Beiträge von peterdoo

    Cosmote ist doch in der Hand von Telekom Deutschland:
    https://www.teltarif.de/deutsc…echenland/news/72059.html


    Warum nennst Du Telefónica als starken lokalen Anbieter? Die haben in Spanien nicht wesentlich mehr Kunden als Vodafone und Orange. Nach derselben Regel müsste man doch in jedem Land die starken Anbieter nennen. Frankreich, Rumänien, Polen,...


    o2-cz und o2-sk sind von PPF. Die werden doch nicht die Märkte zuhause einfach abgeben.


    Swisscom und A1 sind zwar selbstständig, aber stark mit Vodafone verbunden. Deswegen benötigen die keine nicht-Vodafone Netze. Das wäre Geldverschwendung und würde Interessenkonflikte bringen. Außerdem ist es für die Swisscom schwierig was in der EU zu kaufen solange die Schweiz den eigenen TK-Markt für die EU nicht genauso öffnet.

    Bei den meisten DECT Headsets wird, um die Fläche im ASIC und damit die Kosten zu sparen, nur ein Codec gleichzeitig geladen. Entweder G.726-32 oder G.722. Die Basis sollte wandeln wenn andere Codecs per SIP ausgehandelt werden. Leider funktioniert das nicht zuverlässig. Die Fritzboxen mit der neuesten FW lassen im Fall, dass in eine Richtung G.722 (HD-Voice) ausgehandelt wird und in die andere Richtung G.711, einfach alles durch, als wären beide G.722. Die Folge ist, dass in eine Richtung nur unverständlich verzerrtes Audio ankommt. Leider auch nach 25 Jahren alles nicht richtig ausgereift.


    Was zuverlässig funktioniert, ist, wenn der SIP Server fest nur G.722 anbietet und die Headsets per DECT an der SIP-Basis angebunden sind.



    Was mich auch gewundert hat, ist dass über ein an der Fritzbox 7490 angeschlossenes ISDN Telefon nur G.711 Gespräche zu Stande kommen.


    Obwohl die Telekom schon im Jahr 1993 und früher G.722 fähige ISDN-Telefone zu vernünftigen Preisen verkaufte, wurde bei ISDN G.722 nie wirklich unterstützt. Die meisten Geräte haben einfach die Dienstekennung ignoriert. Dann hörte man nur Rauschen. Man konnte bei ISDN auch nicht zwei Codecs gleichzeitig signalisieren, sondern nur einen auf einmal. So müsste man zuerst mit G.722 anrufen und danach nochmals mit G.711 wenn man die Meldung bekommt, dass G.722 nicht unterstützt wird. Diesen Aufwand treibt niemand, auch nicht automatisiert, und die Meldung, dass G.722 nicht unterstützt wird, kommt bei ISDN meistens sowieso nicht richtig zurück.

    Ich kann mich im Chrome auf Smartphone mit Android 7.0 nicht anmelden. Die Anmeldedaten werden akzeptiert und verifiziert, aber dann sieht alles so wie unangemeldet aus und ich kann nichts machen. Egal ob "Daten merken" angeklickt wird oder nicht. Meine Beiträge haben grünen Punkt, als wäre ich online.


    Die Schrift ist für mich zu klein. Kann man die irgendwie größer machen? Zoom auf dem Phone macht die größer, aber dann ist der Text links und rechts abgeschnitten.

    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    Weil Betreiber und Gesetzgeber aber hohe Hürden bei Registrierung, FUPs und Aufladung eingebaut haben, eignen sie sich eher als Urlaubssouvenirs für den nächsten Sommer.


    Die neue EU Richtlinie, die ab dem 1.4.2018 die Inhalte der zuhause gebuchten Streamingdienste EWR-weit verfügbar machen soll, verbietet auch die Unterscheidung der Zahlungsmittel nach dem Herkunftstaat der Kreditkarte / des Kontos. Somit müssen die deutschen Kreditkarten und SEPA-Konten bei Online-Verkauf gleich wie die anderen behandelt werden, solange dieselbe Zahlungsart unterstützt wird und von den Konten/Kreditkarten die Zahlungswährung unterstützt wird. Die SEPA-Verordnung hat bisher nur die Zahlungsdienstleister verpflichtet. Jetzt sind erstmals auch die Online-Anbieter direkt verpflichtet, fast alle EU-Zahlungsmittel zu akzeptieren. Beim Konto könnte eine abweichende Währung ein Hindernis sein, bei den Kreditkarten und Paypal Konten sollte es jedoch keine Ausrede mehr geben:

    Zitat


    Anbietern ist es untersagt, aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Ortes der Niederlassung des Kunden, des Standorts des Zahlungskontos, des Ortes der Niederlassung des Zahlungsdienstleisters oder des Ausstellungsorts des Zahlungsinstruments innerhalb der Union unterschiedliche Zahlungsbedingungen für den Verkauf von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen anzuwenden


    http://www.europarl.europa.eu/RegDat...16)0289_DE.pdf


    Mal sehen, ob die Mobilfunkanbieter diese Regelung, von der sie diesmal zum ersten mal direkt angesprochen werden, beachten werden und wir auch mit den deutschen Kreditkarten alle EU Prepaid SIMs aufladen werden können.


    Wenn ich alles richtig verstehe, sollten die Anbieter die Regelung spätestens am 1.4. implementieren.


    EDIT: Die Verordnung wurde erst im Februar verabschiedet und die Implementierung muss bis zum 3.12.2018 erledigt sein.
    https://eur-lex.europa.eu/lega…qid=1521628500332&from=EN


    Die, die sich mit den Streamingdiensten befasst, ist eine andere:
    http://eur-lex.europa.eu/legal…=CELEX:32017R1128&from=EN

    Zitat

    Original geschrieben von NoIdea
    Das ist in Nordamerika normal dass eingehende Anrufe im Mobilfunk Geld kosten, ...


    Nicht nur dort. Überall kosten die eingehenden Anrufe Geld. Wenn jemand in Paris im Netz von Orange roamt, muss der deutsche Netzbetreiber genauso an Orange/FT bezahlen, damit der Anruf zugestellt wird. Hier wird einfach bei der Übergabe des Anrufs nach Minuten bezahlt.


    In den USA ist die Übergabe des Anrufs selbst kostenlos. Dafür kommt dann eine Rechnung vom US-Netzbetreiber für die Zustellung des Anrufs.


    In den beiden Fällen liegen die Preise im einstelligen Centbereich.

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    95% POP-Coverage würde immernoch bedeuten das 4 Mio. Einwohner ohne 4G dastehen :(


    Es sind dann absolut gesehen noch immer mehr Einwohner mit 4G-Abdeckung als in irgendeinem anderen EU-Land. Das reicht für die Rentabilität von o2 aus. In diesem Thread reden wir vom Verkauf von o2 / Ausstieg von Telefónica aus o2. Dafür ist nur wichtig, ob Geld verdient wird.


    Die Netzdiskussion aus Sicht der Kunden bitte in den anderen Threads führen.

    Quam ist doch nicht vergleichbar. Damals gab es weder UMTS Geräte für das Netz noch gab es Endgeräte. Es haben sich alle verzockt, jedoch konnten die mit einem Netz und laufenden Einnahmen überleben.


    o2 hat ein funktionierendes Netz und laufende Einnahmen. Da braucht man keine Notbremse ziehen. Es gibt genug Platz für alle drei, auch wenn o2 langsamer voran schreitet.

    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Danke! Die dort niedergelegte Definition scheint mir aber nicht so auf 0180er-Nummern zu passen.

    Was ist der "specific service", der hier über das Telefongespräch hinaus verkauft wird? Der Zusatznutzen besteht doch ausschließlich für den Verwender der Nummer, aber nichts davon wird an den Endkunden "verkauft".


    Wie wir das sehen, dürfte hier nichts zur Sache bringen. Da steht meistens ein Mitarbeiter, der für seine Leistung bezahlt wird. Offiziell nennt die BNetzA diese "(0)180 Service-Dienste-Rufnummern". Es wird dort irgendein Dienst (specific service) erbracht. So passen diese schon unter den genannten Abschnitt der GEREK-Richtlinien.

    In Frankreich hat Free nur 5 MHz auf 900 MHz. Sonst ist alles 1800 MHz und höher. Im national Roaming gedrosselt auf 1 Mbit/s, jährlich noch etwas langsamer. Trotzdem strömten die Leute zu Free.


    Ähnlich in Spanien. Yoigo hat nur 1800 MHz und höher. Trotzdem in einem Jahr 800.000 Neukunden.


    Für sehr viele ist der Preis das wichtigste Kriterium solange das Netz im eigenen Bewegungsradius nicht total ausfällt. Die Netzabdeckung, Stabilität und die Geschwindigkeit kommen erst später. Es gibt auch Gegenden wo o2 am besten abdeckt. Bei uns gibt es z.B. im Ortszentrum nur von o2 inhouse H+ oder LTE. Die beiden anderen haben EDGE oder nichts.


    Gutes Netz nenne ich das nicht, aber weit davon, sich Sorgen ums Überleben machen zu müssen. Müsste deswegen auch noch gut zu verkaufen sein.