich für die Bank ein immer größeres Verlustrisiko auf. Die Kontrollen umging er geschickt: Der Mann hatte jahrelang in der Kontrollabteilung gearbeitet und kannte die Mechanismen. Dennoch machte er am Ende einen Fehler und wurde entdeckt."


    Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/…%20Milliarden/307488.html



    Au revoir...

    Vorboten für einen EU-Release?







    "Very soon Japan will be privy to the new Sony Ericsson Cyber-shot phones- the W61S and W62S. The slider W61S and the clamshell W62S will be featured in the KDDI network.


    The W61S will feature a 5.1 mega pixel AF camera (Exmor CMOS sensor up to ISO1600) and strong LED flash, 2.8 inch WVGA 260K color screen (480x864), CDMA2000 1x EV-DO Rev.A support, microSD support and measures 50×114×23 mm. It also has an automatic lens cover unlike the SO905iCS.


    There are no pricing details are available on the new SE Cyber-shot phones W61S and W62S, however it is anticipated that they will come out in a variety of colors."


    Quelle: http://www.newlaunches.com/arc…_will_be_out_in_japan.php



    Au revoir...

    nowa: Ja, das ist natürlich möglich. Aber nicht jeder ist E+ Exclusive Kunde :)


    Drummaster: Das Angebot hatte ich ganz vergessen ;).



    Allgemein kann ich dem Tenor nur zustimmen: Das e90 KANN ein tolles Gerät sein, wenn man ein fehlerfreies erwischt. 3 Wochen bis Barcelona - ich hoffe auf ein e90i/e91.



    Au revoir...

    7.2 Mrd € (nicht $) Gewinn in 2007, Steigerung um 67(!) % zum Vorjahr. Muss man da noch was sagen? 133 Millionen verkaufter Geräte, mehr als die 3 nachfolgenden Hersteller ZUSAMMEN, über 40% Marktanteil.


    Mich würde Interessieren wie sich der Boykott auf Deutschland (dritter Platz bzgl. Nokias Umsatz) auf deren Gesamtumsatz in 2008 auswirken wird. Jan. '09 werden wir mehr wissen.


    http://www.heise.de/newsticker/meldung/102374



    Au revoir...