Beiträge von peterdoo

    Hier der Originaltext der EU:
    http://europa.eu/rapid/attachm…Factsheet_roamning_V6.pdf


    Roaming zuschlagsfrei anscheinend leider nur für die Anrufe/SMS.


    Bei den Daten kein generelles Roam like at Home.
    - Bei den Tarifen mit der Volumenabrechnung der Daten im Inland, kosten die Daten im EU-Roaming 0,85 Cent/MB + MWSt oder höher wenn Zuhause ein höherer Preis gilt.


    - Bei den Tarifen mit den Datenpaketen darf man im EU-Roaming zuschlagsfrei die kleinere von den beiden Zahlen verbrauchen:

    • Die Menge, die Zuhause im Paket enthalten ist.
    • 200 x Monatsbetrag (exkl. MWSt) / 0,85 MB.


    Jemand mit einem 5 EUR Vertrag (inkl. MWSt) also etwa 988 MB monatlich im EU-Roaming oder weniger wenn Zuhause im Paket weniger enthalten ist. Die Zahl 0,85 kann sich noch ändern.


    Mit einem 1€ Datenpaket aus Österreich oder Polen, könnte man in Deutschland und anderen EU Ländern max. 196 MB saugen, unabhängig davon, dass diese in den Ursprungsländern im GB-Bereich liegen.


    Welcher Monatsbetrag als Grundlage genommen wird, ist nicht klar erklärt. Es ist auch nicht klar, wie sich die abweichende Datenabrechnung im Roaming auf die Datenmenge Zuhause auswirken wird.


    Damit der "Roam like at home" Roaming-Tarif überhaupt freigeschaltet wird, darf der Anbieter eine Bestätigung über Wohnsitz/Arbeitsplatz/Ausbildungsplatz im Land des Anbieters verlangen. Bei den Vertragstarifen normalerweise automatisch erfüllt. Die Prepaidkarten könnten aber alle ohne "Roam like at home" Tarif verkauft werden und bei den Bestandskunden weiter ohne geführt werden. Da sind die Massenbeschwerden der nicht gut informierten Kunden, die Roam like at home erwarten, aber nicht bekommen werden, vorprogrammiert.


    Es erscheint mir absurd, nach dem Überschreiten der FUP einfach nach der Menge 0,85 Cent/MB abzurechnen. Man bezahlt ja schon Zuhause ein Paket. Dieser Betrag wäre dann unabhängig von der Höhe verloren.

    Ja, wurde schon 100x besprochen. Man kann nicht kündigen. Weder der Kunde noch der Anbieter. Der Vertrag endet automatisch wenn die SIM deaktiviert wird. Das ist wenn man die Nummer weg portiert oder x Tage nach der letzten Aufladung.

    Bei den meisten Dual SIM Geräten geht im Slot, bei dem man nur die Telefonie verwendet, nur GSM 900/1800. Also weder UMTS noch VoLTE. Es kann somit sein, dass die Sprachqualität wegen schlechteren Codecs und weniger Bitrate nicht optimal ist und dass man bei ausgelastetem Netz in einigen Fällen wegen besetzten Kanälen keine Verbindung herstellen kann.


    Zum Problem des TE:
    Vielleicht könnte man noch das Telefon per manuelle Wahl ins Netz einbuchen, damit es nicht versucht, andere Netze zu suchen.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Alditalk/Medion ist für Telefónica ein sehr wichtiger Kunde. Wenn die Umstellung so "holprig" verläuft, könnte das langfristig Konsequenzen haben...


    Mehr Konsequenzen als verlorene Kunden glaube ich nicht. Erstens handelt es sich bei der Migration zu O2 um einen einmaligen Prozess. Es ist nicht mit einer Wiederholung und ähnlichen Problemen zu rechnen. Ist man mal da durch, geht man wieder zum weniger Fehleranfälligen Tagesgeschäft über, so dass es nicht sinnvoll wäre, nur deswegen den Anbieter zu wechseln. Und zweitens bekommen die Probleme nur die Kunden und die Hotline von O2 mit. Aldi und Medion sind ja nur beim Verkauf dabei und da gibt es keine Probleme.


    Was anderes sind die momentanen Probleme wegen dem Netzumbau. Die sind aber nicht auf Alditalk beschränkt.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Telefonica muss da durch , ein Zurückdrehen der Fusion wird's nicht mehr geben. Punkt.
    Selbst wenn jetzt 20 Mio Kunden den Anbieter wechseln würden, was könnte TEF anders machen?
    "Besser" bedeutet hörere Kosten und es ist kein Geld dafür da, wird "wo anders" gebraucht...


    Etwas mehr Infos und Transparenz wäre schon angebracht. Damit man zumindest wissen würde, dass in der Region/Zuhause irgendwas passiert und man sich etwas gedulden sollte. So aber wachen viele völlig überraschend und unvorbereitet ohne gewohntem Netz auf und wissen nicht, ob das Handy oder das Netz streikt und man hat keine Ahnung, ob und wann es wieder gehen wird. Man ist schon davon ausgegangen, dass es Probleme wegen dem Umbau geben wird. Aber, dass z.B. LTE oder UMTS in ganzen Regionen auf einmal abgeschaltet werden und ein Ersatz mehrere Monate auf sich warten lassen wird, hat doch fast niemand im ernst erwartet, oder?

    Da steht auch, dass die Daten erhoben werden müssen, aber nur bei Prepaid mit einem Ausweis o.Ä. überprüft werden müssen und nur soweit die Daten in den vorgelegten Dokumenten vorhanden sind. Steht im Ausweis z.B. keine Adresse, müssen die das erheben, was der Kunde angibt.


    Die Bundesnetzagentur kann andere Überprüfungsverfahren festlegen, u.U. auch ohne Vorlage eines Ausweises. Ich nehme an, ein Scan/Photo des Ausweises per E-Mail/Hochladen wird wie bisher reichen.


    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Meistens ist das in den AGB geregelt. Und ja, afaik ist die Weitergabe meistens verboten.
    Geklaute Simkarte meldet man ebenfalls beim Anbieter.


    Aber das hat mit dem Strafrecht nichts zu tun, oder? Sollte jemand die Karte nicht umregistrieren, kann der Anbieter höchstens die Karte kündigen, es wird aber kein Gesetz gebrochen? Genauso scheint §111 TKG nur die Telekommunikationsanbieter zu betreffen, aber keine Händler/Verkäufer.


    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    @ alle: wenn, wie Martin Kissel sagt, die Adresse nicht die gesetzl. Meldeadresse sein muss, sondern irgendeine Postadresse, was soll sie dann überhaupt bringen?


    Bei Prepaid muss es schon die Adresse sein, die im Ausweis steht, falls vorhanden, denn die erhobenen Daten sollten mit dem Ausweis verifiziert werden. Scheint so nach dem Motto zu laufen: "Wir sammeln mal. Ob es was bringt, sehen wir dann...".

    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Warum braucht man mehrere Hersteller im selben Netz nach Regionen geordnet? Sind die so preislich und technisch gleichwertig, dass Diversität Sinn macht?


    Bei vielen großen Firmen sind zwei Lieferanten für alle wichtigen Systeme vorgeschrieben. Man will nicht von einem einzelnen Lieferanten abhängig sein. Im Fall, dass ein Lieferant Schwierigkeiten macht (Preiserhöhung, Insolvenz, Lieferschwierigkeiten,...), kann man so viel schneller stärker auf den Anderen setzen, ohne zuerst neu testen, verhandeln usw. zu müssen.


    Nach Regionen geordnet weil es bei der Zusammenarbeit der Komponenten unterschiedlicher Hersteller sehr oft Inkompatibilitäten wegen unterschiedlicher Interpretationen der Spezifikationen usw. gibt. So vermindert man die Schnittstellen und mögliche Problempunkte auf ein Minimum.

    Die negativen Beispiele kann man bei allen finden. Bei uns wurde einmal in der Strasse jemand an das DSL-Netz der Telekom angeschlossen. Dabei wurde die Leitung für den ISDN-Anlagenanschluss unserer Firma getrennt. Die Kundenbetreuung der Telekom hatte uns erklärt, dass die Entstörzeit bei 6 Werktagen liegen würde. So war es dann auch. Die haben die maximale Zeit ausgenutzt, also inkl. Wochenende noch zwei Tage länger. Wie man in diversen Foren der Anbieter lesen kann, läuft es bei allen manchmal etwas langsamer, sobald ein Techniker zum Außeneinsatz muss. Wir hatten auch schon den Fall, dass ein Techniker von Vodafone Kabel noch am selben Tag kam, um den Anschluss zu messen.


    Nach meiner Meinung ist es sehr schwierig, aus einigen einzelnen Beispielen auf einen Trend zu schließen. Die meisten Kunden haben überhaupt keine Probleme und bei den anderen hängt es davon ab, welchen Betreuer man erwischt usw. Vermutlich wird jemand mit 800 Karten unter Vertrag besser behandelt als jemand mit einer Prepaid-Karte. Und sicherlich ist Vieles auch davon abhängig, welche Erwartungen man an den Anbieter hat.