Beiträge von booner
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Original geschrieben von rb68
Nabend,hier im Thread ist schon einiges zum Thema Garantie und Rechnung geschrieben worden. Dennoch bin ich nicht wirklich schlauer geworden.
Birgt die folgend markierte Textpassage irgendwelche Risiken für mich? Reicht tatsächlich die Geräte-Nr. aus, um im Bedarfsfall die Herstellergarantie in Anspruch zu nehmen?
Zur Herstellergarantie: Das wird dir nur EIZO selbst oder ein Vertriebspartner mit Sicherheit beantworten können, ich würde dort mal nachfragen. Weiterhin könntest du - unterstellt, bei dem Verkäufer handelt es sich (nur) um einen Verbraucher- ebenfalls eine Quittung vom Verkäufer verlangen, in der der Kaufzeitpunkt festgehalten wird. Fraglich ist nur, inwieweit EIZO bzw. deren Garantieabwickler eine Quittung als Garantienachweis akzeptiert, ein Blick in die Garantebedingungen könnte auch hier weiterhelfen.
Da dies aber nun ingesamt schon der sechtse EIZO Monitor des Verkäufers in den letzten 30 Tagen ist , tendiere ich aus dem Bauch raus eher zu einem als Privatverkäufer getarntem Unternehmer. Ein Indiz dafür könnte auch das "shop" im Mitgliedsnamen sein.
Ein Unternehmer müsste in jedem Falle eine Rechnung ausstellen, was aber noch immer keine Gewissheit bringt, ob die Garantiebedingungen eingehalten wurden, z.B. könnte es sich um ein Importgerät handeln.
Zur Sachmängelhaftung: Bei der ersten Konstellation, wenn man also annimmt, der Verkäufer handelt als Verbraucher, ist der Haftungsausschluss des Verkäufers wohl deswegen unwirksam, weil es sich um einen Ausschluss i.d.F. von AGB handelt und dieser bei neu hergestellten Sachen unwirksam ist. Die Folge wäre wegen des Verbots der geltungserhaltenden Reduktion eine 2jährige Verjährungsfrist der Mängelrechte des Käufers.
Bei der zweiten Konstellation, wenn der Verkäufer also als Unternehmer tätig ist, wäre eine Verkürzung der Sachmängelhaftung bei Neuwaren ohnehin unwirksam, sofern ein Vebrauchsgüterkauf volriegt, also ein Verbraucher eine beweglich Sache von diesem Händler kauft. Auch hier wäre die Folge eine 24monatige Haftung des Verkäufers für Sachmängel, mit der Erleicherung des §476 BGB für den Verbraucher.
Im Übrigen besteht dann im letztgenannten Fall ein (wohl unbefristetes) Widerrufsrecht des Käufers, so dass man sich im Extremfall auf einfache Weise vom Vertrag lösen kann.
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Original geschrieben von Fockx
Naja, wer sagt, dass er das dann unter diesem Namen wieder verkauft, und nicht unter mehreren anderen?
Ich meine, das wäre doch das logischste, und auch nie nachvollziebar für einen Beobachter.
Oder täusche ich mich?So schlau war ich auch

Unter den Einkaufaaccounts wird generell NIE verkauft, von einigen älteren "Bekannten" kenne ich den Verkaufsaccount. Ab und zu wird versehentlich auch mit diesem eingekauft, z.B. wenn er gerade mit Verkaufen beschäftigt ist und dabei ein Schnäppchen reinkommt.
Vom harten Kern allerdings habe ich noch keine Verkaufsaccounts gefunden, und bin mittlerweile auch überzeugt, dass diese Sachen nicht, zumindest nicht in großem Umfang, via ebay verkauft werden:
1. "Stichprobe" bedeutet ich kenne die PLZ, ich kann regional suchen. Natürlich kann man sich auch mit falschen Daten anmelden, über Strohmänner verkaufen usw.
2. Gibt es Geräte, die aus der Reihe fallen: Geht z.B. ein GD87 mit umgebauten roten Cover, ein 6250 mit orangefarbener Schale oder ein SX1 als Special Edition als Schnäppchen her, dann müsste es auch wieder als solches verkauft werden. Das Angebot solcher Geräte ist sehr übersichtlich, so dass ich, sollte ein solches Gerät wieder zum Verkauf stehen, entweder anhand der Verkäuferkriterien (z.B. Berwrtungen, Sitz, Verkaufsaufkommen) oder eben daran, dass ein solches mir bekanntes Gerät über Monate gar nicht bei ebay angeboten wird den Wiederverkauf via ebay ausschließen kann.
Insoweit wäre eine gewisse Nachvollziehbarkeit schon gegeben, auch wenn der Verkäufer seinen Einkaufsaccount 100% "sauberhält".
EDIT: Das "Problem" hat sich ohnehin gerade erledigt, haben wohl einige die "Trickbetrügertour" durchgezogen...
Sind ja auch für ebays Portokasse schädlich, diese unverschämten Schnäppchen. -
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Original geschrieben von SvenBln
Wie meinst du das denn? :confused:Oder war das ein "Insider"?

So wie ich es geschrieben habe:
Auch wenn "umtss" 0 Bewertungspunkte hat steckt m.E. jemand dahinter, der mit günstigen Sofortkäufen im Monat mehrere 1000€ Gewinn macht. In dieser Branche werden die Accounts ausgewechselt wie bei gewöhnlichen Leuten die Mülltüten. Schon deswegen, um keinen Neid aufkommen zu lassen, um zu verhindern, dass verärgerte "Konkurrenz" Verkäufer "abwirbt" (ich zahle xx€ mehr/sie haben ihr Handy gerade 50% unter Wert verkauft/Käufer ist ein Trickbetrüger usw.), um ein "Drübergehen" zu verhindern (bei bekannten SK-Kaputtmachern bzw. Gebotszurückziehern wird viel eher überboten, um diesen diese Möglichkeit zu nehmen) etc. pp.
Sobald die ersten Bewertungen eintrudeln geht der Account auf privat. Dann werden noch 30-50 Käufe getätigt, ehe er nicht mehr genutzt wird.
Beweisen kann ich meinen Verdacht nicht, es gibt nur gewisse Indizien. Und bei einigen "Stichproben" lag ich mit meinem Verdacht auch immer richtig...
Mir sind nur etwa eine Hand voll Leute bekannt, die es "wirklich" drauf haben. Ich zähle mich selbst jedenfalls nicht dazu, da ich selbst immer 10-20 Sekunden hinterherhinke.
Auch bezweifle ich, dass einfachere Werkzeuge (z.B. Skripte) für diese Geschwindigkeit ausreichen. Eher dürfte es eine andere Schnittstelle sein, also in Richtung ebay-Mitarbeiter oder Entwicklerprogramm.
Dafür spricht auch, dass äußerst selten "Scheiße" gekauft wird, also nicht etwa Dummies, Schrotthandies mit zwischen den Zeilen angeführten Mängeln, Versandkostenwucherangebote. Einige Trittbrettfahrer langen dagegen regelmäßig daneben.
Irgendwo muss dieser Zeitvorteil ja herkommen...
Merkwürdig ist allerdings, dass nach meiner Beobachtung die gekauften Dinge nicht wieder über ebay abgesetzt werden.
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Original geschrieben von 42606820
hmm umtss scheint sich ja viele schnäppchen hier zu holen
Nein, umtss ist etwas schneller als dieses Forum hier. Der verdient damit seinen Lebensunterhalt.