Beiträge von peterdoo

    Ja, die netzinternen Leistungen (Netzintern oder Community Minutenpakete/Flats für die Anrufe/SMS) brauchen im EU-Roaming nicht zu gelten. Stattdessen werden diese wie Anrufe zu den anderen Netzen abgerechnet. Bei CallYa also vom Minutenpaket abgezogen oder in der Allnet-Flat inkludiert.


    Nur die Telekom lässt freiwillig die kostenlosen Anrufe zu einer Festnetznummer auch im EU-Roaming zu.

    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Gibt es nicht, alles interessante im Ausland ist mit FUP oder ohne Roaming. Ich bin an der Entwicklung eines Systems zur Fernnutzung von SIMs, aber ob das für viele so praktikabel endet ist die andere Frage.


    So ungefähr funktioniert Glocalme. Die haben angeblich eine SIM-Karten Farm mit Karten aus unterschiedlichen Ländern. Diese werden dann von Glocalme-Gerät des Kunden über die Fernnutzung für das Einbuchen ins Netz verwendet, so dass der Benutzer die SIM nutzt, die in einem Land den günstigsten Tarif bietet.


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Bei Anrufen ins Ausland an immer dieselben 10 Verwandten wird sicherlich vieles über Whatsapp/Skype passieren, auch mit Video.


    So kenne ich das seit Jahren bei den Gesprächen im privaten Umfeld der Leute. Dort ist fast alles, was über die Grenze läuft und nicht nur gelegentlich angerufen wird, zu Skype, Whatsapp, Hangouts usw. abgewandert.

    Ins Netz kommt er ja und kann telefonieren, nur die Datenverbindung wird nicht hergestellt.


    Das war schon in den Zeiten von E-Plus bei Aldi so, dass einige Roamingpartner für die Daten waren und die anderen für die Telefonie. Damals passierte oft, dass, sobald man eine Datenverbindung in einem Roamingnetz, in dem E-Plus keine Datenverbindungen haben wollte, hergestellt hat, das Telefon aus dem Roamingnetz flog und sich in den folgenden Minuten in ein anderes Netz einbuchte, wo die Datenverbindung hergestellt wurde. Hat sich das Telefon wegen der schlechten Netzabdeckung wieder ins andere Netz eingebucht, wiederholte sich das Spiel.


    Damals gab es gelegentlich im Roaming auch Telefonverbindungen, mit einer Verzögerung von etwa 3 Sekunden. So schlimm scheint es nicht mehr zu sein, einige Kollegen, die noch Aldi nutzen, ärgern sich von Zeit zu Zeit jedoch weiterhin über unverständliche Telefonverbindungen im Roaming.


    Anscheinend versucht O2 bei Aldi weiterhin im Roaming die Kosten für O2 zu minimieren und schränkt die Anbieter viel stärker ein als bei den Vertragskunden und routet die Anrufe der Alditalk-Kunden weiterhin über günstigere Anbieter.


    Ist aber nicht nur bei O2 so. Vor Jahren konnte man gut beobachten, dass die Anrufe von Congstar im Roaming oft viel schlechtere Qualität hatten, als wenn jemand daneben dieselbe Nummer über eine Telekom SIM angerufen hat. Ob es da heute noch Unterschiede gibt, kann ich mangels Berichte nicht sagen.

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    Original geschrieben von 3g_handy
    Wenn Free diese Roaming Kunden möchte können sie ihre Karte sehr gerne in deutschen Supermärkten verkaufen, wenn man auf die 25GB hinweist dürften die sehr gut ankommen.


    Edit: Alternativ könnte man auch als deutscher Anbieter auftreten mit einer französischen SIM mit speziellen für den deutschen Markt zugeschnittenen Angeboten.


    Sobald das passieren würde, dürfen die Deutschen Netzbetreiber solche SIMs sperren oder auch generell den Kunden von Free das Roaming unterbinden oder anderswie Free das Leben schwer machen.


    Solange das ganze im kleinen Rahmen als Privatangelegenheit läuft, ist es unproblematisch. Sollte es zu organisiertem Verkauf in/nach Deutschland kommen, müsste Free schnell reagieren und diese Karten sperren oder die Roamingzuschläge berechnen.

    In der Praxis heißt das, dass bisher alle solche "Geschenke", egal ob die 90 GB, 10 GB, 100 MB von Vodafone oder 5 GB der Telekom oder 10 GB vom Congstar oder die kostenlose Messaging-Flat bei Congstar und die Datensnacks bei O2 bisher problemlos im EU-Roaming ohne Zuschläge funktionierten.


    Auch als in Irland ein Netzbetreiber einen Teil der Daten als kostenlosen Geschenk nicht im EU-Roaming zuschlagsfrei freigeben wollte, hat die EU-Kommission sofort veröffentlicht, dass das nicht erlaubt wäre. Die Bedingung wurde in die GEREK-Richtlinien vermutlich gerade dazu eingearbeitet, damit verhindert wird, dass die Anbieter das Datenvolumen nur noch in Form der kostenlosen Zugaben erhöhen würden und somit die Roaming Regelung umgehen würden, falls die kostenlosen Daten nicht zuschlagsfrei wären.


    Die Rechtssicherheit? Natürlich weiß man nicht, ob die BNetzA genauso wie im Fall von Irland reagieren würde wenn ein Anbieter für die kostenlosen Daten Zuschläge erheben würde und wie lange es dauern könnte bis was passiert.


    Und dauerhaft im Ausland geht natürlich nicht, denn der Anbieter darf immer auf einen Nachweis einer "stabilen Bindung" bestehen und das dürfte bei "dauerhaft außerhalb von Deutschland" schwierig sein.

    Bei meinem Congstar Prepaid kam nach der Einlösung vom Gutschein leider:
    "Dieser Gutschein ist für Ihren Tarif nicht anwendbar."


    Probiert man es danach noch bei einem anderem Tarif, kommt die Meldung, der Gutschein wäre schon verbraucht.


    Hattest du vielleicht im Handy vorher eine andere SIM, die bei Free eingebucht war? Bei einigen Netzbetreibern sind bestimmte FUPs im EU-Roaming vorgesehen wenn man im denselben Gerät mehrere SIM Karten verwendet.
    Im Heimnetz sollte solche FUP aber nicht greifen.


    Hahaha,... und dann hört man nichts oder alles ist verzerrt weil falsche Ports/IPs ausgehandelt wurden oder die Codecs nicht kompatibel sind oder von den Geräten nicht wie vorgesehen behandelt werden. Oder es werden IPv6 Adressen einem Client angeboten, der nur IPv4 macht oder umgekehrt. Oder z.B. bei der Fritzbox, die, wie vorgesehen, bei IPv6 sowohl eine IPv6-Adresse via DHCPv6 wie eine via SLAAC bezieht. Im SDP wird eine angegeben, die RTP Pakete werden von der anderen verschickt und von der Gegenstelle nicht angenommen. Oder die meisten DECT Telefone, die nur einen Codec (G726 oder G722) gleichzeitig im ASIC laden können und nicht schnell zwischen denen wechseln können. Viele Basistationen (auch die Fritzbox) berücksichtigen das nicht und handeln auch andere Codecs aus (z.B. asymetrisch), ohne zu wandeln. Bei fast jedem Gerät mit SIP (Fritzbox, PJSIP, Asterisk, SNOM,...) gibt es einige von solchen Problemen, die eine Zusammenarbeit schwierig machen. Point-To-Point mit sehr eingeschränkten Codecs geht noch irgendwie. Alles Andere ist leider ein Glücksspiel.


    Ob das die Schuld vom SIP oder der damit verbundenen Protokolle (SDP, RTP, ICE, STUN,...) ist, ist mir egal. Die Implementierung lässt generell zu wünschen übrig :(