Kommt ganz darauf an, wie die anderen Wände aufgebaut sind.
Wenn die natürlich vernünftig gedämmt sind, ist alles in Butter. Auch wenn sie aus ausreichend dickem Hochlochziegelmauerwerk besteht, müssen nicht zwangsweise Probleme auftreten. Wobei diese Möglichkeit recht selten auftreten wird, da das ja bedeuten würde, dass die Aussenwände aus unterschiedlichen tragenden Materialien bestehen (meinetwegen drei Sieten auch Ziegel- und eine aus Kalksndsteinmauerwerk). Dies würde jedoch den bauphysikalischen Eigenschaften der beiden Baustoffe widersprechen und zwagsweise zu schweren Baumängeln führen kann.
Problematisch wird es allerdings, wenn die nachträglich gedämmte Aussenwand die einzige ihrer Art darstellt. Wie Du richtig vermutest, bringt sie dann für den Gesamtwärmehaushalt sehr wenig, da die teure Wärme dann einfach über die ungedämmten Bereiche entweichen kann.
Aber selbst wenn die restlichen Wände gedämmt sind, kann ein weiteres Problemchen in Form ovn Wärmebrücken entstehen, die durch mangelhafte Ausführung in der Bauphase entstehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ohne genaue Daten kann man das ganze schlecht genau abschätzen und kann keine genauen Aussagen treffen. Es kann sein, dass eswas bringt, es kann aber auch sein, dass es nichts bringt bzw. sogar zu Schäden führt.
Greetz