Zitat
Original geschrieben von bertl
Ich denke, wir leben in dem glücklichen Zustand, daß es fast egal ist, was wir essen oder trinken. Es ist alles schon in irgendeiner Weise verseucht oder Krebs erregend:(
Moin,
dazu nur soviel:
Unsere Ernährung gefährdet uns heute nicht mehr als früher, im Gegenteil.
Allerdings sind die Nachweisgrenzen in der Analyse im Laufe der Jahre immer weiter gesenkt worden und neue Schadstoffe bekannt geworden, so dass heute schlicht mehr gefunden werden kann.
Zum Thema BSE:
Es geht bei BSE um Geld, um viel Geld.
Den Medien bringt es Einschaltquoten bzw. Druckauflagen und somit Werbeeinnahmen.
Auf kaum ein Thema reagieren wir derart sensibel, wie auf Berichte, die mit unserer Nahrung zusammen hängen.
Wenn wir unser Konsumverhalten in anderen Bereichen des täglichen Lebens auch derart drastisch ändern würden, wie wir es nach Berichten über irgendwelche Lebensmittelskandale tun, dürfte niemand mehr Auto fahren, bzw. am Straßenverkehr teilnehmen, niemand mehr Rauchen, oder im Haushalt arbeiten (hier passieren die meisten Unfälle) etc.
Den Forschungsinstituten bringen vorab veröffentlichte (auch ungesicherte) Untersuchungsergebnisse Forschungsgelder, die angesichts knapper Kassenlage sehr begrenzt sind.
Eines noch zum Schluß:
Die Bezeichnung BSE-Fleisch ist schlicht falsch.
Prionen wurden im Muskelfleisch trotz bester Analsysemethoden ebenso wenig gefunden wie in der Milch.
Die einzigen Körperteile, in denen sie nachgewiesen werden konnten, sind das Gehirn und das Rückenmark der Rinder.
Da diese Risikomaterialien jedoch nicht mehr als Nahrungsmittel in Verkehr gebracht werden dürfen, ist eine Gefahr durch den Verzehr von Rinderprodukten faktisch ausgeschlossen.
Eine Infektion von Versuchstieren im Labor funktioniert nur, wenn den Tieren infizierte Gehirnmasse (in hoher Dosis) direkt ins Hirn injeziert wird.
Wer aber läßt sich seine Nahrung unter die Schädeldecke spritzen?
Prionen sind Eiweiß. Eiweiß besteht aus Aminosäuren.
Unser Körper kann Eiweiß nicht direkt aufnehmen, sondern nur verdaut in Form von Aminosäuren.
Zusätzlich gibt es noch die Blut-Hirn-Schranke, die verhindert, dass Eiweiß in Gehirn gelangen kann.
Um Prionen, also Eiweiß direkt ins Hirn bekommen zu können, bedarf es organischer Schädigungen des Verdauungstraktes und der Blut-Hirn-Schranke.
Willi