Beiträge von peterdoo

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    Original geschrieben von mario.meininger
    Eine Frage zum Thema: man will jetzt die Großhandelspreise von 5 auf 4 Cent im grenzüberschreitenden Verkehr deckeln. Was zahlt ein Provider, wenn seine Kunden Gespräche im Roaming annhemen? Gelten da auch diese 5 Cent, oder gelten andere Obergrenzen?


    Bei den ankommenden Anrufen werden, glaube ich, normalerweise die normalen Interconnect Gebühren berechnet. Natürlich kommen noch die festen und die verkehrsabhängigen Kosten der Verbindung zu dem anderen Netzbetreiber hinzu. Ist ein Netzbetreiber nicht direkt mit dem anderen verbunden, verdient noch jemand dazwischen.


    Bei den Daten wurde jetzt anscheinend doch eine schrittweise Senkung von 4 auf 1 Euro pro GB beschlossen:
    http://www.europarl.europa.eu/…rices-for-use-of-networks


    Damit sollten die Anbieter leben können und die Abschaffung der Roamingzuschläge innerhalb der EU ab Mitte 2017 kann kommen.

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    Original geschrieben von 5-G
    Also
    - ohne Schweiz
    - mit mobil (allerdings nicht für die Türkei)
    - 200 Extra-Einheiten.


    Und teilweise Roaming in der Türkei ohne Zuschlag:
    - Die (850?) Inlands-MB in der Türkei zuschlagsfrei verbrauchen.
    - Die 200 Inlands-Einheiten (nicht die Extra) für die Anrufe Türkei->Deutschland und Türkei->Türkei zuschlagsfrei verbrauchen.
    - Die ankommenden Anrufe in der Türkei scheinen immer 15 Ct./Min zu kosten.

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    Original geschrieben von hrgajek
    Nicht zu vergessen. TEF greift im Backbone auf Infrastruktur der Telekom zurück, weil "Eigenbau" zu teuer wäre. TEF verkauft Festnetz-DSL-Anschlüsse als Reseller der Telekom. Auch hier hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass "Eigenbau" nicht zu refinanzieren ist. Die Telekom hat "hohe Preise", investiert aber auch kräftig ins Netz (Fest und Mobil) und der Erfolg gibt ihnen Recht.


    Da ist TEF in einer schlechten Position. Die Telekom hat eigene Infrastruktur und Vodafone bindet viele Sender über Glasfaser an die eigene Infrastruktur an, die von Kabel Deutschland (jetzt Vodafone) vorhanden ist. Nur TEF muss alles mieten und RiFu bauen.

    Man muss dazu auch sagen, dass die Netzkonsolidierung zu einem sehr ungünstigem Zeitpunkt statt finden muss. Die anderen Netzbetreiber wollen das 3G schrittweise zurückfahren und bis ca. 2020/2021 abschalten und GSM nur noch auf einem Minimum weiter betreiben. Alles, was Telefónica in den Umbau von 3G/2G investiert, muss spätestens in 5 Jahren abgeschrieben sein, vieles schon viel früher.


    Nur die Investitionen ins LTE sind langfristig sinnvoll. Bei sehr vielen Netzbetreibern läuft schon heute mehr als 50% vom Traffic über LTE. Tendenz schnell steigend. Auch der Anteil von VoLTE fähigen Telefonen steigt sehr schnell. Die Swisscom musste in diesem Sommer feststellen, dass deren VoLTE Plattform kurzfristig erweitert werden musste weil einfach zu viele VoLTE Geräte neu dazu kommen.


    LTE ist nicht die Zukunft sondern ist schon längst da. Entweder Telefónica macht da schnell mit oder bleibt abgehängt in der Vergangenheit. Als die angefangen haben, die Konsolidierung zu planen, sah es vielleicht noch nicht so schlecht für 3G/2G aus. Vielleicht hat diese Feststellung dazu beigetragen, dass auf vielen Stellen das ehemalige Netz von E-Plus einfach abgeschaltet wurde statt da noch was umzubauen. Hoffentlich schreitet zumindest der LTE Ausbau zügig voran. Dann werden die Probleme bei 2G/3G automatisch verschwinden und vergessen sein und O2 kann wieder aufatmen.