So, die FUP Regeln wurden beschlossen:
http://europa.eu/rapid/press-r…_STATEMENT-16-4361_en.htm
Beiträge von peterdoo
-
-
Ursprungs-Land ist dort, wo deine SIM zuhause ist. Bei den SIMs von Vodafone DE, Telekom DE, O2 DE, E-Plus, Drillisch usw. also Deutschland.
-
jFox hat mal genau die EU-Verordnung analysiert und ist zum Schluss gekommen:
Somit gilt im Roaming für Anrufe aus dem besuchten EU-Land zu allen EU-Netzen erstens der Preis für ein Inlandsgespräch im Ursprungsland und zwar zweitens ohne Aufschlag (Art. 6a)."Inlandsgespräch im Ursprungsland: ein Anruf von Deutschland aus zu den anderen deutschen Netzen (Allnet-Minuten aus dem Paket oder Allnet-Minutenpreis). Und im Kontext dieser Verordnung gelten als EU alle EWR Länder (EU+Liechtenstein+Norwegen+Island). Community-Minuten/Flats (z.B. Aldi-Community-Flat), Minuten/Flats zu den einzelnen Netzen (z.B. Vodafone-Flat), Minuten/Flats zu einer bestimmten Nummer (z.B. die kostenlose Festnetznummer bei Magenta Mobil Start), Auslandsminuten usw. brauchen im EU-Roaming nicht zu gelten. Nur die Allnet-Minuten/Flats.
http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5602284#post5602284
"Roam like at home" ist nur eine unverbindliche Bezeichnung, auf die man sich nicht berufen kann. Es gilt nur das, was in der Verordnung steht.
-
Auch die SMS/MMS sollen über WLAN gehen seitdem es WiFi calling gibt. WLAN braucht man einfach, denn dort werden die AV Inhalte vom lokalen Server angeboten. Über Mobilnetz wäre sowas nicht machbar. Wozu baut man noch ein Mobilfunknetz im Flugzeug, wenn man nicht telefonieren darf, ist mir auch nicht verständlich.
-
Heute soll schon über die vorgeschlagene Durchführungsrechtsakte abgestimmt werden. Es geht ja nur noch um die FUP, die Verordnung selbst ist schon vorhanden:
"the draft legislation (an implementing act) has been sent to the Representatives of Member States, who will meet on Monday 12 December to vote on the text. Afterwards, the Commission will be able to adopt the rules."
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-4322_en.htm
http://ec.europa.eu/avservices/video/player.cfm?ref=I130692Entweder die stimmen zu, oder die EU blamiert sich, weswegen ich auf die Zustimmung tippen würde.
Die Großhandelspreise werden nicht als eine Zahl in die Durchführungsrechtsakte übernommen, so dass man diese auch später noch vereinbaren kann. Dieses braucht nicht in diesem Jahr abgeschlossen zu sein. U.U. muss man dann statt mit 0,85 mit einer anderen Zahl rechnen.
-
Ich sehe am Terminal normalerweise nur sowas wie "Karte einschieben oder an das Terminal halten". Schiebe ich die Plastikkarte ein, ändert die Anzeige auf den Betrag und lässt sich mit der PIN oder OK (Unterschriftskarten) bestätigen. Was nach dem Annähern des Handys da steht, kann ich nicht sagen, denn die Anzeige des Terminals wird vom Handy abgedeckt. Als ich bei den ersten Zahlungsversuchen das Handy kurz weg bewegte um die Anzeige sehen zu können, wurde der Vorgang unterbrochen, so dass ich das nicht mehr mache.
-
Zitat
Original geschrieben von DARKHALF
:confused: , wie berechnest Du das ? , ich hab es erst einmal durchgelesen.... ( muss wohl noch 2,3 mal...)
hab's noch überhaupt nicht verstanden , wie ich die Mir zustehende Roamingmenge errechne ...2 Beispiele aus meinem Portofolio :
All net Flat +30GB Daten = 19,99€uro
Man kann in dem O2 EU-Roamingtarif wie bisher bleiben oder sich für den regulierten EU-Roamingtarif entscheiden:
Allnet in Deutschland heißt, dass man im EU-Ausland in alle EU-Länder ohne Zusatzkosten unbeschränkt anrufen darf. Die ankommenden Anrufe dürfen nichts kosten. Die Schweiz braucht nicht enthalten zu sein.
Und bei den Daten:
Zuhause: 30 GB.
Max. EU-Roaming: 200 x 16,80 (=19,99€ excl. MWSt) / 0,85 = 3952 MB = ca. 3,9 GBMan nimmt die kleinere der beiden Zahlen (3,9 ist kleiner als 30), also 3,9 GB. Der Tarif könnte also künftig heißen All net Flat (inkl. EU-Roaming) + 30GB Daten, davon max. 4 GB im EU-Roaming. Die Unterscheidung nach den Inlandsdaten und EU-Daten gibt es bei O2 schon jetzt. Viel anders wäre das nicht, nur dass O2 die verbrauchten EU-Daten irgendwie von dem Inlandskontingent abziehen müsste. Oder auch nicht. Besser als die EU-Regelung darf man ja sein.
ZitatOriginal geschrieben von DARKHALF
All net Flat + 100GB Daten =25,99€uro
Man kann in dem O2 EU-Roamingtarif wie bisher bleiben oder sich für den regulierten EU-Roamingtarif entscheiden:
Allnet in Deutschland heißt, dass man im EU-Ausland in alle EU-Länder ohne Zusatzkosten unbeschränkt anrufen darf. Die ankommenden Anrufe dürfen nichts kosten. Die Schweiz braucht nicht enthalten zu sein.
Und bei den Daten:
Zuhause: 100 GB.
Max. EU-Roaming: 200 x 21,84 (=25,99€ excl. MWSt) / 0,85 = 5139 MB = ca. 5 GBMan nimmt die kleinere der beiden Zahlen (5 ist kleiner als 100), also 5 GB. Der Tarif könnte also künftig heißen All net Flat (inkl. EU-Roaming) + 100GB Daten, davon max. 5 GB im EU-Roaming.
ZitatOriginal geschrieben von DARKHALF
Was ist incl Roam Like Home ? , Was sind die Folgekosten ? , ist doch ein bescheuerter Vorschlag der zur Zeit verhandelt wird...
"Roam Like Home" heißt, dass man im EU-Roaming für die Anrufe/SMS in beliebige EU Länder genauso viel zahlt wie für die Anrufe aus Deutschland in die anderen deutschen Netze (Allnet Minuten/Preis). Genauso bei den Daten, nur dass man hier die Menge aus dem Heimpaket im EU-Roaming auf eine niedrigere Zahl beschränken dürfte.Was nach dem Verbrauch der Daten passiert? Wie werden die Inlandsdaten an die EU-Roamingdaten angerechnet und umgekehrt? Alles noch nicht bekannt. Genauso wenig ist beschrieben, was nach den 4 Monaten mit dem höheren Verbrauch im Ausland als im Inland nach der Warnung passieren wird. Entweder bleiben das Schlupflöcher weil es die EU nicht genug konkretisiert oder wir erfahren es sobald der Vorschlag abgesegnet wird. Eigentlich sollten die Anbieter 6 Monate Zeit für die Implementierung bekommen, so dass die endgültige Version am 15.12. vorliegen sollte. Ab dann machen die EU-Institutionen Urlaub und bis Mitte Januar bewegt sich so gut wie nichts.
-
Was mich am meisten bei der kontaktlosen Zahlung über eine App stört ist, dass mir die App nicht zeigt, welchen Betrag ich zahle. Ich fühle mich immer als würde ich ein blanko Scheck unterschreiben. Bisher war es ja so, dass man zuerst die Karte einschieben musste. Danach wurde der Betrag angezeigt, den man mit der PIN oder zumindest OK bestätigen musste. Hat sich der Verkäufer vertippt oder war sonst was falsch konnte man hier abbrechen. Jetzt wird am Zahlterminal angezeigt, dass man die Karte einschieben soll. Sobald eine NFC-Karte/App erkannt wird, geht es zur Überprüfung der Zahlung über, ohne dass man noch irgendwie was sehen oder beeinflussen könnte. Die Anzeige vom Zahlterminal sieht man meistens gar nicht, da man diese mit dem Handy überdecken muss.
Wenn die App nicht mit dem Fingerabdruck funktioniert, sondern eine PIN verlangt, ist es auch sehr unangenehm. Das Handy mit einer Hand über dem Zahlterminal halten und mit der anderen Hand die PIN eintippen. Garantiert sichtbar für alle in der Nähe, denn die dritte Hand als Schirm fehlt, das Handy hat keine Sichtschirme und Tippen auf dem Touchscreen geht nur so, dass man mit einem Finger die Zahlen ansteuert.
Es ist auch so, dass die meisten Verkaufsautomaten (Getränke, Fahrkarten, Parkplatz,...) die Zahlung per App verweigern, während eine Zahlung mit einer richtigen kontaktlosen Karte klappt.
Die haben die Technik zum laufen bekommen, aber die Bedienungsfreundlichkeit und die Sicherheit fehlen bei diesen Systemen. Da man meistens die Quittung irgendwo ablegen muss, ist das Holen des Geldbeutels, um die Plastikkarte zu verwenden, kein Zusatzaufwand.
-
Das wären jetzt keine Obergrenzen mehr, sondern eher die Preis-Untergrenzen. Kein Anbieter wäre gezwungen (außer freiwillig), im EU-Roaming niedrigere Preise als diese anzubieten. Also Roam like at home aber bei den Daten nicht günstiger als die Untergrenze.
Für sehr viele Tarife in Deutschland würde das momentan weiterhin dem echten "Roam like at home" entsprechen, da die Datenpreise in den Paketen normalerweise teurer als 6,2 €/GB sind und bei der Volumenabrechnung teurer als 10,1 €/GB.
Was mir Sorgen macht ist, dass jetzt auf die Schnelle eine Verordnung zusammen gebastelt wird, die u.U. wegen der Eile viele Schlupflöcher und schlecht definierte Bedingungen enthalten wird und somit Verbrauchern und Anbietern Kopfschmerzen verursachen wird.
-
Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Kann mir aber nicht vorstellen wie 6.000 Huawei Nodes billiger sein können als 1.000 ZTE NodesSelbst wenn man die ZTE Technik verkaufen kann bleibt der Installationsaufwand
So einfach ist das nicht. Die UMTS-Sender müssen mit den LTE und GSM Sendern zusammenspielen. U.U. müsste man dann auch alle O2 LTE Sender von Huawei entsorgen und neue von ZTE anschaffen. O2 hat schon gerechnet. Einfach so haben die nicht entschieden. Telefónica hat in Spanien die komplette Erneuerung des Netzes auf Single RAN auf drei Lieferanten verteilt: Ericsson, Nokia, Alcatel. Huawei ist dort gar nicht dabei.