Anyways...
Du sagst also, dass Du negativen Gedanken anhängst, warum Du das eh nicht schaffst. Die Frage mag zunächst komisch klingen, aber was sind denn die Vorteile, wenn Du es nicht hinbekommst?
Jede Sache hat nämlich mindestens zwei Seiten: Vorteile und Nachteile - beide rein subjektiv bewertet. Es spricht also etwas für die jetzige Situation, etwas dagegen, etwas für die Veränderung und etwas gegen die Veränderung (und nein, die Listen decken sich nicht unbedingt! ;)).
Ansonsten plädiere ich auch dafür, dass Du Dich mit einer Vertrauensperson hinsetzt, ihr zunächst erklärst, dass sie Dir jetzt mal ohne Unterbrechung 5-10min zuhören soll, dann Verständnisfragen stellt und dann mal spontan sagt, was sie darüber denkt. Vielleicht erkennt sie ja auch die Punkte, wo Du selbst noch hängst und wo Du noch zögerst.
Ansonsten: Zettel schreiben. Dinge, die auf Zetteln stehen (gerne auch in Briefform an Dich selbst) brauchen wir nicht mehr im Kopf behalten und macht den "Arbeitsspeicher" frei.
Auch schon genannt: Spaziergang. Wenn wir in Bewegung sind, kommen auch die Gedanken nochmal in eine andere Bewegung als wenn wir abends grübelnd unter der Bettdecke vergraben liegen (und in der einkehrenden Ruhe endlich die Dämonen der Nacht Gelegenheit haben Einzug zu erhalten). Oder auch Auto fahren oder Fahrrad (wobei mir das jetzt zu kalt wäre ;)).
Ansonsten: Gelassenheit üben, vieles fällt uns auch einfach zu. Dafür ist es auch gut, Zeit für Lange-Weile am Tag einzuplanen - die meisten hektisieren den ganzen Tag nur rum und wundern sich, warum die Dinge nicht 100% so funktionieren wie sie denken :p 