Beiträge von peterdoo

    Wolf, in Serbien ist die erste Schrift, die auch von den staatlichen Institutionen verwendet wird, so wie in Bulgarien und Russland, kyrillisch. Es kann schon Angebote geben, die für die Einheimischen gedacht sind und nur mit kyrillischer Schrift beschrieben sind. ;)


    Es stimmt aber, dass man oft auch lateinische Schrift findet, vor allem in den Bereichen, in denen auch Touristen betroffen sind und man sich viel einfacher auf englisch verständigen kann als in Russland und Bulgarien.


    Jetzt haben aber z.B. polnische Betreiber Riesenverluste durch die RLAH-Regelung angegeben. Das kann nicht passieren, wenn sie ihre Mengen-FUP so umsetzen, wie sie sagen. Da bleibt fast nichts mehr aufpreisfrei und bei Aufpreisen dürfen sie den max. Großhandelspreis + Mwst. nehmen. Wo sollen da denn die Verluste herkommen? Natürlich sind die Inlandspreise in Polen nicht kostendeckend, aber daran kann das Roaming nicht Schuld sein.


    Das verstehe ich auch nicht. Da soll jemand 32.000 Minuten im Monat im Roaming telefoniert haben. Wie schafft man sowas überhaupt (durchschnittlich über 17 Stunden am Tag)? Und jemand im Roaming 500 GB verbraucht haben :confused: Wie soll das gehen, wenn alle behaupten, dass Zuschläge berechnet werden?
    https://alertify.eu/polish-ope…-pln-350-million-on-rlah/


    Im GEREK Report sah man wirklich, dass die Polen viel viel mehr telefonieren als die anderen. Habe mich schon damals beim Lesen gewundert, was da los ist.
    https://berec.europa.eu/eng/do…april-2017-september-2017


    Auf jeden Fall verstehe ich das so, dass die Gesamtkosten für das EU-Roaming für die polnischen Betreiber 80 Mio. € waren. Das ist gerade 0,17€ pro Einwohner und Monat. Wenn die das nicht decken können, dann machen die was falsch...

    Auch Lidl Connect und Aldi Talk gefährden den Absatz von klassischen Verträgen. Ich sehe da von CallYa keine größere Gefahr ausgehen. Es gibt schon jetzt die CallYa Allnet-Flat mit 3 GB zu 22,50€/4Wo. falls es jemand günstiger als Vertrag haben will. Es würden sicherlich nicht viele von 4GB auf 1,5GB runter gehen wollen. Beim Mobilfunk verlagert sich das Rennen nun zu den Datenmengen/Geschwindigkeiten.


    Es ist eher ein Angriff auf die Festnetztelefonie, die nach einer allgemeiner Verbreitung der Allnet-Flats im Mobilfunk vollkommen an Bedeutung verlieren wird.

    Nachdem Aldi-Talk für € 7,99 eine Sprach/SMS Flat und 1,5 GB eingeführt hat, hatte O2 mit € 9,99 ebenfalls eine Sprachflat ( mit 1,5 GB LTE ! ) eingeführt. Blau hat mit € 8,99 ebenfalls gehandelt. Alles in Netz von O2.
    Nun hat jedoch Lidl Connect ab 5.7.18 ebenfalls eine Sprach/SMS Flat mit 1,5 GB für € 7,99 angekündigt, und dies im Vodafone Netz.


    Da sollte nun auch der Smartphone Special aufgewertet werden. Da hier auch LTE zur Verfügung steht wäre zumindest eine deutliche Aufstockung der Minuten in Fremdnetze angebracht. Vor allem im EU Ausland hat ja CallYa entscheidende Nachteile gegenüber den oben genannten Anbietern. Mit gerade mal 200 Minuten ist man schnell im Urlaub am Ende.


    Mal sehen was Vodafone hier machen wird um nicht Kunden an andere Anbieter zu verlieren, die keinen Wert auf LTE haben. Wenn schon keine Flat, dann eine Erhöhung der Minuten auf beispielweise 1000 wäre eine gute Lösung.


    Bisher hat CallYa immer auf die Aldi Talk Angebote reagiert. Oft waren zwar die Mengen etwas niedriger und die Preise etwas höher, aber die beiden waren sehr gut vergleichbar. CallYa ist das Vorzeigeprodukt im Vodafone Prepaid und kann es sich nicht leisten, so weit zurück hinter Aldi Talk zu bleiben. Eine Reaktion muss einfach kommen, auch wenn es "nur" eine Erhöhung auf z.B. 1000 oder 2000 Minuten sein sollte. Stattdessen die GB zu erhöhen wäre zwar eine alternative Strategie, jedoch würde Aldi diese innerhalb der kürzesten Zeit nachmachen und CallYa wieder als Schlusslicht erscheinen lassen. Die Kunden, die Gesprächsminuten wollen, würde man so langfristig verlieren. Das Netz von O2 wird auch langsam immer besser und bietet jetzt auch VoLTE und WiFi Calling, so dass Vodafone nicht darauf Zählen soll, dass die Wechsler automatisch nach etwas Zeit zurück kommen werden.

    Bei Free ist die Schweiz nach meiner Meinung nicht in der Gruppe "Europe":
    http://mobile.free.fr/docs/tarifs.pdf
    Auf der Seite 3 z.B.:

    Zitat

    Depuis l’étranger et DOM :
    • Appels, SMS, MMS illimités depuis Europe(1) et DOM vers les fixes et mobiles d’Europe, des DOM et de France métropolitaine et depuis les Etats-Unis, Canada, Afrique du Sud, Australie, Nouvelle-Zélande et Israël vers les fixes et mobiles du même pays et de France métropolitaine.
    • Internet 25 Go/mois depuis Europe, DOM, Suisse, Guernesey, Jersey, Ile de Man, Etats-Unis, Canada, Mexique, Brésil, Algérie, Israël, Turquie, Afrique du Sud, Australie, Nouvelle-Zélande, Thaïlande, Russie et Ukraine en 3G (au-delà : 0,0072€/Mo depuis Europe, DOM et facturation au tarif en vigueur depuis les autres destinations).


    Am Ende der Seite 3 sind die Länder der Gruppe "Europe" angeführt, jedoch ist die Schweiz nicht enthalten (auch Monaco und Andorra fehlen). Für das Datenroaming ist die Schweiz hier separat gelistet, bei den Anrufen aber gar nicht. Nicht einmal die Anrufe Schweiz->Frankreich.
    Bei den USA und einigen weiteren Ländern sind nur die Anrufe innerhalb des Landes und nach Frankreich enthalten, nicht aber nach Deutschland.


    Bei Vodafone UK sind jedoch alle 48 Gebiete (auch Schweiz und die Türkei) in der Europe Zone und Vodafone gibt an, dass die Anrufe zwischen allen diesen 48 Ländern enthalten sind.


    Bei Three UK zählt die Schweiz als Feel At Home in Europe destination somit sind die Anrufe auch nach Deutschland enthalten. Aber die USA sind Feel At Home destination. Trotzdem sind nur die Anrufe nach UK enthalten, jedoch keine anderen. Nicht einmal innerhalb der USA. Ganz schwierig, alle diese Details verständig aufzulisten.

    Wird die Schweiz eigentlich bei all diesen vollkommen gleich wie die EWR-Länder behandelt? War es bei einigen nicht mal so, dass nur die Anrufe Schweiz->Heimland (z.B. Frankreich) enthalten waren, nicht aber aus der Schweiz in alle anderen EWR-Länder (z.B. nach Deutschland)?


    Bisher sind wir immer davon ausgegangen, dass dies passiert, da es viel leichter als die Zeit-FUP ist. Aber inzwischen halte ich alles für möglich.... Wer also mehr roamen kann, als gedacht, bitte melden!


    Eigentlich muss man sehen, ob nach dem Erreichen der GB-Grenze eine Warn-SMS kommt und, ob Kosten entstehen, denn die FUP sagt nicht, dass man danach nicht mehr roamen kann, sondern, dass die Zuschläge berechnet werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Grenzen nicht bei allen implementiert sind, es aber jederzeit dazu kommen kann. Bei einem Vertrag können durch die Berechnung der Zuschläge sehr hohe Kosten entstehen, was bei Prepaid nicht der Fall ist. Deswegen unterstütze ich die Haltung, dass man die Verträge, selbst wenn diese kurzfristig kündbar sind, nicht als allgemein gültige Option anführen sollte.

    Frage: Soweit ich gelesen habe, lässt sich das nur in Deutschland buchen, richtig?


    Gilt die Day Flat denn auch weiter, wenn man nach dem Buchvorgang dann Deutschland verlässt (EU)?


    Diese Spielchen mit "nur in Deutschland buchbar" werden bald vorbei sein. In der EU Verordnung steht ganz klar, dass ab spätestens Dezember irgendwelche Einschränkungen aufgrund vom Standort innerhalb der EU oder der Staatsbürgerschaft oder des Wohnsitzes für die Online-Buchungen, bei denen keine Lieferung statt findet, nicht mehr erlaubt sind (Artikel 4):
    https://eur-lex.europa.eu/legal-cont...500332&from=EN


    Sollte zumindest ein Teil der Flat nach der Buchung nicht im EU-Ausland nutzbar sein, einfach an die BNetzA schreiben. Solche Einschränkungen sind in der EU-Roamingverordnung nicht vorgesehen.