Beiträge von peterdoo

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    Original geschrieben von wolfbln
    Es werden alle ihre Roamingvolumen analysieren, aber nur einige werden die FUP wirklich durchziehen. Schon diejenigen, die sie heute nicht nennen - und das sind die meisten in Deutschland - dürfen sie dann nicht anwenden. Der Monitoringaufwand ist enorm, das Streitpotential mit Kunden auch. Natürlich kann Free irgendwann mal einschränken. Aber es geht frühestens nach 4 Monaten bei neuen SIMs plus 14 Tage Vorwarnzeit.


    Bei Free sieht es etwas anders aus: Aber auch sie können dann nur ca. 9,xx€ pro GB nehmen und man kann schön brav den Vertrag terminieren.


    Ich sehe die Empfehlung nicht als problematisch. Gerade die Tatsache, dass man die SIM nur in Frankreich bekommen kann und es sich um einen Vertrag handelt, bei dem man nicht pausieren kann, wird aber nach meiner Meinung dazu führen, dass sich diese Lösung nicht sehr verbreiten wird. Die drei Nutzer, die sich hier bisher meldeten, nutzen die Free SIM sehr oft im französischen Netz, sind also nicht mit der Mehrheit der Nutzer in Deutschland vergleichbar. Auch die SMS und E-Mails von Free kommen auf französisch. Es kann sich dabei um Vertragsanpassung oder Ankündigung einer Abrechnung handeln. Nicht alle sind damit glücklich, denn im Gegensatz zu Prepaid, wo maximal das vorhandene Guthaben verbraucht wird, kann bei einem Vertrag ein beliebiger Betrag vom Konto/Kreditkarte abgebucht werden. Bei einer fehlgeschlagenen Abbuchung oder Lastschrift-Rückgabe, ist Free ermächtigt, von der Bank die richtigen Daten des Karten-/Kontoinhabers zu bekommen.


    Wenn Free nach 4 Monaten die Zuschläge berechnen würde, wird kaum Jemand sofort nach Frankreich fahren, um eine neue SIM zu kaufen. Wenn Free es will, können die stabilen Bindungen jederzeit überprüft werden, nicht erst nach 4 Monaten, denn es steht ja im Vertrag, dass das Angebot nur für die Kunden mit stabilen Bindungen gültig ist. In Österreich und in Slowenien z.B. werden bei einigen Angeboten die stabilen Bindungen schon am Anfang überprüft, sonst gibt es kein zuschlagsfreies EU-Roaming.


    Das Angebot von Free ist gut, aber wegen der französischen Nummer für die Meisten nur als Zweitkarte verwendbar. Und es besteht die Möglichkeit, dass Free jederzeit die Zuschläge einführt oder die SIM blockiert. Wen das und die Kommunikation in französischer Sprache nicht stört, wird mit der SIM gut bedient sein.


    Dass die FUPs, die Anbieter anwenden, sich noch ändern werden, glaube ich auch. Dazu werden einfach die Finanzen, die Kunden und die Konkurrenz zwingen. Es wird sicherlich noch viel Bewegung geben. Bei den richtigen Netzbetreibern gibt es weniger Bedarf nach den FUPs, denn diese haben auch die Einnahmen von den roamenden Gästen. Das, zusammen mit der nicht gerade einfachen Besorgung einer Free SIM, wird vielleicht dafür sorgen, dass Free großzügig bleiben wird.


    Hoffentlich wird diese Diskussion bald nicht mehr so wichtig sein und die Datenmengen in den Paketen steigen auch in Deutschland. Spanien galt lange als Hochpreisland. Neuerdings gibt es dort von Simyo 25 GB mit Allnet-Telefonie-Flat zu 29€ pro 30 Tage. Richtiges Prepaid mit LTE (auch LTE Roaming) und momentan noch ohne Volumen-FUP beim EU-Roaming.

    In den Free AGBs steht auch, dass man die SIM nicht in einem Router oder Stick verwenden soll ("utilisation dans le cadre de boitier radio ou de clé ou carte 3G, ou tentatives d’établissement de plus de 200 sessions TCP (protocole de contrôle de transmissions) simultanées".


    Gibt es in den französischen Foren vielleicht Erfahrungsberichte, ob Free solche Nutzung duldet?

    Ich ändere das Anfangsdatum in den Einstellungen (Rechnungszyklus startet am...) nach Bedarf auf den ersten Tag der 28 Tage. Dann sieht man den momentanen Verbrauch vom Anfang der 28 Tage bis jetzt. Das kann man auch machen, nachdem die 28 Tage schon angefangen haben, denn anscheinend werden im Android die Verbräuche der einzelnen Tage gespeichert.

    Mit Sperren meinte ich nicht nur das Roaming sondern den ganzen Vertrag, weil das so bei Angabe falscher Registrierungsdaten vorgesehen ist. Da steht, zuerst sperren, dann 7 Tage Zeit um zu beweisen, dass man nichts falsch gemacht hat. Also um die angeforderten Daten mitzuteilen. In Frankreich werden zur Bestätigung der Adresse meistens 2 Rechnungen in Verbindung mit der Wohnung (Strom,...) verlangt. Und, wenn man es nicht macht, die Kündigung seitens Free.


    Die brauchen nur eine schnelle Abfrage in der Datenbank zu machen und dann eine E-Mail mit Anforderung der Daten für die Bestätigung der Adresse zu senden:
    - Hohe Nutzung fast nur im kostenlosen Roaming und
    - die ersten 6 Stellen der Kreditkartennummer geben eine nicht französische Bank an oder die Lastschriftkontonummer ist nicht aus Frankreich.


    Natürlich wird Free das nicht machen, wenn nur wenige Kunden die Tarife nur im Ausland verwenden. Bei 12 Millionen Kunden von Free müssten es schon einige sein, damit sich das bemerkbar macht, vor allem im Sommer wenn sowieso mehr Roamingtraffic fließt. Oder wenn Telekom oder Vodafone bei Free protestieren, dass denen die deutschen Kunden weg laufen.

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    Original geschrieben von o2free
    Großer Hacken, wer nicht am französischen Grenzgebiet wohnt, wird wohl kaum deswegen nach FRA fahren.
    Zeiter Hacken 2g/3G Netz. Aber dennoch ein Top Tarif, weil für die Leistung wird in Deutschland ein vielfaches mehr an Kohle verlangt.


    Und noch:
    - Es handelt sich um einen Vertrag. Kündigung ist zwar monatlich möglich, aber man muss schon etwas französisch beherrschen, um den Vertrag los zu werden.


    - Man bekommt eine französische Telefonnummer. Die wird wohl kaum jemand aus Deutschland anrufen.


    - Bei Free steht:


    "Communications depuis l’étranger et les DOM sous réserve d’une utilisation raisonnable des services.".


    "Free Mobile pourra suspendre après notification préalable par tout moyen, sans indemnité, tout ou partie du Service en cas de violation par l’abonné de ses obligations légales ou contractuelles telles que :
    - fausse déclaration, usurpation d’identité, ou défaut de régularisation d’un dossier
    inexact ou de fourniture des pièces justificatives,"


    "Offre réservée aux abonnés résidant en France métropolitaine ou justifiant d’un lien stable avec la France métropolitaine (document démontrant l’existence d’une présence physique fréquente et significative en France métropolitaine)."


    Mit anderen Worten, Free kann jederzeit die Dienste sperren wenn die meinen, dass die SIM mit falschen Daten registriert wurde oder die SIM nur im Ausland betrieben wird und keine ständigen Bindungen an Frankreich nachgewiesen werden, ohne irgendwelche Beträge zu erstatten.

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    Original geschrieben von flensi
    Nun ist der reiner Nutzer und weis nicht genau wieviel EU Roaming in seinem Abo inkludiert ist und wie früher schaltet er meistens bei Grenzübertritt sein Telefon aus.


    Selbst auf meinen Hinweis hin dass das bisschen "Kleckerkram" wie Whatsapp wohl nicht dazu führt das mehr gezahlt werden muss konnte ihn nicht umstimmen zu roamen.
    Seinen Aussagen nach musste er "früher richtig bluten" im Roaming.


    Ja, so geht es sehr vielen Nutzern. Nach mehr als 20 Jahren, in denen man entweder ausschalten musste oder bluten, steht das sehr tief im Gehirn verankert. Ich sehe sehr viele, die entweder nicht roamen wollen oder sich nur sehr ungern dazu überreden lassen, dass es jetzt nicht mehr so teuer sein wird.

    Das ist nur erlaubt wenn ein einfacher Wechsel zwischen den Tarifen mit und ohne Roaming nicht möglich ist. Wenn man einfach wechseln kann, wird das als unerlaubte Umgehung der EU-Richtlinie gewertet (steht so in den GEREK-Richtlinien).

    Natürlich wird Andy mit seinem Reisepass einreisen. Jedoch ist dieser nicht in der Liste der für Video-Ident zugelassenen Reisepässe bei WebID:
    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5705902#post5705902


    Also verweigert Video-Ident Mitarbeiter die Identifizierung und die SIM bleibt inaktiv. Da die Verpackung geöffnet werden musste, um mit den enthaltenen Daten Video-Ident starten zu können, gibt es bei Lidl kein Geld zurück. Leider stand im Laden keine Info, dass die Produkte für viele Nutzergruppen nicht nutzbar sind.